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Verbindung automatisch über die Gruppenwähler und Anrufzeichen bis zum Teilnehmer zurückzu- senden. Hiebei werden Apparate verwendet, die sowohl die Gebuhrenzone als auch die Zeit erfassen und das Ergebnis dieser beiden Werte zu gegebener Zeit über die Amtseinrichtung zu einer beim Teilnehmer aufgestellten Apparatur leiten. Dieser zusätzliche Apparat beim Teilnehmer ist derart eingerichtet, dass er vor Beginn einer neuen Verbindung zwangsläufig auf Null zurückgeschaltet wird und nach Beendigung des Gespräch durch Stromstösse fortgeschaltet wird und durch die Endstellungen seiner beweglichen Teile die jeweils aufgelaufene Gebiihrenbelastung anzeigt.
Jeder Stromstoss entspricht dabei einer Gebuhreneinheit. Als besonderes Kennzeichen dieser Einrichtung ist zu erwähnen, dass die Teile der Anlage teils im Amt und teils beim Teilnehmer untergebracht sind. Die Einrichtung hat den Nachteil, dass die angezeigten Werte wieder verschwinden und ein schriftliches Festhalten der
Gebührenbeträge nicht möglich ist.
Es sind auch Einrichtungen bekannt, bei denen die Fernspreehgebühr nach Entfernung und Dauer festgelegt und dann automatisch unter Angabe von Rufnummer, Datum, Zeit und Gesprächs- dauer auf einem Zettel gedruckt wird, der dann dem Teilnehmer zur Bezahlung übersandt wird.
Im Fernschreibverkehr hat sich herausgestellt, dass es zweckmässig ist, eine ähnliche Anlage wie für den Fernsprechverkehr zu entwickeln. Im Sehreibverkehr sind bereits Einrichtungen bekannt, um feststehende, unveränderte Sätze (Anschriften, Namengeber) im gleichen Wortlaut aus einer Speichervorrichtung ablaufen zu lassen. Die zu übermittelnden Sätze werden z. B. auf Stiftwalzen eingesetzt und so lange beibehalten, bis sie nach Bedarf auf einen neuen unveränderten Text umgesetzt werden. Diese Einrichtung erlaubt also nur den jeweils darin festgehaltenen Text abzusenden. Die Aufgabenstellung für die vorliegende Erfindung geht aber dahin, dass am Schluss einer Übermittlung im Fernschreibvermittlungsverkehr die jeweils aufgelaufenen Gebühren, also ein ständig wechselnder Wert, selbsttätig übertragen werden sollen.
Neben der Gebührenberechnung wird zweckmässig auch die Uhrund Tageszeit, also ebenfalls wechselnde Angaben, mit übertragen.
Die erfindungsgemässe Durchbildung erreicht die Lösung der gestellten Aufgabe dadurch, dass an dem Gebührenzähler des Fernschreibanschlusses eine Anordnung angeschlossen wird, die erst dann in Tätigkeit tritt, wenn die Fernschreibverbindung gebührenpflichtig wird, d. h. aus dem Zeitzonenzähler Stromstösse empfängt, wodurch Schrittschaltwerke gesteuert werden. Die Aufgabe besteht nunmehr darin, die aufgespeicherten Stromstoss umzusetzen in Telegraphierzeichen, damit diese Stromkombination den Telegraphen-Teilnehmerapparat als Druckschrift betätigen kann. Hiezu sind den Speichervorrichtungen Verbindungen zu einer mit ,,Abwickler" bezeichneten Vorrichtung abgezweigt, der z. B. für die Zahl 5 die dieser Zahl entsprechenden Telegraphierzeichen erzeugt.
Die so erzeugten Telegraphierzeichen werden nunmehr nach abgeschalteter Verbindungsleitung über den Abwickler der Reihe nach dem rufenden Teilnehmer zugeleitet, bringen dort seine Fernschreibmaschine zum Ansprechen und drucken ihm in Typendrueksehrift die aufgelaufenen Gebühren usw. ab. Zu dieser wechselnden Angabe können natürlich auch durch an sich bekannte Schaltmittel feststehende und dauernd wiederkehrende und keiner Veränderung unterworfene Angaben mit übermittelt werden.
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seine zuletzt abgegebene, gebührenpflichtige Fernschre@bverbindung durch eine im Fernschreibamt befindliche Einrichtung über die Fernsehreibansehlussleitung und den Springschreiber seines Fernschreib- anschlusses erfolgt.
Mit der Übertragung der jeweiligen Gebührenbelastungssumme kann auch eine Übertragung des Aufgabejahrestages und der Tageszeit, letztere ausgedrückt in Stunden und Minuten, verbunden sein. Die Fernschreibgebührennachricht geht nur der die Verbindung veranlassenden Fern- schreibstelle zu und hat die vorherige Auflösung der mit Fernschreibgebühr belasteten Fernschreib- verbindung zur Voraussetzung. Zweckmässig kann der Gebührenanzeige auch noch der Name der Absendestelle oder eine andere mit gleichem Wortlaut wiederkehrende Mitteilung vorausgehen oder nachfolgen. Eine solche Fernschreibmitteilung kann beispielsweise lauten : TW-AMT MCHEN, 25. 12.36 Zt 18. 47 GEB. 17.80 RM +".
Die Übertragung der Zeit- und Gebührennachricht erfolgt z. B. mit den im Fernschreibbetrieb üblichen Telegraphenzeichen, durch Abgabe von fünf gleich langen Stromsehritten, die durch entsprechende Zusammensetzung von "Strom" und "Kein Strom", d. h. Zeichenimpulsen und sogenannten Trennimpulsen, in bekannter Weise gekennzeichnet sind. Wesentlich bei der Erfindung ist der Umstand, dass im Gegensatz zu der im Fernsprechbetrieb bekannten Gebührenübertragung mittels elektromechanisch wirkender Gebührenanzeiger, die eine besondere zusätzliche Einrichtung bei der Teil- nehmersprechstelle darstellen, an der Fernsehreibbetriebsstelle für den Empfang der Zeit-und Gebührennaehrieht keinerleit Vorrichtungen oder sonstige technische Einrichtungen erforderlich werden.
Die Zeit-und Gebührenbelastungswiedergabe erfolgt bei der Fernschreibstelle mit den dort vorhandenen Fernschreibeinrichtungen. Durch diese werden die von einer der Erfindung zugrunde liegenden Sendeeinrichtung ausgehenden Telegraphenzeichen in sichtbar bleibende, zu Papier gegebene Schriftzeichen umgewandelt.
Fig. 1-7 sind Schaltbilder zur Erläuterung eines Beispiels der Erfindung.
Fig. 1 und 2 stellen einen Zusatz dar, bestehend aus einem oder zwei Relais (A, B) für jeden an der Zeit- und Gebiihrenübertragung teilnehmenden Fernschreibanschluss, FM, dem ein Beikasten B' mit Anruftaste A'und Schlusstaste S zugeordnet ist. Die Fig. 3 stellt einen Gebührenspeicher dar, der an der Gebührenstromstossgabe, vom Zeitzonenzähler ZZZ auf den Gebührenzähler Z im Amt teilnimmt und die Zählstromstösse als Drehsehritte mit mehreren Drehwählern Da, Db, De bis zur Gebührenübertragung derart speichert, dass ein Drehschritt des Drehwählers Da eine, des Drehwählers Db zehn und des Drehwählers De hundert Gebühreneinheiten kennzeichnet.
