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Elektrischer Trockenrasierapparat mit Schutzkappe für den Scherkopf
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kontakt, welch letzterer als Schutzkappe auf den
Scherkopf aufgesetzt ist ; Fig. 2 zeigt den Apparat von vorn gesehen mit um seine Längsachse auf- gewickeltem Zuleitungskabel.
Es ist 1 der Handgriff eines elektrischen
Trockenrasierapparates. Schalterknopf 2 dient zum An-und Abstellen des im Handgriff ein- gebauten elektrischen Antriebsaggregates. Ver- mittels eines Verschlusses, von dem zwecks
Vereinfachung der zeichnerischen Darstellung nur die beiden sichtbaren Klinken 3 gezeigt sind, ist am Apparatgehäuse ein Scherkopf 4 befestigt.
Der Scherkopf besteht aus einem äusseren hohlen
Scherkamm 4'und einem mit dem Antriebsaggregat in Verbindung stehenden hin-und herbewegbaren Innenmesser 4". Wie in Fig. 2 ersichtlich, ist der Kamm des Scherkopfes in seiner Längsrichtung, d. h. in der Bewegungsrichtung des Innenmessers kreisbogenförmig nach aussen gewölbt. Ausserdem ist der Scherkamm, wie in Fig. 1 ersichtlich, im Querschnitt dachförmig nach aussen gewölbt.
Die Wandungen des äusseren Scherkammes sind überdies sehr dünn gehalten, so dass dieses Präzisionsstück leicht beschädigt werden kann, wenn der Apparat ohne Schutzvorrichtung beiseite gelegt wird.
Das Gehäuse 1 weist in seinem rückwärtigen Teil zwei Backen 5 auf, zwischen denen ein schwenkbarer Kabelkopf 6 angeordnet ist, der die Seelen des Zuleitungskabels 7 mit dem Antriebsaggregat verbindet. Am freien Ende des Zuleitungskabels ist ein Stecker 8 mit den Steckerstiften 9 befestigt. Der Isolierkörper dieses Steckers besteht zweckmässig aus dehnbarem Material, z. B. aus Weichgummi, thermoplastischer Masse, Kunstgummi od. dgl. Er ist einerseits zu einer Schutzkappe für den Scherkopf ausgebildet. Der mit Höhle 10 versehene Teil kann als Schutzkappe über den Scherkopf gestülpt werden, so dass der empfindliche Teil des Scherkopfes geschützt ist.
Wird nach Gebrauch des Apparates der Stecker auf den Scherkopf aufgesetzt, wie in Fig. 1 ersichtlich, dann wird damit gleichzeitig das geordnete Beiseitelegen des Apparates erleichtert, indem sich das Kabel viel leichter als bei nicht fixiertem Stecker doppelspurig um den Apparat in dessen
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Längsrichtung aufwickeln lässt, wie dies durch die punktierten Linien in Fig. 1 und durch
Fig. 2 gezeigt ist. Das doppelspurige Auf-und Abwickeln des Zuleitungskabels um das bzw. vom Apparatgehäuse beansprucht nur die halbe Arbeitszeit gegenüber einspurigem Auf-und Abwickeln. Die Endschlaufe 7'lässt sich, wie in Fig. 2 gezeigt, an den Steckerstiften einhängen, so dass der Kabelwickel gesichert ist. Die beiden
Steckerstifte einerseits und die am Apparatende angebrachten Erhöhungen 5'anderseits verhindern ein seitliches Abrutschen des Kabelwickels.
Beim Aufwickeln des Zuleitungskabels um den Apparatkörper schwenkt sich der Kabelkopf 6 gegen das Gehäuse und liegt diesem an, so dass das Aufwickeln an der Befestigungsstelle des Kabels in keiner Weise behindert wird.
Auch ist durch diese schwenkbare Anordnung des Kabels am Apparatgehäuse ein platzsparendes Aufwickeln des Kabels um das Apparatgehäuse möglich.
In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Stecker selbst als Schutzkappe ausgebildet. Andere Ausführungen des Erfindungsgegenstandes bestehen darin, dass eine gesonderte Schutzkappe für den Scherkopf vorgesehen ist, welche an dem Zuleitungskabel angebracht ist. Eine solche gesonderte Schutzkappe kann hiebei in einer bestimmten Entfernung-in bezug auf die Kabelbefestigungsstelle am Gehäuse-am Kabel befestigt sein, z. B. um Apparatlänge, so dass beim Aufwickeln des Zuleitungskabels um das Apparatgehäuse die Schutzkappe von selbst vor den Scherkopf zu liegen kommt und dadurch leicht aufgesetzt werden kann, oder die Schutzkappe kann auch zweckmässig mittels einer Lasche am Zuleitungskabel verschiebbar angeordnet sein.
Bei solchen Ausführungen ist es zweckmässig, der Schutzkappe eine zur Aufnahme des Kabelwickels geeignete Form zu geben, die ein seitliches Abrutschen des Kabelwickels verhindert, z. B. durch Anbringung von Erhöhungen beiderends der Schutzkappe.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Trockenrasierapparat mit Schutzkappe für den Scherkopf, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (8) am Zuleitungskabel (7) angebracht ist.
2. Elektrischer Trockenrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der am
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ausgebildet ist.
3. Elektrischer Trockenrasierapparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (8) mindestens zwei Steckerstifte (9) aufweist, die als Gabel zur Aufnahme des Kabels (7) dienen, wenn dasselbe um den Apparatkörper (1) aufgewickelt wird.
4. Elektrischer Trockenrasierapparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (8) einen Isolierkörper aus dehnbarem Material besitzt.
5. Elektrischer Trockenrasierapparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuleitungskabel (7) in seiner Länge so bemessen ist, dass die Endschlaufe (7') desselben, wenn dasselbe doppelspurig um den Apparatkörper (1) aufgewickelt wird, an den Steckerstiften (9) festgelegt werden kann.
6. Elektrischer Trockenrasierapparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Teil des Apparates Mittel (5) aufweist, die ein seitliches Abrutschen des Kabels (7), wenn dasselbe um den Apparatkörper (1) aufgewickelt ist, verhindern.
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