AT162634B - Krankenbett - Google Patents

Krankenbett

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AT162634B
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AT
Austria
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rollers
sick bed
bed according
bed
worm wheels
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English (en)
Inventor
Franz Burkert
Hilde Saliger
Original Assignee
Franz Burkert
Hilde Saliger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Krankenbett 
Gegenstand der Erfindung ist ein Krankenbett, insbesondere für bewegungsunfähige Schwer- kranke oder Schwerverletzte und bezweckt, den- selben, ohne ihn zu berühren, für den Stuhlgang, für Untersuchungszwecke u. dgl. hochzuheben, in Seitenlage zu bringen, ferner das Aufliegen zu verhüten, den Körper gegen Hautbrennen und
Fieberhitze auch von der Liegefläche her zu kühlen u. dgl. mehr. 



   Das Wesen der Erfindung besteht in zwei, parallel zu den Bettwangen an den Bettpfosten, bzw. bei Stahlrohrbetten Stehern, der Kopf-und
Fusswand höher als die Matratze drehbar gelagerten Walzen, zwischen denen eine, auf den Walzen auf-und abwickelbare Liegefläche aus flexiblem
Stoff (Leinwand) ausspannbar ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 schaubildlich und in Fig. 2 in der Draufsicht für ein übliches Stahlrohr-Krankenhausbett dargestellt. 



  Fig. 3 zeigt eine Einzelheit in grösserem Massstabe. 



   An den Stehern 2 sind parallel zu den Bettwangen 1 Walzen 4, die z. B. durch Stahlrohre gebildet sind, höher als die Matratze 3 gelagert. 



  Zu diesem Zwecke sind Lagerstücke 6, die schellenartig die Steher 2 umgreifen, vorgesehen, die mittels Druckschrauben 7 in der gewünschten Höhe festgestellt werden können. Auf den vorteilhaft fussseitigen, über die Lager vorragenden Walzenenden sitzen drehbar Schneckenräder 8 (Fig. 2), die mittels Kupplungsklauen 9 od. dgl. durch Handräder 10 mit den Walzen kuppelbar sind. Quer zu den Walzen ist in winkelförmigen Ansätzen 11 der Lagerstücke 6 eine Welle 12 gelagert, die mittels einer Kurbel 13 drehbar ist und mittels der Schnecken 14 in die Schneckenräder 8 eingreift, so dass beide Walzen gleichzeitig oder, je nach dem die eine oder andere Walze entkuppelt wird, einzeln gedreht werden können. 



   Auf den Walzen ist mit den Langseiten ein Bettuch   5   aus starkem Leinen befestigt, das die Walzen verbindet und auf diesen aufrollbar ist, so dass beim Spannen des Tuches der Patient hochgehoben werden kann. Das Tuch hat an der Stelle, an der das Gesäss zu liegen kommt, einen Ausschnitt   15,   der durch eine festschnallbare 
Klappe 16 verschliessbar ist. Für den Stuhlgang wird der Patient hochgewunden, die Klappe 16 zurückgeschlagen und die Leibschüssel unter- untergestellt (Fig. 1). Das Liegen bei hochge- wundenem, gespanntem Tuch kann auch durch längere Zeit erfolgen, um dem Körper von unten her für Heilzwecke Kühlung zu verschaffen, dann auch für Untersuchungszwecke u. dgl.

   Um den
Patienten schmerzlos in die Seiten-und allenfalls auch Bauchlage zu bringen, wird durch ab- wechselndes Einkuppeln der Walzen das Bettuch auf der einen auf-und auf der andern abgewickelt. 



   Der wesentliche Vorteil der Vorrichtung liegt, wie aus der Beschreibung hervorgeht, darin, dass diese in gewohnter Ausführung an jedem nor- malen Krankenhausbett angebracht werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Krankenbett, gekennzeichnet durch zwei parallel zu den Bettwangen   (1)   an den Bettpfosten, bzw. bei Stahlrohrbetten Stehern (2), der Kopf-und Fusswand höher als die Matratze   (3)   drehbar gelagerten Walzen (4), zwischen denen eine, auf den Walzen auf-und abwickelbare
Liegefläche   (5)   aus flexiblem Stoff (Leinwand) ausspannbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Krankenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegefläche einen von unten durch eine abschnallbare Klappe (16) verschliessbaren Ausschnitt (15) besitzt.
    3. Krankenbett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen (4) in an den Stehern (2) des Kopf-und Fussteiles des Bettes, vorzugsweise in verschiedener Höhe feststellbaren Lagerstücken (6) drehbar gelagert sind.
    4. Krankenbett nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch auf den Wellenenden der Walzen (4) drehbaren Schneckenrädern (8), die mit den Walzen wahlweise kuppelbar sind.
    5. Krankenbett nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine, quer zu den Walzen (4), vorzugsweise in den gleichen Lagerstücken (6) gelagerten, durch Kurbel (13) od. dgl. drehbare Welle (12), mit in die Schneckenräder (8) eingreifenden Schnecken (14).
AT162634D 1946-07-01 1946-07-01 Krankenbett AT162634B (de)

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AT162634T 1946-07-01

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AT162634B true AT162634B (de) 1949-03-25

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ID=3651690

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AT162634D AT162634B (de) 1946-07-01 1946-07-01 Krankenbett

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AT (1) AT162634B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2655667A (en) * 1946-07-01 1953-10-20 Hilde Saliger Winding patient lift and turning mechanism
US2761152A (en) * 1952-06-27 1956-09-04 Geriatric Utility Bed Corp Invalid beds

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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