AT157552B - Anordnung für zwei auf gleicher Achse sitzende, unabhängig voneinander einstellbare Drehwähler. - Google Patents

Anordnung für zwei auf gleicher Achse sitzende, unabhängig voneinander einstellbare Drehwähler.

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AT157552B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung für zwei auf gleicher Achse sitzende, unabhängig voneinander einstellbare   Drehwäbler.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für zwei auf gleicher Achse sitzende, unabhängig voneinander einstellbare Drehwähler, von denen der eine als   Bürstenwähler   für den andern dient. Es ist bereits bekannt, derartige Anordnungen mit einem beiden Wählern gemeinsamen   Andrückmagneten   auszurüsten, der erst nach Beendigung der bezüglich aller oder eines Teiles ihrer Bürsten berührunglos erfolgenden Einstellung beider Wähler die Bürsten der beiden Wähler an die zugehörigen Kontakte andrückt.

   Die Erfindung besteht in weiterer Ausgestaltung dieser bekannten Anordnung darin, dass sich die angedrÜckten Bürsten unabhängig von dem Erregungszustand des Andrückmagneten mechanisch verriegeln (durch Einfallen des Hebels 10) und durch Beeinflussung des Drehmagneten eines der beiden vorzugsweise mit indirektem Schrittschaltantrieb ausgerüsteten Wähler wieder frei werden. 



   Ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden beschrieben. Fig. 1 ist ein Grundriss der Wähleranordnung und Fig.   2   eine Seitenansicht dazu. 



   In dem Gehäuse 1 sind auf einer gemeinsamen Achse 2 der Bürstenwähler   oder"Zehnerwähler"   und   der"Einerwähler" untergebracht.   Beide Wähler sind getrennt beweglich und haben getrennte 
 EMI1.1 
 wie aus Fig. 2 erkennbar, als sogenannte indirekte Wähler ausgebildet, d. h. beim Ankeranzug fällt die. Stossklinke in den nächsten Zahn des Zahnrades ein. Beim Ankerabfall wird sodann unter der Einwirkung der Rückzugfeder das Schaltsystem um einen Schritt fortbewegt. 



   Die   Schaltarmsätze   sind in an sich bekannter Weise so ausgebildet, dass die Bürsten, über welche die Sprechverbindungen verlaufen, während des Drehens des Wählers die Kontaktlamellen nicht be- 
 EMI1.2 
 lauf des Wählers in die Nullstellung, schleifen stets auf den Lamellen. Hiedurch wird eine wesentliche Verringerung des Kraftbedarf für beide Antriebsmagneten erzielt, da die zu überwindenden Reibungskräfte geringer sind. Gleichzeitig wird das Entstehen von sogenannten   Wählergeräuschen   auf ein Mindestmass herabgesetzt. Wie für den   Einerwähler   4 dargestellt, sind die stets schleifende   BÜrsten : 34   und die abgehobenen   Biirsten.'M je   für sich zusammengefasst, u. zw. derart, dass die stets schleifende Bürsten in der Nähe des Antriebs untergebracht sind.

   Dadurch wird die Gefahr einer Verwindung der Sehaltarmsätze verringert. 



   Nach dem Einstellen beider Wähler werden die Bürsten durch den ihnen gemeinsamen Magneten 7 angedrückt. Der Anker 8 dieses Magneten greift hiezu mittels seines innerhalb der Zahlentrommel 9 des   Bürstenwählers   geführten Ansatzes. 32 hinter die   Druckscheibe-M   und zieht auf diese Weise den Bürstenwähler nach rechts   hinüber.   Da beide Wähler mit ihren auf der Achse 2 sitzenden Hohlwellen auf denen die   Schaltarmsätze   befestigt sind, an der   Stelle 33 zusammenstossen,   wird der Einerwähler ebenfalls nach rechts herübergedrückt. 



