AT272080B - Laufbildkamera zur Aufnahme von mehreren Bildfolgen auf einen Film - Google Patents

Laufbildkamera zur Aufnahme von mehreren Bildfolgen auf einen Film

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AT272080B
AT272080B AT349967A AT349967A AT272080B AT 272080 B AT272080 B AT 272080B AT 349967 A AT349967 A AT 349967A AT 349967 A AT349967 A AT 349967A AT 272080 B AT272080 B AT 272080B
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AT349967A
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Agfa Gevaert Ag
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Description


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  Laufbildkamera zur Aufnahme von mehreren Bildfolgen auf einen Film 
Die Erfindung betrifft eine Laufbildkamera zur Aufnahme von mehreren Bildfolgen auf einen
Film, wobei der Benutzer während der Aufnahmen auf die Länge des abgelaufenen Films hingewiesen wird. 



   Bisher war es üblich, auf dem Film Szenen unterschiedlicher Länge aufzunehmen und dann den
Film als Ganzes, gegebenenfalls nach Herausschneiden einzelner unbrauchbarer Stellen vorzuführen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Anfänger und nur gelegentlich   filmende   Amateure häufig aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, einen Film zu drehen, der ihren Ansprüchen an den
Zusammenhang der Szenen und die durchlaufende Handlung genügt, da diese Ansprüche durch die weite Verbreitung des Fernsehens und des kommerziellen Films hoch liegen. Trotz der Möglichkeit, ohne weiteres vom technischen Standpunkt aus einwandfreie Belichtungen erzielen zu können, verlieren infolgedessen viele Anfänger ihr Interesse am Filmen. 



   Hier setzt die Erfindung ein, deren Ziel es ist, dem Amateur die Möglichkeit zu schaffen, Aufnahmen zu machen, die das Motiv in seinem Bewegungsablauf festhalten und ohne komplizierte Schneide- und Klebearbeiten zu einem bei der Vorführung befriedigenden Ergebnis führen. 



   Die Erfindung ist nun durch eine Vorrichtung zur selbsttätigen Abschaltung zumindest des Filmtransportgetriebes jeweils nach Durchlauf eines eine Bildfolge enthaltenden Filmabschnittes vorbestimmter Länge sowie durch eine Einrichtung zur Anbringung einer Markierung am Ende jedes Filmabschnittes gekennzeichnet. 



   Bei Anwendung der Erfindung ergeben sich eine Reihe von einzelnen, je eine Szene wiedergebenden Bildstreifen, die ohne weiteres in beliebiger Auswahl und Reihenfolge vorgeführt werden können. Die Aufnahme der einzelnen Szenen setzt dabei weiterhin keine Überlegungen voraus, die das auch bei Einzelbildaufnahmen übliche Mass übersteigen. Trotzdem erhält der Benutzer der Erfindung, im Gegensatz zur Diaprojektion, Bildstreifen, die auch die Bewegungen der aufgenommenen Motive wiedergeben. 



   Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den zusätzlichen Unteransprüchen in Verbindung mit der Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen. 



   Es zeigt : Fig. 1 eine aufgeschnittene Ausführungsform der Erfindung zur Aufnahme von Bildstreifen konstanter Länge, Fig. 2 ein Detail der Ausführungsform der Erfindung gemäss Fig. l in einem Schnitt, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung zur Wiedergabe von Bildstreifen in einer der Fig. 1 entsprechenden Wiedergabe, Fig. 4 ein Detail der Ausführungsform der Erfindung gemäss Fig. 3 in einem Schnitt, Fig. 5 ein Detail der in der Ausführungsform der Erfindung gemäss den Fig. 3 und 4 verwendeten Kassette zur Wiedergabe von Filmstreifen und Fig. 6 eine weitere Kassette zur Wiedergabe von Filmstreifen. 



   In der Darstellung gemäss Fig. 1 und 2 ragt durch ein   Kameragehäuse --1-- eine     Betätigungshandhabe--2-eines Kameraauslösers--3--,   welcher mittels einer Rückholfeder   - -4-- im Ruhezustand   am   Kameragehäuse--l--gegen   seinen   Anschlag --5-- gehalten   wird. Die   Rückholfeder --4-- ist   zwischen einem am   Kameraauslöser-3-angebrachten Ansatz--6-   und einem auf einer nicht näher dargestellten Platine befestigten   Stift-7-eingehängt.   Der 

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 Ansatz --13-- eines als Hebel ausgeführten Sperrgliedes --15-- einwirkt. 



