AT156273B - Verfahren und Einrichtung zum selbsttätigen, ununterbrochenen Entwickeln von Filmen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum selbsttätigen, ununterbrochenen Entwickeln von Filmen.

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AT156273B
AT156273B AT156273DA AT156273B AT 156273 B AT156273 B AT 156273B AT 156273D A AT156273D A AT 156273DA AT 156273 B AT156273 B AT 156273B
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AT
Austria
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films
film
automatic
rollers
reel
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Inventor
Jan Thurn Taxis
Gustav Fritsch
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Jan Thurn Taxis
Gustav Fritsch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zum   selbsttätigen, ununterbrochenen   Entwickeln von Filmen. 
 EMI1.1 
 erläutert, die in der Zeichnung dargestellt ist. Fig. 1 stellt einen senkrechten Schnitt durch den Badbehälter dar und Fig. 2 eine Seitenansicht auf die erfindungsgemässe Haspel mit einer Einrichtung zur Erzielung der Querbewegung der Filmträger. 



   Im Bottich   1,   welcher mit der, für eines der Bäder des Entwicklungsvorganges erforderlichen Flüssigkeit gefüllt wird, ist eine Welle 2 gelagert, auf welcher die Haspel 3 festsitzt. An beiden Enden der Haspel 3 sind an ihrem Umfang Rollen angeordnet, u. zw., wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, z. B. vier Rollen an jedem Ende. Je zwei gegenüberliegende Rollen (z. B. 4,   4'und   5, 5') bilden ein Paar, über welches endlose Bänder 6 und 7 gelagert sind. Im gegebenen Falle also im Ganzen vier Bänder ; weitere zwei Bänder, die nicht eingezeichnet sind,   führen   über die Rollen   8,   9 (Fig. 2).

   Die Rollen sind um Zapfen 10 drehbar, auf welchen für jedes Rollenpaar ein Kegelrad 11 sitzt, das mit einem Kegelrad 12 im Eingriff steht, welches auf der Welle 13 gelagert ist, deren   Lagerungsteil 14 mit   der Haspel 3 verbunden ist. Am andern Ende der Welle 13 sitzt ein Stirnrad 15, welches bei der Haspeldrehung am Zahnkranz 16 abrollt, der an der Wand des Bottich 1 befestigt ist. Der Haspelantrieb erfolgt über das Rad 17. 



   Dreht sich die Haspel 3, so rollt das Stirnrad 15 am Zahnkranz 16 ab und den Rollen wird eine Drehbewegung um ihre Zapfen erteilt, wodurch die Bänder 6, 7 parallel zur Drehachse der Haspel bewegt werden. 

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   Der Film F wird in den Bottich eingeführt und an einem der Bänder 6,7 befestigt. Wird nun die Einrichtung in Bewegung versetzt, so wird der Film auf die Bänder aufgewickelt und durchzieht das Bad in Form einer Schraubenlinie. Wenn das vordere Ende des Filmes das Bad durchzogen hat, wird es aus dem Bottich herausgeführt und entweder dem nächsten Bad zugeführt oder auf einer Spule aufgewickelt. Naturgemäss kann der Film nach dem erfindungsgemässen Verfahren auch durch Behälter geführt werden, die kein Flüssigkeitsbad enthalten, z. B. durch eine Trockenkammer od. dgl. 



   Im Rahmen der Erfindung kann die konstruktive Ausführung der Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens verschieden abgeändert werden. Die einzelnen, endlosen Bänder können z. B. anstatt über ein Rollenpaar über mehrere Rollenpaare geführt werden oder es kann schliesslich über alle Rollenpaare ein einziges endloses Band gelegt werden. Dadurch wird die Anzahl der zur Erzielung der Querbewegung der Filmträger erforderlichen Einrichtungen vermindert. Auch diese Einrichtungen selbst können im Rahmen der Erfindung verschieden ausgeführt werden. 



   Aus Vorstehendem geht hervor, dass bei dem erfindungsgemässen Verfahren der Film weniger beansprucht wird als bisher und dass die Ränder und die Perforierung des Filmes überhaupt nicht beansprucht werden. Die Verwendung eines Blankfilmes zum Durchziehen entfällt. Dabei entspricht jedoch das erfindungsgemässe Verfahren allen Forderungen, die beim selbsttätigen, ununterbrochenen Entwickeln von Filmen gestellt werden, denn es ermöglicht eine genaue Regelung der Baddauer, die 
 EMI2.1 
 durch ungeschultes Personal. Die auf dem erfindungsgemässen Verfahren beruhenden Einrichtungen sind auch billiger in der Herstellung, nehmen weniger Raum ein und eignen sich für Filme verschiedener Breite. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   ].   Verfahren zum selbsttätigen ununterbrochenen Entwickeln von Filmen, dadurch gekennzeichnet, dass der Film (F) auf sich in einem Bad   (1)   od. dgl. drehende   Träger (6, 7) aufgewickelt   wird, denen eine Bewegung quer zur Drehebene erteilt wird, so dass der Film in Form einer Schraubenlinie durch das Bad od. dgl. hindurchgeht.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbewegung der Träger (6, 7) von der Drehbewegung der Träger abgeleitet wird.
    3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Film (F) auf ein oder mehrere endlose Bänder (6, 7) aufgewickelt wird, die über Rollen (4, 4', 5, 5' usw.) geführt sind. welche auf einer drehbaren Haspel (. ) angeordnet sind. EMI2.2
AT156273D 1937-12-31 1938-01-31 Verfahren und Einrichtung zum selbsttätigen, ununterbrochenen Entwickeln von Filmen. AT156273B (de)

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AT156273B true AT156273B (de) 1939-06-10

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