AT159469B - Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit um eine lotrechte Achse rotierendem Magnet. - Google Patents

Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit um eine lotrechte Achse rotierendem Magnet.

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AT159469B
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  Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit um eine lotrechte Achse rotierendem Magnet. 



   Die Erfindung betrifft eine   Zündvorrichtung   für Brennkraftmaschinen mit einem sich um eine lotrechte Achse drehenden Magnet, der sich dadurch kennzeichnet, dass er klein und   handlieh   ist und ein geringes Gewicht aufweist, wodurch seine Herstellungskosten bei leichterer Montage und Handhabung erheblich geringer werden als die bekannten Apparate dieser Art. Die bekannten Einrichtungen bieten für die Spule und alle übrigen Metallteile keinen Schutz gegen elektrische Streuung. 



  Durch die Anordnung eines feststehenden Zwischengliedes mit leitendem Teil zwischen dem inneren, umlaufenden Verteilerglied und dem äusseren, feststehenden Verteilerglied werden die Transformatorspule und die Unterbrecherkontakte leichter und getrennt voneinander zugänglich gemacht. Daraus ergibt sich auch die symmetrische Anordnung, welche die Verwendung des Zündapparates in jeder beliebigen Lage gestattet. Durch die Herstellung einer zweiten Funkenstrecke zwischen Zwischenglied und äusserem Verteilerglied kann der Funkenübergang selbst an verölten Kerzen in weitgehendem Masse sichergestellt werden ; auch schlechte Kontaktstellen in der Leitung nach den Kerzen werden dadurch sicherer   überbrückt   als bisher. 



   Die Zeichnung gibt einige   Ausführungsbeispiele   des Gegenstandes der Erfindung wieder. Es zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform der Vorrichtung im Schnitt, teilweise in Ansicht. Fig. 2 die gleiche
Vorrichtung im Schnitt senkrecht zur Schnittebene der Fig. 1. Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung im Längsschnitt. Fig. 3 a eine Ansicht des Magneten mit den Polarmen. Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 3 im Grundriss. Fig. 4 a eine schematische Darstellung zweier Magnetjoche für einen 4-Polmagneten (zwei   Nord-und zwei Südpole),   wo der untere Teil des Joches um 90  verstellt erscheint, so dass ein magnetischer Fluss zustande kommt.

   Fig. 4 b eine schematische Darstellung zweier geradlinig verlaufender Magnetjoche für einen 4-Polmagneten (zwei Nord-und zwei Siidpole) ohne untere   900-Verstellung,   so dass kein magnetischer Fluss zustande kommen kann. Fig. 5 die Spule mit dem feststehenden Zwischenglied im Vertikalschnitt. Fig. 6 das zugehörige umlaufende Verteilerglied im Schnitt bzw. in Ansicht. Fig. 7 die Unterbreehereinriehtung mit Nocken in Draufsicht. Fig. 8 das feststehende Zwischenglied in Vertikalschnitt bzw. in Ansicht. Fig. 9 die zu Fig. 8 gehörige Draufsieht von unten. 



   Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse   1,   in welchem zwei oder mehrere Magnetjoche 2 parallel zur Drehachse des Magneten 15 angeordnet   sind : In   diesem Falle ist zur Ver-   einfachung   der Zeichnung ein 2-Polmagnet (ein Nord-und ein Südpol) vorgesehen, so dass die Magnetjoche geradlinig angeordnet werden. Im oberen Teil des Gehäuses 1 ist eine Scheibe 5 aus antimagnetischem Material angeordnet, welche in der Mitte eine   Durchlassöffnung   für den oberen Wellenzapfen 6 des umlaufenden Magneten besitzt. Über der Scheibe 5 ist eine Unterbrechereinrichtung 7 mit platinierten   Unterbrecherkontakten     7 a   und dem auf dem   Magnetzapfen 6 sitzenden Steuer-   nocken 14 vorgesehen.

   Es können auch mehrere solcher   Unterbrechereinrichtungen   angebracht werden. 



