DE735385C - Treibgaserzeuger - Google Patents

Treibgaserzeuger

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DE735385C
DE735385C DEP79238D DEP0079238D DE735385C DE 735385 C DE735385 C DE 735385C DE P79238 D DEP79238 D DE P79238D DE P0079238 D DEP0079238 D DE P0079238D DE 735385 C DE735385 C DE 735385C
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propellant gas
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propellant
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DEP79238D
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Raul Pateras Pescara
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B71/00Free-piston engines; Engines without rotary main shaft
    • F02B71/04Adaptations of such engines for special use; Combinations of such engines with apparatus driven thereby
    • F02B71/06Free-piston combustion gas generators per se

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Treibgaserzeuger Die Erfindung bezieht sich auf eine aus einem Brennkraftteil und einem '#lerdichterteil bestehende Maschine, bei der die Hauptarbeit des Brennkraftteils zum Verdichten von Luft im Verdichterteil benutzt wird und die so verdichtete Luft mindestens zum erheblichen Teil zum Spülen des Brennkraftteils dient, aus dem dann unter Druck stehende Verbrennungsgase und der ebenfalls unter Überdruck stehende Spülluftüberschuß austreten, um ein Treibgas zu bilden, das zum Antrieb einer Brennkraftmaschine, beispielsweise einer Turbine, dient.
  • Zwecks Veränderung der Leistung des Treibgaserzeugers ist sowohl die Menge des Treibgases als auch der Druck des Treibgases veränderlich. Die Mengenveränderlichkeit des gelieferten Treibgases bedingt in der Regel eine Mengenveränderlichkeit der von dem Verdichterteil des Treibgaserzeugers gelieferten Druckluftmenge, und die Druckluftveräriderlichkeit des Treibgases bedingt in der Regel auch eine Änderung des Lieferdruckes des Verdichterteils des Treibgaserzeugers, da in der Regel der Lieferdruck des Verdichterteils dem Druck des aus dem. Brennkraftteil austretenden Treibgases entspricht.
  • Bei solchen Treibgaserzeugern ist es notwendig, dafür zu sorgen, daß trotz der Veränderlichkeit des Treibgasdruckes und der damit in Verbindung stehenden Veränderlichkeit des Lieferdruckes des Verdichterteils des Treibgaserzeugers stets im Brennkraftteil am Ende des motorischen Verdichtungshubes des Brennkraftkolbens die im Brennkraftteil befindliche hoch verdichtete Verbrennungsluft diejenige Temperatur erreicht, die zur Zündung und raschen Verbrennung des Brennstoffs, der in der Regel nach dem Dieselverfahren im flüssigen Zustande eingespritzt wird, ausreicht.
  • ' Wenn jedoch bei einer verringerten Leistung des Treibgaserzeugers und dementsprechend verringertem Treibgasdruck auch das Verdichtungsverhältnis, das zwischen dein motorischen Verdichtungseiaddruck im Brennkraftzylinder und dem Ansaugdruck in dem Verdichterteil besteht, verringert wird, so ist noch eine zusätzliche @@'ärmezufulir notwendig, und zwar sowohl bei Treibgaserzeugern mit sog. Freiflugkolben wie auch bei Treibgaserzeugern mit einem durch ein kinematisches Getriebe, z. B. ein Kurbelgetriebe festgelegtem Kolbenhub.
  • Um auch in diesem Fall sowohl beim Anlassen als auch bei Teillastbetrieb günstige Wärmeverhältnisse im Brennkraftteil zu erzielen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die von außen der Verbrennungsluft zugeführte Wärmemenge in Abhängigkeit - von dem Arbeitsdruck: des Treibgaserzeugers oder in Abhängigkeit von dem dem Arbeitsdruck entsprechenden Spülluftdruck des Brennkraftteils selbsttätig derart veränderlich zu machest, daß diese Wärmemenge abnimmt, wenn der Arbeitsdruck: zunimmt, und umgekehrt. Dabei ist diese Steuerung in der Regel derart ausgebildet, daß sie bei Vollast des Treibgaserzeugers jede äußere Wärmezufuhr unterdrückt, während diese äußere Wärmezufuhr beim Anlassen ihren Größtwert hat.
  • Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausführungsforin der Erfindung werden der Speiseluft des 13rennkraftverdichters mindestens zur teilweisen Lieferung der von außen zuzuführenden @,#, ärine entweder ein Teil der heißen Verbrennungsgase aus dem Brentikraftzylinder oder ein Teil der Treibgase zugemischt, wobei letztere entweder aus der den Treibgaserzeuger mit dem Treibgasverbraucher verbindenden Leitung oder aus der AusliuffleituDg hinter dem Treibgasverbraucher entnommen sein können.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar stellt Fig. i schematisch eine Anlage dar, die einen erfindungsgemäß ausgebildeten Treib-=;aserzeuger und eine Turbine als Treibgasverbraucher umfaßt.
  • Fig.2 stellt im Schnitt einen Treibgaserzeiiger gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dar. während -Fig.3 ebenfalls im Schnitt die zu dein Gegenstand der Fig.2 gehörende Steuervorrichtung zur regelbaren -Entnahme von Verbrennungsgas aus dem Brennkraftzylinder im vergrößerten Maßstabe für -sich herausge-.zeichnet darstellt.
  • Der in Fig: i beispielshalber dargestellte Treibgaserzeuger weist einen Brennkraftkolben i, der in einem Brennkraftzylinder 2 arbeitet, und einen Verdichterlcolben 3 auf, der in einem Verdichterzylinder 4 -arbeitet. Die beiden Kolben i und 3 sind an eine Kurbelwelle j angeschlossen. Der Brennkraftzylinder 2 wird von der in dem Verdichterzylinder d. verdichteten Luft gespült und gespeist.
  • Die Brennkraft- und Verdichterzylinder sind initSteuerorganen ausgerüstet, und zwar ist der Brennkraftzylinder 2 mit einem Hinlaßventil 6 und mit Auslaßöffnungen 7 versehen, welche am Ende des motorischen Arbeitshubes von dem Brennkraftkolben i freigegeben werden. Der Verdichterzylinder 4 weist Einlaßventile8 und Auslaßventile9 auf.
  • Um während des Anlassens und während geringer Belastungen des Treibgaserzeugers die Verbrennungsluft des Brennkraftzylinders anwärmen zu können, steht die Saugleitung io des Verdichterteils mit einer Kammer i 1 in Verbindung,- in-der mit Hilfe von Brennern 1.2 Brennstoff in der von dein Verdichterzylinder angesaugten Luft verbrannt wird.
  • Erfindungsgemäß ist die 'Menge des in der Kammer i i verbrannten Brennstoffes von einem der Betriebsdrücke des Treibgaserzcugers, beispielsweise von dem Förderdruck; des Verdichterzylinders 2 oder dem .@luslaßdrurl; des Brennkraftzylinders q., abhängig. Zur Erzielung dieser Regelung ist bei der in Fig. i dargestellteniAusfuhrungsform der'Erfindung ein Schieber 14 vorgesehen, der durch einen Kolben 13 verstellbar ist, auf welch letzteren der Treibgasdruck, in der Leitung ;' wirkt. Je nach der Stellung des Schiebers 1.1 und somit je nach dein Treibgasdruck wird eine mehr oder weniger große Zahl von Brennern 12 an die Brennstoffquelle angeschlossen und wird eine mehr oder weniger große Brennstoffmenge in der Kammer i i verbrannt.
  • Da beim Anlassen der Druck der Speiseluft des Verdichters seinen Geringstwert hat und die Maschine kalt ist, mul.l beim Anlassen die vomVerdichter angesaugteLuft am stärksten beheizt werden, damit sich am Ende des Verdichtungshubes des Brennkraftkolbens i in dem Brennkräftzylinder eine Temperatur ergibt, bei welcher der beispielsweise mittel: eines Injektors eingeführte Brennstola rasch und schnell verbrennt. Je mehr der Lieferdruck des Treibgaserzeugers wächst. um so mehr nimmt die Zahl der im Betrieb befindlichen Brenner ab. -Wenn die Maschine unter Vollast arbeitet, kann sie die atmosphärische Luft ohne jede zusätzliche Bebeizung ansaugen.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. i sind noch weitere Mittel vorgesehen, um die Beheizung der von den, Verdichter angesaugten Luft zti bewirken, wenn, der Treibgaserzeuger, nachdem er in Gang gesetzt worden ist, unter Teillast arbeitet. Diese weiteren '-Mittel können entweder -zugleich .mit-denBrennerntvirksam sein oder sie können auch die Wirkung der Brenner ersetzen, nachdem die Maschine einmal angelassen worden ist.
