AT160014B - Wähler für selbsttätige Fernsprechanlagen. - Google Patents
Wähler für selbsttätige Fernsprechanlagen.Info
- Publication number
- AT160014B AT160014B AT160014DA AT160014B AT 160014 B AT160014 B AT 160014B AT 160014D A AT160014D A AT 160014DA AT 160014 B AT160014 B AT 160014B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- contact
- arms
- springs
- selector
- movement
- Prior art date
Links
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 5
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> WählerfürselbsttätigeFernsprechaulagen. Die Erfindung bezieht sieh auf selbsttätige Fernsprchanlagen mit Leitungsvielfachfeldern, bestehend aus Drahtreihen. die in rechtwinkelig zueinander verlaufenden Ebenen angeordnet sind, EMI1.1 Drahtreihen zu einem bestimmten Drahtpaar zwecks Kontaktbildung bewegt werden. Die Erfindung besteht darin, dass der die Wählerarme tragende Schieber längs einer in der Richtung der Primärbewegung liegenden Führungsstange verschiebbar angeordnet ist und dass diese Führuiigsstange ihrerseits mittels zwangläufig miteinander gekuppelter Zahnräder geführt wird, die an zwei voneinander entfernten Stellen angebracht sind und mit ortsfest in Richtung der Sekundärbewegung angeordneten Zahnbahnen kämmen. Die Erfindung soll nachstehend an Hand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben werden, EMI1.2 Vielfachfeld mit zwei Wählern, die mit dem Vielfachfeld von entgegengesetzten Seiten in Eingriff stehen. Fig. 8 ist eine teilweise Seitenansicht nach der Linie 8-8 der Fig. 7. Fig. 9 zeigt schematisch in vergrössertem Massstabe den Eingriff eines Wählerarmes mit den Vielfachdrähten. Fig. 10 a-10 d zeigen den Eingriff der Kontaktfedern mit den Drähten des Vielfaehfeldes. Fig. 11 ist eine Seiten- EMI1.3 Fig. 16 ist eine Einzelheit eines Antriebsmotores. In der in Fig. 1-3 veranschaulichten Ausführungsform umfasst das Leitungsvielfachfeld 400 Drähte, von denen die Drähte a. b. c und d nach der Figur je eine Gruppe von 100 Drähten bilden. In jeder Gruppe sind die Drähte in Reihen 51 er. ? a usw. angeordnet. die sieh in verschiedenen, zueinander parallelen Ebenen erstrecken. Jede Leitungsgruppe hat einen Wählerarm 1--4. Die EMI1.4 äusseren freien Enden in einer schlitzförmigen Öffnung geführt. die von oberen und unteren Führungsflanschen 43 bzw. 44 eingeschlossen ist. In ihren Ruhelagen befinden sich die äusseren Enden der Arme j !- innerhalb der äusseren Kanten der Flansche 43, 44. Der Schieber 5 ist an seinen Enden in einem Winkel gebogen und gebohrt, so dass Knaggen 6 und 7 gebildet werden. Diese Knaggen sind an einer Welle 8 angelenkt. Der Schieber 5 kann nach rechts längs der Welle verschoben werden, welch letztere in den Knaggen 6. 7 drehbar ist. Dagegen kann der Schieber 5 nach links aus der in der Zeichnung veranschaulichten Lage nicht verschoben werden, u. zw. wegen eines Anschlages 9, der mit dem Schieber 7 fest verbunden ist und in der veranschaulichten Lage mit dem auf dem Rahmen <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> sein, dass die Enden der Wählerarme durch dieselbe gesteuert werden. Der Motor 32 Dach Fig. 1 ist auf einer Platte 66 befestigt zu denken, die auf Distanzgliedern 69 am unteren Rahmen 70 angebracht ist. Gemäss der Erfindung ist der Schieber 5 mit einem Führungsarm 67 versehen, der sich bis an den unteren Teil des Rahmens erstreckt und an seinem Ende mit einem erweiterten Teil 68 aus Stahl, Fiber oder einem andern Material versehen ist, welches einen niedrigen Reibungskoeffizienten