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Einrichtung an Filmprojektoren, die ausser für Filmvorwärtslauf noch für Stillstandsprojektion oder für Filmrücklauf, vorzugsweise für alle drei Betriebsarten eingerichtet sind.
Bei Filmprojektoren, die ausser für Filmvorwärtslauf noch für Stillstandsprojektion oder für Filmrücklauf oder für alle drei Betriebsarten eingerichtet sind, ist es bekannt im Strahlengang der Bildwurflampe ein Abdeckmittel anzubringen, das während der Umschaltung die Wärmeeinwirkung der Lampe auf den Film verhindert. Die bekannten Anordnungen weisen jedoch noch den erheblichen Mangel auf, dass dieses Abdeckmittel schon wieder aus dem Strahlengang entfernt wird, bevor der Film durch das Triebwerk des Projektors in Bewegung gesetzt ist.
Eine Einwirkung der auf das still- stehende Filmbildchen gerichteten Wärniestrahlen, die nur Bruchteile einer Sekunde dauert, genügt aber bereits, um Schäden an diesem Bild hervorzurufen, die meist darin bestehen, dass die Emulsion sich in Form von Blasen vom Schichtträger ablöst.
Es ist nun zwar schon vorgeschlagen worden, die Bewegung des Abdeckmittel in Abhängigkeit von einem Fliehkraftregler zu steuern. Eine solche Anordnung ist jedoch wegen der erforderlichen Genauigkeit der einzelnen Teile nur anwendbar bei verhältnismässig teuren Geräten, insbesondere solchen für Normalfilm.
Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, die Abdeckung für den Strahlengang der Bildwurflampe in Abhängigkeit von der Bewegung des Schalthebels für Vorwärtsgang, Stillstand oder Film- rücklauf in die Abdeckstellung und in Abhängigkeit von der Bewegung des Triebwerkes in die Freigabestellung zu bewegen. Dabei ist es zweckmässig, ein beweglich gelagertes Abdeckmittel, z. B. eine verschwenkbare Blende, durch einen von dem genannten Steuerhebel aus zu verstellenden Anschlag in die Verschlussstellung zu bringen. Die Freigabe des Strahlenganges kann dann dadurch erfolgen, dass die genannte Abdeckung in Abhängigkeit von, einem durch das Triebwerk beeinflussten Steuermittel, z. B. einer durch Reibung in dem einen oder andern Drehsinn mitgenommenen Scheibe, aus der Verschlussstellung herausbewegt wird.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, u. zw. in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 in einem horizontalen Schnitt nach der Sehnittebene A-B in Fig. 1.
An einer Platte 1, die entweder einen Bestandteil des Projektorgehäuses oder einen besonderen etwa auf einem Sockel befestigten Bauteil bilden kann, ist mit Hilfe von Führungsstücken 2 eine Platte 3 in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert. Diese trägt am unteren Ende einen Stift 4, der in den Schlitz 5 eines Hebels 6 eingreift. Der Hebel 6 ist auf einer Achse 7 schwenkbar gelagert und dient dazu, den Projektor auf Vorwärtslauf, Stillstand oder Rückwärtslauf des Filmes einzustellen.
Bei seiner Betätigung wird gleichzeitig ein nicht dargestellter Umschalter verstellt, der im Stromkreis der Feldwicklung oder des Läufers des Antriebsmotors liegt-und so wirkt, dass dieser Motor in den Stellungen"Vorwärtslauf"und"Stillstand"in einem Drehsinne, in der Stellung Rückwärtslauf" dagegen im andern Drehsinne umläuft.
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Bei Den Öffnungen 9 und 11, die bei Vorwärtslauf und Rückwärtslauf im Strahlengang liegen, sind solche Wärmefilter im Interesse einer möglichst hohen Lichtleistung nicht vorhanden.
