AT157902B - Schaltung zur Führung von Kettengesprächen. - Google Patents

Schaltung zur Führung von Kettengesprächen.

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AT157902B
AT157902B AT157902DA AT157902B AT 157902 B AT157902 B AT 157902B AT 157902D A AT157902D A AT 157902DA AT 157902 B AT157902 B AT 157902B
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preparatory
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Mix & Genest Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung zur Führung von   Kettengesprächen.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mit einem zusätzlichen Differenzrelais versehen sind. Die hiefür in Frage kommenden Teile sind in den Zeichnungen nicht dargestellt. 



   Die Fig. 1 zeigt eine Amtsleitung mit dem zugeordneten   Rückfrageübertrager   und Amts- 
 EMI2.1 
 besteht. und Fig. 3 zeigt einen Mischwähler   MJV,   der die Verbindung einer an die   Anrufsucher     angeschlossenen Leitung mit irgendeiner der Amtsleitungen ermöglicht. Die Relais des Hausverbindungs-   weges sind durch den Zusatzbuchstaben   h,   die des Misehwählers durch den Zusatzbuchstaben m gekennzeichnet. 



   Die Betriebsweise ist folgende :
1. Hausverbindung. 
 EMI2.2 
 eines freien Hausverbindungsweges (Fig. 2) veranlasst zu drehen, bis die als   Prüfrelais dienende Wick-   lung II des Relais Ah über die c-Ader zum Ansprechen kommt.   Hiedurch   wird Relais VAh erregt. 



   -,   V Alt, alt 1, ph 7,   +. 



  Das Relais schaltet mit   vah     und Mat 2   die Sprechadern durch und sperrt den belegten Teil- 
 EMI2.3 
 im Rhythmus der Stromstoss. Da   vah 4 geschlossen   ist, spricht   VBh   beim ersten Abfall von Ah infolge Aufhebung des Kurzschlusses bei nh 1 an und verhindert mit   rbh   2 eine vorzeitige Prüfung. Die Stromstösse werden auf den   Drehmagneten DLW   des   Leitungswählers übertragen   :   -, DLW, ph 4, ah 2, vah 5, +.   



    Nach beendeter Stromstossgabe   fällt   V7 ? A   infolge dauernden Kurzschlusses über ah 1 ab, so dass das Prüfrelais Ph prüfen kann. Bei freier Leitung spricht es an und sperrt durch   Kurzschluss   seiner 
 EMI2.4 
 dass der Teilnehmer angerufen wird (Relais   yA   kann in bekannter Weise für das Ansprechen auf den Rufweehselstrom unempfindlich gemacht werden). Bei   Meldung des gewünschten   Teilnehmers spricht Yh an. Da ph 7 geöffnet ist, wird durch Öffnen von yh. 3 der   Kurzschluss   für VBh geöffnet, das Relais spricht an und schaltet mit vbh 4 den Rufstrom endgültig ab. 



   Legt bei der Auslösung der rufende Teilnehmer zuerst auf, so fällt Relais Ah und infolge dauernden Kurzschlusses über   ah 1   Relais   V Ah   ab. Der Teilnehmer wird daher durch Öffnen der 
 EMI2.5 
 ist, bleibt das Relais VBh jedoch noch erregt. 



   Legt der angerufene Teilnehmer auf, so wird Relais Ph über vbh 3 und yh 4 kurzgeschlossen. 
 EMI2.6 
 Hiebei wird auch der Wellenkontakt   2   geöffnet, so dass das Relais VBh zum Abfallen kommt. 



   2. Ankommender Amtsverkehr. 



   Der vom Amt her einlaufende Rufstrom bringt das Anrufrelais AR (Fig. 1) zum Ansprechen, das über seinen Kontakt   ar 1   das Halterelais HR erregt. Das Relais hält sich über seinen Kontakt hr 1 
 EMI2.7 
 dadurch die Schleife geschlossen, so dass der Ruf im Amt abgeschaltet wird. Ab 4 trennt den Haltekreis für HR auf, so dass dieses abfällt und die Anruflampe erlischt. 