im Verhältnis zum Material der Platte 66 und des Unterteils 70 besitzt. Die Platte 66 wird durch die Distanzglieder 6 in einem bestimmten und überall gleichmässigen Abstand von dem Unterteil 70 gehalten. Die Platten 66 und 70 sind sorgfältig geglättet und umschliessen einen Zwischenraum, der in bezug auf seine Ausdehnung in der Ebene der Wahlbewegung dem ganzen von einer Spitze des Wählerarmes beschriebenen Arbeitsfelde entspricht. Der Teil 68 ist so bemessen, dass er eine sichere Führung in dem Zwischenraum zwischen den Platten 66 und 70 erhält und von der Querdimension des Zwischenraumes nur mit einer Toleranz abweicht, die zur Erzielung eines leichten Gleitens erforderlich ist. Die Platten 66 und 70 können aus Messing angefertigt werden, wodurch nur eine geringe Reibung zwischen dem Teil 68 und der Platte entsteht. Der verbleibende Teil des Führungsannes 67 ist dünner als der Zwischenraum, so dass keine Reibung zwischen diesem Teil und der Platte vorhanden ist. Es ist offenbar von Bedeutung, dass der senkrechte Abstand zwischen dem Teil 68 und der Führungswelle 8 nicht zu klein ist, weil in diesem Falle die Steuerwirkung herabgesetzt wird. In der in den Fig. 4 und 5 veranschaulichten Ausführungsform sind die von den Platten 66 und 70 gebildeten Führungsflächen auf derjenigen Seite der Führungswelle 8 angebracht, die den Wählerarmen entgegengesetzt ist. Es steht indessen auch nichts im Wege, die Führungsflächen auf der gleichen Seite der Führungswelle wie die Wählerarme zu bringen, vorausgesetzt, dass genügend Raum vorhanden ist, so dass die Wähler sich senkrecht zu der Führungswelle 8 bewegen können. Die in Fig. 6-9 veranschaulichte Ausführungsform eignet sich besonders für Femaprech- anlagen, in denen jedes Vielfachfeld mit einer Mehrzahl von Wählern zusammenwirkt. Die Ausführungsform kann in Suchern und Gruppenwählern sowie in Nebenstellenanlagen u. dgl. mit Vorteil verwendet werden. Bei dieser Anordnung ist das Vielfachfeld seitwärts in Felder geteilt, die nur Drähte einer besonderen Art, wie a-, b-, c-usw. Drähte enthält, wobei jeder Wähler mit Wählerarmen. die zum Zusammenarbeiten mit den entsprechenden Feldern angeordnet sind, ausgerüstet ist, und Anne, die zu verschiedenen Wählern gehören, so angeordnet sind, dass sie sich in das Vielfachfeld von vorn und von hinten in entgegengesetzten Richtungen hineinbewegen. Es wird angenommen, dass in den kastenförmigen Deckeln 201, 202 Wählerteile, beispielsweise der gleichen Art wie die der Fig. 1-5, untergebracht sind. Das Vielfachfeld 203 ist in Form einer Anzahl paralleler Drahtreihen angeordnet, vgl. 206,207, 208, Fig. 9, die in verschiedenen Ebenen angebracht sind. Der Einfachheit halber sind die Wählerarme in Fig. 6 und 7 nicht abgebildet worden. In Fig. 8 werden die am weitesten links angebrachten Wählerarme al und a2 in der Arbeitslage relativ zum Vielfachfelde gezeigt. Gemäss Fig. 9 wird angenommen, dass jeder Wählerarm mit zwei Kontaktteilen 204 und 205 versehen ist, die von rechts und links die Drähte 206 einer besonderen Reihe treffen, während die zu den nächsten Reihen gehörigen Drähte 207, 208 von den Kontakten nicht berührt werden dürfen. Der Rahmen der Wählereinrichtung ist mit senkrechten Winkeleisenstücken 209, 210,, ver- sehen, die Quereisenstücke 211 tragen. Auf diesen ist ein Rahmen 212 angebracht, der das eigentliche Vielfachfeld trägt. Die Innenseiten der Winkeleisenstücke 209, 210 sind mit waagrechten Stangen 213, 214 versehen, die parallel zu den Wählerarmen verlaufen. Die Stange 213 