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Laufbildkamera zur Aufnahme von mehreren Bildfolgen auf einen Film
Die Erfindung betrifft eine Laufbildkamera zur Aufnahme von mehreren Bildfolgen auf einen
Film, wobei der Benutzer während der Aufnahmen auf die Länge des abgelaufenen Films hingewiesen wird.
Bisher war es üblich, auf dem Film Szenen unterschiedlicher Länge aufzunehmen und dann den
Film als Ganzes, gegebenenfalls nach Herausschneiden einzelner unbrauchbarer Stellen vorzuführen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Anfänger und nur gelegentlich filmende Amateure häufig aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, einen Film zu drehen, der ihren Ansprüchen an den
Zusammenhang der Szenen und die durchlaufende Handlung genügt, da diese Ansprüche durch die weite Verbreitung des Fernsehens und des kommerziellen Films hoch liegen. Trotz der Möglichkeit, ohne weiteres vom technischen Standpunkt aus einwandfreie Belichtungen erzielen zu können, verlieren infolgedessen viele Anfänger ihr Interesse am Filmen.
Hier setzt die Erfindung ein, deren Ziel es ist, dem Amateur die Möglichkeit zu schaffen, Aufnahmen zu machen, die das Motiv in seinem Bewegungsablauf festhalten und ohne komplizierte Schneide- und Klebearbeiten zu einem bei der Vorführung befriedigenden Ergebnis führen.
Die Erfindung ist nun durch eine Vorrichtung zur selbsttätigen Abschaltung zumindest des Filmtransportgetriebes jeweils nach Durchlauf eines eine Bildfolge enthaltenden Filmabschnittes vorbestimmter Länge sowie durch eine Einrichtung zur Anbringung einer Markierung am Ende jedes Filmabschnittes gekennzeichnet.
Bei Anwendung der Erfindung ergeben sich eine Reihe von einzelnen, je eine Szene wiedergebenden Bildstreifen, die ohne weiteres in beliebiger Auswahl und Reihenfolge vorgeführt werden können. Die Aufnahme der einzelnen Szenen setzt dabei weiterhin keine Überlegungen voraus, die das auch bei Einzelbildaufnahmen übliche Mass übersteigen. Trotzdem erhält der Benutzer der Erfindung, im Gegensatz zur Diaprojektion, Bildstreifen, die auch die Bewegungen der aufgenommenen Motive wiedergeben.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den zusätzlichen Unteransprüchen in Verbindung mit der Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen.
Es zeigt : Fig. 1 eine aufgeschnittene Ausführungsform der Erfindung zur Aufnahme von Bildstreifen konstanter Länge, Fig. 2 ein Detail der Ausführungsform der Erfindung gemäss Fig. l in einem Schnitt, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung zur Wiedergabe von Bildstreifen in einer der Fig. 1 entsprechenden Wiedergabe, Fig. 4 ein Detail der Ausführungsform der Erfindung gemäss Fig. 3 in einem Schnitt, Fig. 5 ein Detail der in der Ausführungsform der Erfindung gemäss den Fig. 3 und 4 verwendeten Kassette zur Wiedergabe von Filmstreifen und Fig. 6 eine weitere Kassette zur Wiedergabe von Filmstreifen.
In der Darstellung gemäss Fig. 1 und 2 ragt durch ein Kameragehäuse --1-- eine Betätigungshandhabe--2-eines Kameraauslösers--3--, welcher mittels einer Rückholfeder - -4-- im Ruhezustand am Kameragehäuse--l--gegen seinen Anschlag --5-- gehalten wird. Die Rückholfeder --4-- ist zwischen einem am Kameraauslöser-3-angebrachten Ansatz--6- und einem auf einer nicht näher dargestellten Platine befestigten Stift-7-eingehängt. Der
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Ansatz --13-- eines als Hebel ausgeführten Sperrgliedes --15-- einwirkt.
Eine Rückholfeder --16-- greift mit ihrem einen Ende in der Bohrung --17-- des Sperrgliedes --15-- ein und ist mit ihrem andern Ende in einem in der Platine befestigten Stift --18-- eingehängt. Das Sperrglied --15-- weist an einem Ende eine Nase --19-- auf, welche in dem Ablaufweg eines Anschlags-20-führbar ist. Der Anschlag --20-- ist auf einem Zahnrad - -21-- befestigt, das von dem Ritzel --22-- angetrieben wird. Das Ritzel --22-- ist auf einer zum Kameraantriebsmotor --24-- gehörenden Welle --23-- befestigt.
Das zahnrad --21-- sitzt auf einer Welle--25--, welche in den Punkten --26 und 27--in der Kameraplatine gelagert ist. Das zahnrad --21-- ist mit einer als Zahnrad ausgebildeten Umlaufblende --28-- in Eingriff, welche im Bereich des Objektivstrahlenganges die Öffnung --29-- aufweist. Die umlaufblende --28-- sitzt auf einer Welle --30--, welche in der Platine gelagert ist und durch eine Scheibe --31-- gegen Herausfallen gesichert ist.
