AT163479B - Bandsägeblattführung - Google Patents

Bandsägeblattführung

Info

Publication number
AT163479B
AT163479B AT163479DA AT163479B AT 163479 B AT163479 B AT 163479B AT 163479D A AT163479D A AT 163479DA AT 163479 B AT163479 B AT 163479B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
saw blade
rollers
blade guide
band
saw
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Wottle
Original Assignee
Ernst Wottle
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Wottle filed Critical Ernst Wottle
Application granted granted Critical
Publication of AT163479B publication Critical patent/AT163479B/de

Links

Landscapes

  • Sawing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bandsägeblattführung 
Bei den bekannten Bandsägeblattführungen wird das Sägeblatt entweder durch gegenüber- liegende oder gegeneinander in der Höhe ver- setzte Rollen oder Backen gegen seitliches Aus- weichen, der Sägeblattrücken durch eine quer- gestellte Scheibe oder durch eine Rolle geführt. 



   Auch sind Ausführungen bekannt, bei denen die
Rollen unter Federwirkung stehen, wobei die
Rollen einzeln gefedert sind. Diese Ausführungen haben sich im Betrieb nicht restlos bewährt. Bei dem einzeln gefederten Rollen ist es praktisch fast unmöglich, den Anpressdruck von beiden
Seiten gleich einzustellen, wodurch das Sägeband nach einer Seite (der der schwächer drückenden
Feder) leichter ausweichen, d. h. verlaufen kann. Bei der Anordnung zweier einander gegenüber- liegender nicht gefederter Rollen oder Backen müssen diese so eingestellt werden, dass die stärkste Stelle des Sägebandes (z. B. Lötstelle) ohne zu klemmen durch die Führung hindurch gehen kann.

   An den schwächeren Stellen des
Sägebandes wird daher zwischen diesem und den Rollen ein Zwischenraum bleiben, wodurch die seitliche Führung an diesen Stellen-meist der grösste Teil der Länge des   Sägebandes-wirkungs-   los wird. Daher ist man von dieser Art der Ausführung abgegangen und hat durch Versetzen der Rollen in der Höhe zueinander die Ungleichheit der Stärke des Sägeblattes auszugleichen getrachtet, doch ergibt sich hiebei-wie aus eingehenden Versuchen   hervorgeht-dass   ein Verwinden des Sägeblattes nicht verhindert werden kann. Da die untere Rolle keine Gegenlagerung hat und das Sägeband von der oberen Rolle mit etwas Vorspannung auf die untere Rolle aufläuft, kann ein Verwinden nach der einen Seite-von der unteren Rolle weg-schon bei der geringsten schrägen Beanspruchung des Sägeblattes erfolgen. 



   Die Erfindung vermeidet die eben geschilderten Mängel. Durch allseitig schwenkbare, einander gegenüberliegende Rollen wird eine absolut sichere Auflage der Rollen an das Sägeblatt erzielt und durch Einführung einer auf beide Rollen gleichmässig wirkenden Feder eine sichere Anpassung an die Sägeblattdicke gewährleistet. Durch Verändern der Federkraft lässt sich der 
Anpressdruck der Führungsrollen entsprechend der verwendeten Sägeblattbreite einstellen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorderansicht, Fig. 2 die Draufsicht und Fig. 3 die Seitenansicht. 



   In einem Bügel 1, der mittels Bolzens 2 und einer bekannten (nicht gezeichneten) Schelle an der Bandsäge montiert ist, wird der Bolzen 3 verdrehungssicher (z. B. durch Verstiftung) ge- lagert. Auf diesem ist verschieb-und verschwenk- bar der mit   Stellschrauben 5 fixierbare Träger   4 für die Rückenrolle angeordnet, ferner der ebenfalls verschiebbare und schwenkbare Träger   6,   der durch die Schrauben 7 feststellbar ist. Hiedurch wird ein genaues Einstellen auf die Lage des
Bandsägeblattes ermöglicht. In dem Träger 6 sind die beiden Tragbolzen 8 nach vorne bzw. nach hinten verschiebbar gelagert und werden durch die Schrauben 9 in der gewünschten Stellung festgehalten, wodurch eine Einstellung nach verwendeter Sägebandbreite ermöglicht wird. Die Bolzen 8 tragen die beiden Schwenkstücke 10 und 11.

   Durch die Stifte 12 und die in die
Schwenkstücke 10 bzw. 11 eingefrästen Nuten 13 wird die seitliche Schwenkbarkeit der Teile 10 und 11 begrenzt, um ein Pendeln der Schwinghebel zu vermeiden. Durch die Bolzen 14 werden die beiden Rollenhalter 15 und 16 drehbar mit den Schwenkstücken 10 und 11 verbunden und nach erfolgter Einstellung durch die Schrauben 17 fixiert. 