auf der linken Seite des Wählers unterscheidet sich von der auf der rechten Seite des Wählers angebrachten Stange 214 beispielsweise dadurch, dass ihre vertikale Querdimension grösser ist. An den äusseren Enden der Stangen sind nach der Figur Federn 215-218 angebracht. U-fönnige Nockenteile 219-222 sind gemass der Figur an der linken bzw. rechten Seite der kastenförmigen Deckel 201 und 202 angebracht. Der senkrechte innere Abstand zwischen den Beinen des U entspricht genau der vertikalen Dimension der EMI3.1 Weise zuschnappen. Dadurch werden die Deckel 201 und 202 in ihren Lagen gehalten. Sämtliche Wähler sind gleicher Bauart, und die Wählerarme, wie z. B. al und a2, sind im Verhältnis zu den oberen und unteren zur Bewegungsebene parallelen Seiten des dazugehörigen Wählers unsymmetrisch angebracht. Dadurch kann beispielsweise der Wähler 201 in die Lage des Wählers 202 durch Umkehrung gebracht werden, wobei keine Änderung in bezug auf rechte und linke Seite eintritt, und kann an der entgegengesetzten Seite des Vielfachfeldes in gleicher Höhe mit, der Lage des Wählers 201 befestigt werden. Dabei bewegen sich Wählerarme, wie al und a2, die zu gegenüberstehenden Wählern gehören, frei im Verhältnis zueinander in verschiedenen Bewegungebenen. Dagegen kann nicht ein gewisser Wähler nur durch Umkehrung von rechts und links in seine Lage eingeführt werden, weil in diesem Falle die Führungsflächen der Nockenteil nicht länger miteinander zusammenwirken können. Es leuchtet ein, dass das gleiche Resultat mit andern Nockenteilen <Desc/Clms Page number 4> als den in der Zeichnung veranschaulichten erzielt werden kann, vorausgesetzt, dass die Arbeitsflächen der Nockenteil symmetrisch im Verhältnis zu einer der Bewegungsebene parallelen Ebene, aber unsymmetrisch im Verhältnis zu einer Ebene sind, die senkrecht zu der Bewegungsebene und parallel zu den Wählerarmen verläuft. Offenbar können mehrere Wähler nach Art der Fig. 6 und 8 an den entgegengesetzten Seiten des Vielfachfeldes auf Führungsstangen, die aufeinander montiert sind, überlagert werden. Bei selbsttätigen Fernsprechwählern ist es von Bedeutung, die Lagen der Wähler in einem gewissen Augenblick, d. h. die Schrittanzahl, um die der Wähler sich sowohl in der Primär-als der Sekundärrichtung weiterbewegt hat, auf möglichst einfache Weise feststellen zu können. In der Ausführungsform nach den Fig. 10-16 ist eine direkte Ablesung der Lage des Wählers möglich, auch wenn der Wähler mit einem Deckel aus Metall od. dgl., wie in Fig. l und 7, versehen ist. Die von den Wählerarmen getragenen Kontakte bestehen in der Regel aus einer oder mehreren Kontaktfedern, die in ihren Kontaktlagen gegen den entsprechenden Gegenkontakt, beispielsweise einen Draht des Vielfachfeldes, federnd gedrückt werden und in ihren Zwischenlagen zwischen aufeinanderfolgenden Gegenkontakten entweder zwischen diese Kontakte hineinfallen oder aber an einer geeigneten Isolierschicht anliegen. In solchen Vielfachkontaktfedern, in denen die Kontakte nur durch die atmosphärische Luft isoliert sind, also in blank verdrahteten Vielfachfeldern, werden gewöhnlich Kontaktarme mit zwei einander gegenübergestellten Federn angebracht, die von den entgegengesetzten Seiten aus an dem entsprechenden Kontakt und folglich in den Zwischenlagen aneinander anliegen. Um zu verhindern, dass die Arme in den Zwischenlagen die Lücke zwischen aufeinanderfolgenden Gegenkontakten überbrücken, ist es bisher nötig gewesen, die Vielfachkontakte in grossen Abständen anzuordnen, wodurch