   Eine   Rückholfeder --16-- greift   mit ihrem einen Ende in der   Bohrung --17-- des     Sperrgliedes --15-- ein   und ist mit ihrem andern Ende in einem in der Platine befestigten Stift --18-- eingehängt. Das   Sperrglied --15-- weist   an einem Ende eine   Nase --19-- auf,   welche in dem Ablaufweg eines   Anschlags-20-führbar   ist. Der   Anschlag --20-- ist   auf einem Zahnrad   - -21-- befestigt,   das von dem   Ritzel --22-- angetrieben   wird. Das   Ritzel --22-- ist   auf einer zum Kameraantriebsmotor --24-- gehörenden Welle --23-- befestigt. 



   Das zahnrad --21-- sitzt auf einer   Welle--25--,   welche in den Punkten --26 und 27--in der Kameraplatine gelagert ist. Das   zahnrad --21-- ist   mit einer als Zahnrad ausgebildeten   Umlaufblende --28-- in   Eingriff, welche im Bereich des Objektivstrahlenganges die Öffnung --29-- aufweist. Die   umlaufblende --28-- sitzt   auf einer Welle --30--, welche in der Platine gelagert ist und durch eine   Scheibe --31-- gegen   Herausfallen gesichert ist.

   Im Kameragehäuse   - l-befindet   sich ein   Objektiv-32-.   
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 die Perforationen eines   Filmes --38-- eingreift.   Eine   Filmbahn --39-- ist   an der Platine befestigt und bildet mit einer nicht näher dargestellten Andruckplatte die Filmführung in der Aufnahmekamera. Auf der   Welle --25-- ist   eine   Schnecke --40-- befestigt,   welche ein   zahnrad --41-- und   ein weiteres   Zahnrad--42--antreibt.   Das Zahnrad--41--ist auf einer Achse--43--befestigt, welche über nicht näher dargestellte, an sich bekannte Mittel den Aufwickelkem für den Film antreibt.

   Das   Zahnrad-42-trägt   eine   Steuerscheibe --44-- mit   einer Ausnehmung --45-, Über zwei Stifte-46 und   47-ist   das   Zahnrad --42-- mit   einer weiteren, eine Ausnehmung-48aufweisenden   Steuerscheibe --49-- fest   verbunden. Relativ zur   Steuerscheibe --44-- ist   eine   Schaltscheibe --50-- bewegbar   angeordnet. Die Steuerscheibe-44- ; das   zahnrad --42-- sowie   die Steuerscheibe --49-- sind vorzugsweise aus einem elektrisch nicht leitenden Material gefertigt und zusammen mit der   schaltscheibe --50-- um   eine   Lagerbüchse --51-- drehbar   gelagert. 
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 angeordnet. 



   Zwei Schaltkontakte-54 und   55-bilden   einen Schalter für den Kameraantriebsmotor 
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 --44-- befestigtSpannungszuführung --56-- in Verbindung steht. Eine zweite Zuleitung --58-- ist an einer Lötöse --59-- befestigt, welche mit dem Lagerbolzen --52-- in leitendem Kontakt steht. Am andern Ende des   Lagerbolzens --52-- schleift   der   schaltkontakt --54-- und   nimmt die zugeführte Spannung an diesem Punkte ab. 



   Eine   Zugfeder --60-- ist   zwischen einem auf der Schaltscheibe --50-- befestigten Stift - und dem zur steuerscheibe --44-- gehörenden Stift --46-- eingehängt. Die   Schaltscheibe --50-- trägt   weiterhin eine Ausnehmung-62-, welche mit einem auf dem Sperrglied--15--befestigtenAnsatz--63--zusammenwirkt. 



   Am   Sperrglied --15-- ist   weiter eine   Feder --64-- mit   einem Schaltzahn --65-- befestigt. 



