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Bei den Lichtsignalen, wie sie in Krankenhäusern, Hotels od. dgl. verwendet werden, ist der seitens des Kranken oder Gastes zu betätigende Druckkontakt, durch dessen Bedienung das Personal herbeigerufen wird, im allgemeinen über ein Kabel mit dem Stecker des z. B. in der Wand eingelassenen Steckkontaktes verbunden.
Der Druckkontakt selbst befindet sich meistens in dem Bett des Kranken. Wenn dieser sich nun unruhig hin-und herbewegt, so besteht ohne weiteres die Möglichkeit, dass der Stecker aus dem Steckkontakt herausgezogen wird und der Kranke dann nicht mehr die Möglichkeit hat, das Bedienungspersonal herbeizurufen.
Es ist nun bereits eine Vorrichtung zum Festhalten des Steckers bekanntgeworden, die darin besteht, dass eine durch einen Druckknopf lösbare, im Steckergehäuse befestigte Schnappvorrichtung um den Kopf einer die beiden Hälften der Steckdose zusammenhaltenden Schraube herumgreift. Voraus- setzung für die Anwendung dieser Vorrichtung ist also, dass die Dose aus mindestens zwei Teilen besteht, die derart durch eine Schraubverbindung zusammengehalten werden, dass diese Schraubverbindung als Halteorgan für die Schnappvorrichtung dient.
Häufig ist es jedoch der Fall, u. zw. insbesondere bei Liehtsignalanlagen für Hotels, Krankenhäuser od. dgl., dass überhaupt keine dosenartige Einsteckvorrichtung vorhanden ist, die als Halteorgan dienen kann, sondern dass der Stecker in eine Grundplatte eingeführt wird, bei der besondere Sehraubvorrichtungen an der vom Stecker verdeckten Fläche nicht vorgesehen werden können.
Weiterhin sind Steckdosen bekanntgeworden, die mit besonderen Federn ausgerüstet sind, um einen im Steckerkörper befindlichen Sicherungsbolzen festzuhalten.
Bei dieser bekannten Ausführungsform werden also ausser den im Steckerkörper befindlichen Sieherungsstiften noch besondere Halteglieder in der Steckdose erforderlich, die die Anordnung unnötig verteuern und komplizieren. Weiterhin besteht bei der eben geschilderten bekannten Ausführungsform, bei der zwei in der Dose etwa haarnadelförmig angeordnete Federn in einem Hals des im Steckerkörper befindlichen Bolzens eingreifen, leicht die Möglichkeit, dass bei einem etwas zu starken Zug am Stecker, wie er z. B. auftreten kann, wenn der Kranke sich im Bett hin-und herwälzt, die Verbindung zwischen Steckdose und Stecker gelöst wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf einen Stecker für Steckkontakte, insbesondere zur Verwendung bei Liehtsignalanlagen in Hotels, Krankenhäusern od. dgl., bei dem zwecks Sicherung des Steckers gegen unbeabsichtigtes Herausziehen innerhalb des Steckerkörpers eine vorzugsweise unter dem Einfluss eines Druckknopfes stehende Sicherungsvorrichtung angeordnet ist.
Die Erfindung bezweckt, die einleitend angeführten Nachteile bei einem Stecker, wie er insbesondere in Lichtsignalanlagen für Hotels Krankenhäuser, od. dgl. benutzt werden soll, zu vermeiden.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Sicherungsvorrichtung im wesentlichen aus einem z. B. unter dem Einfluss einer Feder stehenden Sicherungsbolzen besteht, der einen Ansatz besitzt, der sich seinerseits zwecks Sicherung nach Einführen des Steckers in die Grundplatte od. dgl. gegen die den Steckerkörper gegenüberliegende Kante der Grundplatte legt.
Vorteilhaft wird die Anordnung nach der Erfindung so getroffen, dass der Sicherungsbolzen über einen Steg mit dem eigentlichen Sicherungsansatz in Verbindung steht ; hiebei ist es zweckmässig,
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