das Vielfachfeld einen übermässigen Raum in der Bewegungsrichtung der Arme erforderte und die Bahn der letzteren entsprechend lang wurde. Gemäss der vorliegenden Erfindung ist die Bildung solcher Kontakte zwischen aufeinanderfolgenden Gegenkontakten ganz beseitigt, während gleichzeitig der Umfang des Vielfachfeldes und die Bewegungen der Arme erheblich vermindert werden kann. Zu diesem Zwecke sind am Kontaktende der beiden Federn eines Kontaktarmes auf deren Innenseite Isolierstücke angebracht, die gegenüber den Kontaktflächen der Federn sowohl in Richtung des Armes als auch quer zu dieser versetzt sind, um zu verhindern, dass die Kontakte in Zwischen- EMI4.1 Fig. 10 a-13 zeigen einige Ausführungsformen eines solchen Kontaktarmes. In Fig. 10 a wird der Kontaktarm 301 in seiner Ausgangslage gezeigt. Der Arm besteht aus zwei Federn 301, 302, deren Enden in der in der Zeichnung veranschaulichten Weise gebogen sind. Die Federn sind mit einem isolierten oder isolierenden Stück 303, 304 versehen. In Fig. 10 b wird derselbe Arm in seiner ersten Kontaktlage gezeigt, in der die Kontaktfedern 301 und 302 an dem Draht des Feldes anliegen. In Fig. 10 c nimmt der Arm seine erste Zwischenlage ein, in der die isolierenden Stücke 303, 304 an dem ersten Vielfachdraht anliegen und die Federenden entzweihalten, so dass keine Kontaktbrücke zwischen aufeinanderfolgenden Vielfachdrähten bestehen kann. Im vorliegenden Beispiel liegen die Stücke an demjenigen Vielfachdraht an, mit dem die Bürste eben Kontakt gemacht hat. Jede Gefahr eines Brückenkontaktes in der Zwischenlage ist offenbar beseitigt, auch wenn die Vielfachdrähte einander sehr nahe angeordnet sind. In Fig. 10 à nimmt der Arm seine zweite Kontaktlage ein, in der die Stücke 303 und 304 ihre ersten Zwischenlagen einnehmen und nach der Figur die Federn in keiner Weise daran hindern, ihre Kontaktarbeit zu verrichten. In Fig. 10a-10d nnd 11 sind Kontaktarme von der Type dargestellt, die zwei Federn besitzt, welche von entgegengesetzten Seiten ein und denselben Vielfachdraht treffen. In den Fig. 12 und 13 wird ein Kontaktarm gezeigt, in dem die zwei Federn 305, 306, die den Arm bilden, voneinander isoliert und so angeordnet sind, dass sie mit je einem Vielfachdraht Kontakt machen. Die Isolier- stüeke 30'1, 308 sind in diesem Falle aus einleuchtenden Gründen auf der Aussenseite befestigt. Das äusserste Ende 309 der Feder 306 ist hinübergebogen, um einen Anschlag für die Feder 305 zu bilden, wenn der Arm hineingeführt wird. Während der Arbeit müssen jedoch die Stücke 307 und 308 verhindern, dass die zwei Federn miteinander Kontakt machen. In der veranschaulichten Ausführungsform haben alle Isolierstücke 303,304, 307, 308 sich in einer Lage hinter den Armkontakten, in der Einstellrichtung des Armes gesehen, befunden. Meistens würde dies vorzuziehen sein, obgleich auch eine Umkehrung dieser Reihenfolge denkbar wäre. Wie aus dem vorstehenden hervorgeht, soll der Abstand zwischen der Kontaktfläche und dem Isolierstück gleich der halben Entfernung zwischen den Feldkontakten 300 sein. Schliesslich soll die Ausdehnung in der Bewegungsrichtung sowohl der Isolierstücke als auch der Kontaktfläche gleich und so lang sein, dass eine gewisse Toleranz in der Einstellage gestattet wird, u. zw. vorzugsweise so, dass die Kontaktfläche der Feder und die Auflagefläche des Isolierstückes praktisch zusammenstossen, vgl. Fig. 10. In den Fig. 14,15 wird eine besondere Ausführungsform der Federn 19 a-19 d der Fig. 1 gezeigt. Um das Auseinandernehmen der Federn zu erleichtern, ohne die Kontaktstäbe 22 a usw. EMI4.2 <Desc/Clms Page number 5>