  Der Schaltzahn-65-wirkt auf ein Gesperrzahnrad --66-- ein, das um den Zapfen-67drehbar gelagert ist und unter der Wirkung einer   Drehfeder ---68-- steht.   Eine durch einen drehbaren 
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 ist auf einer   Scheibe --137-- befestigt,   die einen   Index-138--trägt.   Eine am Kameragehäuse angebrachte   Skala --139-- zeigt   die Stellung des Gesperrazhnrades --66-- an. Eine Druckfeder --72-- wirkt auf die   Rücklaufsperre--69--.   Eine auf einem nicht näher dargestellten Kameradeckel angebrachte Nase --73-- bewegt sich beim öffnen des Kameradeckels in Richtung des   Pfeiles--a--und   wirkt auf die Feder --64-- und die Rücklaufsperre --69-- ein. 



   Ein   Winkelhebel --74-- ist   um den   Zapfen --75-- drehbar   gelagert und übergreift mit einer 
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 Bereich des Objektivstrahlenganges befinden oder ausgeschwenkt sein. Hiezu trägt der Winkelhebel --74-- eine Tastnase--79--, welche unter der Wirkung der Zugfeder -80-- in die Ausnehmung --48-- der Steuerscheibe --49-- einfallen kann.

   Die   Zugfeder --80-- wirkt   zwischen einem mit dem   Winkelhebel --74-- fest   verbundenen   Stift-81-und   einem platineseitigen   Stift-82-.   
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    und eine Stellnase-85-umfassender Schieber-83--,Winkelhebel-74-angebrachten Ansatz-86-zusammenwirkt.   Der   Schieber --83-- weist   ein   Führungsblech --87-- auf,   welches eine   Bohrung --88-- besitzt,   in die unter der Wirkung einer Druckfeder --89-- eine Kugel --90-- in der hinteren Stellung des   Schiebers --83-- einrasten   kann. 



   Auf der Rückseite der steuerscheibe --49-- befindet sich eine steuerkurve --91--, die durch ein Tastglied --92-- abgetastet wird. Das   Tastglied --92-- ist   Teil eines weiteren Winkelhebels   - -93--,   der unter der Wirkung einer   Zugfeder --94-- um   einen   Zapfen --95-- in   Richtung des   Pfeiles-b-drehbar   ist. 



   Bei Betätigung des Kameraauslösers --3-- in Richtung des Pfeiles-c-wird das Sperrglied --15-- um seinen Lagerzapfen --14-- in Richtung des Pfeiles-d-im Uhrzeigersinn gedreht. 
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 verbunden ist, kommt es zu einem Schliessen des Kontaktpaares. Durch die Drehbewegung der   Schaltscheibe --50-- gelangt   deren   Ausnehmung --62-- aus   dem Wirkungsbereich des Ansatzes --63-- und nach Schliessen des   Kontaktpaares--54   und   55--beginnt   der Kameraantriebsmotor --24-- zu laufen.

   Das   Antriebsritzel --22-- treibt   nun über das   Zahnrad --21-- die   Welle - und die verzahnte   Umlaufblende --28-- an.   Gesteuert durch die   Kurve --33--   transportiert der   Greifer --34-- den   Film in Richtung des   Pfeiles-f-.   über die   Schnecke --40-- wird   das   Zahnrad --42-- angetrieben,   so dass sich dieses zusammen mit der   Schaltscheibe --50-- und   den Steuerscheiben-44 und   49-in   Richtung des   Pfeiles-e-um   die   Lagerbüchse --51-- dreht.   
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 des Winkelhebels-74-- aus--48-- der Steuerscheibe --49--,

   so dass die   Gabel --76-- den   am   Sektor --77-- befestigten     Stift --77a-- nach   unten bewegt. Der   Sektor --77-- wird somit   aus dem Bereich des 
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   --24-- bleibtAnsatzes --63-- gelangt.    



