AT157830B - Reißverschluß mit vollständig trennbaren Verschlußreihen. - Google Patents

Reißverschluß mit vollständig trennbaren Verschlußreihen.

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AT157830B
AT157830B AT157830DA AT157830B AT 157830 B AT157830 B AT 157830B AT 157830D A AT157830D A AT 157830DA AT 157830 B AT157830 B AT 157830B
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locking
zipper
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rows
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Inventor
Max Blaskopf
Original Assignee
Max Blaskopf
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    Reissverschluss   mit vollständig trennbaren   Versehlussreihen.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf einen   Reissverschluss   mit vollständig trennbaren   Verschlussreihen,   der auf seinem einen Ende eine Verriegelungseinriehtung aufweist, die aus zwei miteinander zusammen- wirkenden Endgliedern der   Verschlussreihen   besteht, von denen das eine eine vorzugsweise hülsen- förmige Öse trägt, in die das andere Endglied eingreift.

   Die Erfindung besteht nun darin, dass die
Länge der vorgenannten Endglieder ungefähr der Länge des Schliesskanals des   Verschlussschiebers   (Abstand der Keilschneide von der vorderen   Schieberoffnung) gleichgemacht   wird und der Querschnitt der Verriegelungseinrichtung (in der Verriegelungslage) etwas kleiner bemessen wird, als der Schliesskanal des Verschlussschiebers, so dass die beiden Endglieder in ihrer Verriegelungslage nahezu vollständig im Schliesskanal des   Verschlussschiebers   Platz finden können. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Reissverschlusses bzw. der Verriegelungseinrichtung wird vor allem eine besonders bequeme Handhabung der Verriegelungseinrichtung, insbesondere beim   Schliessen   derselben, erreicht, u. zw. dadurch, dass bei auf die Endglieder aufgeschobenem Verschlussschieber der eine   Schrägkanal   des Verschlussschiebers als Führung für das mit der Öse zusammenwirkende Endglied herangezogen wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung besteht darin, dass die   Einführbahn   des in die   Öse einzu-     fädelnden Endgliedes   sehr kurz ist, was ebenfalls   die Betätigung der Verriegelungseinrichtung wesent-   lich erleichtert.

   Das Einfädeln des Endgliedes der einen Verschlussreihe in den   Verschlussschieber   erfolgt dabei gleichzeitig mit dem Einfädeln dieses Endgliedes in die Öse des Gegengliedes. Von besonderem Vorteil ist die gedrängte Bauart der Verriegelungseinriehtung auch deshalb, weil dadurch ein Aufreissen des Verschlusses von der Verriegelungsstelle her durch die bei der Benutzung unvermeidlich auftretenden Seitenzüge in den Stoffbahnen sehr erschwert ist. Während bei den bekannten Reissverschlüssen die Verriegelungseinrichtung und damit die Zone, innerhalb welcher kein eigentlicher Verschluss stattfindet, eine ziemlich beträchtliche Länge besitzt, ist hier zufolge der erfindungsgemässen Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung diese Länge sehr gering, insbesondere im Vergleich mit der Länge des Reissverschlusses selbst. 



   Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf besondere Ausgestaltungen der Endglieder, 
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 tunlichst sichere Wirkung derselben Bedacht genommen ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 die Verriegelungseinrichtung bei geschlossenen Versehlussreihen, Fig. 2 die Verriegelungseinrichtung während ihrer Betätigung und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1. 



   Mit 1 und 2 sind die Tragbänder des   Reissverschlusses   bezeichnet, auf deren Randwulst die   Verschlusszähnchen   3 sitzen. An einem Ende des   Reissverschlusses   sind die durch die   Zähnchen   gebildeten Verschlussreihen mit einem Endglied 5 bzw. 6 versehen, von denen das eine   (5)   mit einer vorzugsweise hülsenförmigen Öse 7, das andere (6) hingegen mit einem in diese Öse eingreifenden Dorn 8 ausgestattet ist. 