Um die Zahl der Gebührenspeicher auf ein wirtschaftlich erträgliches Mass herabzusetzen, erhält jeder Gebührenspeicher einen als Sucher ZS vorgelagerten, mehrarmigen Drehwähler, der die Verbindungen zu der zur Übertragung bestimmten Fernsehreibanschlussleitung herstellt.
Dem Abwickler oder Umsetzer Abw in Fig. 4 ist die Aufgabe zugewiesen, die jeweiligen Zeit-und Gebührenwerte aus dem Speicher abzugreifen, die abgegriffenen Werte in entsprechende Telegraphenzeichen umzuwandeln und als solche zum Fernsehreibanschluss zu senden. Dem Abwickler ist ebenfalls aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Sucher MS vorgeschaltet ; dieser hat den zur Zeiehenüber- tragung reifen Gebührenspeicher zu suchen und den Abwickler zur Fernsehreibanschlussleitung durchzuschalten. Die Telegraphenzeichen gelangen über den Gebührenspeicher Fig. 3 und die Anschlussleitung des Fernsehreibteilnehmers zur Fernschreibbetriebsstelle Mf.
In Fig. Ï ist der selbsttätige Einsteller für die Wiedergabe der Jahres-Tages-Bezeichnung in zahlenförmiger Ausdrucksweise ersichtlich. Die Fortsehaltung der Einrichtung geht tagesweise vor sich und erfolgt mittels Drehwähler Dt, DM :, D. Die Umstellung des Monatsletzten auf 30 oder 31 Tage sowie die des Februar auf 29 Tage bei Schaltjahren erfolgt selbsttätig.
Die Tagesstundenzeiteinstellung erfolgt nach Fig. 6 durch den Tageszeiteinsteller. Auch die Einstellung der Drehwähler Dh, Dm2 und Dm. ! erfolgt selbsttätig. Eine nicht zur Schaltanordnung
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In Fig. 7 ist die Eingliederung der Einrichtung in den allgemeinen Verbindungsaufbau einer Fernschreibverbindung zu ersehen ; die Darstellung ist rein symbolisch.
Der den Aufbau einer Fernschreibverbindung überwachende Zeitzonenzähler ZZZ in Fig. 1 besitzt SL-haltorgane, die unter anderem den Eintritt der Zählpflicht bei einer Fernschreibverbindung kennzeichnen. Von Beginn der Zähleinleitung bis zur Ausführung des ersten Zählstromstosses auf den Gebührenzähler Z im Anrufsatz des Fernschreibanschlusses vergehen mehrere Sekunden Freizeit, in der eine Fernsehreibverbindung wieder rückgängig gemacht werden kann, ohne dass der Gebühren- zähler anspricht. Sobald im ZeitzonenzählerZZZ das Zähleinleitungskennzeiehen aufgenommen ist, spricht mit andern Relais dort auch ein Relais I einige Sekunden lang an.
Die Schaltvorgänge im Zeitzonenzähler sind aus den Zeichnungen nicht ersichtlich. Das unter Strom gehende Relais im Zeitzonenzähler veranlasst den Relaiskontakt 22/einen Stromfluss von 23 über die Zählerleitung nach 29 und zum
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Gebührenzähler Z des Fernschreibanschlusses FM zu senden, der sich auf ein in Reihe oder parallel zum Zähler Z liegendes Relais dz verzweigt. Die Stromstärke dieses Stromflussef ! ist durch den vorgelagerten Widerstand Wz so begrenzt, dass wohl das zum Zähler Z parallel liegende Relais A Anspricht, nicht aber der Gebührenzähler Z.
Stromkreis : Erde, Batterie, Widerstand We, geschlossener Kontakt 21e, Widerstand Wz, Kon-
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stoss einsetzt.
Inzwischen wurde durch das Ansprechen des Kontaktes 21 e, das Relais A erregt. Die Relais A und B, oder ein Stufenrelais, mit dem sich zwei Arbeitsvorgänge abwickeln lassen, sind je Fernschreib- anschluss zur Aufsehaltung des Zählsuchers bestimmt. Das in Arbeitszustand geratende Relais A bringt über eine Sammelleitung 124 ein im nächstfreien Gebührenspeieher (Fig. 3) befindliches Relais G über die ruhenden Kontakte 1011 und 1038 zum Ansprechen.
Stromkreis : Erde, Kontakt 43a, Verbindung 724, Kontakte 101f, 103s, Wicklung G, Batterie,
Erde. Wäre der Gebührenspeieher bereits belegt, so würde durch die Kontakte 1021 und 104s die
Verbindung zum näehstfreien Gebührenspeicher über Verbindung 125 durchgeschaltet. Das erregte
Relais G legt den Zählsueher-Drehmagnet Zs über einen Unterbrecher U an Erde.
Stromkreis : Erde, Batterie, Magnetspule Zs, Kontakt 126g, 127/, Unterbrecher V, Erde. Mit
Hilfe des Unterbrechers U erhält der Drehwähler Zs stossweise Strom. Die Stromstösse setzen sich in mechanische Bewegungen auf die Arme des Drehwählers um. Diese gleiten schrittweise über ihre
Kontaktbank. Der Kontakt 128zs hat lediglich die Aufgabe, den letzten Stromstoss bei einem vor- zeitigen Öffnen des Kontaktes 727/zu sichern. Die Arme des Drehwählers Zs gleiten so l & nge von
Lamelle zu Lamelle, bis das Prüfrelais F den Anrufsatz desjenigen Fernschreibteilnehmeranschlusses findet, der in Zählvorbereitung steht.
Hat der Arm 118zs die Kontaktlamelle dieses Anschlusses erreicht, so kommt nach Fig. 2 und 3 folgender Stromkreis zustande :
Erde, Batterie, Wicklung F 11 und F I, Kontakt 105g, Schaltarm 118zs, Wählerausgang 123,
Kontakt 41 a" Relaiswicklung B, Erde. Die Relais B und F setzen ein. Mit Kontakt 1271 wird der
Stromkreis zum Schaltmagneten Zs unterbrochen. Das Relais B unterbricht die Wicklung des Relais A mit Kontakt 39b und legt mit Kontakt 40b die Zählverbindungsleitung 122 über dem Arm 117zs und den erregten Kontakt 1071 an das Relais E. Das Relais B sichert seine Wicklung mit seinem Kontakt 42b gegen die alsbald nachfolgende Unterbrechung des Relaiskontaktes 41 a. Das Relais E überträgt die empfangenen Zählstromstösse auf den Speichermagneten Da.
Stromkreis : Erde, Kontakt 129e, Magnetspule Da, Batterie, Erde. Der Sehaltmagnet Da schaltet seine Arme schrittweise vor. Mit jedem Schritt stehen diese auf der nächsten Kontaktlamelle.
