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Österreichische PATENTSCHRIFT Ni-"15859. CARL WEGENER IN BERLIN.
Rauchfreie Kohlenfeuerung.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig wirkende, rauchfreie Kohlenfeuerung, besonders für Stückkohle, bei welcher der frische Brennstoff dem Feuerungsraume in bekannter Weise von unten, u. zw. unter die brenneuden Kohlenschichten zu- geführt wird. Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass der Verbrennungsraum nach unten durch einen Rost abgeschlossen und der untere Teil der Seitenwandung ebenfalls als Rost ausgebildet ist.
Auf der Zeichnung. ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in Fig. 1 in einem Vertikalschnitt und in Fig. 2-6 in Einzelheiten dargestellt, während Fig. 7 eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich. ist 1 der Vorbrennungsraum und die aus einem feuer- festen Stoff bestehende, mit Austrittsöffnungen 16 versehene Ofenwandung, welche von einer Islierschicht 3 und einem an den Trägern 5 befestigten Blechmantel 4 umgeben ist. An den Trägern 5 bezw. an einem daran angebrachten aus Winkeleisen bestehenden
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FUhrungsschlitzen ('die als Roststäbe dienenden Rippenkörper 8 geführt (siche Fig. 1.
4 bis (1).
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ihren inneren Enden auf dem Zuführungsrohr 12 aufliegenden Roststäbe 10 mit ihren äusseren Enden auf diesem Ring aufliegen. Zwischen den einzelnen Roststäben 10 liegen
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Enden über die Roststäbe 10 hinausstehen und in beliebiger Weise senkrecht auf und ab bewegt werden können, um den unteren Rost zu reinigen und die sich bildende Schlacke abzuführen.
An dem Zuführungsrohr 12 ist ein Luftzuführungsrohr 13 angebracht, auf dessen oberem Ende ein mit Spalten J4 versehener, an seiner oberen und unteren Seite mit feuerfestem Stoffe abgedeckter Kopf 15 aufgesetzt ist, so dass die aus dem Rohr 13 austretende Luft nach allen Seiten hin entweicht.
Die Wirkungsweise der oben beschrichenen Feuerungsanlage ist folgende : Auf den
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entzündet wird. Der Verbrennungsraum füllt sich allmählich mit brennenden Kohlen und durch den unteren Rost und die seitlichen Rippenkörper 8 wird Luft in den Verbrennungsraum zugeführt, wobei die Rippenkörper ein Herausfallen der Kohlen verhindern und gleichzeitig ein Abführen der Schlacke gestatten. Soll nämlich Schlacke von dem Rost entfernt werden, so wird ein Rippenkörper 8 herausgezogen und durch die entstehende Öffnung
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hindert wird.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der untere Teil der Ofenwandung durch vertikale Roststäbe 17 gebildet, welche zwecks Verhinderung des Vorbrennens durch Wasser gekühlt werden. Hiebei liegen die Roststäbe 17 mit ihrem oberen Ende gegen einon Ansatzring 27 der Ofenwandung und mit ihren Hakenansätzen j ! N auf einem Ring 19 auf, welcher durch die an den Trägern 5 befestigten Winkeleisen 20 ge-
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Der untere Rost wird durch die Stäbe 10 gebildei, welche mit ihren inneren Enden auf dem Zuführungsrohr 12 und mit ihren äusseren Enden auf einem Ring 25 aufliegen.
Der Ring 25 wird von den an den Trägern 5 befestigten Rollen 26 getragen und ist mit einer
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Drehung der Rolle der Rost etwas hin und her geführt und hiedurch ein Festbrennen der Schlacke an dem Rost verhindert wird. Bei einer nach der vorliegenden Erfindung ausgeführten Feuerungsanlage könnte der untere Rost auch durch einen, aus feuerfesten Ringen bestehenden Rostkegel gebildet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Feuerungsanlage, bei welcher der frische Brennstoff in den Verbrennungsraum von unten und oberhalb des Rostes eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der den Verbrennungsraum bildenden Seitenwandung rostartig ausgebildet ist, zum Zwecke, dem Brennstoff auch seitlich Luft zuzuführen.