AT158186B - Bauweise zur Herstellung von Mauerwerk. - Google Patents
Bauweise zur Herstellung von Mauerwerk.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Bauweise zur Herstellung von Mauerwerk. EMI1.1 Der ziemlich grosse Wassergehalt des zur Herstellung von Mauerwerk allgemein verwendeten Kalkmörtels, insbesondere aber die langsame Abgabe des gebundenen Wassers, welche eine lange Trocknungszeit bedingt, haben schon zu verschiedenen Vorschlägen für sogenannte Trockenbauweisen geführt. Die Erfindung betrifft eine Bauweise zur Herstellung von Mauerwerk aus beliebigen Bau- elementen, die hinsichtlich des Arbeitsvorganges in der Verwendung eines Mörtels ganz dem herkömmlichen entspricht und dennoch alle Vorteile von Trockenbauweisen aufweist. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass als mörtelartiges Bindemittel zwischen den einzelnen Bauelementen durchgehends ein an sich bekanntes, in breiförmigem Zustand aufgetragenes Gemisch aus Sand und Bitumenemulsion verwendet wird. Es wird hiebei von einer gewissen Eigentümlichkeit der Bitumenemulsion Gebrauch gemacht, die bisher nur auf einem andern Gebiete, dem Strassenbau, dazu benützt worden ist, um Steinmaterial mit einer Bitumenschicht zu überziehen. Die unter Verwendung eines Emulgators hergestellte Bitumenemulsion, der sogenannte Kaltasphalt, hat bekanntlich die Eigenschaft, beim Berühren von Steinmaterial auszufallen, indem wieder eine Trennung von Bitumen und Wasser erfolgt. Im Sinne der Erfindung als Bindemittel eines Mörtels zur Herstellung von Mauerwerk verwendet, ergibt sich der besondere Vorteil, dass der Mörtel das der Emulsion entstammende Wasser im Gegensatz zum Kalkmörtel, der das zugesetzte Wasser festhält, sehr rasch abgibt und die Mortelbänder in den Mauerfugen ungemein schnell trocknen, so dass der fertige Bau sogleich beziehbar ist. Alle Vorteile einer guten Bitumenemulsion kommen dabei dem Mauerwerk zugute. Das Bitumen nimmt z. B. bei neuerlichem Zutritt von Wasser dieses nicht mehr auf, wodurch die Mörtelbänder von selbst als Isolierung gegen Grundfeuchte usw. wirken. Da Asphalt ein schlechter Wärmeleiter ist, wirken die Mörtelbänder auch wärmeisolierend. Ein Anfaulen eingemauerter Holzteile kommt nicht in Betracht und Deckenträme haben ein dauernd trockenes Auflager. Der Mörtel bleibt stets zäh, so dass Mauerhaken und Nägel gut eingeschlagen werden können. Ferner entfällt das sogenannte Ausfrieren feuchter Mörtelfugen und das darauf zurückzuführende Ausblättern des Verputzes. Die Wasserbeschaffung beim Bauen erübrigt sich. Zur Herstellung des Mörtels können die im Handel befindliehen Bitumenemulsionen, insbesondere Emulsionen von Asphalt und Teer Verwendung finden. Der Mörtel kann wie ein Kalkmörtel Härte- zuschläge erhalten. Auch die Art des verwendeten Sandes (Kleinsehotter, Splitt) richtet sich ganz nach den üblichen Grundsätzen. Für die Bauweise gemäss der Erfindung kommen alle Arten von Bauelementen, wie Natur-und Kunststein, Platten usw., in Betracht. Es ist bereits bekannt, Schichten von bituminösen Stoffen bzw. Bitumenmörtel zur Isolierung gegen aufsteigende Feuchtigkeit anzuordnen und für den gleichen Zweck Anstriche aus bituminösen Emulsionen vorzusehen. Ebenso hat man heissen Asphaltmastix als Fugenvergussmaterial verwendet. Demgegenüber wird die Erfindung darin erblickt, dass ein Gemisch von Sand und Bitumenemulsion als Mörtel bei Hoch-und Tiefbauten verwendet wird, um eine Art Trockenbauweise ganz im Rahmen der üblichen Herstellung von Mauerwerk zu erzielen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Bauweise zur Herstellung von Mauerwerk aus beliebigen Bauelementen, dadurch gekennzeichnet, dass als mörtelartiges Bindemittel zwischen den einzelnen Bauelementen beim Auffiihren des Mauerwerkes im Rahmen der üblichen Herstellung durchgehends ein an sich bekanntes, in breiförmigem Zustand aufgetragenes Gemisch aus Sand und Bitumenemulsion verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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