Damit nun keine Beschädigung des im Strahlengang noch stillstehenden Filmbildchens innerhalb der Zeit eintritt, die erforderlich ist, um den bisher vorwärtslaufenden Motor stillzusetzen und in umgekehrter Richtung zu beschleunigen oder den Motor von Rückwärtslauf auf Vorwärtslauf zu bringen, ist folgende Anordnung vorgesehen :
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des Projektorgetriebes gelagert, u. zw. zweckmässig unter Zwischenschaltung einer mit dieser Welle fest verbundenen Buchse M. Zu beiden Seiten der Scheibe 14 befinden sich Reibscheiben 20, die durch eine Feder 21 gegen die seitlichen Flächen der Steuerscheibe 14 gepresst werden. Die Reibscheiben 20 sind zweckmässig z. B. mit Hilfe einer in eine Nut der Buchse 19 eingreifende Nase undrehbar, jedoch verschiebbar auf der Buchse 19 gelagert.
Am Schieber 3 befinden sich noch zwei Anschläge 22 und 23, u. zw. in einem solchen Abstand, dass bei der Verstellung des Hebels 6 in seine Mittelstellung die Abdeckplatte 13 durch einen der An- schläge ebenfalls in ihre Mittelstellung bewegt wird.
Die beschriebene Anordnung arbeitet, in folgender Weise :
Die Teile der Vorrichtung sind in der Stellung für Stillstand dargestellt, in welcher das Wärme- filter 10 im Strahlengang liegt und der Motor und damit die Welle 18 des Triebwerkes die gleiche Drehrichtung aufweist wie in der Stellung für Vorwärtslauf des Filmes. Die sich im Sinne des Uhrzeigers drehende Welle 18 (Pfeil V) ist bestrebt, die Steuerscheibe 14 mitzunehmen, die ihrerseits über den
Ansatz I ? die Abdeckplatte 13 in die gezeichnete Freigabestellung bewegt. Wird jetzt der Hebel 6 nach unten, also in die Stellung für Rückwärtslauf geschwenkt, so trifft der Anschlagstift 22 mit der
Abdeckplatte 13 zusammen und bewegt diese in die mittlere Verschlussstellung.
Gleichzeitig ist über mit dem Hebel 6 in Verbindung stehende, nicht gezeichnete Schalter der Antriebsmotor des Gerätes auf Rückwärtslauf umgeschaltet worden. Nachdem die Rücklaufbewegung des Motors und damit der Welle 18 eingesetzt hat, wird die Steuerscheibe 14 im Drehsinn des Pfeiles R mitgenommen und verstellt dabei über den Ansatz 17 die Abdeckscheibe 13 aus der Verschlussstellung in die zweite Freigabestellung. Die während des Motorstillstandes sonst mögliche Wärmewirkung auf das ebenfalls stillstehende Filmbildchen wird also sicher durch die Abdeckplatte 13 verhindert. Dabei wird die Dauer der Abdeckung des Strahlenganges durch diese Platte auf das unbedingt notwendige Mass beschränkt, so dass das Bild auf dem Schirm fast sofort wieder erscheint.
Erfolgt aus der Stellung des Hebels 6 für Rückwärtslauf sofort die Umschaltung auf Vorwärtslauf durch Bewegen dieses Hebels in seine obere Stellung, so wiederholt sich der beschriebene Vorgang in umgekehrtem Sinne. Der Anschlagstift 23 hebt die Abdeckplatte 13 in die Verschlussstellung an und nach dem Anlaufen des Motors in umgekehrter Drehrichtung (Pfeil V) wird diese Abdeekplatte von der Steuerscheibe 14 aus in die Freigabestellung geschwenkt.
Der Erfindungsgegenstand kann in verschiedener Hinsicht abgeändert werden, ohne dass der Bereich der Erfindung hiedurch verlassen wird. So kann z. B. der das Wärmefilter 10 tragende Teil 3 in anderer Weise beweglich, z. B. schwenkbar sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Filmprojektoren, die ausser für Filmvorwärtslauf noch für Stillstandsprojektion oder für Filmrücklauf, vorzugsweise für alle drei Betriebsarten eingerichtet sind und die eine Abdeckung für den Bildwurfstrahlengang aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Abdeckung in Abhängigkeit von der Bewegung des Schalthebels (6) für Vorwärtsgang, Stillstand oder Filnntcklauf in die Abdeckstellung und in Abhängigkeit von der Bewegung des Triebwerkes in die Ereig & besteIhHtg bewegt wird.
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