AT159815B - Buch mit Durchschreibeeinrichtung, insbesondere Ringbuch in Form einer Sichtkartei. - Google Patents

Buch mit Durchschreibeeinrichtung, insbesondere Ringbuch in Form einer Sichtkartei.

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AT159815B
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 bringen zu können, hat man   zunächst   dadurch   durchzuführen     gesucht, dass man die Schreibplatte   selbst in   Zeilenriehtung   beweglich   ausführte.   Das bedingt nicht nur verhältnismässig umfangreiche und daher teure Einrichtungen, sondern hat den weiteren Nachteil, dass die einmal in Schwung gebrachte erhebliche Masse der Schreibplatte nicht so schnell in einer bestimmten Ortslage abgefangen werden kann, dass ohne   mehrfaches Hin-und Heiverschieben   die   gewünschte   Einstellung   durchführbar   wäre. 



  Man hat daher auch schon die Klemmvorrichtungen als Ganzes ihrerseits gegen die Schreibplatte beweglich ausgestaltet. Das führt jedoch zu dem Nachteil, dass die Einstellungen nach Spalten-und Zeilenriehtungen unabhängig voneinander vorgenommen werden müssen, so dass nicht nur Zeitverluste, sondern auch Erschwernisse in der Handhabung deshalb entstehen, weil sich bei der zweiten Bewegung 
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 Nachstellung in der ersten Richtung erforderlich wird. 



   Der Erfindung ist daher die Aufgabe gesetzt,   Büeher   mit Durchschreibeeinrichtungen, insbesondere   Ringbücher   in Form einer Sichtkartei, bei denen das meist die Zeitschrift aufnehmende, auf der Schreibplatte aufliegende Blatt durch einen Führungsschieber gehalten wird, welcher mit dem Blatt in der Spaltenrichtung verschiebbar ist, so auszubilden, dass eine weitgehende Vereinfachung des Gerätes mit einer schnellen und zuverlässigen Bedienbarkeit desselben vereinigt wird. Diese Auf- 
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 platte erzielte Beweglichkeit des Papierblattes in der Zeilenrichtung durch eine Verschiebung des Blattes gegenüber der Sehreibplatte im Führungsschieber erfolgt.

   Durch eine derartige Einrichtung fallen zunächst alle verhältnismässig   umständlichen   Mittel, die zur Verschiebung der gesamten Schreibplatte oder auch der Klemmvorrichtung als Ganzes erforderlich sind, weg.   Lediglieh   der   Sehieber   weist einige in einfachster Weise auszuführende Teile auf, durch die ein von den Haltemitteln des Schiebers erfasstes Papierblatt in bezug auf den Schieber in   Zeilenriehtung verschoben werdm kann.   



  Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die zum Festhalten des Papierblattes am Schieber dienenden Klemmstifte in der Zeilenrichtung beweglich sind und so auch zur Verstellung des Papierblattes dienen. Damit ergibt sich die weitere Möglichkeit, den zur Verschiebung des Schiebers dienenden Teil gleichzeitig zur Verschiebung des Papierblattes in Zeilenrichtung auszubilden, so dass beide Bewegungen gemeinsam und gleichzeitig ausgeführt werden können, womit sich grosse Sicherheit und Schnelligkeit der Einstellung ergibt. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass der zum Anheben der Klemmstifte dienende Griff auch zur Betätigung der Papierverstellung in der Zeilenrichtung dient.

   Erfolgt die Verschiebung des Papierblattes in Zeilenrichtung durch am Schieber gelagerte, am Papierblatt zum Angriff kommende Druckrollen, beispielsweise aus Gummi, so können diese das Schriftblatt verschiebenden und an dasselbe federnd angedrückten Gummirollen mittels eines an ihrer Welle 
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 sich natürlich nicht auf diese beiden Möglichkeiten, sondern diese stellen nur besonders vorteilhafte und praktisch bewährte Ausführungsformen des Erfindungsgedankens dar. 



   In weiterer   Durchführung   des Erfindungsgedahkens weist der Schieber, der das meist die Zweitschrift aufnehmende, auf der Sehreibplatte aufliegende Blatt führt, in den Blattrand eingreifende   Führungsnasen   auf, während das Blatt mit entsprechenden, vorzugsweise rechteckigen, in Zeilenrichtung verlaufenden   Längsausnehmungen   versehen ist, so dass das Blatt in der Zeilenrichtung parallel zu sich selbst, unabhängig von der Bewegung der Schiebervorsehubeinrichtung in der Zeilenrichtung, geführt ist. Auf diese Weise können die Einstellbewegungen des Papierblattes in Zeilenrichtung hindernde. die   Schiebergrundplatte   mit den übrigen Teilen desselben verbindende Stege nicht nur 
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  Auf diese Weise kommt das   Schriftblatt   von vorneherein in die richtige Lage zur Sehreibplatte bzw. zur   Klemmvorrichtung,   so dass es nur noch der   geringfügigen   Einstellbewegung bedarf, um die Passgerechtheit zu den übrigen Schriftblättern herstellen zu können.

   Die schnelle   Herbeiführung   der Passgerechtheit kann noch dadurch begünstigt werden, dass in den die   rrsehrift   aufnehmenden Erstschriftblättern weitere, insbesondere in den Schnittpunkten der   Spalten- und Zeilen einteilung   der Blätter vorgesehene Ausnehmungen angeordnet sind, über die die   passgerechte Lage   der Erst-zu den   Zweitsehriftblättern ausdrückende Merkmale   der   Zweitschriftblätter   erkennbar sind, die ausser aus durch Drucktechnik gebildete Zeiehen durch Prägung,   Ausstanzung   od. dgl. hergestellt sein können. 