   Wenn der Ansatz --63-- wieder in die Ausnehmungen --45,62-- einfällt, gelangt die am Sperrglied--15--angebrachte Nase--19--in den Ablaufweg des am Zahnrad --21-befestigten Anschlages-20--, berührt diesen aber noch nicht. Das   Zahnrad--42--kann   sich, da die Ausnehmung --45-- länger als die   Ausnehmung --62-- ist,   noch etwas weiter drehen ; der auf der Steuerscheibe --44-- angebrachte Kontakt --55-- wird somit von dem auf der Schaltscheibe -   50-befestigten Kontakt-54-entfernt.   Der Kameraantriebsmotor --24-- wird hiedurch abgeschaltet. Da etwa gleichzeitig auch die zum   Winkelhebel-74-gehörende Steuernase-79-   in die Ausnehmung --48-- der Steuerscheibe --49-- einfällt, wird der   Sektor --77 -- wieder   in den Strahlengang des Objektivs --32-- zurückgeführt. 



   Bei einer solchen Anordnung entspricht einer Umdrehung des   Zahnrades --42-- eine   Bildfolge. 



  Die Zuordnung der   Ausnehmung --48-- in   der   Steuerscheibe --49-- zu   den Ausnehmungen--45 und 62-- der Steuerscheibe --44-- und der Schaltscheibe --50-- ist so getroffen, dass unmittelbar nach Einfallen der   Steuernase-79-in   die   Ausnehmung --48-- das   Kontaktpaar 
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 gegen die am   Sperrglied-15-angebrachte Nase-19-zu   liegen. Da hiebei der Sektor--77in den Objektivstrahlengang eingebracht wird, ist das Bild am Ende der Bildfolge nicht mehr belichtet. 



   Soll die beschriebene Anordnung im Dauerlauf betrieben werden, so kann der den 

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 Objektivstrahlengang abdeckende   Sektor --77-- für   eine beliebige Dauer ausgeschwenkt bleiben. Hiezu wird die Betätigungshandhabe --84-- des Schiebers --83-- in Richtung des   Pfeiles-h--   bewegt, so dass die Stellnase --85-- auf den zum   Winkelhebel--74--gehörenden Ansatz--86--   aufgleiten kann. Der   Winkelhebel--74--wird   um seinen Lagerzapfen --75-- in Richtung des Pfeiles-g-gedreht und bleibt so lange arretiert, bis die   Schieberanordnung --83-- wieder   in ihre Ausgangslage zurückgeführt wird. Damit wird eine Unterbrechung der Belichtung verhindert.

   Bei 
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 einem Vielfachen der Laufdauer einer Bildfolge belichtet werden, so dass auch normale Filmaufnahmen mit variabler Szenenlänge durchgeführt werden können. 



   Es hat sich als zweckmässig erwiesen, die Anzahl der aufgenommenen Szenen zählen sowie den 
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1- besteht. Die am Sperrglied --15- angebrachte Feder --64-- trägt eine Schaltklinke   - -65--,   welche in die Zähne des Gesperrzahnrades --66-- e3ingreift. Wird das Sperrglied bei Betätigung des Kameraauslösers --3-- um seinen   Lagerzapfen --14-- in   Richtung des Pfeiles   --d--   bewegt, so greift die Schaltklinke --65-- unter den nachfolgenden Zahn des   Gesperrzahnrades--66--und   transportiert dieses, wenn das Sperrglied --15-- unter der Wirkung der   Zugfeder --16-- wieder   nach oben geführt wird, um eine Zahnlänge weiter. Die Indexmarke 
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 --139-- die Anzahl der aufgenommenen Szenen an.

   Die um den   Lagerzapfen --70-- drehbar   angeordnete Rücklaufsperre --69-- verhindert eine unkontrollierte Drehbewegung des   Gesperrzahnrades-66--.   Wird nach Durchlauf der gesamten Filmlänge der Film ausgewechselt, so schiebt eine am Kameradeckel angebrachte   Nase --73-- beim öffnen   des Deckels die Feder --65-und die   Rücklaufsperre-69-in   Richtung des Pfeiles-a-, so dass die Schaltklinke-65und das   Ende--71--der Rücklaufsperre--69--aus   dem Bereich des Gesperrzahnrades --66-gelangen. Die Drehfeder --68-- führt dieses darauf wieder in seine Ausgangsstellung zurück. 



