AT163893B - Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme, mit innerer Verbrennung - Google Patents

Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme, mit innerer Verbrennung

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Anton Lang
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Anton Lang
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Description


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  Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme, mit innerer Verbrennung 
Die Erfindung hat ein Schlagwerkzeug mit innerer Verbrennung, eine Kraftramme, zum
Gegenstand, u. zw. derjenigen Art, bei der sich das gerammte Schlagwerkzeug im Sprung von der Unterlage abheben kann. Während bei den bisher vom Erfinder entwickelten Ausführungen solcher Rammen die Abstützung des Schlagwerkzeuges auf der Schlagunterlage mittels der durch den Deckel des Verbrennungszylinders durchgeführten Kolbenstange bzw. des in voller Länge bis zum Kolbenfuss durchgeführten Kolbens erfolgte, wird gemäss vorliegender Erfindung diese Abstützung durch den Verbrennungszylinder bewirkt und dieser hiebei als Rohrschieber ausgebildet, welcher sich im Rammenzylinder führt und mit diesem zusammen als Spülpumpe wirkt.

   Diese grundsätzliche konstruktive Neuerung führt zu einer Reihe erheblicher Verbesserungen der bisherigen Rammen dieser Art und ermöglicht die Erzielung wesentlicher technischer Vorteile, wie sie bisher nicht möglich war. Zunächst wird eine   100%   ige Vollspülung (ohne verlängertem Hub   oder höherem   Sprung") in der Weise erzielt, dass eine Gleichstromspülung des Verbrennungsraumes vorerst mit Druckspülluft und daran anschliessend eine Nachspülung mit entspannter Spülluft und schliesslich eine Auffüllung des Zylinders mit Verbrennungsluft automatisch herbeigeführt wird, wobei die Aufwärtsbewegung des Werkzeuges zur natürlichen Unterstützung der Spülströmung herangezogen wird.

   Ferner wird der Kolben zur Aufnahme des Brennstoffvorrates ausgestaltet und in ihm die Treibstoffpumpe sowie an seinem Ende eine Verbrennungsvorkammer eingebaut und schliesslich die Brennstofförderpumpe unmittelbar durch die Druckluft aus der Spülpumpe betätigt, wobei Rohrleitungen sich erübrigen. 



   Das erfindungsgemässe Schlagwerkzeug ist in einer beispielsweisen Ausführung in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Ramme mit angeschnittenem Kolben im Augenblick des Schlages, d. i. zugleich des höchsten Verbrennungsdruckes, Fig. 2 die Stellung im Augenblick des Abhebens von der Unterlage. Fig. 3 dieselbe Stellung bei geschnittenem Kolben zur Ersichtlichmachung des Ein- 
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 vor Beginn der Verdichtung einlagert. Die Arbeitsweise des Schlagwerkzeuges ist folgende : In Stellung Fig. 1, d. i. im Augenblick des Schlages bzw. höchsten Verbrennungsdruckes im Verbrennungsraum V, wird der Kolben 3 hochgetrieben und damit auch der mit ihm verschraubte Rammenzylinder 1 bis die Stellung Fig. 2 erreicht wird.

   In diesem Augenblick kommen zuerst die Auspuffschlitze   b2   des Verbrennungszylinders mit den Schlitzen bl des Rammenzylinders sowie kurz danach die Spülschlitze a2 des Verbrennungszylinders und al des Rammenzylinders zur Deckung. Die während des Schlages durch die Schlitze Ci des Rammenzylinders eingeströmte Spülluft ist zufolge der Stufe s2 des Verbrennungszylinders über die 
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 die gespannte Spülluft   aus i   strömt über a,   a2   nach und kurz danach unterschleift die Stufe   S2   die Schlitze dl, so dass nun über   cl,     , i,   eine unmittelbare Verbindung des Verbrennungsraumes mit ungespannter Frischluft und über die Schlitze b2, bl wieder nach aussen hergestellt ist.