   Zum Zwecke des   Schliessens   der durch die beiden Endglieder 5,6 gebildeten Verriegelungeinrichtung wird, wie Fig. 2 zeigt, der auf der einen   Verschlussreihe   befindliche   Verschlussschieber   10 bis an das Ende der   Verschlussreihe   verschoben. Die Endlage des Schiebers 10 kann dabei, wie in der Zeichnung veranschaulicht, durch einen Ansatz   IJ   des einen Endgliedes 5 festgelegt werden. Sie könnte aber auch dadurch bestimmt sein, dass der im Innern des Schiebers vorgesehene Keil 12 gegen das in den Schieber bzw. den Sehliesskanal desselben   vollständig   eintretende Endglied 5 stösst.

   In den einen 

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 Schrägkanal des in der Endlage befindlichen Schiebers wird nun das Endglied 6 und mit diesem der Dorn 8 eingefiihrt   (Fig.   2), bis dieser mit der Öse 7 voll in Eingriff kommt. Das Verriegeln der beiden Endglieder findet dabei also innerhalb des   Versehlussschiebers   statt, was gegenüber den bekannten Ausführungen, bei denen die Verriegelung   ausserhalb   (unterhalb) des Schiebers erfolgt, den Vorteil bietet, dass der Schieber, wie schon vorher erwähnt, während des Einbringens des den Verriegelungsdorn tragenden Endgliedes als   Führung   desselben wirkt. Zur Erleichterung des Einführens ist dabei der Dorn   8 gemäss   einem besonderen Kennzeichen der Erfindung   gekrümmt   ausgebildet. 



   Nun wird der Schieber in Richtung des Pfeiles p verschoben, wobei die am Tragband 2 sitzende   Versehlussreihe durch   das mit dem Endglied 5 zusammenwirkende hakenförmige Ende 8 a des Dornes 8 an einer Mitnahme gehindert wird. 



   Der Vorgang beim Trennen der Verschlussreihen vollzieht sich in umgekehrter Reihenfolge. 



   Handelt es sich um einen   Verschluss   mit metallischen Zähnehen, so werden auch die Endglieder aus Metall gebildet, u. zw. vorzugsweise in einem Stück aus Blech durch Stanzen und Biegen hergestellt. Die Befestigung auf den Tragbändern erfolgt dabei durch Aufklemmen, Vernieten od. dgl., u. zw.   zweckmässig   unter Vermittlung von an den Endgliedern ausgebildeten, die Randwulst einschliessenden Befestigungshülsen 5 a bzw. 6 a (s. Fig. 3). 



    Bestehen die Zähnchen der Verschlussreihen aus Kunstmasse (Kunstharz od. dgl. ) so werden   zweckmässig auch die Endglieder aus diesem Material hergestellt, wobei ihre Befestigung auf den Tragbändern in an sich bekannter Weise durch direktes Aufgiessen, Aufkleben od. dgl. erfolgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Reissverschluss   mit vollständig trennbaren   Verschlussreihen,   der auf seinem einen Ende eine Verriegelungseinrichtung aufweist, die aus zwei miteinander   zusammenwirkenden   Endgliedern der Verschlussreihen besteht, von denen das eine eine vorzugsweise hülsenförmige Öse trägt, in die das andere Endglied eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Endglieder ungefähr der Länge 
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 bemessen ist, als der Schliesskanal des Verschlussschiebers, so dass die beiden Endglieder in ihrer Verriegelungslage nahezu vollständig im Sehliesskanal des Versehlussschiebers Platz finden.

Claims (1)

  1. 2. Reissverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Endglied mit einem schwach gekrümmten und an seinem freien Ende hakenförmig gestalteten Dorn versehen ist, der in die Öse des Gegengliedes eingreift.
    3. Reissverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endglieder lediglich mit kurzen Hülsen an den Tragbändern, d. h. an den Randwulsten derselben befestigt sind. EMI2.2
AT157830D 1938-01-13 1938-01-13 Reißverschluß mit vollständig trennbaren Verschlußreihen. AT157830B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT157830T 1938-01-13

Publications (1)

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AT157830B true AT157830B (de) 1940-01-25

Family

ID=3649533

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157830D AT157830B (de) 1938-01-13 1938-01-13 Reißverschluß mit vollständig trennbaren Verschlußreihen.

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