AT162483B - Geschmiedeter oder gegossener Mähbalkenfinger - Google Patents

Geschmiedeter oder gegossener Mähbalkenfinger

Info

Publication number
AT162483B
AT162483B AT162483DA AT162483B AT 162483 B AT162483 B AT 162483B AT 162483D A AT162483D A AT 162483DA AT 162483 B AT162483 B AT 162483B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
guide
cutter bar
forged
knife
bar finger
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Krassnigg
Original Assignee
Christian Krassnigg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Christian Krassnigg filed Critical Christian Krassnigg
Application granted granted Critical
Publication of AT162483B publication Critical patent/AT162483B/de

Links

Landscapes

  • Harvester Elements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Geschmiedeter oder gegossener   Mähbalkenfinger   
Bei den bisher bekannten   Mähbalkenfingern   mit angeschmiedetem oder angegossenem Führungslappen, deckt dieser den Messerschlitz bildende, flache bzw. mit einer in den Messerschlitz auslaufenden konischen Höhlung versehene Lappen den Messerschlitz durchgehend ab, so dass in diesen eingedrungene Erd-und Grasteilchen sich festfressen können, wodurch in Kürze ein Verlegen der Führungsbahn eintritt. Neben erheblicher Abnützung und Ausleierung der gegenseitig bewegten Teile, bedingt dies auch einen unsauberen Schnitt und einen beträchtlichen Mehraufwand an Antriebsleistung.

   Dies gilt auch für Mähbalkenfinger mit in den Messerschlitz auslaufender konischer Höhlung des Führungslappens, da bei diesen Ausführungen der Lappen zwar den Schmutz von den in ihm eindringenden Messern besser abschabt, das Eindringen von Gras-und Erdteilchen in den Führungsschlitz aber niemals vollkommen vermieden werden kann und zufolge der gewölbten Innenfläche des Lappens ein Verklemmen und Festfressen der Verunreinigungen noch begünstigt wird. 



   Die besagten Nachteile werden durch die   erfindungsgemässe   Ausgestaltung vermieden u. zw. besteht das Wesen derselben darin, dass der Führungslappen Ausnehmungen für den Austritt der sich zwischen Messer und Lappen ansammelnden Verunreinigungen, wie   Erd-und   Grasteilchen, aufweist. Zweckmässig ist dabei eine Ausnehmung vorgesehen, die, von der vorderen Begrenzung der durch den Führungslappen gebildeten Messerführung ausgehend, gegen die rückwärtige Querkante des Führungslappens verläuft, in welche sie zweckmässig ausmündet. Durch diese Ausnehmung werden die während des Betriebes in den Führungsschlitz eingedrungenen Verunreinigungen ausgeworfen, bzw. herausgeschabt, so dass Verschmutzungen der Messerführung und die damit verbundenen Unzukömmlichkeiten vermieden sind. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 die eineAusführungsform in Seitenansicht und Draufsicht, während die Fig. 3 in Draufsicht eine zweite Ausführungsform wiedergibt. 



   Mit 1 ist der eigentliche Körper des Mähbalkenfingers bezeichnet, der mit dem Führungslappen 2 aus einem Stück geschmiedet oder gegossen ist. Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ist der Führungslappen ebenflächig ausgebildet. 3 bezeichnet die Schneidplatte des Mähbalkenfingers. Der Führungslappen 2 weist nun eine Ausnehmung 4 für den Austritt der sich zwischen ihm und dem nicht eingezeichneten Messer ansammelnden Erd-und Grasteilchen und sonstigen Verunreinigungen auf. Diese Ausnehmung geht von der vorderen Begrenzung   5   der durch den Führungslappen gebildeten Messerführung 6 aus und verläuft, in Richtung der Längserstreckung des Mäh-   balkenfingers,   gegen die rückwärtige Querkante 7 des Führungslappens, in welche sie offen ausmündet.

   Der Führungslappen ist hinten um 2 bis 3 mm schmäler als die Schneideplatte 3. 



   Durch die   erfindungsgemässe   Ausnehmung des Führungslappens 2 wird die Reibung auf ein Minimum herabgesetzt, da die zwischen die Messer und die Führungslappen gelangende Erde bzw. die durch die Messerbewegung einbezogene Lehmmasse durch die Ausnehmung 4 zum Ausfall bzw. Ausquellen gebracht wird. Ein Verstopfen der Klingenführung und das sonst häufig auftretende Verklemmen und Ausschlagen von Klingen ist dadurch weitgehendst vermieden, wobei auch eine beträchtliche Einsparung an Antriebskraft festgestellt werden konnte. 



   Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist der Führungslappen 2 gewölbt ausgebildet, dergestalt, dass seine konkave Innenfläche 8 der Schneideplatte 3 zugekehrt ist. Die in die rückwärtige, oval verlaufende Querkante 7 ausmündende Ausnehmung 4 ermöglicht auch bei dieser gewölbten Form des Führungslappens den ständigen Austritt der zwischen Messer und Führungslappen einbezogenen Verunreinigungen, wobei durch die Längskanten 9 des Führungslappens das Ausmass der durch die Messerbewegung einbezogenen Verunreinigungen herabgesetzt erscheint, da die bis auf die Messerstärke an die   Schneideplatte herangebogenen   Längskanten 9 die Verunreinigungen von den Klingen, bei deren Eintritt in den Führungsspalt, abschaben. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Doch gerade bei gewölbter Form des Führungslappens erweist sich die Anbringung der erfindungsgemässen Ausnehmung als besonders vor-   teilhaft,   da in den Zwischenraum zwischen Messer und Führungslappen eingedrungene Verunreinigungen sich in den   keilförmigen   Verengungen dieses Zwischenraumes besonders leicht absetzen und festfressen können. 



   Die   erfindungsgemässen   Ausnehmungen können ohne irgend welche Schwierigkeit an den üblichen Ausführungen von Mähbalkenfingern nachträglich durchgeführt werden, wodurch eine mit sehr geringem Kostenaufwand verbundene Verbesserung der in Gebrauch stehenden   Gerätschaften-   ermöglicht ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Geschmiedeter oder gegossener Mähbalkenfinger, dadurch-gekennzeichnet, dass der Messerführungslappen   (2)   Ausnehmungen   (4)   für den Austritt der sich zwischen Messer und Führungslappen ansammelnden Verunreinigungen, wie Gras-und Erdteilchen, aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Mähbalkenfinger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4), aus- EMI2.1 rung (6), gegen die rückwärtige Querkante (7) des Führungslappens, zweckmässig in diese ausmündend, verläuft.
AT162483D 1946-10-29 1946-10-29 Geschmiedeter oder gegossener Mähbalkenfinger AT162483B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT162483T 1946-10-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT162483B true AT162483B (de) 1949-03-10

Family

ID=3651579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT162483D AT162483B (de) 1946-10-29 1946-10-29 Geschmiedeter oder gegossener Mähbalkenfinger

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT162483B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19636438A1 (de) Spitzer insbesondere für Weichminenstifte
AT162483B (de) Geschmiedeter oder gegossener Mähbalkenfinger
DE9147C (de)
DE805937C (de) Saege mit wechselnder Folge von Vorschneiderpaaren und Raeumern
DE672092C (de) Kuttermesser
AT350419B (de) Kuttermesser
DE401828C (de) Sichelfoermiges Cuttermesser
DE322364C (de) Abdichtung fuer die Speisewalzen von Walzenstuehlen u. dgl.
DE589585C (de) Vorrichtung zum Effilieren
DE421759C (de) Sichelfoermiges Kuttermesser
DE819137C (de) Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten
CH632706A5 (de) Bleistiftanspitzer.
DE757201C (de) Schraemmeissel, bei dem ein Hartmetallstueck von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt spitzwinklig zur Brustseite in den Schaft eingelassen ist
DE829916C (de) Fluessigkeitsschalter
CH246060A (de) Stemmwerkzeug an einer Stemmaschine.
DE440526C (de) Fraeser mit Stirn- und Seitenschneiden
DE806408C (de) Axt mit blattfoermiger Scheide
DE533379C (de) Pflugkoerper mit Meissel
CH640399A5 (en) Vegetable peeler, in particular for asparagus, salsify roots, turnips and gherkins
DE739850C (de) Geraet zum Nachschleifen von Rasierklingen
DE595156C (de) Tabakpfeife
DE557310C (de) Pflugkoerper mit Streichblech, dessen Form durch Ansetzen von Zusatzblechen veraenderlich ist
DE435832C (de) Rasierhobel und zugehoerige Klinge
DE330051C (de) Einrichtung an Zerkleinerungsmaschinen zur Zerkleinerung von Koerner- und Huelsenfruechten oder anderem schaufelbaren Gut
AT151337B (de) Abstreifkamm für die Vorschubwalzen von Häckselmaschinen.