  Auf diese Weise kann die einzige Handbetätigung, die infolge der   erfindungsgemäss   getroffenen Ausbildung des Gerätes zur Herbeiführung der richtigen Einstellung erforderlich ist, mit einer einzigen, zum Einstellen notwendigen Blickrichtung vereinigt werden. Es braucht nur eine einzige Ausnehmung des obersten Schriftblattes beobachtet zu werden, bis in ihr das die passgerechte Lage der darunter 
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 Herverschieben der Blätter die   Passgerechtheit     herbeiführbar   ist. Dagegen ist mit einem einzigen Blick feststellbar, ob das   die passgerechte   Lage kennzeichnende Merkmal in der   Ausnehmung erscheint   
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 sehaubildlich ein Ringbuch in Form einer sogenannten Sichtkartei wieder.

   Fig. 2 veranschaulicht in vergrösserter Darstellung die Fiihrungsnasen des   Fiihrungssehiebers,   während Fig. 3 einen senk-   rechten Querschnitt durch den Griff des Führungsschiebers wiedergibt. Fig. 4 stellt eine Draufsicht auf den Führungsschieber dar, während Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Fiihrungsschiebers   im senkrechten Querschnitt durch Griff und Führungssehieber wiedergibt. Fig. 6 stellt eine Seitenansicht auf den   Führungsschieber nach Fig. 5   unter   Kennzeichnung   des Sehnittverlaufes der Fig. 5 gemäss Linie   r-V dar.   



   Das Buch besteht aus den Buchdeckeln 1 und 2, zwischen welchen der Blattstapel. 3 eingereiht 
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 Blatt 6 geführt werden. Auf das die Zweitschrift aufnehmende Blatt 6 kann das Erstschriftblatt 7, das ebenfalls auf den Ringen 8 der als Ringbuch   ausgebildeten Siehtkartei aufgereiht   ist, zur Anfertigung der Durchschrift gelegt werden. 
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 Griff 18, 17 ist auf dem im Schieber   fj   starr angeordneten Dorn 19 längsversehiebbar und drehbar angeordnet, wobei die Längsverschieblichkeit gegen die Wirkung einer Feder   20   erfolgt, die zwischen Grundplatte 77 und Schieber 5 angeordnet ist. Die Enden der Doppelhebel tragen ausserdem stiftartige   Ansätze : 21, mit   denen sie in Schlitze 22 der Grundplatte 17 eingreifen. Wird die Grundplatte 17 in Pfeilrichtung (vgl.

   Fig. 4) verdreht, so führen die Stifte 11 eine Bewegung aus, die im wesentlichen in Zeilenrichtung der Blätter 6 verläuft, so dass sich die Blätter in Zeilenrichtung verschieben. Auf 
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 in denen eine dünne Stange   o   gelagert ist. Diese Stange trägt an ihren Enden gummibewehrte   Scheiben 26,   die an das Blatt 6 zur Anlage gebracht sind. Mit der Welle 25 fest verschraubt ist ein Handgriff 27. Die Lagerbohrungen in den Lagerböckchen 23 sind näher der Grundplatte des Schiebers 5 zu angeordnet als die Bohrungen in den   Lagerböckchen. , so   dass auf diese Weise die Scheiben   26   mit beliebiger Verspannung, mit Hilfe der   Druckschrauben   an das Papierblatt 6 zur Anlage gebracht werden können.

   Die Lagerböckchen 23, 24 sind auf einer Grundplatte 29 angeordnet, die mit der Schiebergrundplatte 5 über   Nietverbindungen " ?   in Verbindung gebracht ist. Die zwischen den Nieten liegenden Teile sind dabei zweckmässig, wie Fig. 2 veranschaulicht, parallelepipediseh ausgebildet, so dass Nasen entstehen, an die sich entsprechende   Ansschnitte : 11   der Blätter 6 anlegen können, so dass dadurch die richtige Einstellung der Blätter 6 zum Schieber 5 gesichert und erhalten wird. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Buch mit Durchschreibeeinrichtung, insbesondere Ringbuch in Form einer   Siehtkartei,   bei der das meist die Zweitschrift aufnehmende, auf der Schreibplatte aufliegende Blatt durch einen Führungsschieber gehalten wird, welcher mit dem Blatt in der Spaltenrichtung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die sonst durch Verschieben der ganzen Schreibplatte erzielte Beweglichkeit dieses Papierblattes in der Zeilenrichtung durch eine Verschiebung des Blattes gegenüber der Schreibplatte im Führungsschieber erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Ringbuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Festhalten des Papierblattes im Schieber dienenden Klemmstifte in der Zeilenrichtung beweglich sind und so auch zur Verstellung des Papierblattes dienen.
    3. Ringbuch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Anheben der Klemmstifte dienende Griff auch zur Betätigung der Papierverstellung in der Zeilenrichtung dient.
    4. Ringbuch mit Durchschreibeeinrichtung nach Anspruch 1 und Blatt hiefür, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber, der das meist die Zweitschrift aufnehmende, auf der Schreibplatte aufliegende Blatt führt, in den Blattrand eingreifende Führungsnasen aufweist, und dass das Blatt mit entsprechenden, vorzugsweise rechteckigen, in Zeilenrichtung verlaufenden Längsausnehmungen versehen ist, so dass das Blatt in der Zeilenrichtung parallel zu sieh selbst, unabhängig von der Bewegung EMI3.2
AT159815D 1936-07-02 1936-07-02 Buch mit Durchschreibeeinrichtung, insbesondere Ringbuch in Form einer Sichtkartei. AT159815B (de)

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