AT157605B - Zweitakbrennkraftmaschine. - Google Patents

Zweitakbrennkraftmaschine.

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AT157605B
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Austria
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cylinder
combustion gases
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Inventor
Michel Kadenacy
Original Assignee
Armstrong Whitworth Securities
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    ZweitaktbretlkraftmascMne.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Zweitaktbrennkraftmaschinen jener Art, bei denen mindestens ein wesentlicher Teil der Verbrennungsgase den Zylinder mit einer bedeutend höheren Geschwindigkeit, als der adiabatischen Zustandänderung entspricht und in einer so kurzen Zeitspanne verlässt, dass er als Masse austritt, hinter sich einen   Unterdrück zurücklassen, der   zur Einbringung einer Frisehladung 
 EMI1.1 
 der   Freigabe   der   Auslassöffnung erfolgt, dass   die   VerbrennungsgEse zu   diesem Zeitpunkte schon im Abströmen begriffen sind und die   Ansaugewirkung   an der   Einlassöffnung   sich als Folge des Massenaustrittes der   Auspuffgase   ergibt. 



   Im Falle einer Zweitaktbrennkraftmaschine entsprechend der vorliegenden Erfindung ist die Beziehung zwischen dem wirksamen Querschnitt der   Vorausströmung-womit   jener grösste Auslassquerschnitt bezeichnet wird, der vor dem Öffnen des Einlasses freigegeben wird-und dem Winkel der Vorausströmung, d. h. dem Kurbelwinkel zwischen der Freigabe des Auspuffes und des Einlasses, durch folgende Gleichung gegeben :

   
 EMI1.2 
 hiebei ist W der Zylinderinhalt in Kubikzentimeter, A der   Querschnitt der Vorausströmung   in Quadratzentimeter, e die mit 450 m/sck angenommene mittlere Geschwindigkeit des Massenaustrittes der Verbrennungsgase (es wird bemerkt, dass dies nicht demtatsächlichen Wert entspricht), K eine Konstante, die von der Form der   Auspufföffnung   und der Geschwindigkeit der Freigabe des Offnungsquerschnittes abhängt ; a ist der   Winkel   der   Vorausströmung   in Graden, n die Geschwindigkeit der Maschine in 
 EMI1.3 
 Zylinder verlässt. 



   Die obenstehende Gleichung ergibt   sielt aus folgenden Erwägungen   :
Die für den   Mussenaustritt   der Verbrennungsgase benötigte Gesamtzeit hängt von dem zur   Verfügung   stehenden   Querschnitt   der Auspufföffnung ab. da dieser Querschnitt die Länge der beim Austritt aus dem Zylinder sich bildenden Verbrennungsgassäule bestimmt, Dieser Querschnitt wird 
 EMI1.4 
 



   Diese   Umstände müssen   bei der   Neukonstruktion   einer solchen Maschine oder im Falle eine solche Maschine durch Umbau einer gewöhnlichen Maschine hergestellt wird,   berücksichtigt   werden, 
 EMI1.5 
 schnittes der   Auspufföffnung oder   einer   Kombination   dieser Veränderungsmöglichkeiten erfolgt. 



   Es ist notwendig, innerhalb des Drehzahlbereiches der Maschine zu prüfen, ob der Zeitraum zwischen der Freigabe des   Auspuffes und des Einlasses sowie der während dieses Zeitraumes   freigelegte 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Mittelgesehwindigkeit entleert wird. Die angenommene mittlere Entleerungsgeschwindigkeit hängt von dem angewendeten Brennstoff, dem Mischungsverhältnis mit der Luft und den   Verbrennung-   verhältnissen ab. Bei einem Treibstoff mit guten Verhrennungsbedingungen kann eine mittlere Geschwindigkeit von 450 m/sek angenommen werden, trotzdem die Geschwindigkeit auch zwischen 300 m/sek und 600   m/s'betragen   kann. 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 sein, um den zum Laden zur Verfügung stehenden   Kurbelwinkel möglichst auszunutzen.   



