AT162032B - Verfahren zur Herstellung spannungsfester Widerstandskörper für Überspannungsableiter. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung spannungsfester Widerstandskörper für Überspannungsableiter.

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AT162032B
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  Verfahren zur Herstellung spannungsfester Widerstandskörper für Überspannungsableiter. 



   Nach einem an sich bekannten Herstellungs- verfahren werden Werkstoffe mit spannungs-   abhängiger Widerstandskennlinie   in feinkörnigem
Zustand mit einem geeigneten Bindemittel ver- mischt und bei Wasserzusatz unter hohem Druck in Stahlfonnen zu scheibenartigen Körpern gepresst. Da Werkstoffe mit spannungsabhängigen Widerstand neben dieser besonderen elektrischen Eigenschaft fast durchwegs auch einen sehr hohen Härtegrad besitzen, werden die Pressformen, wenn nicht zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden, insbesondere beim Ausstossen der Körper stark abgenützt. Für die Erzeugung masshaltiger Widerstandskörper ist daher eine sehr häufige   Erneute-   rung der Werkzeuge erforderlich, die die Herstellungskosten nicht unerheblich erhöht.

   Es tritt aber dabei auch noch eine weiter Erscheinung auf, die die Erzeugnisgüte auch in elektrischer Hinsicht stark beeinträchtigt. Durch das Setzen der Masse beim Pressvorgang und das Ausstossen aus der Form bildet sich auf der zylindrischen Berandungsfläche der Scheiben eine glatte Haut, in der feinste, abgescheuerte Metallteilchen und sonstige durch Wasserabscheidung ausgeschlemmte leitende Beimengungen längs der Zylinderzeugenden verrieben werden. Da im Betrieb die Feldstärke längs dieser Erzeugenden verläuft, wird dadurch die Spannungsfestigkeit der Körper wesentlich herabgesetzt. Bereits bei Stossspannungsbeanspruchungen unterhalb des Nennwertes treten Gleitfunkenentladungen über die leitenden Einschlüsse auf, wobei der spannungabhängige Widerstandswerkstoff an der Stromführung nur wenig beteiligt ist. 



   Beide diese schwerwiegenden Nachteile werden vermieden, wenn nach der Erfindung vor dem 
Einfüllen der Masse in die Pressform längs der
Randfläche eine geeignete Beilage, zweckmässig in Form eines Papierstreifens, eingelegt wird. Der gepresste Körper wird mit dieser Beilage aus der
Form ausgestossen. Die Beilage lässt sich nachher leicht vom Körper ablösen. Nach diesem Ver- fahren hergestellte Widerstandsscheiben besitzen eine vollkommen gleichartige Oberfläche an der
Berandung wie an den Deckflächen. Die
Spannungsfestigkeit besitzt in allen Punkten des für die Stromleitung verfügbaren Querschnittes annähernd gleiche, werkstoffbedingte Werte. 



   Der Verschleiss der Werkzeuge wird ausserordentlich herabgesezt und dadurch die Masshaltigkeit des Erzeugnisses gewährleistet. 



   Zwecks Verringerung der Reibung beim Aus- stossen und auch zur Erzielung leichterer Ablösbarkeit der Beilagen empfiehlt sich ein schwaches Ölen des Papiers vor dem Einlegen. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Herstellungsverfahren für   spannungsab-   hängige Widerstandskörper, die aus geeigneter Masse unter hohem Druck in Stahlformen gepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass beim Pressvorgang zum Schutze der zylindrischen   Berandungsfl che   geeignete Beilagen aus Papier oder ähnl. Werkstoffen verwendet werden, wodurch sowohl ein   geringer Verschleiss der Werk-   zeuge und damit eine dauernde Masshaltigkeit des Erzeugnisses als auch eine höhere Spannungsfestigkeit der Widerstandskörper erreicht wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von spannungabhängigen Widerstandskörpern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierbeilagen vor dem Einlegen leicht geölt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162032D 1946-12-18 1946-12-18 Verfahren zur Herstellung spannungsfester Widerstandskörper für Überspannungsableiter. AT162032B (de)

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