AT158326B - Löschfunkenstrecke. - Google Patents

Löschfunkenstrecke.

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AT158326B
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disks
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conductive
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Bodo Von Dr Ing Borrils
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Siemens Ag
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    Löscbfunkenstrecke.   



   Die Erfindung betrifft eine Löschfunkenstrecke für Überspannungsableiter, bestehend aus flachen. leitenden Scheiben mit beiderseitigen   Funkenflächen,   die unter   Zwpchenfügung flacher   isolierender   Abstandsringscheiben zu   einer Säule übereinander geschichtet und mit diesen zusammen in einem Zentrierrohr oder auf einer Zentrierachse angeordnet sind. Einen Teil einer solchen bereits bekannten
Löschfunkenstrecke zeigt Fig. 1. Innerhalb eines   Zentrierrohres     1   sind leitende Scheiben 2 mit beiderseitigen Funkenflächen unter   Zwischenfügung   flacher isolierender Abstandsstücke 3 zu einer Säule zusammengesetzt.

   Um die erforderlichen Kriechstrecken in der Nachbarschaft der Funkenflächen einzuhalten, sind die Metallplatten 2 mit Hohlkehlen 4 versehen, welche gerade über dem inneren Rande der isolierenden Ringscheiben 8 liegen. Zur Wahrung des Kriechweges zwischen dem Rohr 1 und den Platten 2 reichen diese nicht bis an das Rohr heran, sondern sind in ihm mittels eines besonderen Isolierringes   5   mit Abstand zentriert. 



   Durch die Erfindung lassen sich derartige besondere   Isolierringe,   die bei der bekannten Anordnung in gleicher Anzahl wie die Metallscheiben vorhanden sein müssten, einsparen. Die Erfindung besteht darin, dass, wie an Hand eines Ausführungsbeispiels Fig. 2 zeigt, die leitenden Scheiben 2 auf der einen Seite ein erhabenes Fläehenstüek 6 besitzen. das als   Funkenfläche   und zugleich als Zentrierorgan gegen- über den isolierenden Abstandsseheiben 3 dient, welche ihrerseits die leitenden Scheiben 2 seitlich überragen und dadurch gegenüber dem Rohr 1 mit Abstand zentrieren. Durch eine derartige Selbstzentrierung der Metallplatten wird eine erhebliche Vereinfachung des Aufbaus der   Löschfunkenstrecke   und dementsprechend eine Verbilligung ihrer Herstellung erzielt. 



   Nach der weiteren Erfindung besitzen die leitenden Scheiben auf der andern Seite ein vertieftes   Flächenstück,   das als   Funkenfläche   dient und zu einem Teil von den Abstandsscheiben überragt wird. Zur Erläuterung sind zwei Ausführungsbeispiele in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Die Säule der übereinandergeschichteten Scheiben ist bei der Anordnung nach Fig. 3 in einem Rohr 1, bei der nach Fig. 4 auf einer Achse 7 zentriert. Die   Metallscheiben   sind bei der   Anordnung   nach Fig. 3 als Vollscheiben, bei der nach Fig. 4 als Ringscheiben ausgebildet. Das erhabene   Flächenstiick   auf ihrer einen Seite ist mit 6, das vertiefte auf der andern mit 8 bezeichnet.

   Das vertiefte   Flächenstück   8 ist grösser als das erhabene   Flächenstück   6 und wird zu einem Teil von den isolierenden   Abstandsscheiben 3 seitlich   überragt.   Die erfindungsgemässe   Ausbildung   ermöglicht   also den Wegfall der Zentrierringe bei grosser Länge der Kriechwege und damit eine Ersparnis. Zugleich werden grosse Kriechwege auch in der Nachbarschaft der Funkenstrecken geschaffen. 



   Daneben ist es besonders vorteilhaft, dass man die Möglichkeit hat, den Erfindungsgegenstand so auszubilden, dass das erhabene   Flächenstück   der leitenden Scheiben höher iiber die Auflagefläche der Scheiben ragt als die isolierende Abstandsseheibe stark ist. Es können dann äusserst dünne Isolierscheiben, die in bekannter Weise aus Glimmer bestehen können, verwendet werden, ohne dass die Sicherheit der Zentrierung leidet. Dies ist von Vorteil, da eine hohe Kapazität zwischen den Scheiben 
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   Um bei beliebiger Stärke der isolierenden Abstandsscheiben und damit bei grosser Kapazität eine bestimmte   Anspreehspannung zu erreichen,   können weiterhin erfindungsgemäss die leitenden Platten so ausgebildet werden, dass die Plattendicke im Bereich der   Funkenfläche   von der Plattendicke 
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 der Abstand der Funkenflächen und damit die Ansprechspannung unabhängig machen von der Stärke der isolierenden Abstandsscheiben. 



   Die Metallplatten können durch Prägen hergestellt werden. 



   Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf die schematisch in der Abbildung gezeigten und   beschriebenen Ausführungsbeispiele   beschränkt. Sie ist beispielsweise auch mit Vorteil anwendbar bei
Schutzfunkenstrecken jeder Art. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Löschfunkenstrecke   für Uberspannungsableiter,   bestehend aus flachen leitenden Scheiben mit beiderseitigen Funkenflächen, die unter   Zwischenfügung   flacher isolierender Abstandsscheiben zu einer Säule   übereinandergeschichtet   und mit diesen zusammen in einem   Zentrierrohr   oder auf einer Zentrierachse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Scheiben   auf   der einen Seite ein erhabenes Flächenstück besitzen, das als Funkenfläche und zugleich als Zentrierorgan gegenüber den isolierenden Abstandsscheiben dient, welche ihrerseits die leitenden Scheiben seitlich überragen und dadurch gegenüber dem Rohr oder der Achse mit Abstand zentrieren.

Claims (1)

  1. 2. Löschfunkenstrecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Scheiben auf der andern Seite ein vertieftes Flächenstück besitzen, das als Funkenfläche dient und zu einem Teil von den Abstandsscheiben seitlich überragt wird.
    3. Löschfunkenstrecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erhabene Flächenstück der leitenden Scheiben höher über die Auflagefläche der Scheibe ragt als die isolierende Abstandsscheibe stark ist.
    4. Löschfunkenstrecke nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der leitenden Scheiben im Bereich der Funkenflächen von der Dicke der leitenden Scheiben im Bereich der Auflageflächen zwischen den isolierenden und den leitenden Scheiben verschieden ist. EMI2.1
AT158326D 1936-07-28 1937-07-26 Löschfunkenstrecke. AT158326B (de)

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AT158326D AT158326B (de) 1936-07-28 1937-07-26 Löschfunkenstrecke.

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