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Transporteur
Die Erfindung bezieht sich auf einen Winkel- messer, insbesondere auf einen für Winkel bis 360 , einen sogenannten Volltransporteur, mit welchem in einfachster Weise Winkel aufgetragen und auch gemessen werden können.
Winkelmesser, bei denen der eine Schenkel des
Winkels durch die Nullmarken oder die Grad- einteilung gelegt wird und der zweite durch die
Kante eines Lineals, die durch den Mittelpunkt der Kreiseinteilung geht, sind bekannt. Bei derartigen Einrichtungen sind die Lineale mit dem die
Gradeinteilung tragenden Körper fest verbunden, wodurch das Gerät unhandlich und schlecht transportierbar wird. Es sind auch Winkelmesser vorgeschlagen worden, bei welchen die die Gradeinteilung tragende Platte mit einem entlang eines Anschlagstücke angelegten Lineals mittels einer Flügelschraube verbunden ist. Es handelt sich dabei um Messgeräte, mittels welcher auf einer lotrechten Zeichenfläche Neigungen gegen die Horizontale gemessen werden, wobei das Lineal nicht durch den Mittelpunkt des Transporteurs hindurchgeht, sondern ausserhalb der Teilung angeschlossen ist.
Ein Auftragen von Winkeln mit den Geräten ist ausgeschlossen.
Demgegenüber ist gemäss der Erfindung das Lineal in einem bis zum Mittelpunkt der Scheibe reichenden, zu ihren Aussenflächen parallelen Schlitz entfernbar bzw. auswechselbar angeordnet und liegt an der durch den Mittelpunkt gehenden Begrenzungswand des Schlitzes an.
Der Transporteur gemäss der Erfindung ermöglicht also, ihn durch Einsetzen eines beliebigen Lineals augenblicklich zum Messen oder Auftragen von Winkeln von 0 bis 360 , unabhängig von der Lage der Zeichenfläche, gebrauchsfertig zu machen. Dabei ist er infolge seiner Zerlegbarkeit einfach zu transportieren bzw. es genügt das Mitnehmen des Transporteurs allein, da jederzeit ein am Ort der Messung vorhandenes, beliebiges Lineal verwendet werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäss ausgebildeten Transporteurs dargestellt. Es zeigen Fig. 1 den Transporteur in der Draufsicht, Fig. 2 denselben in Seitenansicht, in der Richtung des eingespannten Lineales gesehen.
Die kreisförmige Scheibe 1 aus Blech, Glas, Zelluloid oder einem anderen Kunststoff usw. trägt am Rande eine Winkeleinteilung 2 und innen weitere Teilungen 3,4 und besitzt in der Mitte eine kreisförmige Ausnehmung 5, in welche der Knopf 6 mit randriertem Kopf 7 verdrehbar eingesetzt ist. Der Knopf 6 besitzt ein zentrales zylindrisches Loch 8, durch welches die Mittelpunktsmarke 9 beobachtet und eingestellt werden kann. Seitlich ist im Knopf 6 ein zur Aussenfläche der Scheibe paralleler, bis zu ihrem Mittelpunkt reichender Schlitz 10 vorgesehen, in welchen von oben eine verstellbare Klemmschraube 11 hineinragt, die das in den Schlitz einzuführende Lineal 12 festklemmt.
Die Mittelpunktsmarke 9 wird von einem Einschnitt in dem, einen halbkreisförmigen Ausschnitt 13 in der
Scheibe begrenzenden, in seiner Verlängerung durch den Nullpunkt der Winkeleinteilung hindurchgehenden Durchmesser 14 gebildet. An Stelle dieser Markenanordnung kann die Anordnung auch so getroffen sein, dass die Scheibe zur Gänze aus durchsichtigem Material besteht oder in ihrem Mittelteil einen durchsichtigen Einsatz besitzt. Scheibe oder Einsatz tragen bei dieser Ausführung an ihrer Unterseite ein durch den Mittelpunkt hindurchgehendes Fadenkreuz, das durch das Loch hindurch auf den Winkelscheitel eingestellt werden kann.
Das Auftragen eines Winkels geschieht in der Weise, dass der Transporteur mit der Mittelpunktsmarke 9 auf den Winkelscheitel und mit der Begrenzungskante 14 des Ausschnittes 13 und der Nullmarke der Winkelteilung an den bereits vorgezeichneten Winkelschenkel angelegt wird.
Nunmehr wird das Lineal 12 das durch die Schraube 11 im Drehknopf 6 festgeklemmt ist, auf den gewünschten Winkel auf der Teilung eingestellt und der Schenkel entlang der Linealkante aufgezeichnet. Das Messen von Winkeln erfolgt mit dem Transporteur in sinngemässer Weise.
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