Jeder Schritt des Wählers Da entspricht einer Gebühreneinheit. Beim zehnten Zählstoss erreicht der Schaltarm 133 da des Wählers Da die Ausgangsstellung 0, wodurch ein Stromstoss auf das Relais E 1 einsetzt.
Stromkreis : Erde, Arm 133da, Ausgang 0, Kontakt 134e, geschlossen, Relais EI, Batterie, Erde. Nun erhält mit dem Drehwähler Da auch der Drehwähler Db einen Stromstoss.
Stromkreis : Erde, Kontakt 135 e 1, Magnetspule Db, Batterie, Erde. Der Drehwähler Db kennzeichnet mit jedem Schritt zehn Gebühreneinheiten. Wenn er selbst zehn Stromschritte empfangen hat, erhält auf dieselbe Weise, wie vorher der Wähler Db, nun der Drehwähler De durch das Relais E 2 über
Kontakt 141 e 2 einen Stromstoss, nachdem vorher das Relais E 2 über Erde, Schaltann 139 db, Wähler- ausgang 0, Kontakt 140 el, Relaiswieklung E 2, Batterie, Erde angesprochen hat. Der Wähler De kennzeichnet mit jedem Schritt hundert Gebühreneinheiten. Mit drei Drehwählern lassen sich somit 999 Gebühreneinheiten speichern. Durch entsprechende Erweiterung der Speicherschaltorgane kann die Speicherung der Gebührensätze um das entsprechende Vielfache erweitert werden.
Die eingestellten Arme der Drehwähler Da, Db, De bleiben in ihren Stellungen so lange stehen, bis der Abwickler die einzelnen Arme abgegriffen und die Übertragung stattgefunden hat.
Ist die Fernschreibverbindung beendet, so wird am Fernschreibapparat FM des Fernschreibanschlusses die Schlusstaste S gedrückt. Damit wird die Fernsehreibverbindung ausgelöst. Die Wähler, über die der Fernsrbreibverbindungsaufbau erfolgte und über die die Fernachreibverbindung bewirkt wurde, werden in ihre Ruhelage zurückgenommen. Auch der Vorwähler VW im Anrufsatz läuft wieder in seine Ruhelage zurück.
Bevor in dieser Beschreibung auf die Abwicklung und Übertragung der Einstellwerte zum Fern- schreibanschluss eingegangen wird, soll vorher noch auf die Einrichtung zum Einstellen der Zeitwerte eingegangen werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Zeiteinstellers zur Übertragung des jeweilig gültigen Jahrestages und der Tagesstundenzeit in Zahlengruppen und Übersetzung in Telegraphenzeichez durch den Abwickler auf einen Fernschreibansehluss ist in Fig. 5 und 6 wiedergegeben. Als Schaltmittel kommen hier lediglich Drehwähler mit mehreren Armen und Relais in Betracht. Die Schaltbewegungen der Wählerarme können sowohl elektromeehanisch wie auch auf rein mechanischem Wege erfolgen.
Die Schalt-
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arme der Drehwähler werden durch Stromstösse, die auf die Schaltmagnet in bestimmten Zeitab- schnitten einwirken, so eingestellt, dass sich im Augenblick der Auswertung aus der jeweiligen Stellung der Arme zu ihren Kontaktlamellen bestimmte Zahlenwerte zur Wiedergabe der Kalender-und Tages- stundenzeit durch den Abwickler abgreifen und übersetzen lassen. Die Kontaktlamellen der Dreh- wähler stehen über Sammelverbindungen mit zehn Relais einer Relaisgruppe 0-9 des Umsetzers Abil, (Fig. 4) in Verbindung. Die isolierten Arme der Drehwähler sind mit den Kontaktlamellen des Schritt- werkes W des Umsetzers verbunden.
In dem Augenblick, wo der Schaltarm des Schrittwerkes TV des Umsetzers auf eine Kontaktlamelle zu stehen kommt, deren Verbindung zu einem Schaltarm der
Drehwähler für die Zeiteinstellung führt, wird über den Sehaltarm dieses Drehwählers eine Verbindung zu einem der zehn Relais der Relaisgruppe 0-9 hergestellt und das Relais unter Strom gesetzt. Die
Wirkung dieser Relaisgruppe auf den Umsetzer geht später aus der Beschreibung des Umsetzers selbst hervor. Zunächst soll die Wirkungsweise des Tagesstundeneinstellers erläutert werden.
Eine in Fig. 6 angedeutete Schaltuhr Uh gibt mit einem mechanisch wirkenden Kontakt ujtnin alle Minuten einen Stromstoss auf das Relais U.
Stromkreis : Erde, Kontakt U 7/in (geschlossen), Relais J, Batterie, Erde. Das Relais U setzt ein. Seine Kontakte werden umgelegt. Mit Kontakt 3MM erhält das Relais U nochmals Erde über die parallelgeschalteten Kontakte 302k und 303z. Der Kontakt 303l gehört zu dem in Fig. 4 wieder- gegebenen Relais L des Umsetzers. Dieses Relais L steht, solange der Umsetzer in Ruhestellung liegt oder der Arm des Schrittwerkes W die Kontakte der Raststellungen 202 bestreicht, unter Strom. Der
Kontakt 303l ist dann geöffnet.
Ist dagegen das Relais L abgefallen, d. i. der Fall, wenn der Um- setzer umläuft, so ist Kontakt 303l geschlossen. Ein Stromstoss auf den Drehmagneten Dm 1 wird mit dieser Sehaltmassnahme in seiner Auswirkung so lange verzögert, bis die Umlaufzeit des Umsetzers beendet ist. Damit wird erzielt, dass während der Tätigkeit des Umsetzers Fehlergebnisse, hervor- gerufen durch einen dazwischen fallenden Einstellstromstoss, unmöglich werden.
Mit dem Relaiskontakt 304u erhält das Relais K Strom.
Stromkreis : Erde, Kontakt 304u, Relaiswicklung K, Widerstand Wk, Batterie, Erde. Das
Relais K besitzt einen abfallverzögernden Kupfermantel. Solange das Relais U unter Strom bleibt, ist auch das Relais K angezogen. Dieses fällt aber etwas später ab als das Relais U. Die Zwischenzeit, die verstreicht, bis nach dem Relais U auch das Relais K abfällt, genügt, um einen Stromstoss auf den
Drehmagneten Dm 1 zu geben.
Stromkreis : Erde, Kontakt 305u ruhend, Kontakt 306k geschlossen, Wicklung des Dreh- magneten Dm 1 Batterie, Erde. Mit jedem Stromstoss rücken die Arme 307 und 308dm 1 einen Schritt vor. Während mit Arm 308 dm 1 die Verbindung zu den Sammelleitungen der Relaisgruppe 0-9 her- gestellt wird, kommt, wenn wie im Ausführungsbeispiel 12stufige Wähler verwendet werden, mit dem Auflaufen des Wählerarmes 307 dm 1 auf den Schritt 11, das Relais V unter Strom. Jetzt erhält mit Kontakt 309 !) das Relais K neuerdings nochmals Strom. Das Relais K hat bereits kurz vorher mit Kontakt 306k den Drehmagneten Dml erregt.