   Die Bedienungsperson stellt darauf mittels ihrer Nummernscheibe den Amtswähler AW auf die gewünschte Nebenstelle ein. Nach beendigter Nummernwahl wird das Relais P an Erde gelegt, so dass es prüfen und bei freier Leitung ansprechen kann. Durch Kurzschluss der hochohmigen Wicklung P II über p 3 wird die Teilnehmerleitung in bekannter Weise gesperrt. Die Kontakte   p 7   und p 2 schalten die   Sprechadern   durch, p 5 legt den Rufstrom an die Leitung. Relais X kommt als Differenzrelais nicht zum Ansprechen, Relais A ist durch Kurzschluss seiner Wicklung 111 über va 9 gegen Rufstrom unempfindlich gemacht. 



   Beim Melden des Teilnehmers spricht Relais   A   über die Gleichstromschleife an und erregt Relais VA   -, VA, a2, x1, +.   



  Relais P wird über va 3 kurzgeschlossen, fällt ab und schaltet dadurch den Ruf endgültig ab. Die Spreehadern bleiben über va 1 und va2 durchgeschaltet. 



   Während des Rufvorganges wird die Schleife zum Amt über   p     a und   die Drosselspule Dr gehalten. 



  Nach Meldung des Teilnehmers ist die Schleife über Kontakt   a 7 geschlossen,   so dass die Verbindung jetzt nur noch vom Teilnehmer selbst abhängig ist. 
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 Kurzschlusses über a2 ab.   Teilnehmeransehluss   und Amtsleitung werden damit frei. Der Amtswähler läuft über den umgelegten Wellenkontakt w0 in die Ruhelage. 

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   3. Abgehender Amtsverkehr. 



   Wünscht eine Nebenstelle eine Amtsverbindung herzustellen, so wird ein freier Amtswähler in einer bekannten, nicht dargestellten Weise angereizt, sich auf die Teilnehmerleitung einzustellen. Die Durchschaltung der Amtsverbindung erfolgt grundsätzlich in gleicher Weise, wie unter 2 beschrieben. 



  Bei der Nummernwahl werden die Impulse durch a 1 auf die Amtsleitungsschleife übertragen. Sogleich beim ersten Impuls spricht VB an, da der   Kurzschluss   über a 2 aufgehoben wird. Über vb 1 wird der Übertrager kurzgeschlossen, um Impulsverzerrungen zu vermeiden. 



   Die Auslösung erfolgt in gleicher Weise wie beim ankommenden Amtsverkehr. 



   4. Einleitung einer   Rückfrage.   



     Wünscht   ein Teilnehmer, der ein Amtsgespräch führt, eine Rückfrage zu halten, so betätigt er kurzzeitig die Taste, so dass das Differenzrelais X anspricht. Durch Umlegen von   X l   wird der Kurz-   schluss   für VB aufgehoben, so dass dieses anspricht. Dadurch kann Relais U ansprechen. 
 EMI3.1 
 Amtsschleife wird über u4 und Relais UA gehalten, wobei dieses anspricht. 



   Die   Rückfrageleitung   ist ähnlich, wie ein   Teilnehmeranschluss   an die Vorwahlorgane der Hauszentrale angeschlossen. Der rückfragende Teilnehmer kann daher den gewünschten Anschluss anrufen und die   Rückfrage   erledigen. 



   5. Beendigung einer Rückfrage,
Zur Beendigung der Rückfrage und Rückschaltung auf das Amtsgespräch betätigt der Teilnehmer erneut die Taste, so   dass X wieder   zum Ansprechen kommt. Der Kurzschluss für VB bleibt 
 EMI3.2 
 und das Relais U zum Abfall kommt. Nach Freigabe der Taste fällt X wieder ab und der Teilnehmer ist wieder mit der Amtsleitung verbunden. 



