AT164062B - Verfahren zur Entwicklung von Diazolichtbildern - Google Patents

Verfahren zur Entwicklung von Diazolichtbildern

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AT164062B
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developing diazo
diazo light
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Alfred Dr Eitel
Ch Dr Helmut Stuepel
Oskar Czeija
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Oskar Czeija
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  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Entwicklung von Diazolichtbildern 
Zur Herstellung positiver Kopien nach dem
Verfahren der Diazotypie werden sowohl kon- trastreiche Farbtöne gewünscht als auch Farb- stoffe, welche in Wasser unlöslich sind, so dass insbesondere bei Halbnassentwicklung oder An- legen der Kopien mit Wasserfarben kein Aus- laufen der Linien,   sogenanntes"Ausbluten"ent-   steht. Oft erscheinen die Kopien bei Anwendung dampfförmiger Entwickler (praktisch meist Am- moniak) sehr kontrastreich, verlieren aber beim
Liegen an der Luft ihren ursprünglichen Farbton und verblassen zu einem schwächer lesbaren, weniger kontrastreichen Farbton. Dies ist zu- meist dann der Fall, wenn der nach dem Ent- wickeln gebildete Farbstoff einen Indikator dar- stellt, d. h. im alkalischen Medium einen anderen
Farbton zeigt als im sauren. Die handelsüblichen Papiersorten sind sauer.

   Wird die Kupplung zum Farbstoff mittels alkalischer Medien durchgeführt, so geht infolge Abdampfens der gasförmigen Alkalien beim Liegen der entwickelten Kopien der Farbstoff ins saure Gebiet über, was einen Farbumschlag meist in hellere, nicht kontrastreiche Töne oder Verblassen zur Folge hat. 



  Wird, um diese Indikatorenwirkung zu vermeiden, mit nassem Entwickler-also Ent-   wicklungsbädern-gearbeitet,   so zeigen viele Farbstofftypen bzw. deren Komponenten so grosse Wasserlöslichkeit, dass die entwickelten Kopien verlaufen (ausbluten). 



   In einer Reihe von Verfahren wurde die Wasserlöslichkeit (Ausbluten) auf der Bildschicht der Diazotypien zu verhindern gesucht, wie durch Vermeidung von Nassentwicklern oder durch Verlackung, d. h. durch Zusatz von Metallsalzen zur Bildschicht oder im Entwicklungsbad, ohne dass diese Verfahren einen wesentlichen Erfolg bedeutet hätten. 



   Hingegen konnte bei Auswahl komplizierter Diazoniumverbindungen, bzw. Azokomponenten, welche an sich wasserschwerlösliche Verbindungen bei der Kupplung ergeben, diese Störung behoben werden. Bei Verwendung der einfachsten Vertreter der üblichen Diazokomponenten aus der Gruppe der Diazooxynaphthalinsulfosäuren, treten beide geschilderte unangenehme Eigenschaften auf, d. h. der gebildete 
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 gelbroten, insbesondere bei Kopien schwacher Bleistiftzeichnungen, schlecht lesbaren Farbton. Führt man die Entwicklung des belichteten Papiers nur mit der oben angegebenen Fixierlösung durch, so zeigt sich, dass wohl ein kräftiger und dauernder Farbton entsteht, aber die Linien laufen aus (bluten aus). 



   Erst die Kombination der beiden erwähnten Massnahmen ergibt den beanspruchten technischen Effekt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Entwicklung von Diazolichtbildern, die Diazonaphtholsulfonsäuren als lichtempfindliche Substanz enthalten, mit Hilfe von alkalischen Dämpfen, dadurch gekennzeichnet, dass man nach der Trockenentwicklung das Farbbild durch Behandlung mit alkalischen, für die Entwicklung von Diazolichtbildern an sich bekannten Lösungen fixiert.
AT164062D 1947-08-04 1947-08-04 Verfahren zur Entwicklung von Diazolichtbildern AT164062B (de)

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