   Die Schwenkstücke 10 und 11 besitzen nach unten gerichtete Arme 18, zwischen welchen eine Zugfeder 19 angebracht ist. Durch Gewindebolzen 20 und Flügelmuttern 21 kann die Federspannung entsprechend dem gewünschten Anpressdruck eingestellt werden. Die Führungsrollen 22 laufen in zwei Kugellagern, die in den gabelförmigen Rollenhalter 15 und 16 sitzen. 



  Zur leichten Montage der Rollen werden die Rollenhalter an der Stirnseite mit einem Schlitz 23 versehen, der durch die Deckel 24 gleichzeitig mit den Kugellagern abgedeckt wird, um diese vor Verschmutzen und Austreten des Schmiermittels zu schützen. Das Einstellen auf genaue Lage zum Sägeblatt wird durch Visierkämme 25 sowohl auf 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 den Schwenkstücken, als auch auf den Rollenhaltern schnell und leicht ermöglicht. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Bandsägeblattführung mit durch Federkraft an das Sägeband angedrückten Rollen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenhalter auf Schwenkhebeln sitzen, die ungleiche Stärken des Sägeblattes ausgleichen.

Claims (1)

  1. 2. Bandsägeblattführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Begrenzungsbolzen der Ausschlag der Schwinghebel nur nach einer Richtung-vom Sägeblatt weg-mög- lich ist.
    3. Bandsägeblattführung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Führungsrollen in drehbaren Rollenhalter sitzen, so dass eine satte Auflage der Rollen einstellbar und fixierbar ist.
    4. Bandsägeblattführung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die seitlichen als auch die rückwärtigen Führungsrollen auf einem gemeinsamen Bolzen montiert und unabhängig voneinander parallel zum Sägeblatt schwenkbar und seitlich verschiebbar sind.
AT163479D 1948-03-08 1948-03-08 Bandsägeblattführung AT163479B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT163479T 1948-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT163479B true AT163479B (de) 1949-07-11

Family

ID=3652383

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT163479D AT163479B (de) 1948-03-08 1948-03-08 Bandsägeblattführung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT163479B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE893343C (de) Aufspannvorrichtung fuer Metallblaetter in Offsetdruckmaschinen
DE1063570B (de) Ausbreitvorrichtung fuer die Zufuehr-vorrichtung einer Buegelmaschine
DE1223145B (de) Zufuehrungseinrichtung fuer Gewebelagen unterschiedlicher Breite vor einer Reifenaufbautrommel
AT163479B (de) Bandsägeblattführung
DE742075C (de) Ausweitvorrichtung, insbesondere fuer nasse Wirk- und Strickwarenschlaeuche
DE927984C (de) Kluppe fuer Trockenrahmen od. dgl.
CH394858A (de) Bandschleifmaschine
DE504355C (de) Bandschleifmaschine fuer Rundhoelzer u. dgl.
DE886521C (de) Bremsvorrichtung fuer die Hoehen- und Neigungsverstellung von Zeichentischen
DE839439C (de) Vorrichtung an Muellerei-Walzenstuehlen zum Aufloesen von Produktenplaettchen
DE865699C (de) Bandsaegen-Aufspannvorrichtung bei einer Schaerfmaschine
DE913622C (de) Innenbackenbremse, insbesondere fuer Fahr- und Motorraeder
DE431520C (de) Papierfuehrung fuer Schreibmaschinen
DE654717C (de) Manuskripthalter fuer Schreibmaschinen
DE635129C (de) Wagensprungvorrichtung fuer Schreib- und aehnliche Maschinen
DE2005417C (de) Schwenkspindelanordnung
DE337286C (de) Querschneider
AT85613B (de) Abhebevorrichtung der Papierandrückwalzen von Schreibmaschinen.
DE496368C (de) In der Laengsrichtung verschiebbarer sowie schwenkbarer Schablonenhalter fuer Spritzmusterschablonen
DE640241C (de) Vorrichtung zum Einstellen der in schwenkbaren Armen gelagerten Andruckwalze bei Rotationsvervielfaeltigern
DE573911C (de) Papierfuehrungsvorrichtung fuer Schreib- oder aehnliche Maschinen
DE829896C (de) Anordnung der unteren Papierfuehrungsrollen an der Schreibwalze von Bueromaschinen
CH516379A (de) Anschlagvorrichtung für Holzbearbeitungsmaschinen
DE190042C (de)
DE1849170U (de) Bandschleifmaschine.