  Im unteren Teil des Gehäuses 1 ist eine nachgiebige Drehkupplung 8 vorgesehen, deren eine Scheibe mit dem unteren Ende des Drehmagnete starr verbunden ist, während die andere Scheibe mit der Antriebswelle 6'in starrer Verbindung steht. Diese Kupplung befindet sich in einer Kappe 9 mit Endstück aus antimagnetisehem Baustoff. Der obere Wellenzapfen 6 läuft in einem Rollenlager 10, dessen innere Lagerung mit ihm verkeilt ist. Der untere Wellenzapfen 6 und die Antriebswelle 6'des Magneten sind in der Kappe 9 mittels Rollenlager 11 und 12 gelagert. An einer Seite des Gehäuses 1 ist ein Kondensator 13 vorgesehen, dessen oberer Teil in festem Kontakt mit den Unterbrecher- 

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 kontakten der platinierten Spitzen 7 a steht, während der untere Teil mit dem Massepol leitend verbunden ist. 



   Der obere Wellenzapfen 6 trägt die Steuerungsnocken   14,   auf welche das aus isoliertem Material bestehende und mit leitendem Teile 27 versehene umlaufende innere Verteilerglied 16 aufgepresst ist und durch einen Dorn 17 gehalten wird. Über dem Verteilerglied 16 sitzt ein feststehendes Zwischenglied 18 aus isoliertem Baustoff mit metallischem leitenden Teil 19. Über dem feststehenden Zwischenglied 18 ist eine Spule 20 angeordnet, deren Eisenkern 21 doppelt T-förmig oder rechteckig geformt sein kann. Das feststehende Zwischenglied 18 und die Spule werden von dem äusseren Verteilerglied 2. 3 umgeben. Das Verteilerglied 23 und das Zwischenglied 18 bilden nicht einen einzigen leitenden Teil, sondern diese beiden Teile liegen so eng aneinander, dass ein Funkenspalt nicht vorhanden ist.

   In dem Seitenteil des aus Isolierstoff bestehenden kappenartig ausgebildeten Verteilergliedes 23 sind leitende Teile 24 eingelassen. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3,4, 4 a sind die   Magnetjoehe   2 im unteren Teil um   90    verstellt, da in gewissen Fällen ein magnetischer Fluss nur durch diese Verstellung möglich wird. Der Dauermagnet ist   mit. M,   die Polarme sind mit 29 a und 29 b bezeichnet (Fig. 3 und 3 a). Beim vertikal angeordneten Drehmagnet hat der Dauermagnet 15 oben den Nordpol und unten den Südpol, die auf dem Dauermagnet 15 sitzenden Polarme 29 a, 29 b haben deshalb ebenfalls oben und seitlich Nord-bzw. Südpol. Wären nun die Magnetjoehe 2 im unteren Teile 4 nicht um   900 verstellt,   so würde kein magnetischer Fluss zustande kommen. 



   Der magnetische Fluss geht vom Magneten   15.   durch das eine Magnetjoch 2 zum Kern 21 der Spule 20 und von dort durch das zweite Magnetjoch 2 wieder zum Magneten 15. 



   Der Primärstromkreis verläuft von der geerdeten Spule 20 zu den platinierten Spitzen 7 a der Unterbrechereinrichtung und von hier über den   Kondensator 13   zur Erde. Von der Spule 20, in welcher der Strom in Hochspannungsstrom transformiert wird, geht der Sekundärstrom über den leitenden Teil 27 des umlaufenden inneren Verteilergliedes 16, den leitenden Teil 19 des feststehenden Zwischengliedes   18,   den leitenden Teil 24 des feststehenden äusseren Verteilergliedes 23 und über das Kabel 26 zu den Zündkerzen   25,   welche ebenso wie das Anfangsende der Spule 20 an den Massepol angeschlossen sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit um eine lotrechte Achse rotierendem Magnet, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem umlaufenden inneren Verteilerglied   (16)   und dem feststehenden äusseren Verteilerglied   (23)   ein feststehendes Zwischenglied (18) mit leitendem Teil   (19)   vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Zündvorrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch leitenden Teil (19) am feststehenden Zwischenglied (18) und entsprechende leitende Teile (24) am äusseren Verteilerglied (2. 3), welche Teile so eng aneinanderliegen, dass ein Funkenspalt nicht vorhanden ist.
    3. Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Zwischenglied (18) gleichzeitig als Träger für die zwischen dem Zwischenglied (18) und dem äusseren Verteilerglied (2. 3) symmetrisch zur Drehachse des umlaufenden inneren Verteilergliedes (16) angeordnete Transformatorspule (20, 21) dient.
    4. Zündvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetjoche (2, 4) im unteren Teile verstellbar (um zirka 90 ) angeordnet sind, um einen Magnetfluss zu ermöglichen.
AT159469D 1938-02-22 1938-02-22 Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen mit um eine lotrechte Achse rotierendem Magnet. AT159469B (de)

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