   Die im Ringraum p (Fig. 2) unterhalb der Stufe   S2   zusammengepresste Luft nimmt beim weiteren Hochgehen des Kolbens mit dem Rammenzylinder den Verbrennungszylinder 2 mit hoch und während des weiteren Anhubes bis zur höchsten Stellung strömt sonach un- 
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 gründlich nach. Durch die nach oben gerichtete Öffnung der Schlitze   c   wird diese Spülströmung bei der Aufwärtsbewegung des Werkzeuges in natürlicher Weise unterstützt und da noch vor Beendigung der Nachspülung die Auspuffkanäle bl vor dem Rücküberstreichen des Schlitzes    durch die Stufe mittels der Führungs-   wände 0 (Fig. 4) überdeckt werden, erfolgt auch eine gute Aufladung des Verbrennungszylinders mit Verbrennungsluft.

   Beim Aufwärtsgang des Kolbens wird ferner nach Überstreichen des Schlitzes   dr   durch die Stufe   S2   die unterhalb dieser Stufe im Raum p komprimierte Luft durch die Bohrung   m2   (Fig. 3) auf den flüssigkeitdichten Kolben pu einwirken, diesen entgegen der Federt nach rechts drücken und die vor dem Stempel st innerhalb der Förderpumpe befindliche Treibstoffmenge in den Raum t'3 pressen, der hiedurch unter Druck kommt, so dass sich das Ventil V3 öffnet und der für die Verbrennung nötige Treibstoff sich im Augenblick des Spülvorganges bzw. der Entspannung des Verbrennungszylinders, also noch vor Beginn der Verdichtung, in die Verbrennungsvor-   kammer Ag   einlagert. 



   Sobald der Bär wieder auf den Pfahl zurückfällt, wird der Verbrennungszylinder 2 in den Rammenzylinder 1 gedrückt. Im Raum p erfolgt Druckausgleich, so dass der Pumpenkolben pu durch die   Feder f wieder   in die Ruhestellung mit Öffnung der Bohrung j gedrückt wird und sich die Treibstoffpumpe wieder aus   t3   füllen kann. 



  Die Frischluft im Verbrennungszylinder wird verdichtet und kann über die Bohrungen 13 in die Vorkammer 3 strömen, durch den dort lagernden Treibstoff eine Teilverbrennung einleiten und den Rest des Treibstoffes in die Verbrennungsluft des Zylinders zerstäuben, wo die eigentliche Verbrennung unter hohem Druckanstieg erfolgt. Damit wiederholt sich dann das Arbeitsspiel. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme mit innerer Verbrennung, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungszylinder gegenüber dem mit dem Kolben starr verbundenen Rammenzylinder nach unten ausschiebbar ist, so dass die Abstützung des Werkzeuges auf der Schlagunterlage im Sprung mittels des Verbrennungszylinders erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme mit innerer Verbrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der im Rammenzylinder gleitende Verbrennungszylinder mit dem Rammenzylinder die Spülluftpumpe bildet.
    3. Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme mit innerer Verbrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungszylinder als Rohrschieber ausgebildet ist, der automatisch die für eine Gleichstromspülung des Verbrennungsraumes erforderliche Steuerung der Einlass-und Auslassschlitze in der Weise bewirkt, dass nach Druckluftspülung eine Nachspülung mit ungespannter Frischluft und schliesslich die Aufladung des Verbrennungsraumes mit Verbrennungsstoff bewirkt wird.
    4. Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme mit innerer Verbrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zufolge der nach oben gerichteten Öffnung der Lufteinlassschlitze die Spülströmung durch die Aufwärtsbewegung des Werkzeuges in natürlicher Weise unterstützt wird.
    5. Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme mit innerer Verbrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Rammenzylinder fest verbundene Kolben zur Aufnahme des Treibstoffbehälters der Treibstoffpumpe und der Verbrennungsvorkammer ausgebildet ist.
    6. Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme mit innerer Verbrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der die Mitnahme des Verbrennungszylinders im Sprung bewirkende Luftpolster mit seiner Druckluft zur Betätigung der Treibstoffpumpe herangezogen wird. 7. Schlagwerkzeug, insbesondere Kamme mit innerer Verbrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen vorgesehen sind, die den Treibstoff im Augenblick der Spülung bzw. <Desc/Clms Page number 3> Entspannung im Verbrennungsraum in die Vorkammer drücken.
    8. Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme mit innerer Verbrennung nach einem der vorher- gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspufföffnungen durch die Gleitbahn des Bären vor Beendigung der Nachspülung abgeschlossen werden.
AT163893D 1947-12-09 1947-12-09 Schlagwerkzeug, insbesondere Ramme, mit innerer Verbrennung AT163893B (de)

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