Im Kameragehäuse - l-befindet sich ein Objektiv-32-.
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die Perforationen eines Filmes --38-- eingreift. Eine Filmbahn --39-- ist an der Platine befestigt und bildet mit einer nicht näher dargestellten Andruckplatte die Filmführung in der Aufnahmekamera. Auf der Welle --25-- ist eine Schnecke --40-- befestigt, welche ein zahnrad --41-- und ein weiteres Zahnrad--42--antreibt. Das Zahnrad--41--ist auf einer Achse--43--befestigt, welche über nicht näher dargestellte, an sich bekannte Mittel den Aufwickelkem für den Film antreibt.
Das Zahnrad-42-trägt eine Steuerscheibe --44-- mit einer Ausnehmung --45-, Über zwei Stifte-46 und 47-ist das Zahnrad --42-- mit einer weiteren, eine Ausnehmung-48aufweisenden Steuerscheibe --49-- fest verbunden. Relativ zur Steuerscheibe --44-- ist eine Schaltscheibe --50-- bewegbar angeordnet. Die Steuerscheibe-44- ; das zahnrad --42-- sowie die Steuerscheibe --49-- sind vorzugsweise aus einem elektrisch nicht leitenden Material gefertigt und zusammen mit der schaltscheibe --50-- um eine Lagerbüchse --51-- drehbar gelagert.
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angeordnet.
Zwei Schaltkontakte-54 und 55-bilden einen Schalter für den Kameraantriebsmotor
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--44-- befestigtSpannungszuführung --56-- in Verbindung steht. Eine zweite Zuleitung --58-- ist an einer Lötöse --59-- befestigt, welche mit dem Lagerbolzen --52-- in leitendem Kontakt steht. Am andern Ende des Lagerbolzens --52-- schleift der schaltkontakt --54-- und nimmt die zugeführte Spannung an diesem Punkte ab.
Eine Zugfeder --60-- ist zwischen einem auf der Schaltscheibe --50-- befestigten Stift - und dem zur steuerscheibe --44-- gehörenden Stift --46-- eingehängt. Die Schaltscheibe --50-- trägt weiterhin eine Ausnehmung-62-, welche mit einem auf dem Sperrglied--15--befestigtenAnsatz--63--zusammenwirkt.
Am Sperrglied --15-- ist weiter eine Feder --64-- mit einem Schaltzahn --65-- befestigt.
Der Schaltzahn-65-wirkt auf ein Gesperrzahnrad --66-- ein, das um den Zapfen-67drehbar gelagert ist und unter der Wirkung einer Drehfeder ---68-- steht. Eine durch einen drehbaren
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ist auf einer Scheibe --137-- befestigt, die einen Index-138--trägt. Eine am Kameragehäuse angebrachte Skala --139-- zeigt die Stellung des Gesperrazhnrades --66-- an. Eine Druckfeder --72-- wirkt auf die Rücklaufsperre--69--. Eine auf einem nicht näher dargestellten Kameradeckel angebrachte Nase --73-- bewegt sich beim öffnen des Kameradeckels in Richtung des Pfeiles--a--und wirkt auf die Feder --64-- und die Rücklaufsperre --69-- ein.
Ein Winkelhebel --74-- ist um den Zapfen --75-- drehbar gelagert und übergreift mit einer
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Bereich des Objektivstrahlenganges befinden oder ausgeschwenkt sein. Hiezu trägt der Winkelhebel --74-- eine Tastnase--79--, welche unter der Wirkung der Zugfeder -80-- in die Ausnehmung --48-- der Steuerscheibe --49-- einfallen kann.
Die Zugfeder --80-- wirkt zwischen einem mit dem Winkelhebel --74-- fest verbundenen Stift-81-und einem platineseitigen Stift-82-.
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und eine Stellnase-85-umfassender Schieber-83--,Winkelhebel-74-angebrachten Ansatz-86-zusammenwirkt. Der Schieber --83-- weist ein Führungsblech --87-- auf, welches eine Bohrung --88-- besitzt, in die unter der Wirkung einer Druckfeder --89-- eine Kugel --90-- in der hinteren Stellung des Schiebers --83-- einrasten kann.
Auf der Rückseite der steuerscheibe --49-- befindet sich eine steuerkurve --91--, die durch ein Tastglied --92-- abgetastet wird. Das Tastglied --92-- ist Teil eines weiteren Winkelhebels - -93--, der unter der Wirkung einer Zugfeder --94-- um einen Zapfen --95-- in Richtung des Pfeiles-b-drehbar ist.