   Infolge der Axialversehiebung des Zehnerwählers fällt der Sperrhebel 10 hinter einen Bund 28 der Welle dieses Wählers und sperrt hiedurch beide Wähler in der angedrückten Lage. Auch der Anker 8 des Andruckmagneten 7 wird dadurch mechanisch in der Arbeitslage gehalten, so dass die von ihm betätigten, nicht dargestellten Ankerkontakte umgeschaltet bleiben. 
 EMI1.3 
 schaltmagneten   J   gelagert. Er besitzt auf der gegenüberliegenden Seite einen Fortsatz 30, mit dem er die Kontakte 27 betätigt, wodurch z. B. der Stromkreis des Andrüekmagneten sofort wieder unterbrochen werden kann. 

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   Wie sieh aus der Zeichnung ergibt, liegt der Sperrhebel 10 mit seinem Fortsatz 11 über dem Anker 12 des Zehnermagneten 5. Bei der Auslösung wird der Zehnermagnet 5 erregt und hiedurch 
 EMI2.1 
 Wähler in der in Fig. 2 dargestellten Weise mit indirektem Antrieb auszubilden, so dass bei der ersten Anzugsbewegung des Ankers 12 des Schrittschaltmagneten 5 zunächst lediglich die Verriegelung der Bürsten aufgehoben, ein   Drehsehritt   jedoch noch nicht ausgeführt wird ; auch der erste Drehschritt erfolgt in diesem Falle bei abgehobenen Sprechbürsten. 



   Die Anordnung kann so getroffen werden, dass der Zehnerwähler bei der Auslösung als erster in die Ruhelage   zurückkehrt,   wobei dann der Zehnermagnet 5 ohnehin als erster erregt wird. Die Anordnung kann aber auch so getroffen sein, dass der Zehnermagnet 5 bei der Auslösung zunächst lediglich einen Stromstoss erhält, um die Bürsten aus ihrer Verriegelung frei zu geben, worauf die Rückkehr der beiden Wähler in die Ruhelage in beliebiger Reihenfolge vor sich gehen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung für zwei auf gleicher Achse sitzende, unabhängig voneinander einstellbare Drehwähler, von denen der eine als Bürstenwähler für den andern dient, mit einem beiden Wählern gemeinsamen   Andrüclqnagneten,   der erst nach Beendigung der   bezüglich   aller oder eines Teiles ihrer Bürsten berührungslos erfolgenden Einstellung beider Wähler die Bürsten der beiden Wähler an die zugehörigen   Kontakte andrückt, dadurch gekennzeichnet,   dass sich die angedrückten Bürsten unabhängig von dem Erregungszustand des Andrückmagneten mechanisch verriegeln (durch Einfallen des Hebels   (10))   und durch Beeinflussung des Drehmagneten   (5)   eines der beiden vorzugsweise mit indirektem Schrittsehaltantrieb ausgerüsteten Wähler wieder frei werden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auslösen der Wähleranordnung derjenige der beiden Wähler als erster in die Ruhelage weitergeschaltet wird, dessen Drehmagnet die Bürsten entriegeln kann.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, insbesondere für Wähler ohne Ruhestellung, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmagnet, der das Entriegeln bewirken kann, beim Auslösen der Verbindung zunächst nur einen Stromstoss erhält.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Verriegeln der Bürsten bewirkender Hebel (10) auf der gleichen Achse (29) gelagert ist wie der Anker desjenigen Drehmagneten (5), der die verriegelten Bürsten freigibt.
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungshebel bei seinem Einfallen in die wirksame Stellung den Andrückmagneten ausschaltet (durch Kontakte (27J).
    6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auslösen der Wähleranordnung sowohl der entriegelnde Drehmagnet (5) als auch der Bürstenandrückmagnet (7) beeinflusst wird.
AT157552D 1936-06-19 1937-05-29 Anordnung für zwei auf gleicher Achse sitzende, unabhängig voneinander einstellbare Drehwähler. AT157552B (de)

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