  • Die genannten weiteren Mittel bestehen darin, zu der von dem Verdichterzylinder ange -saugten atmosphärischen Luft eine veränderliche Menge von Auspuffgasen zuzumischen, die aus der Kraftmaschine, beispielsweise einer Turbine 15, austreten, welche durch die von dem Brennkraftteil des Treibgaserzeugers gelieferten Treibgase angetrieben wird. Zur selbsttätigen Veränderung der der angesaugten Luft zugemischten Menge von Auspuffgasen dient ein Zweiwegehahn 16, der mit einem Steuerglied, beispielsweise einem Kolben 13, , verbunden ist, der unter der Einwirkung einer der Betriebsdrücke der 'Maschine, beispielsweise dem Förderdruck des Treibgaserzeugers, steht. Die Einwirkung ist eine solche, daß das Gewichtsverhältnis des Auspuffgases in der angesaugten Luft abnimmt, wenn der Treibgasdruck zunimmt.
  • Man kann auf diese Weise durch Veränderung der Beheizung der Speiseluft des Brennkraftteils in Abhängigkeit von dem Förderdruck des Treibgaserzeugers das befriedigendeArbeiten des letzteren für alleBetriebsdrücke, insbesondere auch beim Anlassen, sicherstellen.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist der tote Raum des B.rennkraftzylinders mit Bezug auf den gesamten Inhalt des Brennkraftzylinders derart bemessen, daß bei einem Speisedruck, der der Vollast entspricht, beispielsweise bei einem Speisedruck von. q. Atmosphären des %ennkraftzylinders, der motorische Verdichtungsenddrück einen Wert hat, der dem besten Wirkungsgrad entspricht, und zwar mag dieser letztgenannte Wert z. B. 55 Atmosphären sein. Bei geringer Belastung jedoch, beispielsweise bei einem Speisedruck des Brennkraftzylinders von 1,5 Atmosphären, ist der Verdichtungsenddruck im Motorzylinder nur gleich etwa 27 kg/cm'. Durch eine Beheizung der angesaugten Luft jedoch von 5o° läßt sich am Ende der motorischen Verdichtung eine Temperatur von 53o° C erzielen, die ausreicht, um die Zündung des Brennstoffes sicherzustellen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. r wird die Luft vor ihrem Eintritt in den Verdichterteil des Treibgaserzeugers geheizt. Es ist jedoch aber selbstverständlich ohne weiteres .ebenso gut möglich, die verdichtete Luft nach ihrem Austritt aus dem Verdichterzylinder zw eckn:äßigerweise zwischen letzterem und dem Brennkraftzylinder zu heizen.
  • Eine weitere Ausführungsforrn der Erfindung ist in. den Pig. 2 und 3 veranschaulicht. Diese .weitere Ausführungsform hat außer den genannten Vorteilen noch die weiteren, im nachstehenden kurz erläuterten Vorteile.
  • Bekanntlich nimmt bei den bekannten Treibgaserzeugern das Verhältnis zwischen dem Brennstoffgewicht und dein Gewicht der \'erbrennungslüft zu, wenn die Belastung des Treibgaserzeugers abnimmt. Es liegt dies an dem großen zu verdichtenden Spülluftüberschuß bei geringen Belastungen. Auch hat der große Spülluftüberschuß in einer häufig sehr störenden Weise eine Verringerung der Temperatur des aus dem Brennkraftzylinder austretenden Treibgases zur Folge. Diese Nachteile der bekannten Treibgaserzeuger,welche zu einer Verschlechterung des Wirkungsgrades führen, werden bei der Ausführungsform nach den Fig.2 und 3 vermieden oder zum mindesten verringert. Bei dieser Ausführungsform wird bei geringer Last ein Teil des in dem Brennkraftzylinder des Treibgaserzeugers enthaltenen Gases abgezweigt, um diesen Teil der Spülluft des Brennkraftzylinders zuzumischen.