Das Relais K kommt alsbald durch Kurzschluss seiner Wicklung, veranlasst durch Kontakt 32Mml, zum Abfallen, während das Relais U bei diesem neuerlichen Stromstoss unbeteiligt bleibt. Ist Relais K abgefallen, wird der Schaltmagnet Dml stromlos.
Kontakt 310du2 öffnet jetzt wieder die Kurzschlussverbindung gegenüber dem Relais K. Weil aber
Relais V beim Übergang von Schritt 11 zu Schritt 12 über den Sehaltarm 307dml weiterhin unter
Strom bleibt, ist auch Kontakt 309'/) noch geschlossen. Es wiederholt sich der Stromstoss auf den Drehmagneten Dml nochmals. Der Schaltmagnet Dml macht neuerdings einen Schritt und steht mit
Arm 301dml endlich in Stellung ss. Jetzt wird das Relais V stromlos und fällt ab. Von hier ab wird die Weiterschaltung des Schaltmagneten Dm. ? wieder durch die Relais U und K bewirkt, bis wiederum der elfte Schritt erreicht wird.
Mit jedem Drehschritt des Armes 308dgl wird demnach eine Minuteneinheit gekennzeichnet. Nach jeder zehnten Minute spricht, wie soeben bemerkt, das Relais V an.
Das Relais V überträgt mit seinem Kontakt 311vweiterhin einen Stromstoss auf den Drehmagneten Dm2.
Dieser Vorgang wiederholt sich ebenfalls nach jeder zehnten Minute, so dass ein Schritt des Schaltarmes 313dm2 eine Zeiteinheit von zehn Minuten kennzeichnet.
Rückt der Schaltarm 312dm2 auf Schritt 1 oder Schritt 7 auf, so kommt durch den Kontakt 3141 : das Relais W unter Strom.
Stromkreis : Erde, Kontakt 313v, Schaltarm.'312drn2, Ausgang 1 oder 7 der Kontaktbank, Relaiswicklung TV, Batterie, Erde. Relais W ist auch ein abfallverzögertes Relais. Sobald der Kontakt 314v seine Ruhelage wieder einnimmt, wird, solange die Abfallverzögerung des Relais TV anhält, der Schaltmagnet Dh kurzzeitig unter Strom gesetzt.
Stromkreis : Erde, Kontakt 315v, 322 ?, Schaltmagnet DA, Batterie, Erde. Der Schaltmagnet Dh macht also nach jeder sechsten Einstellung des Dm2 einen Schritt vorwärts und kennzeichnet damit die sechzigste Minute, d. h. die Stunde. Der Wähler dh hat 24 Sehrittstufen und 2 Arme. Er kann aber auch aus einer zwölfstufen Kontaktbank bestehen. In diesem Falle werden die sechs Arme geteilt. Die eine Hälfte der Stufenbank kennzeichnet dann die Stundenzeit von 0-12 Uhr, die andere Hälfte die Zeit von 13-24 Uhr. Angenommen, es werden 24stufige Wähler benutzt, so ist, wie im Ausführungsbeispiel, ein Drehwähler Dh mit drei Su-haltearmen 316, 317 und.'318dh nötig, um die
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Stundenzeit von 0-24 zu kennzeichnen.
Der Arm 316dh übernimmt die Kennzeichnung der Einer- zablengliede, r, während Arm 317dh die Zehnerzahlenglieder dem Umsetzer gegenüber ausweist. Rückt der Schaltarm 37MA in Stellung 24 ein, so wird durch das jede Stunde ansprechende Relais W über den Kontakt 319tu die Relaiswicklung Xl erregt. Relais X gibt nach 24 Stunden einen Stromstoss auf den Jahres-Tages-Einsteller (Fig. 5). Der selbsttätige Einsteller zur Umsetzung und Wiedergabe der kalendermässigen Bezeichnung des Aufgabetages, Monats und Jahres auf Fernschreibanschlüsse ist in Fig. 5 wiedergegeben. Er besteht, nach dem Ausführungsbeispiel, aus drei Drehwählern Dt, Dm, Dj, die sich zwangsläufig so beeinflussen, dass z.
B. nach Ablauf von 30 oder 31 Tagen, oder im Februar nach 28, in Schaltjahren nach 29 Tagen, der Tageseinsteller Dt auf den ersten Schritt seiner Kontakt- bank vorgerückt und gleichzeitig auch der Monatseinsteller Dm einen Schritt weitergesteuert wird.
Nach Ablauf von zwölf Monaten werden die Arme des Jahreseinstellers einen Schritt vorgeschoben.
Der Drehwähler für die Tagesbezeiehnung Dt hat entweder 16 oder 32 Schritte. Besitzt er 32 Schritte, so stellt er mit zwei Armen die Tagesbezeichnung ein. Der dritte Arm bewerkstelligt selbsttätig das Über- laufen der Kontaktlamellen der gegebenenfalls nicht vorhandenen letzten Monatstage in Abhängigkeit von Monatssehaltarm 414dm.
Die Tagesumschaltung des Wählers Dt erfolgt nach Fig. 6 vom Stundeneinsteller durch einen
Stromstoss auf den Drehmagneten Dt.
Stromkreis : Erde, Kontakt 320 w, noch erregter Kontakt 327 x, Übergang 322 zu Fig. 5, Dreh- magnet DT, Batterie, Erde. Jeder Schritt des Drehwählers D < stellt die Arme 401 und 402dt auf die entsprechende Sammelleitung zur Relaisgruppe 0-9 ein. Das Überlaufen der Schaltarme des
Wählers Dt über die letzten Kontaktlamellen seiner Kontaktbank wird vom Schaltarm 410dt einge- leitet. Kommt dieser z. B. im Februar des Jahres 1937 von Schritt 28 auf Schritt 29 zu stehen, so wird das Relais Ü über folgenden Stromkreis erregt : Erde, Schaltarm 414dm, Ausgang 2 des Wählers Dm,
Schaltarm 419dj = Schritt 2 (auf Schritt 1 liegt gegebenenfalls das Jahr 36). Eingang am Schritt 29 des Wählersegments Dt, Arm 4lOdt, Relais Ü, Batterie, Erde.
Das Relais Ü spricht an und bringt mit Kontakt 405M die Wicklung II des Relais X unter Strom.
Stromkreis : Erde, Kontakte 404y, 405M, Relaiswicklung 11 des Relais X, Batterie, Erde.
Der Kontakt 321 x setzt den Schaltmagneten Dt unter Spannung.
Stromkreis : Erde, Kontakte 320 w, 321 x (in Fig. 6), Übergang 322 auf Fig. 5, Sehaltmagnet Dt,
Batterie, Erde. Der Kontakt des Schaltmagneten 409dt bringt nun das Relais Y unter Strom, worauf der Relaiswicklung 11 des Relais X mit Kontakt 404y der Strom entrissen wird. Das Relais X fällt jetzt ab und gibt mit Kontakt 321 x den Schaltmagneten Dt wieder frei, worauf dieser ebenfalls ab- fällt. Nun steht der Arm 4lOdt auf Schritt 30. Die Kontaktlamellen 29 und 30 sind durch den noch erregten Relaiskontakt 408il überbrückt. Die Voraussetzung zur Weiterschaltung des Wählers dt durch das Relais X ist dadurch gegeben. Der Vorgang wiederholt sich deshalb von neuem, worauf der
Wählerarm auf Schritt 31 gleitet.
