AT158379B - Verfahren zur Prüfung von Kleber bzw. kleberähnlichen Substanzen. - Google Patents
Verfahren zur Prüfung von Kleber bzw. kleberähnlichen Substanzen.Info
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Description
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Verfahren zur Prüfung von Kleber bzw. kleberähnliehen Substanzen.
Bei der Untersuchung von Kleber oder kleberähnlichen Substanzen ist es wichtig, dass die für die Prüfung bestimmte Probe während der Behandlung möglichst wenig ungleichmässig gedrückt und geknetet oder sonstigen mechanischen Einflüssen unterworfen wird, da hiedurch im Kleber lokale Strukturänderungen und Inhomogenitäten entstehen, die das Prüfungsergebnis störend beeinflussen.
Es empfiehlt sich daher, die zu untersuchende Kleberprobe in ein rohrförmiges Gefäss einzubringen und den Kleber dadurch einerseits vor nachteiligen mechanischen oder chemischen Einflüssen zu schützen, anderseits ihm innerhalb des Gefässes eine für die Durchführung der Probe vorteilhafte Gestaltung bzw. Formung zu verleihen. Das Einbringen der Kleberprobe in das rohrförmige Gefäss geschieht hiebei zweckmässig mittels eines im Gefäss längsversehieblichen Stempels, mit dessen Hilfe der Kleber in das Gefäss eingesaugt wird. Gemäss der Erfindung wird der in das rohrförmige Gefäss eingebrachte Kleber einem Dehnungsversuch in der Weise unterzogen, dass ein grosser Teil der Kleberprobe innerhalb des rohrförmigen Gefässes verbleibt und dadurch eine geeignete Festlegung bzw.
Lagerung der Kleberprobe bildet, während der aus dem Gefäss herausragende Teil der Kleberprobe gedehnt wird.
Das neue Verfahren bedingt einerseits eine Arbeitsersparnis, da der Kleber innerhalb des Gefässes zur Prüfung vorbereitet (z. B. erwärmt) werden kann und auch während der Prüfung in diesem Gefäss
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In der Zeichnung sind Einrichtungen zur Durchführung des neuen Verfahrens beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt ein rohrförmiges Gefäss, bei dem der Kleber unter Verwendung eines
Gewichtes gedehnt wird ; Fig. 2 zeigt zwei rohrförmige Gefässe in ihrer Anwendung bei einer andern Art der Kleberdehnungsprobe.
In einem rohrförmigen Gefäss 1, das vorzugsweise aus Glas hergestellt ist, ist ein eingepasster Stempel 2 längsverschiebbar gelagert. Der Stempel 2 ist mit einer Handhabe 3 verbunden. Um die Kleberprobe in das Gefäss 1 einzubringen, wird der Stempel zunächst soweit als möglich vorgesehoben, hierauf wird das Gefäss mit seinem vorderen Rand auf den Kleber aufgesetzt und der Stempel zurück- gezogen. Dadurch wird der Kleber in das rohrförmige Gefäss eingesaugt, so dass er den Gefässraum vor dem Stempel möglichst vollkommen ausfüllt. Die Menge des eingesaugten Klebers wird dadurch festgelegt, dass der Stempel bis zu einem bestimmten Teilstrieh einer am Glasrohr angebrachten Skala zurückgezogen wird.
Die Abtrennung der eingesaugten Kleberprobe 5 von dem übrigen Kleber, der nicht in das rohrförmige Gefäss eingesaugt wurde, erfolgt in der Ebene des vorderen Gefässrandes mittels einer Schere oder eines scharfen Messers.
Vor der Durchführung der Prüfung des Klebers auf seine Konsistenzeigenschaften ist eine Erwärmung des Klebers sehr von Vorteil. Diese Erwärmung kann bei der in das rohrförmige Gefäss eingebrachten Klebermenge ohne nachteilige Beeinflussung des Klebers beispielsweise in der Art durchgeführt werden, dass das Gefäss durch abdichtende Deckel verschlossen in ein Wasserbad gelegt wird.
Um die Dehnbarkeit des Klebers festzustellen, wird nun ein aus dem rohrförmigen Gefäss herausragender Teil der Kleberprobe gedehnt. Dies erfolgt zweckmässig durch Belastung mittels eines Gewichtes 4, das beispielsweise als Rohr ausgebildet ist, in welches der Kleber eingespritzt wird. Der im Gefäss verbleibende Teil der Kleberprobe bildet eine eindeutige und für die verschiedenen Versuche stets gleichbleibende Festlegung bzw. Lagerung des der Dehnung unterworfenen Teiles der Kleberprobe.
Um eine solche Lagerung bei den Versuchen an beiden Seiten des gedehnten Kleberstückes zu erzielen,
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zugänglicher Teil der Kleberprobe dem Dehnversuch unterworfen werden kann, indem er relativ zur Achse der Gefässe quer-oder längsgedehnt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Prüfung von Kleber oder kleberähnlichen Substanzen, dadurch gekennzeichnet, dass die in ein rohrförmiges Gefäss eingebrachte Kleberprobe einem Dehnungsversueh in der Weise unterzogen wird, dass ein Teil des Klebers innerhalb des rohrförmigen Gefässes verbleibt und dadurch eine geeignete Festlegung bzw. Lagerung der Kleberprobe bildet, während der aus dem Gefäss heraus-
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberprobe in zwei benachbarten Gefässen gelagert ist und der zwischen den beiden Gefässen frei zugängliche Teil der Kleberprobe gedehnt wird. EMI2.3
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1937
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