AT16033B - Panzerschild. - Google Patents

Panzerschild.

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AT16033B
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AT
Austria
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armor
shield
wire
iron
rolls
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Inventor
Ottomar Touzimsky
Original Assignee
Ottomar Touzimsky
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT Nr 16033. 
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   Gegenstand dieser Erfindung ist ein Panzerschild für Feldgeschütze und ist in der beigeschlossenen Zeichnung veranschaulicht. 



   Fig. 1 stellt das   Drahtseitgenecht   dar, samt den oben und unten angebrachten Eisen-   röhren   und   Schraubenanordnung,  
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach A--B,
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach C-D,
Fig. 4 ist das Drahtseil im Querschnitte,
Fig. 5 ist die Spannungskette in Ansicht von rückwärts,
Fig. 6 ist die   Verbindungsrichtung   zweier Panzerschilde miteinander,
Fig. 7 ist die Öse am Eisenrohr,
Fig. 8 ist der aufgestellte Panzerschild in Seitenansicht,
Fig. 9 ist ein liegender Panzerschild in Seitenansicht. 



   Die Panzerschilde bestehen ans Drahtseilgeflecht. Die hiezu verwendeten Drahtseile (Fig. 4), werden   11Is solche nach   der bekannten, sogenannten "verschlossenen Konstruktion" hergestellt, wobei die äusseren Drähte 1 Übereinander greifen, wodurch dann der Draht, wenn er auch bricht, aus der Seiloberfläche nicht heraustreten kann, weil jeder Draht von seinem   Nachbardrahte   gehalten wird. Zur Erzielung möglichster Biegsamkeit und Elastizität des Seiles, wird in jeder Litze 2 ein Kautschukkern 3 und auch in   der Mitte des Draht-   seiles 4 selbst, anstatt wie bei den   gewöbnticben   Drahtseilen eine "Hanfseele" hier die   lautschukseele   angewendet.

   Der Kantschuk gelangt hier zur   Benützung   auch aus dem Grunde. weil er nicht so leicht wie Hanf wasseranziehend wirkt, wodurch auch der leichten Oxydation der Drähte vorgebeugt wird. Um die   Kautschukseele   4 herum kommen zuerst dünndrähtige Litzen 5, erst weiter nach aussen dickere   Deckdrähte 2, welche   zur Vermeidung der Oxydation aus verzinktem Draht hergestellt werden. Der Durchmesser der Drahtseile   beträgt ungefähr 2'5 CM.   



   Das aus diesen Drahtseilen hergestellte   Drahtseilgeflecht   ist in Fig. 1 dargestellt. 
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 leinwand hergestellt, mit Daunen bezw. Flaumfedern gefült und   durchgenlil1t   und mit den Löchern für die Verbindungsschrauben 6 versehen ist. Diese Löcher sind wegen erforder-   tieher Hewegiicbkeit   und Nachgiebigkeit, mit   eingenähten   Kautschukringen versehen. 



   Um diesem zweifachen Panzerschild-Drahtseilgeflechte die notwendige Widerstandsfähigkeit und Spannkraft zu verleihen und auch die Umwandlung in die Ova   !lpanzerschild-   form durchzuführen, wird folgende Einrichtung getroffen : 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 angebracht. 



   Das Spannen des   Panzerschildgenechtes   (Fig. 5,8, 9), sowie die eigentliche Umwandlung desselben in den Panzerschild wird am besten im Gelände vor dem Aufstellen der Panzerschilde auf dem Geschützstande durchgeführt. Zu diesem Zwecke wird das eine Kettenende mit dem Haken 12 in die Öse 10 eingehängt, während das zweite Ende dieser Kette durch die untere Öse 10 durchgezogen wird. Durch Anziehen dieses Endes gegen- über der oberen Öse bekommt der Panzerschild die gewünschte mässig ausgebauchte Gestalt, worauf der Haken 12 in das betreffende Kettenglied eingesteckt wird. 



   In dem   zweiten Teile befinden sieh die zwei-seitlichen   begrenzenden Drahtseile nach dem Zusammenschrauben der beiden Teile genau unter denjenigen des 1. Teiles, wogegen die inneren vertikalen Drahtseile genau in der Mitte der   Zwischenräume   bezw. unter die Mitte der vertikalen Drahtseile in dem 1. Teile zu liegen kommen. 



