DE543146C - Kunstseidenspinnmaschine - Google Patents

Kunstseidenspinnmaschine

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DE543146C
DE543146C DE1930543146D DE543146DD DE543146C DE 543146 C DE543146 C DE 543146C DE 1930543146 D DE1930543146 D DE 1930543146D DE 543146D D DE543146D D DE 543146DD DE 543146 C DE543146 C DE 543146C
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DE
Germany
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machine
spinning machine
bobbins
rayon spinning
row
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DE1930543146D
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CHARLES LANDOLT DIPL ING
Oscar Kohorn & Co Maschinenfab
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CHARLES LANDOLT DIPL ING
Oscar Kohorn & Co Maschinenfab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/044Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession
    • B65H67/048Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession having winding heads arranged on rotary capstan head
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Kunstseidenspinnmaschine Es ist bekannt, bei Spulenspinnmaschinen die Spulen in zwei übereinanderliegenden Reihen und in der Längsachse der Maschine zueinander versetzt anzuordnen, um die gegenseitigen Abstände der Düsen .zu verringern. Wird dieser Gedanke auch auf Kunstseidenspinnmaschinen mit um i,1-,o' schwenkbaren Spulenträgern angewendet, so stößt man auf weitgehende konstruktive Schwierigkeiten, hauptsächlich in bezug auf die Ausbildung der Antriebsmittel für die Fadenführung.
  • Die Erfindung betrifft eine Kunstseidenspinnmaschine, die den erheblichen Fortschritt zeigt, daß es durch die neue Anordnung möglich ist, Pendelfadenführer zu verwenden, die sich bei der Herstellung von Kunstseide bedeutend besser bewähren als die sonst üblichen hin und her gehenden Fadenführer. Die Verwendung von Pendelfadenführern wird dadurch ermöglicht, daß die übereinanderliegenden, in der Längsachse der :Maschine versetzt zueinander angeordneten Spulenträger auch noch senkrecht zur Längsachse der Maschine versetzt sind, so daß die obere Spulenreihe über die untere Reihe hinausragt.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung ist ferner der Antrieb der Fadenführer. Sowohl über der oberen wie über der unteren Spulenreihe verläuft eine über die ganze Maschine durchgehende Schwingwelle, an der die einzelnen Schwinghebel sitzen. An den unteren Enden dieser Schwinghebel sitzen die einzelnen Fadenführer. Die obere Schwingwelle wird in bekannter Weise von einem oder mehreren zentral gelegenen Herzexzentern mit Schlitten -und Schwinghebel angetrieben. Die untere Schwingwelle hingegen wird von der oberen durch Zahnradsegmente oder Hebelmechanismen angetrieben.
  • Der über die ganze Maschine verlaufende, die Spulenträger aufnehmende Kasten ist mindestens zweiteilig ausgebildet, d. h. für jede Spulenreihe ist ein in sich geschlossener Kasten vorgesehen. Diese Anordnung hat den Vorteil der leicht durchführbaren Schmierung, und durch Weglassen des unteren Kastens kann die Maschine ohne weiteres in eine einreihige Maschine verwandelt werden. Durch die Trennung in Ober- und Unterkasten ist auch die Herstellung der Maschine wesentlich erleichtert, denn Ober- und Unterkasten sind einander vollkommen gleich.
  • Die neue Maschine ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. x ein Querschnitt durch den oberen Teil der Maschine und Fig, z eine Längsansicht eines Ausschnittes des oberen Teiles der Maschine.
  • Auf den einzelnen Zwischenwänden z sitzt der untere Spulenträgerkasten 2 und auf diesem der obere Spulenträgerkasten 3. Auf dem Spulenträgerkasten 3 sitzen die sogenannten Changierkästen q.. Ebenfalls auf den Mittelwänden r sitzen die das Spinnbad enthaltenden Bleibottiche 5. In diese Bottiche tauchen die Spinnpfeifen 6 und 6', durch die die Viskose in die Düsen 7 und 7' gelangt. Von da ab wird der Faden von den Spulen 8 und 8' über die Fadenführer g und g', die auf den Schwinghebeln io und io' befestigt sind, abgezogen. Die am Faden haftende Säure wird bei der unteren Spulenreihe vom Fadenführer g abgestreift. Bei der oberen Spule besorgt dies der Flüssigkeitsabstreifer i i. Dadurch wird eine gleiche Fadenspannung für beide Spulenreihen erreicht. Dadurch, daß der Flüssigkeitsabstreifer ii etwas tiefer sitzt als die Fadenführer g, ist die Flüssigkeitssäule des Fadens, der zur oberen Spulenreihe läuft, etwas kleiner als beim Faden der unteren Spulenreihe. Dieser, Gewichtsunterschied wird durch die verschiedenen Fadenlängen ausgeglichen, so daß tatsächlich die Fadenspannung in beiden Fällen dieselbe bleibt.