Kontaktlamellen 31 und 32 sind mit je einem M-Kontakt, nämlich durch die Kontakte 406ü und 407 M, überbrückt. Der Drehwähler Dt kommt erst zur Ruhe, wenn sein
Schaltarm 410dt auf Schritt 1 einrückt. Damit wird das Relais te stromlos und fällt ab. Das Relais X kann jetzt über Kontakt 405ü nicht mehr ansprechen.
Die kurze Zeit, in der das Relais X unter Strom steht, also vom Übergang des Schaltarmes 410 von den Kontaktlamellen der Monatsletzten zur Kontaktlamelle des Monatsersten, wird der Wähler Dm mit Kontakt 413 erregt. Der Wähler Dm schiebt seine Arme einen Schritt vor, was die Umstellung auf den nächsten Monat bedeutet. Der Wähler Dm kennzeichnet ebenfalls mit zwei Schaltarmen die jeweils zeitgereehte Monatsbezeichnung mit zwei Zahlen des Zahlenbereiches 01-12.
Nach Ablauf von zwölf Monaten kommt der Wählerarm 415dm auf den Schritt 12 seines Kontaktsegments zu stehen. Das Relais ! 7 spricht, wie bereits vorher bemerkt, alle Monate einmal an. Weil der Sehaltarm 415dm alle zwölf Monate einmal die Kontaktlamelle 12 bestreicht, kommt hienach alle
Jahre einmal am 1. 1. nachts 0 Uhr die Umstellung des Jahreseinstellers Dj durch folgenden Stromkreis zustande : Erde, Wählerarm 47Mm, Ausgang am Schritt 12 des Wählers du, erregter Kontakt 416ü, Relais Z, Batterie, Erde. Das Relais Z spricht an und gibt mit Kontakt 411 z während seiner verzögerten Abfallzeit einen Stromstoss auf den Wähler Dj, bei abgefallenem Relaiskontakt 418ü.
Damit nimmt als letzter Wähler der Jahreseinsteller Dj an der Stromstossgabe teil, die jede Minute von der in Fig. 6 angedeuteten Schaltuhr ausgeht.
Ein Ausführungsbeispiel des Umsetzers, der aus Übersetzungseinrichtung und Telegraphenzeichensender besteht, ist in Fig. 4 wiedergegeben. Dieser Umsetzer hat gegenüber solchen bekannter Ausführung ausser der mechanischen Wiedergabe einer im Wortlaut der Fernschreibnachricht immer regelmässig gleichlautenden Telegraphenzeichenreihe eine wesentlich erweiterte Aufgabe zu erfüllen.
Auf eine schablonenartig gelochte Schaltwalze H wirken Kontakthebel da, dl-d5 ein, die zwangsläufig je nach der Gestaltung der Schablone, im Zusammenwirken mit einer Sendekontaktreihe ia, il-i5 Telegraphenzeichen erzeugen und senden, die beim Empfänger in sichtbare, zusammenhängende Schriftzeichen umgewandelt werden und eine Fernschreibmitteilung des Vermittlungsamtes darstellen.
Die erweiterte Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, dass ausser der starr durch die Schablone der Schaltwalze h bedingten Wiedergabe bestimmter Telegraphenzeichen (Buchstaben oder Zahlen)
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noch unregelmässig wiederkehrende Telegraphenzeichen zur Übersetzung in Zahlen oder Zahlengruppen usw. gegeben werden. Die Wiedergabe geschieht in Abhängigkeit von den jeweiligen Stellungen der Drehwählerschaltarme, die die zeitgerechte Kalender-und Tageszeit sowie die Gebührenbelastungshöhe der vorausgegangenen Fernschreibverbindung als Drehsehritte einstellen. Mit Hilfe von Relais, z.
B. einer Relaisgmppe 0-9, werden im Zusammenwirken mit der Kontaktsendereihe die unregelmässigen Telegraphenzeichen erst geformt und dann durch das Relais P und über Kontakte 287 oder
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Abhängigkeit von den jeweiligen Stellungen der Zeit-und Gebühreneinsteller. Die Reihenfolge der regelmässig und unregelmässig geformten Zeichen ist von einem mit der Sehaltwalze H gekuppelten Schrittwerk W abhängig.
Die einzelnen Relais der Relaisgruppe 0-9 beeinflussen mit ihren Relaiskontakten die Sendekontakte !'J-t derart, dass durch Überbrüekung des einen oder andern Sendekontaktes dasjenige Telegraphenzeiehen geformt wird, das der Bezeichnung des bei der Formung mitwirkenden Relais der Relaisgruppe 0-9 gleichkommt. Die Stellungen der Drehwähler werden zur
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werkes W abgetastet. Im Augenblick des Abtastens wird das jeweils in Betracht kommende Relais der Relaisgruppe 0-9 unter Strom gesetzt. Das Ein-oder Ausschalten eines dieser Relais erfolgt in
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senders gegeben wird.
Eine mit dem Motor M durch Übersetzung verbundene Senderachse a, die eine bestimmte Umlaufgeschwindigkeit hat, ist mit sechs Nutenseheiben b versehen, deren Nuten gegenseitig um eine Siebentel- umdrehung versetzt angeordnet sind. Auf der oberen Lauffläche jeder Nutenscheibe schleift eine Nase c des Kontakthebels d. Dieser wird durch die Druckfeder e gegen die Schleifba, hn der Nutenscheibe gedrückt. Das Einfallen der Nase e in die Nute der Nutenscheibe ist davon abhängig, dass der Finger t
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und in eine solche Aussparung einfallen kann. Ist die Möglichkeit des Einfallens gegeben, so wird mit der Bewegung z. B. des Kontakthebels d4 der zugehörige Sendekontakt i4 betätigt.
Dieser öffnet dann den Stromkreis und hält ihn so lange offen, als die Nase c des Kontakthebels d in der Nute der Nutenscheibe b schleift. Wird die Nase des Kontakthebels wieder aus der Nute gedrängt, so wird z. B. mit dem Aufsteigen des Kontakthebels d4 der Sendekontakt i4 wieder geschlossen. Die Kontakthebel d fallen zwangsläufig der Reihe nach ein. Der in Fig. 4 im Arbeitszustand gezeichnete erste Kontakthebel da besitzt keinen Finger f. Dieser Kontakthebel da hat mit seinem Sendekontakt ia die Anlauf- stromschritte zu geben. Er kommt also nach jeder Umdrehung der Senderachse regelmässig als erster mit der Nute der Nutenscheibe in Eingriff und öffnet während einer Siebssntelumdrehung der Senderachse seinen Kontakt ia.