Bei Betätigung des Kameraauslösers --3-- in Richtung des Pfeiles-c-wird das Sperrglied --15-- um seinen Lagerzapfen --14-- in Richtung des Pfeiles-d-im Uhrzeigersinn gedreht.
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verbunden ist, kommt es zu einem Schliessen des Kontaktpaares. Durch die Drehbewegung der Schaltscheibe --50-- gelangt deren Ausnehmung --62-- aus dem Wirkungsbereich des Ansatzes --63-- und nach Schliessen des Kontaktpaares--54 und 55--beginnt der Kameraantriebsmotor --24-- zu laufen.
Das Antriebsritzel --22-- treibt nun über das Zahnrad --21-- die Welle - und die verzahnte Umlaufblende --28-- an. Gesteuert durch die Kurve --33-- transportiert der Greifer --34-- den Film in Richtung des Pfeiles-f-. über die Schnecke --40-- wird das Zahnrad --42-- angetrieben, so dass sich dieses zusammen mit der Schaltscheibe --50-- und den Steuerscheiben-44 und 49-in Richtung des Pfeiles-e-um die Lagerbüchse --51-- dreht.
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des Winkelhebels-74-- aus--48-- der Steuerscheibe --49--,
so dass die Gabel --76-- den am Sektor --77-- befestigten Stift --77a-- nach unten bewegt. Der Sektor --77-- wird somit aus dem Bereich des
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--24-- bleibtAnsatzes --63-- gelangt.
Wenn der Ansatz --63-- wieder in die Ausnehmungen --45,62-- einfällt, gelangt die am Sperrglied--15--angebrachte Nase--19--in den Ablaufweg des am Zahnrad --21-befestigten Anschlages-20--, berührt diesen aber noch nicht. Das Zahnrad--42--kann sich, da die Ausnehmung --45-- länger als die Ausnehmung --62-- ist, noch etwas weiter drehen ; der auf der Steuerscheibe --44-- angebrachte Kontakt --55-- wird somit von dem auf der Schaltscheibe - 50-befestigten Kontakt-54-entfernt. Der Kameraantriebsmotor --24-- wird hiedurch abgeschaltet. Da etwa gleichzeitig auch die zum Winkelhebel-74-gehörende Steuernase-79- in die Ausnehmung --48-- der Steuerscheibe --49-- einfällt, wird der Sektor --77 -- wieder in den Strahlengang des Objektivs --32-- zurückgeführt.
Bei einer solchen Anordnung entspricht einer Umdrehung des Zahnrades --42-- eine Bildfolge.
Die Zuordnung der Ausnehmung --48-- in der Steuerscheibe --49-- zu den Ausnehmungen--45 und 62-- der Steuerscheibe --44-- und der Schaltscheibe --50-- ist so getroffen, dass unmittelbar nach Einfallen der Steuernase-79-in die Ausnehmung --48-- das Kontaktpaar
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gegen die am Sperrglied-15-angebrachte Nase-19-zu liegen. Da hiebei der Sektor--77in den Objektivstrahlengang eingebracht wird, ist das Bild am Ende der Bildfolge nicht mehr belichtet.
Soll die beschriebene Anordnung im Dauerlauf betrieben werden, so kann der den
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Objektivstrahlengang abdeckende Sektor --77-- für eine beliebige Dauer ausgeschwenkt bleiben. Hiezu wird die Betätigungshandhabe --84-- des Schiebers --83-- in Richtung des Pfeiles-h-- bewegt, so dass die Stellnase --85-- auf den zum Winkelhebel--74--gehörenden Ansatz--86-- aufgleiten kann. Der Winkelhebel--74--wird um seinen Lagerzapfen --75-- in Richtung des Pfeiles-g-gedreht und bleibt so lange arretiert, bis die Schieberanordnung --83-- wieder in ihre Ausgangslage zurückgeführt wird. Damit wird eine Unterbrechung der Belichtung verhindert.
Bei
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einem Vielfachen der Laufdauer einer Bildfolge belichtet werden, so dass auch normale Filmaufnahmen mit variabler Szenenlänge durchgeführt werden können.
Es hat sich als zweckmässig erwiesen, die Anzahl der aufgenommenen Szenen zählen sowie den
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1- besteht. Die am Sperrglied --15- angebrachte Feder --64-- trägt eine Schaltklinke - -65--, welche in die Zähne des Gesperrzahnrades --66-- e3ingreift. Wird das Sperrglied bei Betätigung des Kameraauslösers --3-- um seinen Lagerzapfen --14-- in Richtung des Pfeiles --d-- bewegt, so greift die Schaltklinke --65-- unter den nachfolgenden Zahn des Gesperrzahnrades--66--und transportiert dieses, wenn das Sperrglied --15-- unter der Wirkung der Zugfeder --16-- wieder nach oben geführt wird, um eine Zahnlänge weiter. