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DAVID LUBIN IN NEW-YORK.
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Windetrommel zum Auf-und Abwickeln des Förderseils versehenen Gabel besteht, welche in das Erdreich eingetrieben wird und dadurch eine einseitige Verankerung für das Förderseil schafft. Vermöge dieser Einrichtung kann die Bodenstütze beispielsweise auf einem Ackergeräte zur Arbeitsstelle geschafft, dort in dem Erdreich befestigt und etwa dann dazu benutzt werden, das-mit ihm durch das Förderseil verbundene Ackergerät oder dgl. fortzubewegen.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Draufsicht einer Anlage, bei welcher die vorliegende Vorrichtung dazu dient, Fahrzeuge von verschiedenen Punkten eines Ackerfeldes nach einer Zentralstelle zu befördern ; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Bodenstütze in Verbindung mit einem Wagen : Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Bodenstütze allein ; Fig. 4 zeigt eine um 900 zu Fig. 3 gedrehte Ansicht derselben ; Fig. 5 veranschaulicht die zur Verwendung kommende Windevorrichtung ; Fig. 6 zeigt die Bodenstütze in Verbindung mit einem fahrbaren Boden- lockerugsgeräte ; Fig. 7 zeigt die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung zur Fortbewegung eines fahrbaren Bodenlockerungsgerätes ; Fig. M ist ein Schnitt nach Linie x-x von Fig. 7 ;
Fig. 9 zeigt die Seitenansicht einer Ausführungsform der Vorrichtung zur Beförderung von Fruchtkörben oder dgl. von einem Orte zum anderen
Die Bodenstütze besteht aus einer mebrzinkigen Gabe] , die mit einem Stiele 2 und am oberen Ende desselben mit einem Handgriffe 3 versehen ist. Dieselbe kann leicht in den Boden eingeführt werden. Es empfiehlt sich, die Zinken de. Stütze in der Zugrichtung zu biegen, um eine bessere Befestigung der Gabel im Erdboden zu erzielen. Auf der
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ruht. Am oberen Ende dieser Arme. 5,6 sind Soitenstücke 7 angebracht, welche die Arme mit dem Handgriffe 3 verbinden.
Auf dem einen Ende der Windetrommel 4 liegt eine als Widerlager für das darauf zu wickelnde Seil dienende Scheibe 8, während auf dem anderen Ende der Trommel zu dem gleichen Zwecke ein Kettenrad 9 befestigt ist, welches noch zu weiter unten angegebenen Zwecken dient. Auf der Welle der Windetrommel 4 ist ein Ring 10 befestigt, welcher mit einem Ansatze 11 versehen ist, der mit einem ihm gegen- überliegenden Ansatze 12 der auf der Welle der Windetrommel lose drehbaren Kurbel 13 bei der Drehung der letzteren in Eingriff kommt.
Auf der anderen Seite der Kurbel 13 sitzt ein Stift 14, welcher während des Betriebes gegen die flache Innenseite eines mit der Windewelle verbundenen Ringes 15 anliegt, sonst jedoch in eine der Aussparungen 16 eintreten kann, die einander gegenüberliegend auf der Innenseite des Ringes zu dem weiter unten angegebenen Zwecke angeordnet sind.
An der Rückseite des Stieles 2 ist eine Stütze 17 angebracht, deren unteres Ende mit einem steigbügelartigen Rahmen 18 verbunden ist, in welchen die Person, welche die Vorrichtung in Betrieb setzt, ihren Fuss einsetzen kann, so dass sie durch ihr Gewicht die Stütze in ihrer Lage sichert. Der Stiel 2 ist mit der auf der Rückseite desselben angebrachten Stütze 17 durch eine Strebe 19 verbunden, wie Fig. 3 zeigt. An dem unteren Toto des Stieles 3 sind Seilrollen 20 und 21 angebracht, über welche ein Zugseil 22 geführt ist, das mehrfach nm die Windetrommel 4 hernmgeschlungen wird. Wenn das Seil 22 zur Hin-und Herbewegnng eines Wagens auf einer bestimmten Wegstrecke benutzt wird, so wird es mit den beiden Enden des betreffenden Fahrzeuges, z.
B. des in Fig. 2 dargestellten Wagens 23, verbunden und bildet mit diesem zusammen ein endloses Seil. In einem von dem Standorte der Beförderungsvorrichtung entfernten Punkte ist auf einem Pfosten 25 eine Seilscheibe 24 gelagert, über welche das Soil 22 geführt ist. Durch Inbetriebsetzung der beschriebenen Vorrichtung kann beispielsweise, wie aus Fig. 1 hervorgeht, eine an einer Zentralstelle befindliche Person durch Drehen der Windetrommel 4 einen Wagen nach der Zentralstelle hin und nach seinem Ausgangspunkt zuruckbefördern, wo er von neuem beladen wird.
