DE460356C - Vorrichtung zum Schlichten von Gespinsten, insbesondere von Kunstseidefaeden - Google Patents

Vorrichtung zum Schlichten von Gespinsten, insbesondere von Kunstseidefaeden

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DE460356C
DE460356C DEC38076D DEC0038076D DE460356C DE 460356 C DE460356 C DE 460356C DE C38076 D DEC38076 D DE C38076D DE C0038076 D DEC0038076 D DE C0038076D DE 460356 C DE460356 C DE 460356C
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roller
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pressure
threads
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    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schlichten von Gespinsten, insbesondere zum Schlichten von Kunstseidefäden. Die bekannten Vorrichtungen, bei denen in einem Schlichtetrog eine Auftragwalze gelagert ist, auf der eine Andrückwalze aufliegt, haben beim Schlichten der empfindlichen Kunstseidefäden vielfach zu einem Bruch oder Beschädigung der Fäden geführt, weil, selbst bei Anwendung einer Andrückwalze mit Gummiüberzug, der Druck zu stark war. Gemäß der Erfindung besteht die Andrückwalze aus einem Hohlkörper aus elastischem Stoff. Hierdurch wird eine besonders hohe Nachgiebigkeit erzielt, auch gegenüber solchen Walzen, deren Mantel in anderer Weise elastisch ausgebildet ist.
Durch diese Ausbildung der Andrückwalze wird die Schlichte infolge einer zwischen beiden Walzen an der Berührungsstelle sich bildenden kleinen Ansammlung (Zwickel) von Schlichte gut in die Kunstseidefäden eingedrückt, ohne daß diese beschädigt werden, da auch etwa vorhandene Knoten infolge der hohen Elastizität der Andrückwalze leicht zwischen ihr und der Auftragwalze hindurchgehen können.
Zur Regelung des Druckes kann die Walze mehr oder weniger mit einer Flüssigkeit gefüllt werden.
Zweckmäßig ist es, beide Walzen derart zwangläufig anzutreiben, daß sie mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, wenn auch ein zwangläufiger Antrieb der Andrückwalze nicht unbedingt nötig ist.
Wenn die Antriebswelle der Andrückwalze nicht durch die ganze Walze hindurchgeht, sondern ihr mittlerer Teil fortgelassen ist, so muß die Walze an beiden Endscheiben derart zwangläufig angetrieben werden, daß diese mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Abb. ι stellt schematisch im Schnitt die Schlichtvorrichtung nach der Erfindung dar und zeigt den Lauf der Fäden, während Abb. 2 ein Längsschnitt einer Andrückwalze gemäß der Erfindung ist.
In Abb. ι ist A der Kettenbaum, von dem die Fäden X abgewickelt werden, worauf sie über die Auftragwalze B laufen, die in bekannter Weise in den die Schlichtelösung enthaltenden Trog C eintaucht. D ist eine Andrückwalze gemäß der Erfindung und ist in der Zeichnung zu etwa ein Drittel mit Wasser gefüllt dargestellt.
Nachdem die Fäden zwischen der Schlichteauftragwalze B und der oberen Andrückwalze D hindurchgetreten sind, laufen sie über einen Heizkasten B, wo sie getrocknet
460056
werden, zu einer Leitwalze F und werden endlich auf einen Kettehbaum G gewickelt. In Abb. 2, die eine Andrückwalze gemäß der Erfindung darstellt, ist H die in der Mittelachse angeordnete Welle, an deren beiden Enden sich je eine kreisförmige Scheibe / befindet. K ist ein Zylinder aus elastischem Stoff, z. B. ein Gummirohr, das an den Endscheiben / befestigt ist. Zwischen dem Mantelrohr und der Welle A bleibt ein Raum L frei. M ist ein Schraubenstöpsel, nach "dessen Entfernung eine größere oder kleinere Menge Wasser oder andere geeignete Flüssigkeit in den Hohlraum L eingegossen werden kann.
Das Ende der axialen Welle H ist mit einem Zahnrad N versehen, durch welches die Welle ihren Antrieb erhält.
In Abb. 2 ist die Welle H von einem zum anderen Ende der Walze durchlaufend dargestellt; es kann aber auch das mittlere Stück der Welle fortgelassen werden, wenn Einrichtungen vorgesehen sind, um beide Endscheiben der Walze D mit gleicher Geschwindigkeit zwangläufig anzutreiben.
Die Andrückwalze ist vorzugsweise länger als die ganze Breite, die von den Fäden auf" der Auftragwalze eingenommen wird, so daß der Teil des Gummirohres, welcher unmittelbar unter den Endscheiben liegt, nicht in Berührung mit den Fäden kommt, die geschlichtet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Schlichten von Gespinsten, insbesondere von Kunstseidefäden, bestehend aus einer im Schlichtetrog gelagerten Auftragwalze und einer auf dieser aufliegenden Andrückwalze (D), dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückwalze aus einem Hohlkörper (K) aus elastischem Stoff (Gummi) besteht, der zur Regelung des Druckes vorzugsweise zum Teil mit Flüssigkeit gefüllt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Auftragwalze (B) und Andrückwalze (D) zwangläufig mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden.
3. Vorrichtung- nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (H) der Andrückwalze (D) durch deren Mittelteil nicht hindurchgeht und beide Walzenendscheiben (/) zwangläufig mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC38076D 1925-06-23 1926-04-02 Vorrichtung zum Schlichten von Gespinsten, insbesondere von Kunstseidefaeden Expired DE460356C (de)

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GB16242/25A GB254866A (en) 1925-06-23 1925-06-23 Improvements in and relating to apparatus for sizing textile fibres

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DE460356C true DE460356C (de) 1928-05-26

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ID=10073753

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DEC38076D Expired DE460356C (de) 1925-06-23 1926-04-02 Vorrichtung zum Schlichten von Gespinsten, insbesondere von Kunstseidefaeden

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US (1) US1702140A (de)
DE (1) DE460356C (de)
FR (1) FR613807A (de)
GB (1) GB254866A (de)

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US1702140A (en) 1929-02-12
FR613807A (fr) 1926-11-30
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