<Desc/Clms Page number 1>
Fass bzw. Behälter zum Einlagern und Ausschenken von Flüssigkeiten) insbesondere Süssmost unter
Einwirkung eines Druckmittels.
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung des Gegenstandes des Stammpatentes Nr. 160344. Bei der den Gegenstand des Stammpatentes bildenden Einrichtung erfordert es eine gewisse Geschicklichkeit bei der Aufmontierung der Druckmittelleitung 5 (Fig. 3) die beiden Holländer 12, 13 zu gleicher Zeit derart anzuziehen, dass ein Gasverlust aus dem Druckmittelbehälter 4 durch den Langschlitz 25 und durch den noch nicht ganz fest angezogenen Holländer 12 mit Sicherheit vermieden wird.
Dieser Nachteil wird durch den Gegenstand vorliegender Erfindung dadurch verhindert, dass zwischen dem Ende der Druckmittelleitung, welches dem Druckmittelbehälter benachbart ist und dem Druckmittelbehälter selbst, ein von aussen z. B. durch Hand betätigbares Abschlussorgan angeordnet ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist. in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Einrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 2 zeigt eine Einzelheit in vergrössertem Massstab.
In Fig. l ist. X der zum Einlagern der betreffenden Flüssigkeit dienende Behälter, 2 ist der Deckel des Behälters bzw. des Fasses. 5 stellt die das Innere des Fasses mit dem Druckmittelbehälter 4 verbindende Druckmittelleitung dar. 10 ist eine den Druckmittelbehälter umgebende Schutzhülle, 15 und 16 sind die zur Befestigung des Druckmittelbehälters 4 dienenden Einsatzstücke.
Die zur Befestigung des Einsatzstückes 16 dienenden Befestigungsschrauben 16'werden vorteilhafterweise, wenn der im Behälterinneren herrschende Kohlensäuredruck eine bestimmte Höhe erreicht, an der Innenseite, wie in der Figur dargestellt, angebracht. 22 ist eine zwischen den Teilen 15 und 16 infolge Niederschraubens des Teiles 15 zusammenpressbare Dichtung, durch welche das Ausströmen von Gas aus dem Fassinneren durch undichte Stellen z. B. Fugen zwischen der Schutzhülle 10 und dem Einsatzstück 16 nach aussen mit Sicherheit vermieden wird. 17 ist ein im Halse des Druckmittelbehälters 4 befindlicher Pfropfen beispielsweise aus Blei.
Gemäss der Erfindung ist das zwischen dem Ende 5'der Druckmittelleitung 5 und zwischen dem Druckmittelbehälter 4 angeordnete Abschlussorgan 26 in Form eines unter Belastung einer Feder 27 stehenden Hahnes ausgebildet. Die Enden der Druckmittelleitung 5 schliessen erfindungsgemäss an Kanäle 28, 29 an, welche in Zwischenstücken 30, 31 verlaufen, die zwischen der Druckmittelleitung 5 und dem Druckmittelbehälter 4 bzw. dem Fass angeordnet sind.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Zwecks Montierung der Druckmittelleitung 5 wird zunächst das den Hahn 26 tragende Zwischenstück 30 auf den Hals des Druckmittelbehälters aufgeschraubt, wobei jedoch der Hahn derart steht, dass der im Zwischenstück 30 befindliche Kanal 28 unterbrochen ist. Gleichzeitig mit dem weiteren Niederschrauben des Zwischenstückes 30 wird auch das das andere Ende der Druckmittelleitung 5 aufnehmende Zwischenstück 31 in den Fassdeckel eingeschraubt und der dazugehörige Holländer angezogen. Durch das Niederschrauben des Zwischenstückes 30 findet ein Durchstechen des Pfropfens 17 durch das nach Art eines Pfeiles ausgebildete Endstück 32 statt, wodurch das im Druckmittelbehälter 4 befindliche Gas durch den Schlitz 25 in das Endstück 32 eindringt.
Durch einfaches Verdrehen des Hahnes 26 wird dann die Verbindung zwischen dem Inneren des Druckmittelbehälters 4 und dem
Fassinneren über die Leitung 5 hergestellt. Durch die Wirkung der Spiralfeder 27 findet ein fortwährendes
<Desc/Clms Page number 2>
Anpressen des Hahnes an seinen Sitz statt. Der Hahn 26 weist am rechten Ende Schraubengewinde zum Aufschrauben der Mutter 36 auf, am linken Ende besitzt er einen rändrierten Kopf 37 zwecks Verdrehung des Hahnes von Hand aus.
In Fig. 2 ist 30 das dem Druckmittelbehälter 4 benachbarte Zwischenstück, 32 das mit dem Längsschlitz M versehene nach Art eines Pfeiles ausgebildete Endstück. Gemäss der Erfindung ist dieses Endstück mit einem spitz zulaufenden pfeilartig ausgebildeten Kopf 33 versehen. Die pfeilartige Ausbildung des Kopfes 33 wird dadurch erzielt, dass derselbe beispielsweise die Form eines Kegels erhält, dessen Basis einen Durchmesser x besitzt, der grösser ist als der Aussendurchmesser des Endstückes 32 der Druckmittelleitung.
Infolge dieser Ausführung kann beim Durchstossen des beispielsweise aus Blei bestehenden Verschlusspfropfens 17 weder ein Verlegen des Schlitzes 25 mit dem Material des Pfropfens eintreten, noch können auch nur Spuren des Pfropfenmaterials durch den Schlitz 25 in das Endstück 32 und von dort in das Fassinnere und in die Flüssigkeit gelangen. Damit ist das Auftreten jedweder gesundheitsschädlichen Wirkungen mit Sicherheit vermieden.
An denjenigen Stellen, an denen ein Austreten des im Fassinneren befindlichen Gases infolge der Trennungsfugen der das Fass nach aussen abschliessenden Teile möglich wäre, sind Abdichtungkörper z. B. in Form von Dichtungsringen 36 vorgesehen.
Um eine Beschädigung der Schutzhülle beim Einsetzen des Druckmittelbehälters 4 in dieselbe zu vermeiden, wird am Boden der Schutzhülle ein Pufferkörper 34 angeordnet, der vorteilhafterweise die Form eines Ringes aus Kork aufweist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fass bzw. Behälter zum Einlagern und Ausschenken von Flüssigkeiten, insbesondere Süssmost, unter Einwirkung eines Druckmittels nach Patent Nr. 160344, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ende (5') der Druckmittelleitung (5), welches dem Druckmittelbehälter (4) benachbart ist und dem Druckmittelbehälter (4) ein von aussen betätigbares Abschlussorgan (26) angeordnet ist.