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Sprengvorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf Sprengvorriehtungen, bei denen ein in senkrechter Lage durch besondere Schlauchbefestigungsteile gehaltener und durch Reaktionswirkung umlaufender Schlauch vorgesehen ist. Diese bekannten Sprengvorrichtungen haben den Vorteil, dass sie einen üblichen Gartenschlauch aufnehmen können, der Schlauch braucht also nicht erst zur Betätigung in einer Sprengvorrichtung durch Ansetzen von besonderen Anschlussstücken vorbereitet zu werden. Diese bekannten Durchbildungen sind jedoch in ihrem Aufbau ausserordentlich umständlich. Da sie vielteilig gehalten sind, sind sie sehr teuer. Letzteres hat wiederum zur Folge, dass sie sich in der Praxis nicht bewährt haben bzw. sich nicht eingeführt haben.
Diese Nachteile sollen erfindungsgemäss dadurch beseitigt werden, dass der Schlauch durch einen auf einem Gestell gelagerten abgebogenen Haltearm geführt wird. Zur Anordnung des Schlauches, der ein beliebiger Gartenschlauch sein kann, weist der Haltearm Unterstützungsteile auf. Ein in üblicher Weise mit einem Sprengmundstück versehener Schlauch ist mit einigen Befestigungsgriffen in die Sprengvorrichtung nach der Erfindung einzulegen. Weiterhin ist diese Vorrichtung im Aufbau ausserordentlich einfach und somit billig herzustellen. Es ist nicht notwendig, dass der verwendete Gartenschlauch mit besonderen Mitteln versehen werden muss. Es ist beispielsweise nicht notwendig, das übliche Sprengmundstück abzunehmen und durch ein Anschlussgewinde usw. zu ersetzen.
Es ist zwar schon ein Rasensprenger bekannt, bei dem ein verhältnismässig kurzes Schlauchende durch die Reaktion des ausfliessenden Wassers in kreisende Bewegung versetzt wird. Ausserordentlich nachteilig an diesem Sprenger ist, dass der den Sprenger speisende und somit an diesen anzuschliessende Schlauch nicht ohne weiteres als Gartenschlauch benutzt werden kann, weil er zum Anschluss an den Sprenger besondere Anschlussteile aufweisen muss. Erfindungsgemäss bildet der übliche Gartenschlauch nach seiner Einführung in die Sprengvorrichtung einen wesentlichen Bestandteil der Vorrichtung.
Zur Einlage in die Sprengvorrichtung eignet sich jeder übliche Gartenschlauch. Es ist, wie bereits erwähnt, nicht notwendig, vorher irgendwelche Schlauchteil auszuwechseln, so dass die Inbetriebsetzung der Sprengvorrichtung nach der Erfindung ausserordentlich schnell vor sich geht.
Bei der Sprengvorrichtung nach der Erfindung ist an dem vorderen Ende des Haltearms ein an sich bekanntes Prallblech vorgesehen, das die Reaktion zum Drehen des in die Vorrichtung hineingesteckten Schlauchendes bewirkt. Auch können erfindungsgemäss die Unterstützungsteile in Form von Führungsringen durchgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Erfindungsgegenstand von der Seite gesehen und Fig. 2 den oberen Teil der Vorrichtung nach der Erfindung, im Vergleich zu Fig. 1 etwas vergrössert.
Der zweckmässig aus einem Rohr bestehende Tragkörper 1 steht auf den Füssen 2. Die Füsse sind bei 3 am Rohrkörper 1 angelenkt. Um den Rohrkörper 1 greift ein mittels Schraube 4 feststellbarer Ring 5. Die Stützen 2 sind mittels Verbindungsstützen 6 mit dem Ring 5 gelenkig verbunden.
Durch Verstellen des Ringes 5 kann man infolge der gelenkigen Verbindungsteile 6 die Stütze 2 mehr oder weniger spreizen und somit die Sprengvorrichtung mehr oder weniger hoch einstellen. Am unteren Teil des Tragkörpers 1 sind Federn 7 vorgesehen, die mittels Schrauben 8 nach Einführung des Schlauches fest gegen seine äussere Wandung gedrückt werden können. Hiedurch wird der Schlauch im Tragkörper 1 festgehalten. Sein freies Ende, das mit einer üblichen Strahldüse 9 versehen ist, ist durch ein Rohr 10 geführt, das mit dem Kugellager 11 drehbar im Tragkörper 1 befestigt ist. Am Rohr 10 ist die gebogene Schlauchstütze 12 befestigt, die zur Führung des Schlauches Ringe 13 aufweist.
Der
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Schlauch folgt somit der Biegung der Schlauchstütze 12. Sein Mundstück 9 ist auf die Zerstäuberplatte 14, die an der Schlauchstatze ? befestigt ist, gerichtet. Die Zerstäuberplatte 14 weist einen Anschlag 15 auf, gegen den der Wasserstrahl anstösst. Durch den Aufprall auf die Platte 14 gibt es eine Reaktion in Richtung des Pfeiles 16, wodurch der obere Teil des Schlauches mit dem Rohr 10 der Schlauchstütze 12 mit der Zerstäuberplatte 74 in Drehung versetzt wird. Die Drehgeschwindigkeit kann durch die Stellsehraube 17 einreguliert werden. Die Schraube 17 sitzt an einer Stütze 18, die bei 19 an der Zerstäuberplatte 14 befestigt ist.
Eine Schraube 20 in dem Tragkörper dient dazu, die Sprengvorrichtung in einer beliebigen Richtung festzustellen. Eine Kappe 21 dient zur Überdeckung des Kugellagers 11.
Hat man den Schlauch in die Vorrichtung eingeführt und so befestigt, dass er, wie in Fig. 1 dargestellt, zu liegen kommt, und schliesst man den Schlauch an die Wasserleitung an ; dann wird sich infolge der bei 14 und 15 auftretenden Reaktion des Wasserstrahles die abgebogene Schlauchstütze infolge der Kugellagerung 11 drehen, wodurch eine sehr umfangreiche und beliebig einstellbare Bewässerung erzielt wird.
Der Anschlag 15 an der Zerstäuberplatte 14 dient hauptsächlich dazu, möglichst in der Nähe der Vorrichtung einen Teil des Wassers abzuleiten. Der Anschlag ist so zu formen, dass die Wasser-
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mundstück ein durch Flügelschrauben verstellbares Ventil, so ist bei der Formgebung der Führungsringe 13 und auch bei der Formgebung des drehbaren Körpers 10 hierauf zu achten. Sie sind zweckmässig derart weit zu halten, dass man das Schlauchmundstück einschliesslich Ventilflügelsehraube durch die erwähnten Teile hindurchschieben kann.
PATENT-ANSPRUCHE
1. Sprengvorriehtung, bei der ein in senkrechter Lage durch besondere Schlauchbefestigungsteile gehaltener und durch Reaktionswirkung umlaufender üblicher Gartenschlaueh vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch durch einen auf einem Gestell gelagerten an verschiedenen Stellen Unterstützungsteile aufweisenden seitlich abgebogenen Haltearm geführt ist.