  • Die Spulen 8 und 8' sitzen auf den Spulenhaltern i2 und i2' und diese auf den Spulenwellen 13 und 13'. Diese Spulenwellen sind in den Spulenträgern 14 gelagert, die durch die Deckel 15 in den Kästen Z und 3 gehalten werden, in denen sie sich gleichzeitig drehen können. Auf den Spulenwellen 13 und 13' sitzen die Antriebsschraubenräder 1$. Um die Lager der Spulenwellen im Spulenträger selbsttätig schmieren zu können, erhalten letztere eine besondere Ausbildung. Die Spulenträger bestehen aus zwei Deckeln 17, einem Schraubenradkranz 18 und zwei möglichst nach außen versetzten Traversen ig. Auf den Naben 2o der Spulenantriebsräder 16 und auf den Stellringen 21 hängen Schmierketten 22, die so lang gehalten sind, daß die Kette, die am unteren Rade hängt, bis in das in jedem Kasten befindliche Ölbad reicht. Dadurch, daß die Traversen außenliegen, wird erreicht, daß sich der Spulenträger drehen kann, ohne daß die Schmierketten irgendwo anschlagen, so daß sie also nirgends hängenbleiben können. Durch die auf den durch die ganze Maschine gehenden Spulenantriebswellen 23 und 23' sitzenden Schraubenräder 24 werden die jeweils untenliegenden Spulenwellen 13 und 13' über die Schraubenräder 16 angetrieben. Eine zu den Wellen 23 und 23' parallel liegende Welle 25 bzw. 25' treibt die Spulenträger über die Schraubenräder 26 und 18 so an, daß sich die Spulenträger jedesmal, wenn eine Spule voll mit Seide bewickelt ist, um 18o ° drehen.
  • Der Kasten 3 wird durch den Deckel 27 verschlossen, der aber von den sogenannten Changierkästen 4 unterbrochen wird. Die Welle 28, die ebenfalls über die ganze Maschine hinwegläuft, bildet denAntrieb für die Changierkästen4, von denen aus die oberen Schwingwellen 29 angetrieben werden. Möglichst nahe an diesen Changierkästen sitzen in vor Säuredämpfen schützenden Gehäusen 3o die Zahnradsegmente 31 auf den Schwingwellen 29. Diese Zahnradsegmente 31 sind im Eingriff mit den auf den unteren Schwingwellen 32 sitzenden Zahnradsegmenten 33. Die beiden Zahnradsegmente haben denselben Radius, so daß die Drehung der oberen und unteren Schwingwelle gleich ist. Auf diesen Schwingwellen sitzen die Schwinghebel io und io', wobei die Länge der oberen und unteren Hebel gleich ist. Das untere Ende der Schwinghebel ist zu einem Auge 34 (Fig. 2) ausgebildet, durch das horizontal ein Rohr 35 gesteckt ist, an dessen Enden je zwei Fadenführer g bzw. g' sitzen. Dadurch wird erreicht, daß auf jeder Seite der Maschine für zwei Spulen nur ein Schwinghebel benötigt wird.
  • Der Antrieb der über die ganze Maschine laufenden Antriebswellen 23, 23', 25, 25' und 28 erfolgt von einer hier nicht gezeichneten Antriebswand aus.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kunstseidenspinnmaschinemit um i8o ° schwenkbaren, übereinanderliegenden, in der Längsachse der Maschine versetzt zueinander angeordneten Spulenträgern, dadurch gekennzeichnet, daß - die Spulenträger auch senkrecht zur Längsachse der Maschine versetzt sind.
  2. 2. Kunstseidenspinnmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei über die ganze Maschine durchgehende Schwingwellen (2g, 32) angeordnet sind, von denen das eine Paar über die untere, das andere Paar über die obere Spulenreihe verläuft, und welche Schwinghebel (io, io') tragen, an deren unteren Enden die einzelnen Fadenführer (g, g') angebracht sind.
  3. 3. Kunstseidenspinnmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spulenträger (14) aufnehmende Kasten aus mindestens zwei in sich geschlossenen Kästen (2, 3) für jede Spulenträgerreihe besteht.
DE1930543146D 1930-06-19 1930-06-19 Kunstseidenspinnmaschine Expired DE543146C (de)

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DE1930543146D Expired DE543146C (de) 1930-06-19 1930-06-19 Kunstseidenspinnmaschine

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DE (1) DE543146C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177534B (de) * 1956-10-06 1964-09-03 Marie Luise Molls Geb Schmidt Etagenkreuzspulmaschine
WO2014114490A1 (de) * 2013-01-24 2014-07-31 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Aufspulmaschine

Cited By (4)

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US9725277B2 (en) 2013-01-24 2017-08-08 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Winding machine

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