AT156498B - Wellen- oder Achslagerung mit Wälzlagern. - Google Patents

Wellen- oder Achslagerung mit Wälzlagern.

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AT156498B
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Karl Ing Schardmihlner
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Siemens Schuckertwerke Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Wellen- oder Achslagerung   mit Wälzlagern. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Wellen- oder Achslagerungen   mit   Wälzl   gern, bei denen ausser den radialen Kräften auch verhältnismässig grosse axiale Kräfte von den Lagern aufzunehmen sind. 



   Es wurden bereits verschiedene Vorschläge gemacht, um Wälztraglager so auszubilden, dass sie auch grössere, axial gerichtete Kräfte bewältigen können. Solange die Beanspruchung hiebei innerhalb gewisser Grenzen bleibt, haben sich solche Lagerungen auch bewährt. Bei der Übertragung grosser Leistungen, wie sie beispielsweise im neuzeitlichen Lokomotivbetrieb vorliegen, hat sich jedoch gezeigt, dass derartige Wälzlager verhältnismässig rasch verschleissen. Der Grund hiefür liegt hauptsächlich darin, dass die Wälzlager vor allem bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten den grossen und schlagartig wirkenden Axialkräften, wie sie z. B. im Eisenbahnbetrieb beim Fahren über Weichen, Kreuzungen u. dgl. oder beim Durchfahren von Kurven auftreten, nicht gewachsen sind. Die Erfindung schafft hier Abhilfe und ermöglicht die Verwendung von Wälzlagern auch in diesem Falle.

   Es ist bekannt, dass ausser den zur Aufnahme von radial gerichteten Kräften ausgebildeten Wälzlagern ein oder mehrere besondere Lager (Spurlager), vorzugsweise Gleitlager, zur Aufnahme der Axialkräfte vorgesehen werden. 



   Nach der Erfindung wird eine solche Anordnung derart ausgebildet, dass Wälzlager und Spurgleitlager in getrennten und vorzugsweise je mit eigener   Schmierung   versehenen Räumen untergebracht sind. Dadurch lässt sich nicht nur die Konstruktion und der Ein-und Ausbau der Teile in verschiedener Hinsicht vereinfachen, sondern es ist dies insbesondere auch für die Schmierung von wesentlicher Bedeutung. Die in den meisten Fällen bei Wälzlagern übliche Starrfettschmierung ist für die Schmierung eines Spurgleitlagers in der Regel nicht geeignet.

   Ein im gleichen Raum wie das Wälzlager untergebrachtes und somit den gleichen Schmierungsbedingungen unterworfenes Spurgleitlager ist insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten nicht geeignet, den Betrieb zu verbessern, sondern muss im Gegenteil zu Trockenlaufen, übermässiger Erwärmung des Lagers und sonstigen aus mangelnder Schmierung sich ergebenden Unzukömmlichkeiten Anlass geben. Aber auch wenn das Wälzlager   Ölschmierung   hat, ergibt die Anordnung beider Lager im gleichen Raum mit gemeinsamer Schmierung   grundsätzliche   Nachteile, indem in diesem Falle nicht verhindert werden kann, dass beim Arbeiten vom Gleitlager losgerissene Teilchen in das Wälzlager verschleppt werden und in diesem Beschädigungen hervorrufen, die die mit der Anordnung eines eigenen Spurgleitlagers verbundenen Vorteile mindestens zum Teil wieder aufheben.

   Die Erfindung bietet auch die Möglichkeit, in vielen Fällen bereits für andere Zwecke vorhandene, vom Wälzlager getrennte und mit einer eigenen Schmierung versehene Räume vorteilhaft zur Unterbringung des Spurlagers zu verwenden, z. B. den an den Antriebsmotor angebauten Getriebekasten, in dem in der Regel durch die in ein Ölbad tauchenden Getriebeteile ein Ölumlauf aufrechterhalten wird, der auch zugleich zur Schmierung des Spurlagers dienen kann. Vorteilhaft kann hiebei ein auf der Motorwelle sitzender Getriebeteil zugleich den einen Teil des Spurgleitlagers bilden. 



   Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Fig. 1 der Zeichnung. 



   1 bedeutet die z. B. von einem Fahrzeugmotor angetriebene Welle, die mittels Rollenlager 2 am Motorgehäuse 3 gelagert ist. Das Rollenlager ist nur für die Aufnahme radialer Kräfte ausgebildet, wie der innere Laufring desselben erkennen lässt. Auf dem Wellenende ist das Zahnrad 4 aufgesetzt, das mit einem weiteren nicht gezeichneten Zahnrad zusammenarbeitet und mit diesem gemeinsam in dem Zahnradschutzkasten 5 eingeschlossen ist. Zur Aufnahme der Axialkräfte ist erfindungsgemäss 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> lager) zur Aufnahme der betriebsmässigen axialen Kräfte angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass Wälzlager und Spurlager in getrennten und vorzugsweise je mit eigener Schmierung versehenen Räumen untergebracht sind.
    2. Wellen- oder Achslagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spurgleit- lager in einem bereits für andere Zwecke vorhandenen, mit einer Schmierung versehenen und vom Wälzlager getrennten Raum, beispielsweise in dem an den Antriebsmotor angebauten Getriebekasten (Zahnradschutzkasten) untergebracht ist.
    3. Wellenlagerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf der Motorwelle sitzender Getriebeteil zugleich den umlaufenden Teil des Spurgleitlagers bildet.
    4. Wellenlagerung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf der Motorwelle sitzender Teil, vorzugsweise ein vorhandener Getriebeteil mit einer umlaufenden Ringnut versehen ist, in die ein beidseitig als Spurlagerring wirkender feststehender Teil eingreift, der in beiden Richtungen wirkende Axialkräfte aufnehmen kann.
    5. Wellenlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Spurlagerteil mit einer umlaufenden Ringnut versehen ist, in die ein mit der Welle verbundener Teil eingreift, der zusammen mit den Seitenflächen der Nut ein doppelseitig wirkendes Spurlager bildet.
    6. Wellenlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Spurlagerteil vom Lagerdeekel des Wälzlagers getragen ist.
    7. Wellenlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Spurkgerteil oder sein Träger in axialer Richtung federnd nachgiebig ausgebildet ist.
    8. Wellenlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der fests1 ehende Spurlagerring aus zwei oder mehreren Segmenten besteht, so dass der Ein-und Ausbau des Lager- ringes von der Seite her ohne Entfernung auf der Welle sitzender Teile möglich ist. EMI3.1
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