Claims (1)
- und sind zu unteren Fortsätzen 251, 252 ausgebildet, die so angeordnet sind, dass sie über den Stab 22a greifen. An ihren Enden sind die Fortsätze 251, 252 mit Kontaktschuhen 253, 254 versehen, die so angeordnet sind, dass sie um den Stab 22 a federnd greifen und gleichzeitig eine Neigung der Feder 250 zu dem Stabe 22 a gestatten. Die Kontaktschuhe 253,254 haben den Zweck, die Federn 250 so zu steuern, dass die besonderen, im Zusammenhang mit Fig. 1-5 beschriebenen Vorrichtungen für die Steuerung der Federn 250 nicht in Anspruch genommen werden. Zu diesem Zwecke sind die Nasen 255 der Federn nur lose auf die Stifte 18, Fig. 1, gesteckt, um jede Biegungsbeanspruchung- zwischen den Federn 250 und den Stiften 18 zu vermeiden.In Fig. 1 sind der Schieber 5 und die Welle 8 federbelastet, um die wiederherstellende1) Kräfte zu erzeugen. In vielen Fällen ist es zweckmässiger, die Motoren 16 und 32 mit den Federn zu versehen, in welchem Falle die Federn 10 und 35 überflüssig werden. In Fig. 16 wird das Ende des Motors 16 oder 32 gezeigt, der mit einem Gehäuse 256 versehen ist, in dem sich eine Spiralfeder 257 befindet.Ein Ende derselben kann an der Stütze 258 des Gehäuses und ihr anderes Ende'am'inneren Ende der Welle 259 des Motors befestigt werden.PATENT-ANSPRÜCHE : l. Wähler für selbsttätige Fernsprechanlagen mit Leitungsvielfachfeldern in Form einander paralleler, in verschiedenen Ebenen angeordneter Drahtreihen und mit parallelen auf einem Schieber derart angebrachten Wählerarmen, dass diese bei der Wählbewegung zuerst in geradliniger'Bahn in eine Arbeitslage zu einer entsprechenden Drahtreihe geführt (Pritärbewegung) und dann über diese Reihen in geradliniger, einen Winkel zur Richtung der ersteren Bewegung bildender'Bahn bewegt werden (Sekundärbewegung), dadurch gekennzeichnet, dass der die Wählerarme (1, 2,3, 4) tragende Schieber (5) längs einer in der Richtung der Primärbewegung verlaufenden Führungsstange (8) verschiebbar angeordnet ist und diese Führungsstange ihrerseits mittels zwanglänfig miteinander ge- EMI5.12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstange (8) im Schieber (5) drehbar gelagert und mit den Zahnrädern (23, 24) starr verbunden ist. r'1 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher die Wählerarme für jede Bewepmg- richtung mit je einem elektrischen Antriebsmotor versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (32) für die Sekundärbewegung mittels eines Ritzels (31) eine in Richtung'dieser Bewegung angeordnete Zahnstange (30) antreibt, die einseitig an der Führungsstange'8*)' ngreift (Fig. 1-3).4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (30) des Sekundärmotors (32) nahe dem Ende der Führungsstange (8) angreift.5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählerarme (1, 2,3, 4) in der Bewegungsebene zwischen Schienen (43, 44) geführt sind (Fig. 1, 3).6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kontaktenden der Wählerarme in ihrer Ausgangslage innerhalb der äusseren Kante der Führungsschienen (43, 44) befinden (Fig. 1).7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die Wählerarme (1-4) tragende, sich entlang der Führungswelle (8) bewegende Schieber (5) einen Ausleger (67) trägt, der zwischen parallelen und parallel zur Bewegungsebene der Wählerarme angeordneten Flächen von Platten (66, 70) od. dgl. geführt ist, die wenigstens die gleiche Grösse wie das von jedem der Wählerarme bei seiner Primär-und Sekundärbewegung bestrichen Feld besitzen (Fig. 4,5).8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (67) an seinem freien Ende ein Gleitkontaktstück (68) trägt, das zu dessen Führung zwischen den Platten (66, 70) mit geringer Toleranz dient, dass er im übrigen aber die Führungsflächen nicht berührt (Fig. 4).9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatten (66,.70) auf der der Seite der Wählerarme (1-4) entgegengesetzten Seite der Führungswelle (8) angeordnet sind (Fig. 4,5).10. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorgrundplatte (66) und die Rahmenplatte (70) des Wählerdeckels die beiderseitigen Führungsflächen für den Ausleger (67) bilden (Fig. 4).11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählerarme (1-4) mit feststehenden Kontaktstäben (22 a-22d) durch Kontaktarme (19 a-19 d) in Verbindung stehen, die mit einem Ende am Stift (18) verschwenkbar sind und mit an ihrem andern Ende angebrachten Federn (20, 21) mit den Kontaktstäben in Verbindung stehen (Fig. 1).12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, gekennzeichnet durch am Kontaktende der beiden Federn (301, 302) eines Kontaktarmes auf deren Innenseite angebrachte, gegenüber deren Kontaktflächen sowohl in Richtung des Armes als auch quer zu dieser versetzte Isolierstücke (303, 304) (Fig. 10 a-10 d, 11). <Desc/Clms Page number 6>13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurchgekennzeichnet, dass das Ende der Federn (301, 302) der Kontaktarme gabelartig ausgebildet ist und der eine Schenkel der Gabel die Kontaktfläche bildet, der andere Schenkel das Distanzstück (303, 304) trägt (Fig. 11).14. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis U, gekennzeichnet durch am Kontaktende der beiden gegeneinander isolierten Federn (305, 306) eines Kontaktarmes auf deren Aussenseite angebrachte, gegenüber deren Kontaktfläche sowohl in Richtung des Armes als auch quer zu dieser versetzte Isolierstücke (307, 308) (Fig. 12).15. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke (303, 304 bzw. 307, 308) in der Längsrichtung des Kontaktarmes gegenüber den Kontaktflächen um den halben Abstand zweier Drähte (300) des Vielfachfeldes vor-oder zurückgesetzt sind, so dass sie in einer Zwischenstellung der Arme zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kontaktstellungen eine Berührung der Kontaktflächen mit den Felddrähten verhindern (Fig. 10 c).16. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche der Federn (301, 302) und die Oberfläche des Distanzstückes (303, 304) etwa gleiche Länge in der Längsrichtung der Federn besitzen (Fig. 10 a-10).17. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 16, bei welcher alle mit dem Vielfachdrahtfeld zusammenarbeitende Wähler gleich ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählerarme (1-4) einseitig in bezug auf die Mittelebene der Wähler (201, 202) angeordnet sind, so dass sie sich in verschiedenen einander parallelen Ebenen bewegen, wenn die den Wählerarmen näher befindliche Oberfläche des einen von zwei auf beiden Seiten des Drahtfeldes in gleicher Höhenlage einander gegenüberliegenden Wählern oben, die entsprechende Oberfläche des andern Wählers unten liegt (Fig. 7,8).18. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähler (201, 202) und das Gestell (209, 210) mit einander zugeordneten Organen zur Sicherung der Wähler in ihrer Lage zum Gestell versehen sind und dass die auf beiden Seiten eines Wählers angeordneten Organe in ihren Abmessungen voneinander abweichen, so dass eine Anbringung des Wählers nur in einer einzigen Lage zum Gestell (209, 210) auf einer Seite des Drahtfeldes möglich ist.19. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die beiderseitigen Festhalteorgane jedes Wählers zur Bewegungsebene der Arme parallele, jedoch in verschiedenem senkrechtem Abstand voneinander angeordnete Führungsflächen besitzen.20. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähler (201, 202) an ihren einander gegenüberliegenden Schmalseiten U-f örnige Fühningsstücke (219-222) zum Aufschieben auf Stangen (213, 214) des Gestelles besitzen und dass zum Festhalten an letzteren angebrachte, die Führungsstücke (219-222) im aufgeschobenen Zustand übergreifende Federn (215 bis 218) dienen (Fig. 6,7).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE160014X | 1936-08-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT160014B true AT160014B (de) | 1941-01-10 |
Family
ID=29268160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT160014D AT160014B (de) | 1936-08-27 | 1937-08-14 | Wähler für selbsttätige Fernsprechanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT160014B (de) |
-
1937
- 1937-08-14 AT AT160014D patent/AT160014B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102014117158A1 (de) | Käfigrohling für Freilauf mit Wälzkörpern, aus einem derartigen Rohling hergestellter Freilaufkäfig, Freilauf, der einen derartigen Käfig umfasst und Montageverfahren eines derartigen Freilaufs | |
| DE603754C (de) | Wechselschalter fuer Telephonvermittlungsstellen u. dgl. | |
| AT160014B (de) | Wähler für selbsttätige Fernsprechanlagen. | |
| DE1920531B2 (de) | Elektromagnetisch gesteuerte Mustervorrichtung für Strickmaschinen | |
| DE2700200A1 (de) | Elektrischer schalter | |
| DE368289C (de) | Loetoesenstreifen fuer Fernsprechzwecke | |
| DE2400750C3 (de) | Elektrischer Drehschalter mit einer Isolierstoffplatte und zwei Rotoren | |
| DE363989C (de) | Absperrschieber nach Patent 306856 mit mehreren uebereinander angeordneten Rollenpaaren | |
| DE654794C (de) | Foerdervorrichtung mit waagerechten Hubbalken | |
| DE931781C (de) | Kontaktbank fuer Relaiswaehler in Fernmeldeanlagen, insbesondere fuer Koordinatenwaehler | |
| DE529386C (de) | Waehler fuer Fernsprechanlagen mit mehrfacher gleichfoermiger Einstellbewegung in einer Ebene | |
| DE495637C (de) | Waehler fuer Fernsprechanlagen | |
| DE489554C (de) | Anordnung fuer Waehler in Fernsprechanlagen | |
| DE323890C (de) | Waehler fuer Fernsprechanlagen | |
| DE760869C (de) | Schaltvorrichtung zur aufeinanderfolgenden Betaetigung einer Anzahl von elektrischen Kontakten, insbesondere fuer Fernmeldezwecke | |
| DE597130C (de) | Schaltglied fuer Stangenwaehler mit mehreren Buerstensaetzen | |
| DE1603268C3 (de) | Befestigung des Gehäuses von Weichenantrieben für die Umschaltvorrichtung von Weichen von Spielzeug- oder Modelleisenbahnanlagen | |
| DE439638C (de) | Kontaktbank fuer Waehler in Fernsprechanlagen | |
| AT234188B (de) | Trennlötösenstreifen | |
| DE426451C (de) | Einrichtung fuer die Multiplikation, Addition und Subtraktion von Zahlen | |
| AT116639B (de) | Vielfachkontaktfeld für Wähler. | |
| AT116972B (de) | Kontaktfeld für Wähler. | |
| DE544380C (de) | Loseblaetterbuch mit staffelfoermig angeordneten Blaettern mit wenigstens einer in der Laengs- und Querrichtung verschiebbaren Aufreiherschiene | |
| DE857074C (de) | Kontaktbank fur Wahler mit festen und beweglichen Kontakten | |
| DE698871C (de) | Aus Profilblechen zusammengesetzter Rolladen |