  • Zu dem genannten Zweck ist beispielsweise in der Wand des Brennkraftzylinders z9 (s. Fig: 2 und 3) außer den üblichen Einlaßöffnungen 2o und Auslaßöffnungen 2r eine zusätzliche Auslaßöffnung 22 vorgesehen, die derart angeordnet ist, daß sie von dem Brennkraftkolben 23, der bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 zu einem Freiflugkolben gehört, freigegeben wird, bevor der Brennkraftkolben die gewöhnlichen Auslaßöffnungen 21 freigibt. Die Öffnung 22 wird durch ein Regelorgan 24., beispielsweise einen Schieber, gesteuert, der an einen Regelkolben 25 angeschlossen ist. Die Stellung dieses Regelkolbens hängt von den Änderungen des Förderdruckes des Verdichterteils oder des Brennkraftzylinders des Treibgaserzeugers ab. Hinter dem Schieber 24. befindet sich eine Kammer 26, die durch eine Leitung 27, in «-elche eine Rückschlaglizlappe 28 eingeschaltet ist, mit dem Spülluftbeliälter 29 des Treibgaserzeugers verbunden ist. Der Spülluftbehälter 29 wird von dein Verdichterteil des Treibgaserzeugers gespeist. Dieser Verdichterteil besteht nach der Ausführungsform nach Fig. 2 aus einem Verdichterzylinder 30 mit Einlaß- und Auslaßventilen 3 r und 32 und einem Verdichterkolben 33, der ebenfalls zu dem obengenannten Freifluglcolben gehört.
  • Die Beheizung der Spül- und Speiseluft, die sich in dem Zwischenbehälter 29 befindet, durch die aus dem Motorzylinder entnommenen Verbrennungsgase hat zur Folge, daß die zur Zündung des in den Brennkraftzylinder eingespritzten Brennstoffes notwendige Temperatur schon erreicht ist, wenn der Brennkraftkolben einen Rückkehrhub gemacht hat, der geringer ist als der zur Erreichung der gleichen Temperatur notwendige. Rückkehrhub des Brennkraftkolbens in dem Fall, in dem eine Heizung der Verbrennungsluft nicht stattfindet. Die Verkürzung ,des Rückkehrhubes des Flugkolbens hat eine Verringerung der in den Verdichterzylinder eingesaugten Luftmenge zur Folge. Hiermit ist wiederum eine Verringerung der in dem Verdichterzylinder durchzuführenden Verdichtungsarbeit verbunden, so daß das Verhältnis des Gewichts des Treibgaserzeugers zu seiner Leistung verbessert ist und gleichzeitig die Temperatur der Treibgase, die durch die Treibgasleitung 34 abgeführt werden, bei geringen Belastungen des Treibgaserzeugers erhöht wird.
  • Schließlich hat die Tatsache, daß der V erbrennungsluft eine gewisse Menge von Verbrennungsgas zugemischt wird, eine Verbesserung der Verbrennungsbedingungen in dein Brennkraftzvlinder zur Folge.
  • Die vorstehend beschriebene Entnahme eines Teils des Verbrennungsgases und seine Zumischung zu der dem Brennkraftzy linder zuströmenden Verbrennungsluft ist sowohl bei Maschinen mit veränderlichem Kolbenhub als auch bei Maschinen mit unveränderlichem Kolbenhub anwendbar. Bei einer Maschine mit unveränderlichem Kolbenhub muß auf die Steuerung des Verdichters eingewirkt werden, um das bei geringen Belastungen angesaugte Gewicht von Frischluft zu verringern. Zu diesem Zweck bann man beispielsweise in bekannter Weise auf die Verkeilung der Steuerwelle des Verdichters einwirken.
  • Bei einer anderen in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsform wird nicht ein Teil der direkt aus dem Brennkraftzvliiider entnommenen Verbrennungsgase, sondern ein Teil der schon in die Treibgasleitung 34 eingetretenen Treibgase der Verbrennungsluft vor dem Brennkraftzylinder zugemischt. Zti dein Zweck wird die. Leitung 34 durch eine Abzweigung mit dem Speiseluftbehälter 29 verbunden. Diese Abzweigung wird durch eine Klappe oder ein Ventil gesteuert, das derart arbeitet, daß die Treibgasentnahme nur während des Beginns des Austritts der Treibgase durch die Üffnungen 2 1 stattfindet, d. 1i. also zu einer Zeit, wo der Treibgasdruck noch etwas höher ist als der Druck der in dein Zwischenbehälter 29 befindlichen Speiseluft.
