AT160125B - Beseitigung der Zeichenabschwächung beim Fernsehsender. - Google Patents

Beseitigung der Zeichenabschwächung beim Fernsehsender.

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AT160125B
AT160125B AT160125DA AT160125B AT 160125 B AT160125 B AT 160125B AT 160125D A AT160125D A AT 160125DA AT 160125 B AT160125 B AT 160125B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Beseitigung der   Zeiehenabsehwäehung   beim Fernsehsender. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lationsverstärkers M dar, so wie sie auf den Sendereingang gegeben wird. Um den Ermüdungseffekt, welcher aus Fig. 1 a ersichtlich ist, auszugleichen, muss also offenbar die Modulationsspannung zeitlich ansteigen, wenn das Zeichen längere Zeit dauert. Ein solcher Verlauf ist mit einer Heraushebung der tiefsten Frequenzen des Signals gleich bedeutend. 



   Erfindungsgemäss wird also dem Modulationsverstärker eine Tieftonerhöhung, also eine an- steigende Frequenzkurve bei Frequenzen in der Grössenordnung der Netzperioden gegeben. Eine völlige
Kompensation des Fehlers der Sendestufe tritt dann ein, wenn der zeitliche Anstieg der verzerrten
Modulationsspannungskurve gerade identisch ist mit dem zeitlichen Abfall der Senderenergie. Hiezu sind gewisse Beziehungen zwischen den Zeitkonstanten der   Tieftonüberhöhung   und den Zeitkonstanten der Anodenspannungsspeicher im Sender zu erfüllen. Die Ausmessung dieser Beziehungen und die
Dimensionierung der Entzerrungskreise geschieht am besten oszillographisch. Von den zahlreichen   Schaltmöglichkeiten,   mit denen der Erfindungsgedanke praktisch durchgeführt wird, ist in Fig. 2 nur eine, die sich besonders bewährt hat, gezeichnet.

   Von dem Bildverstärker 19 gewinnt man eine ideale, d. h. unverzerrte Schaltwelle nach Fig. 1. Diese gelangt in einen Modulationsverstärker M. 



   Um die Ausgangsspannung hinter M in gleicher Polarität wie die Eingangsspannung zu erhalten, ist der Modulationsverstärker zweistufig. Die hochfrequenten Arbeitswiderstände der beiden Röhren 20 und 20'sind 21 und   21'.   Zur Tieftonüberhöhung dienen die Kreise 22, 23 und 22', 23', deren Zeit- konstanten gerade so abgeglichen werden, dass der Ermüdungsfehler des Senders gerade kompensiert wird. An den Sender angekoppelt wird die Spannungssumme des Hoehfrequenzwiderstandes 21'und des Entzerrungskreises 22', 23'. Diese Spannungssumme besitzt einen zeitlich verzerrten Verlauf nach
Fig. lb. Man kann die Entzerrung natürlich auch in einer Stufe ausführen : bei Ausführung in mehreren
Stufen potenziert sich die Entzerrung der einzelnen Stufen. Die Senderöhre 30 ist vorspannungsmässig galvanisch mit der Ausgangsröhre 20'des Modulationsverstärkers gekoppelt.

   Sie wird fremd erregt von der Erregerspannung 31 und mit Anodenspannung aus dem Speicherkondensator 17 versorgt. Zum
Schutze gegen ein Ausbleiben des Gittervorspannung, beispielsweise durch Defekt an der Endröhre 20', dient der Gittervorspannungswiderstand 24, der auch für tiefste Bildfrequenzen durch einen Elektrolyt- kondensator 25   überbrückt   wird. Die Zeitkonstante des Anodenspeichers für die Entladung ist dann gegeben durch den inneren Widerstand der Röhre 30 und die Kapazität   17,   während sie für die Ladung im wesentlichen durch die Gleichrichterröhre 10 in Verbindung mit 17 und dem Primärkondensator 18 gegeben ist. Auf diese besonderen Zeitkonstanten des Sendergleichrichters muss dann die Tiefton- überhöhung des Entzerrers in M jedesmal individuell abgestimmt werden. 



   In der Schaltung des Modulationsverstärkers Mist noch eine Rückkopplung 26, 27 eingezeichnet, die über einen Gleichrichter 28 auf das Gitter wirkt. Diese Rückkopplung hält den Grundwert der
Steuerspannung stets auf gleicher Höhe und ermöglicht dadurch die Übertragung unter Beibehaltung seines festen Grundwertes für die Steuerspannung. Ausserdem sei noch auf die regelbare Gittervorspan- nung 29 aufmerksam gemacht : Wird diese Vorspannung von Null aus ins Negative gesteigert, so ändert sich bei positiver Sendung der Spitzenwert des Bildes. Dadurch wird das Verhältnis der Syn-   chronmodulation   zur Bildmodulation bei an sich dauernd konstantem Energieunterschied zwischen
Leerlauf und Vollast einstellbar verändert, was für die Sendepraxis von grosser Bedeutung ist. 



   Für negative Sendung gelten die angeführten   erfindungsgemässen Überlegungen nach   sinn-   gemässer   Änderung des Fehlervorzeichens unverändert. Auch für negative Sendung kann nach dem
Pufferverfahren, nach dem Schirmgitterverfahren und mit besonderem Erfolg auch nach dem Verfahren der Tieftonentzerrung der Ermüdungsfehler, der dann umgekehrte Richtung hat, praktisch beseitigt werden. 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Zahlenbeispiel <SEP> : <SEP> 21 <SEP> und <SEP> 21'= <SEP> 500 <SEP> Ohm,
<tb> 21"22'= <SEP> 500 <SEP> Ohm,
<tb> 23 <SEP> X <SEP> 23'= <SEP> 16 <SEP> MF.
<tb> 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Anordnung für Fernseh-Modulationsschaltungen zur Beseitigung von Störungen, welche durch Potentialabfall in den Speisekreisen der Röhrenstufen bei langandauernden Zeichen hervorgerufen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Anodenwiderstand einer oder mehrerer Stufen des Fernseh- verstärkers derart ausgebildet ist, dass eine Spannungsverzerrung des Modulationssignals in dem Masse erfolgt, dass die durch die Entladung des Speisekreises bedingte Verzerrung gerade ausgeglichen wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Anodenwiderstand eine Serienschaltung aus einem Ohmschen Widerstand und einem Kondensator, welcher durch einen 'Ohmschen Widerstand oder eine Induktivität überbrückt ist, dient, wobei die Zeitkonstante dieses Verzerrungskreises derart bemessen ist, dass die durch die Spannungsabnahme im Speisekreis hervor- gerufene Störung kompensiert wird.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verzerrung- kreis in einer Verstärkerstufe, die der Verstärkung der Modulationszeichen dient, vorgesehen ist.
    I 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verzerrungskreis in mehreren Verstärkerstufen, welche der Verstärkung der 1\'Iodulationszeichen dienen, vorgesehen ist. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Gitter und Kathode der Modulationsstufe mit dem komplexen Anodenwiderstand des Verstärkers bzw. der Verstärker für die Modulationszeichen direkt verbunden sind, wobei an die Kathodenzuleitung ein besonderer, für die niedrigstenBildfrequenzen ausreichend kapazitivüberbrückter Vorwiderstand eingeschaltet ist, der den maximalen Anodenstrom der Röhre bei Kurzschluss der Aussenleitung auf das zulässige Leistungsmass begrenzt. EMI3.1
AT160125D 1936-12-24 1937-12-20 Beseitigung der Zeichenabschwächung beim Fernsehsender. AT160125B (de)

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