Unmittelbar nach diesem Arbeitsvorgang steht der Kontakthebel dl vor dem Einfall in die Nute seiner Nutenseheibe. Kann der Finger des Kontakthebels dl einfallen, so wird sein Kontakt il geöffnet, wodurch der erste Stromsehritt"Kein Strom"gegeben wird. Wenn jedoch der Finger des Kontakthebels il nicht einfallen kann, wird der Stromschritt "Strom" gebildet. Nun kommt der zweite Kontakthebel rl2. an die Reihe, bis als letzterer der Kontakthebel d5 einfällt. Der zur Bildung eines Telegraphenzeiehens notwendige Sperrstromstoss wird dadurch gegeben, dass während der letzten Siebentelumdrehung der Senderaehse keine Unterbrechung der Kontaktreihe ia, il-i5 eintritt.
Im Gegensatz zu den Zeichensendekontakten bisher bekannter Ausführungen werden hier die Kontakte der Reihe nach unterbrochen, während sie dort nacheinander geschlossen werden. Nach
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klinke m die Sehaltwalze H einen Schritt vorgedreht. Der Vorschub ist beendet, bevor einer der Sendekontakte da-d5 in Fingergriff kommt. Je naehdem das Telegraphenzeichen"Strom"oder"Kein Strom"durch die einsetzenden Kontakthebel da bis d. 5 geformt werden soll, ist eine Aussparung g in der Schaltwalze vorgesehen. Auf diese Weise werden die regelmässig wiederzugebenden Telegraphenzeichen zum Absetzen bestimmter Schriftzeichen, z. B. ,,TW-AMT MCHEN" gebildet.
Falls unregelmässige Telegraphenzeichen mit Hilfe der Relaisgruppe 0-9 gegeben werden sollen, gibt die Schaltwalze jedem der fünf Kontakthebel (11 bis d, 5 den Einfall frei, d. h. die Finger der Kontakthebel greifen nacheinander die Aussparungen der Sdlaltwalze H ab. Die Bildung "Strom" erfolgt dabei durch einen Relaiskontakt eines der Relais der Gruppe 0-9, der den unterbrechenden Strom-
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geformt wird.
Während der Anlaufzeit des Motors wird die gesamte Sendekontaktreihe da, dl-d5 bis zum Erreichen der notwendigen Umlaufgeschwindigkeit des Motors durch einen Kontakt 2761 kurz geschlossen.
Stromkreis : Erde. Schrittwerkarm 201, Rastkontakte 202, Relaiswicklung L, Batterie, Erde.
Erst nach einigen Umdrehungen, nach denen die volle Umlaufzahl des Motors erreicht ist, verlässt der Sehaltarm 201 die Rastkontakte 202, wodurch das Relais L stromlos wird und abfällt. Im nächsten
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Augenblick setzt die Zeichenstromstossgabe selbsttätig ein. Ein mit dem Relais L umlegender Relaiskontakt Z66l verhindert ein vorzeitiges Öffnen des Motorspeisestromkreises dadurch, dass dieser Kontakt das Anlassrelais M weiterhin so lange unter Strom hält, bis der Zeitpunkt der Motorabschaltung gekommen ist. Das ist der Fall, wenn der Schaltarm 201 wieder die Rastkontakte 202 anläuft, wodurch das Relais L wieder dauernd unter Strom gerät.
Die Übertragung der Telegraphenzeichen zum Fernschreibanschluss FM spielt sich auf folgende Weise ab : Der Beginn der Zeichenübertragung ist gegeben, wenn bei FM der Fernschreibteilnehmer die Schlusstaste S (Fig. 1) drückt. Die Wähler des Fernschreibamtes, über die der Aufbau der Fernschreibverbindung erfolgte, lösen daraufhin aus und kehren in ihre Ruhelage zurück. Auch der Vorwähler VW des Fernschreibanschlusses, zu dem die Zeit-und Gebuhrennachricht übertragen werden soll, läuft in seine Ruhestellung zurück.
Hat der Arm 26 des Vorwählers VW (Fig. 1) seine Ruhestellung erreicht, so kommt folgender Stromkreis zustande : Erde, Vorwählerarm 37, Vorwählerruhekontakt 0, Wicklung I und II des Relais T, Vorwählerarm 26, Vorwählerausgang 0, Widerstand Wt, Zählspeichereingang 121, Wählerarm 116 zs, geschlossener Kontakt 1091, Relaiswicklung I und II des Relais C, Batterie, Erde. Das Relais Tim Vorwähler VW und das Relais C im Zählsucher ZS des Gebührenspeichers sprechen an. Relais T im Vorwähler VW legt über den'Übertrager die Anschlussleitung an die Übertragung. Die Vorgänge am Übertrager Ü selbst sind bekannt und aus der Zeichnung nicht zu ersehen.
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graphenzeichen erreichen deshalb den Fernschreibanschluss nicht.
Würde nun der Umsetzer Abw mit der Zeichengebung beginnen, bevor die Schlusstaste in Ruhe kommt, so würde entweder eine Ver- stümmelung der Zeichen oder zumindest das Ausbleiben eines Teiles der Zeichen die Folge sein. Durch den Einbau eines Relais HI und HII kann eine Zwangsläufigkeit in dem Sinne erreicht werden, dass erst, wenn die Schlusstaste durch den Fernschreibteilnehmer losgelassen wird, der Zeichensender am
Abwickler in Tätigkeit tritt. Dieser Vorgang spielt sich folgendermassen ab :
Mit dem Ansprechen des Relais G, das in dem Augenblick unter Strom kommt, wo der Gebührenspeicher belegt wird, erhält über Kontakt 160g das Relais HI Strom. Mit Kontakt 162h hält sich das
Relais III über den Kontakt 16le.
Wird die Schlusstaste S gedrückt und dadurch die Fernschreibverbindung ausgelöst, so läuft der Vorwähler VW in die Stellung 0 zurück. Das Relais C im Gebührenspeicher spricht jetzt an und macht mit Kontakt 161 c die Wicklung HI stromlos. HI hat Abfallverzögerung. Wenn die Schluss- taste jetzt immer noch gedrückt sein sollte, spricht im Übertrager Ü ein polarisiertes Relais B an und gibt so lange Strom aus der plusgeerdeten Amtsbatterie an die Relaiswicklung N77, als die Taste gedrückt bleibt.
Das infolge Abfallverzögerung noch in Arbeitsstellung befindliche Relais H kommt nunmehr über die Wicklung HII so lange unter Strom, als die Sehlusstaste S gedrückt bleibt. Wird S freigegeben, so legt der Anker des polarisierten Relais B um, wodurch jetzt der Pelaiswieklung HII Pluspotential gegenübersteht. Da dieses Relais selbst einseitig an Plusbatterie liegt, hört damit der Stromfluss auf und es kommt das Relais H zum Abfallen. Der Relaiskontakt 148h macht die an-Verbindung frei, wodurch die Relaiskontaktreihe 150e, 147r, 148a über die Verbindung an zum Relais M im Abwickler wirksam wird. Aus Sicherheitsgründen kann der Wicklung Hie notch eine Thermokontaktwicklung Th vorgeschaltet werden, die, wenn z.