   Um während der Umschaltvorgänge eine   Schleifenunterbrechnng   zum Amt zu verhindern, wird die Schleife vorbereitend über den Kontakt x 2 hergestellt und gehalten. 



   6. Umlegung. 



     Wünsoht   ein mit dem Amt sprechender Teilnehmer die Amtsverbindung zu einer ändern Nebenstelle umzulegen, so ruft er diese in Rückfrage an und benachrichtigt sie über die bevorstehende Umlegung. Diese Nebenstelle erwartet die Durchschaltung der Amtsverbindung bei abgehobenem Hörer, während der erste Teilnehmer die Umlegung durch Auflegen des Hörers einleitet. 



   Beim Auflegen des Hörers fallen   ähnlich,   wie bei der Auslösung die Relais A und V a ab. Die 
 EMI3.3 
 drehen beginnt. 



   Durch die Unterbrechung der   RückfragescMeife   bei al werden die Relais Ah und VAh im Hausweg aberregt. Relais UMh kommt in der Abfallzeit von   VAh   zum Ansprechen : -,   UMhl ph4, ah2, vah5, +.   



  Das Relais bindet sich über 
 EMI3.4 
   des Misehwählers MW.   Nähere Beschreibung s. unter 8). Der Amtswähler prüft auf die gewünschte Nebenstelle in folgendem Stromkreis : -, P III, ub 1, d-Arm des AW, d-Arm des LW,   umh2, PhIIl, ph6, +.   



  Da die Wicklung   PhIII   der Wicklung   Ph I entgegengeschaltet   ist, wird das Relais hiebei abgeworfen und dadurch der Teilnehmer vom Hausweg freigeschaltet. Die Durchschaltung zum AW erfolgt in der schon beschriebenen Weise. Durch das Ansprechen von VA wird hiebei der Stromkreis für UB unterbrochen, so dass dieses abfällt. 



   Parallel zu Relais U b ist das Hitzdrahtrelais ? geschaltet, das also gleichzeitig Strom erhält. 



  Die Ansprechzeit von   Hi   ist so eingestellt, dass es bei normalem Verlauf der Umlegung auch im ungünstigsten Fall nicht zum Ansprechen kommt. Treten Störungen auf, so schliesst   Hi   seinen 

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 EMI4.1 
 

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   Wird die Forderung gestellt, auf mehreren   Amtsleitungen gleichzeitig Kettengespräche füiircn   zu können, so können mehrere Mischwähler vorgesehen werden, wie durch die Kettenschaltung in
Fig. 3 angedeutet. An sich wäre es möglich, auch die   Rückfrageleitungen   für die vorbereitende Herstellung der Kettengesprächsverbindungen zu verwenden, indem man der Vermittlungsperson zu diesen   Rück-   frageleitungen einen entsprechenden Zugang gibt. Auch eine solche Anordnung fällt in den Bereich der Erfindung.

   Diese Anordnung hätte den Vorteil, dass besondere Anschlüsse an den Hausverbindungs- wegen sowie besondere Mischwähler erspart werden, hätte aber den Nachteil, dass die Nebenstellen, die an einem   Kettengespräch   beteiligt sind, von dem Augenblick an, wo die Vermittlungsperson die nächste vorbereitende Verbindung aufbaut, keine Rückfrage mehr durchführen können. Schliesslich wäre es auch möglich, einen besonderen   Nummernstromstossempfänger   vorzusehen, der nur für den vorbereitenden Aufbau von Verbindungen bei Kettengesprächen dient, so dass die Hausverbindungswege hiedurch nicht mehr belastet werden. 