   Für eine Maschine   von l i !   Inhalt kann beispielsweise der Zeitraum t.   innerhalb welellem die   Verbrennungsgasmasse den Zylinder verlässt, mit   0-002   Sekunden bei einer Geschwindigkeit von 1500 Umdrehungen in der Minute gewählt werden, wobei dieser Wert dem verlängerten   Zeitraum   bei niederen Drehzahlen entspricht und in diesen Wert Korrekturzahlen für sehr grosse oder sehr kleine Zylinderinhalte eingefügt werden können. 
 EMI2.8 
 



   In der Praxis kann die Beziehung zwischen A und W berechnet werden duch die Annahme eines Winketuntersehiedes von 25'zwischen der Eröffnung des Auslasses und des   Einlasses für eine Maschinen-   
 EMI2.9 
 des   1\Iassenaustrittes   der Verbrennungsgase von 450 m/sek. 



   Es wurde beispielsweise eine Dreizylindermaschine mit einander gegenüberliegenden Kolben 
 EMI2.10 
 In diesem Fall beträgt die   Maximaldrehzahl   der Maschine (also jene Drehzahl, bei   der sich der Einlass   noch nicht zu früh öffnet)   1200   Umdrehungen pro Minute. 



   Soll nun diese Maschine mit 2400   Umdrehungen   pro Minute als Höchstdrehzahl betrieben werden. 
 EMI2.11 
 Fläche des Vorauslasses von   30   cm2 und einem Vorauslasswinkel von 22 noch ein guter Wirkungsgrad erzielbar ist ; diese Zahlen zeigen, dass die angenommene mittlere Geschwindigkeit des Massenaustrittes ungefähr 500 m pro Sekunde beträgt. 
 EMI2.12 
 kann, jener, in welchem das hintere Ende der Verbrennungsgasmasse jene Stelle des   Verbrennnngs-   raumes passiert hat, an welchem sieh die Einlassöffnung befindet.

   Selbstverständlich   rückt bei Erhöhung   der Drehzahl der Maschine der Zeitpunkt, in welchem sich der Einlass öffnet, näher zu dem oben angeführten frühesten Augenblick, bis die Maximaldrehzahl erreicht wird, bei der sieh der Einlass zum gerade   noch   möglichen   friihesten   Zeitpunkt   öffnet.   

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   Es können zwei Umstände auftreten, wleche die Wirkungsweise der Maschine beeinträchtigen.
1. Bei sehr kleinen Drehzahlen entstehen Störungen durch die zu frühe Rückkehr der Ver-   brennungsgase,   die durch das noch offene Auslassventil in den Zylinder treten, die   Frischluft mit den   verbrannten Gasen vermengen und die   Ladung aus dem   Zylinder drängen. 



   2. Bei höheren Drehzahlen erstreckt sich der Unterdruck über einen grösseren Kurbelwinkel und, da dieser Unterdurck auch im Auspuffrohr vorhanden ist, wird ein Teil der   frischen     Ladung i. us   dem Zylinder herausgesaugt, so dass die Füllung des   Zylinders verschlechtert wird.   



   Es muss daher die   Auspufföffnung   des Zylinders bei niederen Drehzahlen vor dem Zeitpunkt 
 EMI3.1 
 



   Vorteilhaft ist es, den Querschnitt der Einlass-und   Auskssöffnung so   gross als möglich zu halten und diese Öffnung so   rasch als möglich   frei zu geben, da hiedurch der Zeitraum des Gesamtaustrittes 
 EMI3.2 
 ladung in den Zylinder eintreten kann. 



   Es ist zu bemerken, dass die Erfindung anwendbar ist sowohl für Maschinen, bei denen die Ladung durch den atmosphärischen Druck erfolgt, als auch für Maschinen, die durch einen Verdichter geladen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zweitaktbrennkraftmaschine, bei der mindestens ein wesentlicher Teil der Verbrennungsgase EMI3.3 entspricht, und in einem derart kurzen Zeitraum verlässt, dass der Austritt der Verbrennungsgase aus dem Zylinder als Masse erfolgt, wobei in diesem ein Unterdruck entsteht, der zum Einhringen einer Frischladung in den Zylinder benutzt wird, indem nach Freigebe des Ausiasses der Einlass mit einer solchen Verzögerung geöffnet wird, dass zu diesem Zeitpunkt das Abströmen der Verbrennungsgase bereits im Gang ist, wodurch als Folge des Massenaustrittes der Verbrennungsgase an der Einlassöffnung EMI3.4 EMI3.5 EMI3.6 Vorausströmung in Graden, n die Drehzahl der Maschine pro Sekunde und t den Zeitraum bezeichnet,
    innerhalb welchem die Verbrennungsgasmasse den Zylinder verlässt.
AT157605D 1935-09-06 1936-09-07 Zweitakbrennkraftmaschine. AT157605B (de)

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ID=10064980

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