B. durch eine länger andauernde Unterbrechung der Fernschreib- anschlussleitung eine Blockierung des Gebührenspeichers vermieden werden soll, in bekannter Weise wirksam wird. Mit Kontakt 164th wird in diesem Falle die Wicklung 11 des Relais H durch Kurzschluss zum Abfall gebracht.
Das ansprechende Relais C, dessen Wicklung 1 über die Kontakte 110r und 111 c kurzgeschlossen sein kann, leitet die Gebührenübertragung am Umsetzer Abw ein. Hiezu wird zunächst der Suchwähler MS des Umsetzers veranlasst, den Gebührenspeicher zu suchen, wozu sich folgender Stromkreis entwickelt : Erde, Kontakt 150e, 147 r und 148h, Sammelleitung an, Relais M (Fig. 4), Batterie, Erde. Das Relais M setzt ein und bringt unter Mitwirkung des Relais Zm den Drehwähler MS zum Laufen.
Stromkreis : Erde, Kontakt 267m, 268am, Magnetspule MS, Batterie, Erde. Der Magnet MS erregt mit seinem Kontakt 269ms die Relaiswicklung 11 des Relais Zm. Der Kontakt 268zm öffnet jetzt wieder den vorgenannten Stromkreis über den Wähler MS, worauf dieser stromlos wird und abfällt. Hiedurch wird auch Relais Zm, Wicklung II, durch den Kontakt 269ms freigegeben. So geht das Spiel zwischen dem Drehmagneten MS und dem Relais Zm so lange fort, bis der von Lamelle zu Lamelle gleitende Schaltarm 265ms auf die Lamelle aufläuft, von der die Verbindung zum rufenden Gebührenspeicher führt, und dessen Relais C erregt ist.
Stromkreis : Erde, Wicklung 1 des Relais Zm, Schaltarm 265ms, Wählerausgang s, Eingang s am Gebührenspeicher, erregter Kontakt 149r, Wicklung I des Relais S, Batterie, Erde. Das jetzt erregt bleibende Relais Zm setzt mit Kontakt 268zm den Drehwähler MS still. Sein Magnetspulenwiderstand
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der Sendekontakte, veränderlicher Widerstand W, Batterie, Minusseite, Erde. Die Kontakthebel werden gemäss der Lage der Aussparungen g der Sendewalze H geöffnet oder bleiben geschlossen. Dementsprechend wird die Wicklung II des Relais P stossweise unter Strom gesetzt. Der Aufbau der Stromstossreihe entspricht dem internationalen Telegraphenalphabet für Springschreiberapparate.
Das Relais P überträgt die aufgenommenen Stromstösse durch Umschlagen seines Ankers auf die Plus-oder Minusseite der Telegraphenbatterie, indem dieser Relaisanker entweder auf die Kontaktseite 287p oder 288p gedrängt wird. Ausgehend vom Relaiskontakt 2871p oder 288p fliessen die
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Dort werden die Telegraphenzeichen durch den Springschreiber in Form bleibender Schriftzeichen zu Papier gebracht.
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zeichen sind das 18 Telegraphenzeichen. Nun folgt nochmals ein Abstandszeichen sowie das Zeichen für die Umstellung der Druekeinriehtung am Springschreiber auf Zahlen.
Diese Zeichen werden bis hieher rein mechanisch, also lediglich dadurch erzeugt, dass die Finger der Sendekontakte die Lochschablone der Schaltwalze H, d. h. die Aussparungen g abgreifen und die durch das Umlaufen der Senderaehse a veranlasste Bewegung der Kontakthebel dl-el5 auf die Sendekontakte il-i5 Übertragen.
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umstellung gegeben. Der Schaltarm 201 läuft jetzt auf die Kontaktlamelle auf, die über die Verbindungsleitung d zum Zeiteinstellerarm 401 elt führt. Jetzt wird die Stellung dieses Drehwählerarmes abgegriffen.
Stromkreis : Erde, Schaltarm 201w, Verbindungsleitung d, Wählerarm 401 dt (dieser angenommen in Stellung 6), Relaissammelleitung 2, Relais 2, Batterie, Erde. Das Relais 2 der Relaisgruppe 0-9 spricht an. Mit Hilfe dieses Relais 2 werden zur Sendung des Telegraphenzeiehens,, 2" die Sendekontakte il-i5 durch die Kontakte dieses Relais 2 derart beeinflusst, dass das der Zahlenbezeiehnung dieses Relais entsprechende Telegraphenzeichen ,,2" geformt wird.
Die Reihenfolge der fiinf Stromschritte zur Formung dieses Telegraphenzeichens ,,2" sieht dann folgendermassen aus :
Stromsehritt a = Kontakt geöffnet = Kein Strom = Anlaufschritt
Stromschritt 1 = Kontakt geöffnet = Kein Strom
Stromschritt 2 = Kontakt geschlossen = Strom
Stromschritt 3 = Kontakt geschlossen = Strom
Stromschritt 4 = geöffnet = Kein Strom Stromschritt. 5 = Kontakt geschlossen = Strom
Stromschritt b = Kontakt geschlossen = Strom = Sperrstromschritt.
Alle Kontakthebel haben ihre Kontakte nacheinander umgestellt, weil ihre Finger in die vorgesehenen Aussparungen an der Sehaltwalze einfallen konnten, so dass eine Stromunterbreehung eintreten würde, wenn nicht die Sendekontakte 272 und 273 durch einen Relaiskontakt 279 des Relais 2 und der Sendekontakt 215 durch einen Relaiskontakt 280 desselben Relais 2 überbrückt wären.
Während der Zeit, in welcher die genannten Kontakte spielen, kommt deshalb folgendes Strombild zustande :
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graphenzeiehens 2"einschliesslich Anlauf-und Sperrstromschritt zum Springschreiberapparat der Fernsehreibstelle gebildet.
Wenn die Stromstossreihe zur Formung des Telegraphenzeichens ,,2" abgelaufen ist, wird wieder die & haltwalze H einen Schritt vorgedreht. Der Arm 201 des Schrittwerkes W stellt nun die Ver-
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bindung e zum Zeiteinstellerarm 402dt her. Nachdem vorher die Verbindung d zum Schaltarm 4M freigegeben wurde, fällt jetzt das Relais 2 ab. Die Auswertung der Stellung des Zeiteinstellerarmes 402dt führt z. B. zur Sammelleitung 5, die über Relais 5 der Relaisgruppe 0-9 an Batterie endigt. Die nächste Stromstossreihe wird jetzt durch Relais 5 so beeinflusst, dass das Telegraphenzeichen,, 5" geformt wird.
Ist auch dieses Zeichen abgewickelt, so wird das Punktzeiehen gegeben. Das Telegraphenzeichen hiefür wird lediglich durch die Schablone der Sehaltwalze auf die Kontakthebel der Sendekontaktreihe übertragen. Nun wickeln sich, in gleicher Weise wie vorher die Übertragung des Telegraphenzeichens,, 2", die nachfolgenden Übertragungen der Telegraphenzeiehen zur Bezeichnung des Tages, Monats und Jahres ab. Die regelmässigen Zwischenzeichen werden wieder mechanisch über die Schablone der Schaltwalze abgegeben. Die Vorgänge beim Abgreifen des Stunden-und Minuteneinstellers und endlich auch des Gebührenspeichers verlaufen in derselben Weise. Die Zeichen"GEB"und"RM"entstehen wieder durch die mittels der Aussparungen g bewirkte Schablonenübertragung auf die Sendekontakte.
