<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Anbringen von Fischbandnuten an Fensterrahmen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anbringen von Fisehbandnuten an Fensterrahmen. Es handelt sich dabei um eine Vorrichtung mit stossartig hin und her bewegtem Werkzeug und verstellbar gelagertem Werkstück.
Das Einstemmen der Fischbandnuten von Hand ist sehr mühevoll und langwierig. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, sie mit Hilfe einer Maschine zu erzeugen, bei welcher zuerst vorgebohrt, dann mittels eines Stemmwerkzeuges nachgearbeitet wird. Neben der durch die beiden erforderlichen Arbeitsgänge bedingten Umständlichkeit besitzt diese Maschine den Nachteil, dass die Tiefe der Nuten von Hand zu bestimmen ist, da die Werkzeuge von Hand vorgetrieben werden müssen. Diese Arbeitsweise ergibt unsaubere, nicht gleichmässig tiefe Nuten. Sie ist zudem sehr mühsam und zeitraubend.
Deshalb ist gemäss der Erfindung eine Vorrichtung zum Anbringen von Fischbandnuten an Fensterrahmen derart ausgebildet, dass das Werkzeug an der Stirnseite eines angetriebenen, die Arbsitstiefe festlegenden Kolbens befestigt und das Werkstück auf einer aus drei je in senkrechter Richtung zueinander verstellbaren Supporten bestehenden Lagervorrichtung festklemmbar ist. An einer Trag-
EMI1.1
gesehen, gegen welche das Fensterrahmenstüek zur Bestimmung der Lage der beiden Bischbandnuten an ihm verschiebbar ist.
Die neue Vorrichtung beseitigt die oben dargelegten Nachteile, die bisher bei derFischbandnuten- herstellung bestanden. Sie erzeugt Fischbandnuten vollständig auf maschinellem Wege. Besonders wichtig ist, dass sie die serienmässige Herstellung der Fischbandnuten ermöglicht in genauer Ausführung und ohne Nacharbeit.
EMI1.2
Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht, Fig. 3 in Draufsicht, während Fig. 4 eine Teilansicht der Maschine veranschaulicht.
An dem Gestell a ist ein Traglager b befestigt, in welchem ein durch eine Säule c getragener Support d in senkrechter Richtung verstellbar angebracht ist. In diesem Support ist auf einer Spindel e' ein Schlitten t in waagrechter Richtung verschiebbar gelagert. Am Ende der Spindel e'sitzt ein Handrad e. Ein zur Aufnahme des zu schlitzende Fensterrahmens i dienender Leitsupport g ist mittels einer Schwalbenschwanzführung h rechtwinkelig zum Schlitten t verschiebbar ang-eordnet und trägt die Einklemmvorrichtung, die aus einer mittels Exzenter betätigten Druckstange k besteht. Der Leitsupport g steht über einen Lenker n mit einem doppelarmigen Hebel o in Verbindung, der an seinem einen Arm einen Schlitz q trägt und um einen Drehpunkt p auf dem Schlitten t schwingend gelagert ist.
Auf dem Gestell a lagert eine von einer beliebigen Kraftquelle getriebene Achse s mit Kurbel t, an der die Stange u eines in einem Zylinder l'beweglichen Kolbens v angeschlossen ist. Dieser Kolben v trägt an seiner Stirnseite das Fischbandeisen w, mit dem bisher von Hand gearbeitet wurde. Seitlich am'Leitsupport g ist eine Tragstange x befestigt, welche verstellbare Büchsen y, y'aufnimmt, die federnde Anschläge z, z' für das Werkstück i tragen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der zu schlitzende Fensterrahmen i wird auf dem Leitsupport g durch Betätigung eines Exzenters m festgeklemmt. Die Achse s wird angetrieben und dadurch das Fischbandeisen w in rasche, hin und her gehende Bewegung versetzt. Mittels des Hebels o wird durch Schwingen um den Drehpunkt p der Leitsupport g rechtwinkelig zur Bewegung des Werkzeuges w von Hand verschoben. Dadurch wird die Breite des Schlitzes bestimmt. Gleichzeitig wird mittels des Handrades e der Sehlitten/
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
in senkrechter Richtung bestimmt.
Die Bewegung des Schlittens t und des Leitsupports g wird in bekannter Weise durch Anschläge begrenzt. Für jedes hintere Fensterfries sind mindestens zwei Schlitze erforderlich. Die Lage derselben im Fensterrahmen i wird mit Hilfe der Anschläge z, s'bestimmt, indem das Stück i beim Anbringen
EMI2.2
bis zu dem Anschlag 2'geschoben wird.
Der Schlitten t und der Leitsupport g können mechanisch angetrieben werden, in welchem Falle die Herstellung der Fischbandschlitze selbsttätig vor sich geht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Anbringen von Fisehbandnuten an Fensterrahmen mit stossartig hin und
EMI2.3