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Vorrichtung zum Trocknen von wasserhaltigen Feldfrüehten, z. B. Griinfutterpflanzen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen von wasserhaltigen Feldfrüchten, z. B. von Grünfutterpflanzen, bei welcher das Trockengut von Rosten, Siebblechen od. dgl. getragen und von unten her belüftet wird.
Gegenüber den bekannten Troekenvorriehtungen, Darren u. dgl. dieser Art besteht die Erfindung darin, dass die Trockenluft von einer Hauptluftleitung durch Luftverteilungskanäle unter die Roste, Siebbleche od. dgl. mehrerer durch Wände ringsum abgeschlossener Trockenfelder geführt wird, die Luftverteilungskanäle an den Luftaustrittsöffnungen in das Innere der Kanäle und entgegen der Strömungsrichtung der Luft vorragende Leitflächen zum zwangläufigen gleichmässigen Ableiten der Luft aus den Kanälen auf deren ganzer Länge aufweisen, und alle Teile der Vorrichtung ortsbeweglich sind, wobei die Hauptluftleitung und die an diese angeschlossenen Luftverteilungskanäle aus lösbar verbundenen Einzelteilen zusammengesetzt sind.
Die Erfindung bietet den Vorteil, dass eine besonders gleichmässige Verteilung der gegebenenfalls angewärmten Luft unterhalb der Roste, Siebbleche od. dgl. und damit eine besonders gleichmässige Durchdringung und schnelle Trocknung des Gutes erzielt wird und ferner die Vorrichtung an jedem beliebigen Platz mit ebenem oder annähernd ebenem Boden in der Nähe der Gewinnungsstelle der Grünfutterpflanzen, z. B. in einer Feldscheune, aufgestellt und nach Gebrauch leicht an eine andere Stelle gebracht werden kann.
Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, welche Ausführungsbeispiele der neuen Trockenvorrichtung veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ausführung der ganzen Anlage in schematischer Darstellung schaubildlieh in Ansicht, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Hauptluftleitung und zwei Luftverteilungskanäle nach Linie -. in Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Luftverteilungskanäle einer etwas anderen Anlage, Fig. 4 einen Querschnitt durch die Luftverteilungskanäle eines dritten Ausführungsbeispieles, Fig. 5 eine Ausführung der lösbaren Verbindung der Umfassungswände der einzelnen Trockenabteile an den Ecken.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besitzt vier durch Umfassungswände 1 abgegrenzte Trockenabteile, deren Anzahl natürlich auch beliebig grösser oder kleiner sein kann. Die Umfassungswände 1 sind wie alle übrigen Teile der Vorrichtung ortsbeweglich und bestehen z. B. aus Blechen, welche auf Füssen 2 stehen und an den Ecken in beliebiger Weise lösbar verbunden sind. Eine Verbindungsart ist in Fig. 5 dargestellt. Hier besitzen die Bleche Ösen 3, durch welche Bolzen 4 gesteckt sind. Allen vier Trockenabteilen ist eine Hauptluftleitung 5 gemeinsam, welche an ihrem äusseren Ende ein Gebläse 6 beliebiger Ausbildung besitzt.
Das Gebläse 6 saugt die Warmluft von einem als transportabler Ofen dargestellten Wärmeerzeuger 7 und drückt die Warmluft in die Hauptluftleitung 5 und von dieser in die an die Hauptluftleitung angeschlossenen Luftverteilungskanäle 8 mit Luftaustrittsöffnungen 9.
Die Hauptluftleitung und die Luftverteilungskanäle können beliebig profiliert sein, bestehen jedoch zweckmässig aus einzelnen, lösbar verbundenen Teilen. Nach Fig. 2 sind die Luftverteilungskanäle 8 bündig aneinandergesetzt und weisen an dem einen Ende jeweils eine z. B. durch Niete 10 befestigte Manschette 11 auf, welche das Ende des benachbarten Kanalteil übergreift. In ähnlicher Weise kann auch die Verbindung der Luftverteilungskanäle 8 mit der Hauptluftleitung 5 erfolgen, welche gemäss Fig. 2 z. B. Anschlussstutzen 12 aufweist.
Das zu trocknende Gut 21 wird auf Roste l"), Siebbleche od. dgl. aufgeschüttet, welche nach Fig. 3 unmittelbar auf den Luftverteilungskanälen 8 aufliegen. Die Siebbleehe oder Roste können auch im Abstand von den Luftverteilungskanälen angeordnet sein, wie dies Fig. 2 und 4 veranschaulichen.
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In Fig. 2 sind die Roste jfj od. dgl. am einen Ende auf Winkeleisen 14 der Hauptluftleitung 5, am andern Ende auf Winkeleisen jfo der Umfassungswände 1 aufgelegt und ausserdem in der mittleren Zone noch durch besondere Zwischenstücke 16 im Abstand von den Verteilungskanälen 8 gehalten.
Auch in Fig. 4 werden die Roste durch Zwischenstücke 16 im Abstand von den Luftverteilungskanälen 8 gehalten. Bei dieser Ausführung sind die Luftverteilungskanäle jedoch von Rinnen 17 im Boden 18 gebildet, welche durch Platten 19 mit Luftaustrittsöffnungen 9 abgedeckt sind. Natürlich können auch entsprechend oder ähnlich Fig. 2 oder 3 ausgebildete oder mit Bodenplatte nach Art der Rinnenabdeckungen- ? versehene Verteilungskanäle aus Metallblech od. dgl. in Rinnen des Bodens ganz oder teilweise versenkt angeordnet werden.
Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen weisen die Luftverteilungskanäle nahe den Luft-
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sein, wie insbesondere Fig. 2 veranschaulicht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Trocknen von wasserhaltigen Feldfrüehten, z. B. Grünfutterpflanzen, bei welcher das Trockengut von Rosten, Siebbleehen od. dgl. getragen und von unten her belüftet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockenluft von einer Hauptluftleitung (5) durch Luftverteilungskanäle (8) unter die Roste Siebbleehe od. dgl.
mehrerer von Wänden (1) ringsum abgeschlossener Trockenfelder geführt wird, die Luftverteilungskanäle an den Luftaustrittsöffnungen (9) in das Innere der Kanäle und entgegen der Strömungsrichtung vorragende Leitflächen (20) zum zwangläufigen gleichmässigen Ableiten der Luft aus den Kanälen auf deren ganzer Länge aufweisen, und alle Teile der Vorrichtung ortsbeweglich und die Hauptluftleitung und die an diese angeschlossenen Luftverteilungs-
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