  • @'ie auch die jeweils angewendete Ausführungsform der Erfindung sei, man erhält stets einen Treibgaserzeuger, bei dem die Entziindung und rasche und vollständige Verbrennung des vorzugsweise durch Selbstzündung zu verbrennenden Brennstoffes sowohl bei Vollast als auch bei Teillast, beim Leerlauf und beim Anlassen des Treibgaserzeugers gesichert sind. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dal im vorstehenden nur Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben sind, auf weiche die Erfindung nicht beschränkt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Treibgaserzeuger mit Bremikraftteil und Verdichterteil, welch letzterer den Brennkrafterzeuger finit verdichteter Speise- und Spülluft versorgt, die durch Zuführung von Wärme von außen geheizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge der der vorverdichteten Verbrennungsluft zusätzlich (außer durch Kompression) zugeführten Wärme selbsttätig in Abhängigkeit von dem Arbeitsdruck des Treibgaserzeugers veränderlich ist, derart, daß die Wärmemenge abnimmt, wenn der Arbeitsdruck zunimmt, und umgelehrt. z. Treibgaserzeuger nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl voll Brennern, die eine zusätzliche Brennstoffmenge in der zu verdichtenden oder verdichteten Luft vor ihrem Eintritt in den Brennkraftzylinder des Treibgaserzeugers verbrennen, in Abhängigkeit von dem Arbeitsdruck veränderlich ist. 3. Treibgaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anlassen und/oder bei schwacher Belastung des Treibgaserzeugers ein Teil der Treibgase, nachdem sie in einem Treibgasverbrauch-er, z. B. einer Turbine (15), Arbeit geleistet haben, der Saugseite des Koinpressorteils des Treibgaserzeugers zugeführt und von dem Kompressorteil zusammen mit der Frischluft angesaugt werden. d.. Treibgaserzeuger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Saugleitung des Kompressorteils des Treibgaserzeugers ein Schaltventil (16) eingeschaltet ist, das in Abhängigkeit von deni Arbeitsdruck des Treibgaserzeugers der- . art gesteuert wird, daß es mit steigeiidein Druck eine an den Treibgasauslaß des Treibgasverbrauchers (15') angeschlossene Leitung in allmählich zunehmendem Maße abschließt und gleichzeitig dafür eine unmittelbar in die Atmosphäre mündende Leitung in allmählich zunehmendem -Nlaße an die Saugseite des Kompressorteils des Treibgaserzeuger: anschließt. 5. Treibgaserzeuger nach Anspruch und d., dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung, die den Auslaß des Treibgasverbrauchers (15) mit dem Einlaß des Koinpressorteils des Treibgaserzeugers verbindet, Brenner eingeschaltet sind, die eine in Abhängigkeit von dem Betriebsdruck des Treibgaserzeugers veränderliche Brennstoffmenge in dem durch die genannte Leitung strömenden gasförmigen Mittel verbrennen. 6. Treibgaserzeuger nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Verbrennungsgase des Motorzylinders (r9) des Treibgaserzeugers oder ein Teil des Treibgases vor seinem Eintritt in den Treibgasverbraucher beim Anlassen und/ oder bei Teillast des Treibgaserzeugers der unter Druck stehenden Speiseluft des Brennkraftzylinders des Treibgaserzeugers beigemischt -wird. 7. Treibgaserzeuger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung des Brennkraftzylinders mindestens eine Öffnung (22) vorgesehen ist, die von dem Brennkraftkolben vor Öffnung der Auspuffschlitze (2 r) freigegeben wird und durch eine Leitung (27) mit dem Behälter (29) der unter Druck stehenden Verbrennungsluft des Brennkraftzylindtrs (z9) verbunden ist, wobei die Auslaßöffnung (22) durch einen Schieber (24) o. dgl. in Abhängigkeit von dem Betriebsdruck des Treibgaserzeugers regelbar ist. B. Treibgaserzeuger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die zu dem Speiseluftbehälter (29) führende Leitung ein Rückschlagventil eingeschaltet ist, das sich nur in Richtung von dem Brennkraftzylinder nach dem genannten Behälter zu öffnet.
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