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Österreichische
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WILLIAM M. MYERS IN SAINT JOSEPH (V. ST. A. ).
Luftkompressor.
Die Erfindung betrifft einen Luftkompressor, der in den Zeichnungen in Fig. 1 im senkrechten Längsschnitt durch die Mitte, in Fig. 2 im Grundriss und in Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt ist.
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Die Kompressorkammern 3 und 4 stehen mit dem Zylinder 2 in Verbindung und besitzen je ein Einlassventil 5 und 7, sowie je ein Auslassventil 6 und 8 für die Luft. Der im Zylinder 10 hin und her bewegte Kolben 9 der Flüssigkeitszuführpumpe erhält seinen Antrieb von einem Zahnradvorgelege. Die Pumpe ist mit Einlassventilen ? J, M und mit den beiden in den Zylinder 2 einmündenden Ventilen 13, 14 ausgestattet.
Der Kolben 9 wird durch einen Schwingarm 16 betätigt, der einerseits durch den Kopf l ; ja mit der Kolbonstange verbunden ist, andererseits ein verschiebbares Verbindungsstück trägt, das mittels der Stellschraube 15b festgelegt werden kann. An dem Arm 16 greift eine Schubstange 17 an, deren anderes Ende gelenkig mit einer um den feststehenden Zapfen 19 schwingenden und Reibungsrollen 20 und 21 tragenden Backe jazz angeschlossen ist. Das Uanze wird ruckweise hin und her bewegt durch den Daumen 22, der sich mit der Weigh'23
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in dem Lager 23 & (Fig. R), das im Rahmengestell 231 angeordnet ist.
Die Auslassventile 6 und 8 leiten in die Räume 24 und 25 über, die in die zusammen- laufenden Rohre 26 und 27 endigen, deren Fortsetzung das Ausströmrohr 28 beildet, das in den Luftbehälter 29 führt. Dieser besitzt ein Luftauslassrohr 30 und einen durch einen Schwimmer betätigten Ausflusshahn 31, durch den der Flüssigkeitsauslass. 32 selbsttätig ge- öffnet und geschlossen wird ; dieser stellt die Verbindung mit einem Kühler 3. 9 her. der
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eingeschaltet, der die Menge der durch den Auslass 32 gelangenden Flüssigkeit regelt. Vom Kühler geht ein Rohr 38 ab, das mit dem Dreiweghahn 37 ausgestattet ist, von dem das Rohr 39 in die Kammer 41 abzweigt, die mit den Einlassventilen 11 und 12 in Vorbindung steht.
Der Kühler 33 ist in der Kühlkammer 42 angeordnet, in die das vom Kaltwassereinlass kommende Rohr 43 einmündet, während das Auslassrohr 44 einen fort-
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Wasser gefüllt. Während des Mubwochsols betätigt der auf der Wolle 23 sitzende daumen 22 die Backe 18 so, dass der Kolben 9 sich nach rechte bewegt und eine Flüssigkeitsmenge aus dem Zylinder 10 herausdrückt, die durch das Ventil J3 in den Zylinder 2 tritt und so die Luft in der Kammer 4 stark zusammenpresst. Diese letztere Flüssigkeitmenge wird geregelt durch Verlängern bezw. Verkürzen des Hubes vom Kolben 9, indem man das Verbindungsstück 15 auf dem Schwingarm 16 verschiebt.
Wenn nun der Kolben 1 nach der rechten Seite zurück geht, so werden die Ventile 7 und 13 selbsttätig durch den inneren Flüssigkeitsdruck geschlossen, so dass die Luft durch das Ventil 8 aufwärts gedrückt wird und durch die Rohrverbindungen in den Behälter gelangt ; ferner wird eine dementsprechend gleiche Flüssigkeitsmengo durch den Kolben 9 in die Kammer 4 gebracht, die dem letzten Rest der Luft durch das Ventil 8 folgt und so alle Luft aus der Kammer 4 austreibt. Jetzt schliesst sich das Ventil 8 und der Kolben 1 geht wieder nach links. Die Kammer 25 sowie das Rohr 27 werden, nachdem das Ventil 8 geschlossen ist, eine in sie hineingedrückt Flüssigkeitsmonge zurückbehalten, die dazu dient, die Wärme
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der durchströmenden Luft stark erhitzt wurden.
Bei einer Wiederholung der oben beschriebenen Bewegungen wird die Flüssigkeit in die Kammer 24 und das Rohr 26 und dann in den Behälter 29 getrieben und verbleibt dort, bis sie durch den Schwimmhahn nach dem Auslassrohr gelangt. Der Zylinder 10 wird durch eine Leitung und den Dreiweghahn 37 und Kammer 41 mit Flüssigkeit gefüllt.
Die gleichen Vorgänge wiederholen sich in der liammel 3 und den bezüglichen Teilen bei der umgekehrten Bewegung des Kolbens nach rechts. Durch Vermittlung einer Flüssigkeit zwischen den Kolben und der Luft, kann der Zufluss der Flüssigkeit in der Weise gehandhabt werden, dass der Kolbenweg so genau zu bemessen ist, dass jedes Teilchen Luft aus den Verdichtungskammorn entfernt wird und eine gerade so grosse Flüssigkeitsmenge ausströmt, dass die gesamte Wärme, die durch das Zusammendrücken der Luft entsteht, aufgenommen wird. Weil der Kompressor nur für hohen Luftdruck im Behälter Verwendung finden soll, darf der Schwimmer kein bedeutendes Gewicht besitzen ; er erhält am zweckmässigsten die dargestellte und beschriebene Form.
Der Schwimmer ist mit einer durch das IIakenrohr 47, 48 gebildeten Öffnung versehen, die in das Innere des Schwimmers einmündet und so fortwährend den inneren Druck dem äusseren Druck gleichmacht. Sollte sich Wasser im Schwimmer angesammelt haben, so wird es, sobald der Druck im Behälter nachgelassen hat, durch den grösseren Luftdruck im Schwimmer durch das Hakenrohr 47, 48, das fast bis auf den Boden des Schwimmers reicht und so in das unter seiner Öffnung befindliche Wasser eintaucht, ausgetrieben.
Der Kühler 33 ist so angeordnet, dass sowohl Öl als auch Wasser im Kompressor verwendet werden kann.