   Kreuzverbindungen bei mehreren gleichzeitigen   Umlegungen   können in irgendeiner bekannten
Weise vermieden werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung zur Herstellung von   Kettengesprächen   zwischen einem über eine Verbindungsleitung anrufenden Teilnehmer und mehreren nacheinander   gewünschten   Teilnehmern in Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb, gekennzeichnet durch Schalteinriehtungen (K,   KA,   KB), die noch, während zwischen dem anrufenden Teilnehmer und einem ersten   gewünschten  
Teilnehmer das Gespräch im Gange ist, einer Vermittlungsperson den vorbereitenden Aufbau der
Verbindung zu einem zweiten   gewünschten   Teilnehmer und nach Beendigung des ersten   Gesprächs   die Durchschaltung des anrufenden Teilnehmers zu dem vorbereitend ausgewählten zweiten Teilnehmer ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Schaltmittel (VA, Ub), die durch ihre Ab-bzw. Erregung beim Auflegen des Hörers seitens des ersten an dem Kettengespräch beteiligten Teilnehmers selbsttätig die Umsteuerung der Verbindungseinrichtungen auf die vorbereitend ausgewählte zweite Leitung bewirken.
    3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Schaltmittel (Ph), die die vorbereitend ausgewählte Leitung gegen anderweitige Belegung vorbereitend sperren.
    4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrung der Anschlussleitung einer vorbereitend angerufenen Spreehstelle aufrechterhalten bleibt, wenn an der Sprechstelle wieder der Hörer aufgelegt wird, nachdem ihr das bevorstehende Gespräch von der die vorbereitenden Verbindungen herstellenden Stelle, z. B. der Nebenstellenbeamtin, angekündigt worden ist.
    5. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auflegen des Hörers an der Spreehstelle, mit der das erste Gespräch geführt worden ist, selbsttätig der erneute Anruf der zweiten, vorbereitend gesperrten Spreehstelle bewirkt wird.
    6. Schaltung für Nebenstellenanlagen nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der vorbereitenden Verbindungen die Hausverbindungswege mitbenutzt werden.
    7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an die Hausverbindungswege eine oder mehrere für die Vorbereitung von Kettengesprächen dienende Leitungen angeschlossen sind, die über Mischwähler (MW) mit der betreffenden Amtsleitung verbunden werden können.
    8. Schaltung nach Anspruch 6 oder 7. dadurch gekennzeichnet, dass die für die Vorbereitung von Kettengesprächen dienenden Leitungen zusätzlich zu den Rückfrageleitungen vorgesehen sind.
    9. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen, über die das erste Gespräch läuft, nach Beendigung dieses Gespräches auf die vorbereitend ausgewählte zweite Sprechstelle selbsttätig umgesteuert werden.
    10. Schaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung der an zweiter Stelle verlangten Sprechstelle für die umzusteuernden Verbindungseinrichtungen über die zum Aufbau der vorbereitenden Verbindung dienenden Nummernstromstossempfänger (LTV) selbsttätig erfolgt.
    11. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Sehaltmittel VA, UB), die auf eine Schaltmassnahme der ersten Sprechstelle, z. B. Auflegen des Hörers, hin nach Herstellung einer vorbereitenden Verbindung zu einer zweiten Sprechstelle seitens der Vermittlungsperson die selbsttätige Umlegung zu der zweiten Sprechstelle in der gleichen Weise veranlassen wie bei einer Ausführung dieser Schaltmassnahme (Auflegen des Hörers) an der ersten Nebenstelle während einer Rückfrageverbindung mit einer zweiten Nebenstelle.
    12. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Schalteinrichtungen (Hi), die bei Nichtzustandekommen der Umlegung, z. B. weil die vorbereitende Verbindung zu der zweiten Sprechstelle bei Einhängen der ersten Sprechstelle noch nicht hergestellt ist, einer vorbestimmten Stelle, z. B. der Vermittlungsperson, ein Zeichen geben.
AT157902D 1936-12-03 1937-11-26 Schaltung zur Führung von Kettengesprächen. AT157902B (de)

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