   Zur Kontrolle des Ablaufes einer Bildfolge befindet sich in der Darstellung gemäss Fig. 2 auf der Rückseite der Steuerscheibe --49-- die Steuerkurve --91--, welche mittels des Tastgliedes - abgetastet werden kann. Die Bewegung des Tastgliedes --92-- überträgt sich in der dargestellten Ausführung auf den Winkelhebel--93--, dessen Ende beispielsweise im Sucher der Kamera sichtbar gemacht werden kann. 



   In der Darstellung gemäss Fig. 3 ist an einem   Projektor --100-- eine   ringförmige Kassette --101-- ansetzbar. Die Kassete --101-- enthält in einem umlaufenden   Filmkanal --105-- einen   Bildstreifen--102--, der in Endlosprojektion vorgeführt werden kann. Die Kassette --101-- weist einen Ausbruch auf zur Aufnahme einer projektorseitig angeordneten Filmführung. Zur Zentrierung der   Kassette --101-- ragt   ein rechteckiger   Zapfen --103-- in   den Kassettenboden hinein. Der 
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 --101-- in--108-- ist unten abgewinkelt ausgeführt und trägt zwei Schlitze-112 und 113--, in welchen zwei projektorseitig angeordnete   Stifte-114   und   115-geführt   sind.

   An der Andruckplatte --108-- befindet sich weiterhin ein   Ansatz--116--,   der mit einer exzentrisch auf einer Drehachse   --118--   befestigten Kurve--117--zusammenwirkt. Weiterhin befindet sich auf der Drehachse   - -118-- ein Drehknopf   zur Betätigung von Hand. 



   Soll der Projektor --100-- mit der ringförmigen, den Bildstreifen --102-- enthaltenden Kassette --101-- betrieben werden, so wird zweckmässig beim Ansetzen der   Kassette --101-- die     Andruckplatte --108-- von   der   Filmbahn --111-- entfernt.   Hiezu wird der Drehknopf-119in Richtung des   Pfeiles-z-bewegt,   so dass die   Kurve --117-- gegen   den   Ansatz-116-   geführt wird. Hiedurch wird die Andruckplatte --108-- zur Erleichterung des Filmeinführens von der   Filmbahn --111-- entfernt.   Nach Ansetzen der   Kassette --101-- wird   die Filmführung wieder geschlossen und der Projektor kann in bekannter Weise in Betrieb genommen werden. 



   Fig. 4 zeigt die Kassette--101--am Projektor--100--befestigt. Der zur Zentrierung der 

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   - -120-- und der Feder --121-- gebildet   ist. Der   Film --102-- ist   so in der Kassette-101geführt, dass er weder herausfallen noch verkratzen kann. Um das Herausfallen des   Filmes--102--   aus dem   Filmkanal --105-- zu   verhindern, weist die Kassette entlang der offenen Seite des   Filmkanals-105-eine   Anzahl von   Nocken --122-- auf,   die den Film seitlich abstützen.

   Um die Herstellung dieser   Nocken --122-- zu   ermöglichen, sind unter jeder Nocke im Kassettenboden   Freisparungen-123-vorgesehen.   Ein Verkratzen von Bildteilen des   Filmes --102-- wird   
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 äussersten Randbereich berührt. Zum Einlegen des Filmes wird der Filmstreifen über eine an den   Nocken --122-- angebrachte Schräge --125-- in den Filmkanal --105-- eingeführt.   Nach Einlegen der   Kassette --101-- in   den   Projektor --100-- liegt   der   Bildstreifen --102-- in   der aus der   Filmbahn --111-- und   der Andruckplatte --108-- gebildeten Filmführung. Der Projektor weist ein Beleuchtungssystem auf, das aus einer Lampe-127-, einem   Spiegel --128-- und   Kondensorlinsen-129 und 130-besteht.

   Zur Ablenkung des Strahlenganges dient ein Prisma 
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 Beleuchtungssystem untergebracht sein. 



