AT160009B - Verfahren zur Herstellung poröser Metallkörper. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung poröser Metallkörper.

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AT160009B
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  Verfahren zur Herstellung poröser   Metallkörper.   
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   Soll auch jene Zeit in Erwägung gezogen werden, die zur Erhitzung der Teilchen bis zur Erreichung der Sintertemperatur notwendig ist (da die vorerwähnten Nachteile zum Teil schon während dieser Erhitzungszeit auftreten), dann kann die Erhitzungszeit durch intensive Erhitzung, nämlich   rasche Wärmezufuhr   mittels einer eigenen, hohe und gleichmässige Temperaturen erzeugenden Heizvorrichtung, wesentlich abgekürzt werden. 



   Wird die Pulver-oder Körnermasse nicht unter Druck gesintert, dann wird ihr vor dem eigentlichen Sinterungsprozess ein gleichmässig lockeres Gefüge gegeben. Hiefür werden die Teilchen vor dem Einbringen in die Form mittels einer Flüssigkeit und eines darin gelösten oder suspendierten verdampffähigen Stoffes in eine pastenartige oder gussfähige Form gebracht. Hiezu eignet sich z. B. Alkohol und Glyzerin im Verhältnis von 1 Liter zu einigen   emus.   Nach dem Einbringen der Masse in die Form wird die   Flüssigkeit verdampft, wodurch   die Teilchen mit einem   Glyzerinhäutchen   überzogen werden.

   Beim darauffolgenden Erhitzen der Masse wird auch das Glyzerin verdampft, wodurch die Masse für den folgenden Sinterungsprozess ein gleichmässig lockeres Gefüge erlangt, das die Bildung einer gleichmässigen   Porosität-sehr   begünstigt. 



   Sollen dem zu sinternden Metallpulver od. dgl. bestimmte Stoffe bleibend und in möglichst gleichmässiger Verteilung zugesetzt werden, die eine mehr oder weniger grosse Veränderung des gesinterten Materials gegenüber dem ohne Zusatz gesinterten Material zur Folge haben, dann kann man diese Zusatzstoffe in einem Mittel (Wasser, Alkohol usw.) auflösen oder suspendieren und dann das Metallpulver in diese Lösung oder Suspension eintragen. Auf diese Weise können unedle Metalle durch Zusatz von edleren Metallen veredelt werden, indem man deren mechanische Eigenschaften weitgehend beeinflusst. Es kann z. B. Kupferpulver durch geringen Zusatz von Mangan oder Silizium bedeutend verfestigt und korrosionsbeständig gemacht werden. Bei Benutzung z. B. von Beryllium kann erst durch den Sinterungsvorgang eine poröse Metallegierung (Berylliumkupfer) erzeugt werden. 



  Es ist auch möglich, den Metallpulvern radioaktive,   emanationsfähige   Stoffe, wie etwa Radium-, Mesothorium-, Thorium X-Präparate beizumischen, wodurch emanationsfähiges poröses Metall erhalten werden kann. 



   Nach durchgeführten Sinterungsprozess kann der hergestellte Körper sofort auf Raumtemperatur abgekühlt werden ; in den meisten Fällen aber ist es zweckmässig, ihn einer Warmbehandlung zu unter- ziehen, die je nach der Beschaffenheit des Materials längere oder kürzere Zeit bei einer verschieden hohen Temperatur ungefähr   100  C unterhalb   der Sintertemperatur stattfindet (Vergütungstemperatur). 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung poröser   Metallkörper   aus Teilchen (Pulver oder Körnern) von
Metallen oder Metallegierungen durch deren Sinterung unterhalb der Schmelztemperatur in einer reduzierenden oder neutralen Atmosphäre, dadurch gekennzeichnet, dass die Sinterung der Teilchen durch Erhitzen bis in unmittelbare Nähe des Schmelzpunktes, d. i. bis auf eine nur   5-25Q C   unterhalb des Schmelzpunktes des betreffenden Metalls od. dgl. liegende Temperatur und Einhalten dieser
Temperatur durch etwa 10-25 Minuten durchgeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gesinterte Körper einer um ungefähr 100 C unterhalb der Sinterungstemperatur liegenden Vergütungstemperatur ausgesetzt wird.
AT160009D 1934-04-12 1934-04-12 Verfahren zur Herstellung poröser Metallkörper. AT160009B (de)

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