   Die Panzerschilde gelangen zur Verwendung : 1. entweder in aufrechter Stellung (Fig.   s),   wobei die Unterstützung mittels eines Spatens   13,   der beim Aufstellen in den Boden eingetrieben wird und mittels eines   dreistabigen,   zusammenklappbaren Gestelles 14 durchgeführt wird ; oder 2. es können die   Panzerschilde   unmittelbar auf dem Boden auf die   Längonseite (Fig.   9) gelegt werden, um der liegend harrenden Bedienungsmannschaft
Schutz vor dem Gewohrfeuer zu gewähren, wobei die Panzerschilde mittels zweier eiserner 
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 so werden zwei oder mehrere solche Panzerschilde (Fig. 6) mittels einer kurzen Kette oder eines Hakens miteinander   verbunden.   



   Beim Abrüsten werden die   Panzorseh ilde,   u. zw. auf die Stirnseite von oben gegen unten beginnend, zusammengerollt ; um dies leicht   durchführen   zu können, werden hiezu die vertikalen Drahtseile im   Drahtseiigenechte   des   II.   Teiles eigens befestigt, u. zw. : Die inneren werden, ähnlich wie alle vertikalen Drahtseile im I.

   Teile, an den gezogenen   Eisenrohren   8 diese umschlingend, hier aber an dem oberen und unteren horizontalen, begrenzenden Drahtseile, entweder mittels Nieten oder mittels Bindedraht befestigt ; die zwei begrenzenden vertikalen Drahtseile werden am unteren Teile um die horizontalen Drahtseile nach hinten aufwärts der ganzen Höhe entlang geführt und an dem oberen letzten horizontalen Drahtseile, u. zw. am hinteren Teile desselben   ähnlich   wie oberwähnt befestigt, wogegen die oberen zwei Enden dieser zwei vertikalen Drahtseile ihre Be- 
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 (Fig. 2). Dann lässt sich das   Zubinimenrollen der Panzerseliilde   sehr leicht bewerkstelligen.

Claims (1)

  1. Diese Panzerschilde zeigen folgende Eigenschaften : 1. Neben grosser Widerstandsfähigkeit und Elastizität auch 2. besondere, federnde Nachgiebigkeit, welche die Durchschlagkraft der Geschosse bedeutend mildert. 3. Äusserst leichte Handlichkeit gegenüber anderen, demselben Zweck dienenden Einrichtungen, denn das Spannen und Aufstellen nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und auch das Abrüsten erfolgt sehr rasch.
    Das Abnehmen, Zusammenklappen, Aushängen der Verbindungshaken, Herausziehen der Ketten, Zusammenrollen des Geflechtes und Umschlingen der Rollen mit den Ketten, Einschieben der Gestelle darunter, Befestigen der Rollen an den Geschützprotzen und.
    Abfahren zur neuen Batterieaufstellung sind Handhabungen, welche sich mit dieser Einrichtung leicht einüben und schnell und einfach ausführen lassen.
    PATENT-ANSPRUCH : Panzerschild, gekennzeichnet : 1. durch ein aus Drahtseüpn der bekannten, sogenannten verschlossenen Kon- struktion"hergestelltes Geweht,. n welchen Drahtseilen aber anstatt der llanfseele" eine Kautschukseele eingelegt wird und welche an zwei eisernen gezogenen, mit eisernen ) sen (10) versehenen Röhren (8) befestigt sind.
    2. Durch die zwischen beiden Teilen 1-II des Geflechtes mit Flaumfedern ausgestopfte und mit Löchern für die Befestigungsschrauben (6) versehene aus Kautschukleinwand hergestellte Zwischenlage (7).
    3. Durch die Einrichtung, um dem Panzerschilde mittels Kette (11), deren Enden mit Einhängehaken (12) versehen sind und mittels Ösen (10) eine beliebig ausgebauchte nnd'konvexe Gestalt zu erteilen, zum Zwecke, das mit dem Gestelle (14) und dem Spaten (13) aufgestellte Panzerschild besonders widerstandsfähig zu machen.
AT16033D 1903-08-24 1903-08-24 Panzerschild. AT16033B (de)

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AT16033B true AT16033B (de) 1904-04-25

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ID=3516978

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