   Fig. 6 zeigt eine   Kassette --133-- in   ovaler Ausführung. Eine solche Ausführung hat den Vorteil, dass der zu projizierende Teil des   Bildstreifens--134--in   der Kassettenöffnung gerade geführt und damit das Einlegen in den Projektor noch weiter erleichtert ist. Bei einer solchen Kassette kann beispielsweise die Zentrierung zum Projektor durch ein im Boden angebrachtes Rundloch   - -135-- und ein   weiteres im Boden angebrachtes   Langloch --136-- erfolgen,   durch welche zwei projektorseitig angebrachte Stifte greifen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Laufbildkamera zur Aufnahme von mehreren Bildfolgen auf einen Film, wobei der Benutzer während der Aufnahmen auf die Länge des abgelaufenen Filmes hingewiesen wird g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Vorrichtung zur selbsttätigen Abschaltung zumindest des Filmtransportgetriebes jeweils nach Durchlauf eines eine Bildfolge enthaltenden Filmabschnittes vorbestimmter Länge sowie durch eine Einrichtung zur Anbringung einer Markierung am Ende jedes Filmabschnittes. 
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Claims (1)

  1. zwei Steuerscheiben (44, 49) mit je einer Ausnehmung (45, 62) umfasst, von denen die eine mit einem Sperrglied (15) für das Filmtransportgetriebe (21, 22, 34) und die andere mit einer Einrichtung (74, 79, 77) zur Abdeckung des Objektivstrahlenganges zusammenwirkt. EMI5.5 eines die Ausnehmung (48) der zweiten Steuerscheibe (49) abtastenden Winkelhebels (74) betätigbar ist. EMI5.6 beiden Steuerscheiben (44, 49) mit einem über ein Getriebe (21, 22, 40) vom Kameraantriebsmotor (24) bewegten Zahnrad (42) fest verbunden sind. EMI5.7 eine federnd mit der einen Steuerscheibe (44) zur gemeinsamen Drehung um die gleiche Achse (51) verspannte, eine Ausnehmung (62) aufweisende Schaltscheibe (50) vorgesehen ist, die zusätzlich unter weiterer Spannung der Feder (60) um einen kleinen Drehwinkel relativ zur Steuerscheibe (44) bewegbar ist.
    EMI5.8 <Desc/Clms Page number 6> befindlichen Ausnehmungen (45, 62) der Schaltscheibe (50) und der einen Steuerscheibe (44) einerseits das Einführen einer Nase (19) des Sperrgliedes (15) in den Ablaufweg eines an einem Getrieberad (21) befestigten Anschlages (20) und anderseits ein Festhalten der Schaltscheibe (50) bewirkt und dass durch die Weiterbewegung der Steuerscheiben (49, 44) entgegen der Wirkung der zwischen den Scheiben (44, 50) gespannten Feder (60) ein Schalter für den Antriebsmotor (24) geöffnet wird, der aus zwei Einzelkontakte (54, 55) besteht, von denen der eine auf der Steuerscheibe (44) und der andere auf der Schaltscheibe (50) angeordnet ist.
    EMI6.1 Sperrglied (15) mittels des Kameraauslösers (3) aus den Ausnehmungen der Schaltscheibe (62) und der einen Steuerscheibe (44) ausschwenkbar ist und die unter der Wirkung der vorgespannten Feder (60) sich relativ zur einen Steuerscheibe (44) bewegende Schaltscheibe (50) den Kontaktsatz (54, 55) zum Einschalten des Kameraantriebsmotors (24) schliesst. EMI6.2 besteht, in dessen Verzahnung eine Rücklaufsperre (69, 71) eingreift und das mittels einer federnd am Sperrglied (15) angebrachten Schaltklinke (65) schrittweise entgegen der Wirkung der Drehfeder (68) fortschaltbar ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch einen Ansatz (73) am Kameradeckel zum Ausheben der Rücklaufsperre (69, 71) und der Schaltklinke (65) aus dem Gesperrzahnrad (66) beim öffnen des Kameradeckels.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h einen rastbaren Schieber (83) zum Halten des Winkelhebels (74) in der Freigabestellung des Objektivstrahlenganges.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Anzeigevorrichtung (91, 92, 93) für die Länge des während einer Bildfolge ablaufenden Filmes. EMI6.3 Steuerkurve (91) fest mit den Steuerscheiben (44, 49) verbunden ist, an der ein Stellhebel (93) der Anzeigevorrichtung anliegt.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine axiale Steuerkurve (91).
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