Es ist selbstverständlich, dass beim regelmässigen Übergang von Buchstaben auf Zahlen oder umgekehrt entsprechende Umsteuerzeichen vorauszugehen haben. Die zwangsläufige Reihenfolge der Abtastung der einzelnen Telegraphenzeichen ist durch die Schaltwalze gegeben, die in fester Verbindung mit dem Schrittwerksarm 201 steht.
Nach der Übermittlung des letzten Telegraphenzeiehens, dem Schlusstzeichen,, +", folgt die Auflösung des Gebührenspeichers und die Abtrennung des Abwicklers von diesem selbsttätig.
Vor dem Einrücken des Wählerarmes 201 in die Raststellungen 202 wird über die letzte freie Kontaktlamelle und den Wählerarm 265 Erde über die Verbindungsleitung s zum Gebührenspeicher gegeben.
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abfluss zum Relais Zml nicht erregt. Erst nachdem jetzt die Relaiswicklung 1 des Relais Zm durch die Erde am Schaltarm 201 kurgesehlossen wird, erhält das Relais S, Wicklung 1 seine volle Spannung und spricht an.
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wähler Da, Db, Dc beendet ist.
Rücklaufstromkreis: Erde, zusammengeschaltete Drehwählerarme 133da, 139db und 145dc (Verbindung bis zum Rücklauf des letzten Schaltarmes) über Kontakt 151/, 153s, Wicklung 11 des Relais ; S', Batterie, Erde. Das in den Ruhezustand zurückkehrende Relais R trennt die Verbindung zum Zeichensender mit seinen Kontakten 141r und 149r ab. Der Kontakt 106s hat die Verbindung zu den beiden Relais F und B aufgetrennt. Das abgefallene Relais F hat seinerzeit die Verbindung zwischen dem Zähler Z und dem Relais E mit Kontakt 1071 unterbrochen. Ebenso trennt der abgefallene Kontakt 1091 die Verbindung zwischen dem Relais C und dem am Anrufsatz sitzenden Relais T auf.
Das Relais C unterbricht die Leitungen zur a- udn b-Leitung des Anrufsatzes mit den Kon- takten 763 e und 773 c.
Das abgefallene Relais R hat inzwischen mit seinen Kontakten 130r, 136r und 142r die Drehwählermagnete Da, Db und De an die Rücklaufschleifbänke ihrer Kontaktbank gelegt, wodurch jetzt ihre Rückstellung erfolgt.
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takt 130r, Drehwählermagnetspule Da, Batterie, Erde. Der Drehwähler Da dreht seine Arme auf die Kontaktlamelle 0 zurück. Ist der Arm 131 da dort angelangt, so wird die Verbindung vom Unterbrecher U auf den Arm 138db des Drehwählers Db umgelegt, worauf dieser die Unterbrecher-Erde über den auf der Schleifbank stehenden Schaltarm 138db und den Kontakt 136r dem Magnet Db zuführt. Zum Schlusse wird der Drehwähler De über die bereits in die Ruhelage zurückgekehrten Wählerarme Da
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auch dieser Wähler in seine Ruhelage zurückkehrt.
Damit werden die Kontaktverbindungen über die Kontaktbänke da, db und de erdfrei, was zur Folge hat, dass die Wicklung l1 des Relais S stromlos wird und abfällt. Damit ist aber auch das letzte Relais des Gebührenspeiehers in seine Ruhelage zurückgekehrt und der Gebührenspeicher für eine weitere Belegung wieder aufnahmefähig, was durch die
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Der Verbindungssucher des Abwicklers hat keine Ruhestellung, ebenso der Zählsucher des ZählSpeichers. Beide Drehwähler bleiben in ihrer zuletzt eingenommenen Sehrittstellung stehen.
Das Motoranlassrelais M des Abwicklers wird mit dem Ansprechen des Relais L durch Öffnen les Kontaktes 266l erdfrei. Das Relais fällt ab und nimmt dem Motor mit Kontakt 284m die Spannung weg. Der Motor läuft aus und der Abwickler bleibt stehen. Mit dem Ansprechen des Kontaktes 2761 wird die Sendekontaktreihe wieder überbrückt.
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Was geschieht nun, wenn die Fernsehreibverbindung zu keiner Zählung geführt, wenn der Fernsehreibteilnehmer sich beispielsweise verwählt hat oder ein falscher Anschluss sich meldet ?
Für diesen Fall ist die Freizeit im Zeitzonenzähler vorgesehen. Wird die Verbindung innerhalb dieser Freizeit aufgelöst, so erfolgt seitens des Zeitzonenzählers keine Schaltung des Gebührenzählers.
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zum Ansprechen, was die Loslösung des Gebührenspeichers vom Anrufsatz bedeutet. Der Gebiihrenspeicher wurde in diesem Falle nicht belegt und weil die Wicklung 1 des Relais C mit hohem Widerstand durch den Relaiskontakt 1101'Über Kontakt 111 c nicht kurzgeschlossen war, erhält das Relais T im Vorwähler nur unwirksamen Fehlstrom und spricht daher nicht an.
Dagegen hat das Relais C angesprochen und die Auslösung der Verbindung mit Kontakt 150 < 'zuwegegebraellt.
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bührennachricht fällig wird ?
In diesem Falle gibt der Zeichensender über den zuerst angeschalteten Zählspeicher die Zeitund Gebührennachricht durch. Anschliessend folgt die Abwicklung der zweiten Zeit-und Gebührennachricht über den in Wartestellung liegenden Gebührenspeielher. Da der Abwickler etwa 390 Zeichen in der Minute zu geben vermag, vollzieht sich eine Zeit-und Gebührennaehrieht mit etwa 50 Telegraphenzeiehen und etwa 16 Reserve-und Rastsehritten in rund 10 Sekunden. Die Wartepause kann somit höchstenfalls 10 Sekunden betragen.
Sollten gleichzeitig drei oder mehr Zeit-und Gebührennachrichten fällig werden, so kommen die den S : haltannen ms in der Drehriehtung des Wählers zunächst gelegenen Zählspeicher der Reihe nach zur Ablesung und Übertragung der Zeit- und Gebührennachricht auf die Fernschreibbetriebsstellen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur selbsttätig arbeitenden Gebührenübermittlungseinriehtung für Fernschreibanschlüsse in Selbstwahl-Fernselhreibanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass unter Wegfall jeglicher besonderer Einrichtungen an der Fernselhreibstelle mit an sich bekannten Mitteln in der Vermittlungsstelle die jeweils aufgelaufenen Werteinheiten selbsttätig gespeichert, selbsttätig zu einer Summe vereinigt, dann mit besonderen Sehaltmitteln selbsttätig in Telegraphierzeiehen umgesetzt und als solche selbsttätig dem Teilnehmerapparat zugeleitet und dort selbsttätig als sichtbare Schriftzeichen wiedergegeben werden.