AT156845B - Einrichtung zum Anfeuchten der Fäden bei Cottonmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zum Anfeuchten der Fäden bei Cottonmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Anfeuchten der Fäden bei Cottonmaschinen. Bekanntlich muss für eine einwandfreie Verarbeitung des Fadens und eine gute Maselienbildung des Gewirkes oder Gestrickes der Faden gleichmässig, u. zw. in Abhängigkeit von seiner Beschaffenheit angefeuchtet werden. Zu diesem Zweck sind, wie bekannt, an den Cottonmaschinen Rinnen angebracht, in welchen sich eine zweckmässig erwärmte Flüssigkeit befindet. In die Flüssigkeit tauchen eine Anzahl von zweckmässig aus Porzellan bestehende Rollen, welche das Wasser aufnehmen und über welche der zu verarbeitende Faden geführt ist. Diese Rollen oder Scheiben feuchten solcherart den Faden vor der Verarbeitung an, so dass die Maschenbildung gleichmässig wird. Dabei ist es aber auch wichtig, EMI1.2 temperatur liegt. Zu diesem Zwecke wurde bereits vorgeschlagen, die Anfeuchtfliissigkeit durch ausserhalb, u. zw. in der Regel unterhalb der Rinne angebrachte elektrische Heizkörper zu erwärmen. Die Heizkörper sind dabei jedoch mit der Rinne so verbunden, dass zwecks Behebung von an den Heizkörpern auftretenden Störungen (diese sind im allgemeinen ziemlich häufig) der Heizkörper samt der Rinne aus der Maschine entfernt werden muss, was eine erhebliche Erschwerung und einen bedeutenden Zeit- bedarf einer solchen Stornngsbehebung bedingt. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben, indem gemäss ihrem wesentlichen Kennzeichen die ausserhalb und unter der Rinne für die Anfeuehtflüssigkeit angeordnete Heizeinrichtung von der Rinne trennbar und an ihr befestigbar ist. Hier braucht also bei Störungen oder Versagen des Heizkörpers nur dieser allein aus der Maschine bzw. von der Anfeuchtrinne entfernt werden. Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sieh auf besonders zweckmässige Ausgestaltungen des Heizkörpers und der zu seinem Anbringen an der Anfeuchtrinne dienenden Befestigungsmittel. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. stellt die Fig. 1 einen Längsschnitt der Einrichtung dar, während die Fig. 2 einen Querschnitt hiezu veranschaulicht. Mit 1 ist die Rinne bezeichnet, die im wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet ist und in welcher die nicht dargestellten Rollen oder Scheiben aus Porzellan laufen. Unterhalb der Rinne ist ein Gehäuse 2 vorgesehen, in welchem die Heizkörper 3 angeordnet sind. Diese Heizkörper bestehen in bekannter Weise aus Widerstandsdraht, auf welchen die Isolationsperlen aufgereiht sind. Durch Lötverbindung sind mit dem Gehäuse 2 Klammern oder Halter 4, 4 a verbunden, von denen der eine aus einem Stück und der andere aus zwei Teilen besteht, die miteinander durch eine Spannvorrichtung 5 verbunden sind, so dass nach Einhaken der Halter in den Rand der Rinne 1 durch Anziehen der Spannvorrichtung J das Gehäuse 2 fest an den Mantel der Rinne 1 angepresst werden kann. An dem einen Ende der Rinne, u. zw. dort, wo von den Rollen oder Scheiben ein freier Raum gelassen ist, ist ein Wärmefühler 6 angeordnet, der mittels eines Rohres 7 mit der nicht dargestellten Thermostateinrichtung in Verbindung steht. Die Schaltung des Heizkörpers kann den gegebenen Umständen angepasst sein : falls erforderlich, können auch mehr als zwei Heizkörper vorgesehen sein. Um die Verluststrahlung auf ein Mindestmass herabzndriicken, ist die Gesamtanordnung bis zur Höhe der beiden Rinnenborde mit einem Wärmesehutzmantel 8 umgeben.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Anfeuchten der Fäden bei Cottonmasehinen, die eine Anfeuehtrinne und eine ausserhalb und unter der Rinne angeordnete Heizeinrichtung für die Anfeuehtflüssigkeit enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung von der Rinne trennbar und an ihr befestigbar ist. EMI2.1 artigen Gehäuse angeordnet sind, das aussen und von unten gegen die Anfeuehtrinne gepresst wird.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch am Ende hakenförmige Klammern oder Halter am Gehäuse der Heizkörper, die in den Rand der Rinne eingehakt und mit dieser verspannt werden.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Halter jedes Paares EMI2.2 EMI2.3
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| AT156845T | 1938-02-08 |
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