Der Wagen kann auf seinem Wege an beliebigen Punkten anhalten, um Früchte oder sonstige Güter aufzunehmen, während sein Inhalt nach Erreichung der Zentralstelle in einen anderen Wagen 26 geladen und mittels einer gleichen
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dreht, ihren Fuss in den steigbtigelartigen Rahmen 18, ergreift mit der linken Hand den GriS und kann alsdann die Windetrommel in der einen oder anderon Richtung bequem drehen.
In Fig. 6 ist eine AusfUhrungsform der Bodenstutze in Verbindung mit einem fahrbaren Bodenlockerungsgeräte 28 dargestellt. Da das Bodenlockerungsgerat 28 hiebei nur in einer Richtung bewegt wird, so ist es mit der Bodenstütze nur durch einen Seilstrang 22 verbunden, welcher entweder über die Rollo 20 oder 21 geführt wird.
Beim Betrieb der Vorrichtung wird die Windetrommel 4 so lange gedreht, bis das
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aus dem Boden herausgezogen und in geeigneter Entfernung von dem Geräte 28 wieder in den Erdboden gesteckt. Hiezu ist es erforderlich, dass sich das Seil 22 von der Trommel 4 frei abwickeln kann. Zu diesem Zwecke muss die Kurbel 13 derartig gedreht werden, dass der Stift 14 einer der Aussparungen 16 des Ringes 15 gegenübersteht, wobei die Kurbel 13 unter der Einwirkung der gegen sie anliegenden Feder 49 so weit seitlich verschoben wird, dass die Ansätze 11 und 12 ausser Eingriff kommen und sich die Trommel 4 nunmehr frei drehen kann.
Bei der in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung dient diese dazu, eine fahrbare landwirtschaftliche Maschine anzutreiben, die mit einem Sitze für den Arbeiter versehen ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, dient hier der Stiel 2 der Stütze als Träger für den Sitz 32, welcher auf einer Feder 33 befestigt ist. Die Zinken der Gabel 1 sind rückwärts nach unten gerichtet und dienen dazu, den durch die Zinken 35 gelockerten Boden zu ebnen. An dem vorderen Teile des Wagengestelles sitzen Lauf- räder 56, auf deren Welle 37 ein Kettenrad 38 befestigt ist. Über dieses Rad und das auf der Wendetrommel 4 befestigte Kettenrad 9 ist eine endlose Kette 39 geführt.
An dem oberen Teile der Stütze 2 sind zwei seitlich nach unten gerichtete Streben 40 befestigt, welche mit den Seitenteilen des Wagengestelles verbunden sind. Die hinteren Räder 41 dienen als Lenkräder und sind auf Achsen 42 befestigt, die um eine senkrechte Achse drehbar sind. Mit den Achsen 42 sind nach vorn gerichtete Arme 43 und seitwärts gerichtete Arme 44 verbunden. Die Arme 43 stehen durch eine Stange 45 miteinander in Verbindung, während die Arme 44 durch Zugstangen 46 mit der Lenkstange 47 verbunden sind, welche auf einer Traverse 48 des Wagengestelles gelagert ist.
Der auf dem Sitze 32 sitzende Arbeiter dreht die Wendetrommel 4 mittels der beiden
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darf drehen, wenn das Gerät einen Baum oder ein sonstiges Hindernis umgehen soll.
In Fig. 9 ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, welche zur Beförderung von Fruchtkörben von einer Stelle des Feldes nach einer Sammelstelle dient.
Hiebei ist die Bodenstütze an der Sammelstelle aufgestellt und durch llalteseile 51 ge.
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Boden gesteckt und gleichfalls durch Seile 53 gehalten wird. An dem oberen Teile der Stütze 2 ist eine Stange 54 angebracht, welche zwei Seilscheiben 55 und 56 trägt. In gleicher Weise'sitzen auf der an der Stütze 52 befestigten Stange 57 zwei Seilscheiben 58 und 59, Das Zugseil 60 wird über diese Seilscheiben 55, 56, 56, 59 und über die Windetrommel 4 geführt. An den beiden Strängen des Zugseiles 60 werden Fruchtkörbe oder dgl. aufgehängt, die mittels der beschriebenen Beförderungsvorrichtung nach der einen oder anderen Richtung bewegt werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bodenstütze für Transportvorrichtungon, gekennzeichnet durch eine behufs Gebrauches derselben in das Erdreich einzutreibende Gabel (1, 2, 3) mit darauf gelagerter, mit einer Kurbel (13) versehener Windetrommel (4), durch deren Drehung das mit der zu befördernden Last verbundene Förderseil (22) oder dgl. bewegt wird.