AT159420B - Katalysator. - Google Patents
Katalysator.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Katalysator. Für viele technische Zwecke werden Katalysatoren aus Platin oder Legierungen von P : a1Ïn- metallen mit überwiegendem Platingehalt verwendet, u. zw. meist in Form von Netzen oder Bändern, seltener als Schwamm auf Trägern aufgebracht. Diese Kontakte besitzen im Betrieb nur eine begrenzte Haltbarkeit. Es wurde nun gefunden, dass Katalysatoren aus einer Legierung von Platin mit einem Gehalt von bis zu 10% Thorium oder Zirkon einzeln oder gemeinsam, oder Legierungen von Platin mit Platin- metallen und einem Gehalt von bis zu 10% Thorium oder Zirkon einzeln oder gemeinsam, oder Le- gierungen von Platin oder Platinmetallen mit Metallen der 5. und 6. Nebengruppe des periodischen Systems und einem Gehalt von bis zu 10% Thorium oder Zirkon einzeln oder gemeinsam eine wesentlich erhöhte Festigkeit aufweisen. Dies verleiht den Katalysatoren einen erhöhten mechanischen Widerstard und bewirkt dadurch eire grössere Haltbarkeit im Betrieb. Das ist zurückzuführen darauf, dass die neugefundenen Legierungen auch nach sehr langer Glühdauer ein äusserst feinkörniges Gefüge besitzen, ein Umstand, der auch für die erhöhte katalytische Ausbeute der Legierung mit ein Punkt von grund- sätzlicher Bedeutung ist. Es wurde ferner gefunden, dass diese neuen Katalysatoren auch steigend auf die Verfahrens- ausbeute wirken. So ergaben Versuche mit Legierungen von Platin und unedlen Metallen bis jetzt bei der Ammoniakverbrennung meist ein schlechteres Resultat als Platin allein. Die günstigsten Fälle waren die, bei denen die Ausbeute an Stiekoxyden denen mittels Platin erzielten gleichkam. Dagegen zeigt vor allen Dingen eine Legierm g von Platin mit Thorium-und in ähnlicher Weise mit Zirkon-unter gleichen Arbeitsbedingungen eine Steigerung der Ausbeute an Stiekoxyd. Diese Erhöhung tritt ni, 11t nur bei Legierurgen des Thoriums bzw. Zirkons mit reinem Platin, sondern auch bei Mehrstofflegierui gen auf, die entweder noch andere Platinmetalle oder Metalle der o. ur d 6. Gruppe des periodischen Systems, beispielsweise Wolfram, enthalten. Besonders überraschend war es, dass schon verhältnismässig geringe Mengen von, Thorium oder Zirkon genügen, um eine Steigerung der Ausbeute hervorzurufen. Für die praktische Anwendung des Verfahrens ist dabei wichtig, dass die erhöhte Ausbeute nicht etwa nur am Anfang der Umsetzung erhalten wird, sondern, dass sie über sehr lange Zeit konstant bleibt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Katalysator, insbesondere zur Oxydation von Ammoniak, bestehend aus einer Legierung, die mindestens ein Platinmetall mit bis zu 10% Thor oder Zirkon einzeln oder gemeinsam enthält. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Katalysator nach Anspruch 1, bestehend aus Platin mit bis zu 10% Thor oder Zirkon einzeln oder gemeinsam.3. Katalysator nach Anspruch 1, bestehend aus Platin mit wenigstens einem weiteren Platin- metall und bis zu 10% Thor oder Zirkon einzeln oder gemeinsam.4. Katalysator, bestehend aus wenigstens einem Platinmetall mit bis zu 10% Thor oder Zirkon einzeln oder gemeinsam, sowie mit wenigstens einem Metall der 5. oder 6. Nebengruppe des periodischen Systems. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT159420T | 1938-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT159420B true AT159420B (de) | 1940-08-26 |
Family
ID=3650377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT159420D AT159420B (de) | 1938-05-13 | 1938-05-13 | Katalysator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT159420B (de) |
-
1938
- 1938-05-13 AT AT159420D patent/AT159420B/de active
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