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Selbsttätiger Geschirrspülapparat
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Gehäuses 1 geöffnet und auf den Rost 7 das zu reinigende Geschirr aufgestellt werden. Wird nun der Wagen um eine Strecke gleich dem
Abstande der Rohre 5 hin-und herbewegt, so werden sämtliche Teile des Geschirres von unten und oben durch das Heisswasser besprüht und so gereinigt.
Als Antrieb für den Wagen wird das hier ohnehin erforderliche Druckwasser, das entweder aus einer Druckwasserleitung stammt oder durch eine elektrisch betriebene Pumpe erzeugt wird, verwendet. Eine hiezu dienende Anordnung ist aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich. Mit dem
Wagen 4 ist auf der Rückseite ein Zylinder 10 fest verbunden, der sich an einem feststehenden
Kolben 11 hin-und herbewegt. Der Kolben 11 sitzt auf einer Stange 12, die mit dem Gehäuse 1 fest verbunden ist ; ebenfalls am Gehäuse 1 fest sitzt eine Steuerstange 13 mit zwei Anschlägen 14 und 14', die mit einem Ventil 15 so zusammenarbeiten, dass der Kolben 11 abwechselnd von der einen oder von der anderen Seite Druckwasser zugeführt erhält.
Das Druckwasser fliesst vom Ventil 15 durch die hohle Achse 16 zu und gelangt entweder über die Ventilbohrungen 17 und die Leitung 18 auf die linke Seite des Kolbens oder über die entsprechenden Teile 17'und 18' auf dessen rechte Seite. Zum Ablauf des verdrängten Wassers ist an jedem Ende des Zylinders 10 unten ein federbelastetes Ventil 9 bzw. 9' vorgesehen. Die während des Einströmens von Druckwasser notwendige Verriegelung des Ventils in der Schliesslage kann auf beliebige Art bewirkt werden und ist in der Zeichnung nicht dargestellt. In der gezeichneten Stellung fliesst das Druckwasser der linken Seite des Kolbens zu und es bewegt sich daher der Wagen nach links.
Sobald der Kolben 11 die Mitte des Zylinders 10 erreicht hat (gestrichelte Stellung), so stösst die Nocke 14 an einen Arm 20, der mit dem Ventilkörper verbunden ist und an seiner nach oben ragenden Fortsetzung ein Gewicht 21 trägt und nimmt diesen bei ihrer Weiterbewegung unter Anheben des Gewichtes in die höchste Lage mit, wobei sich auch der Ventilkörper verdreht, jedoch infolge des sektorartig nach aussen weiter werdenden Kanals 17 den Wasserzufluss noch nicht abschliesst. Wenn das Gewicht 21 in die höchste Lage gelangt ist (strichpunktiert gezeichnet), hat auch der Kol-
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ben 11 sein (strichpunktiert gezeichnetes) anderes
Ende des Weges erreicht.
Nun kippt das Gewicht
21 gegen die andere Seite (punktiert gezeichnet) und dreht damit den Ventilkörper so weit, dass der Kanal 17'mit dem Kanal 18'in Verbindung gelangt und das Druckwasser nun die rechte
Seite des Kolbens 11 zu beaufschlagen beginnt, während der Wagen seine Bewegung umkehrt.
Es beginnt dasselbe Spiel von neuem, jedoch in entgegengesetzter Richtung. Auf diese Weise wird der Wagen 4 durch das Druckwasser selbst- tätig in hin-und hergehende Bewegung versetzt.
Um das Spülen des Geschirres restlos durch- zuführen, muss dieses zuerst mit heisser Lauge und anschliessend mit heissem Wasser besprüht werden. Zu diesem Zweck sind in dem Apparat
Vorratsräume für Frischlauge und Heisswasser vorgesehen, die abwechselnd auf das Geschirr versprüht, umgepumpt oder ablaufen gelassen werden können. Der Behälter 24 enthält Frischlauge, die mittels einer elektrischen Heizvorrichtung, z. B. eines elektrischen Heizstabes 25, dessen Wärmeabgabe durch einen Thermostaten selbsttätig bei etwa 80 Laugentemperatur begrenzt ist, beheizt wird. Mittels der Leitung 27 gelangt die Frischlauge über den Dreiweghahn 28 in den Saugstutzen der Pumpe 29, welche diese über die Leitung 30 und den Dreiweghahn 31, sowie einen kurzen flexiblen Schlauch 32 den Sprührohren 5 zuführt.
Die verunreinigte Lauge rinnt durch das grobe Sieb 34 in den Behälter 35 ab und kann von dort durch das feine Sieb 36 über den Dreiweghahn 37 durch den Ablauf 38 abgelassen werden. Normalerweise wird aber, wenn das Geschirr nicht zu sehr verunreinigt ist, die Lauge noch ein anderes Mal verwendet.
Zur Aufbewahrung der Altlauge dient der Behälter 40. Der Dreiweghahn 37 bleibt dann während der Spülung geschlossen, so dass sich die Lauge im Behälter 35 ansammelt. Nach Beendigung der Frischlaugenspülung werden dann die Hähne 37, 28 und 31 um 90 verdreht, wodurch die Pumpe die Altlauge aus dem Behälter 35 in den Behälter 40 pumpt. Bei der Verwendung dieser Altlauge zur Spülung werden die beiden miteinander starr gekuppeltenDreiweghähneSund um 450 verdreht. Dadurch werden die Leitungen aus den Behältern 24 und 35 verschlossen, dagegen gelangt die Altlauge aus dem Behälter 40 über die Leitung 42 in die Pumpe und wird von dieser in die Sprühröhre gedrückt.
Will man dagegen die Altlauge aus dem Behälter 40 in den Ablauf abrinnen lassen, so dient hiezu das Ablaufventil 43.
Auch im Altlaugenbehälter 40 ist eine Heiz- vorrichtung 45 mit Temperaturschalter 46 an- gebracht.
Ist die Spülung mit Lauge beendet, so wird die
Nachspülung mit heissem Wasser vorgenommen.
Das Heisswasser wird im Behälter 48 mittels Heiz- vorrichtung 49 und Temperaturschalter 50 erzeugt.
Der Wasserzufluss aus der Kaltwasserleitung ist dabei automatisch durch das schwimmergesteuerte
Ventil 51 geregelt. Mittels des Dreiweghahnes 41 kann man das Heisswasser aus dem Behälter 48 über die Leitung 52 der Pumpe und damit den
Sprührohren 5 zuführen. Auch der Behälter 48 kann über das Ablaufventil 53 abgelassen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Selbsttätiger Geschirrspülapparat, bei dem das Geschirr in einen geschlossenen Behälter von wandernden Laugen-oder Wasserstrahlen besprüht wird, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Mehrzahl von in einem Wagen festsitzenden Sprührohren aufweist, die quer zu ihrer Längsrichtung etwa im Ausmass ihres gegenseitigen Abstandes hin-und herbewegt werden.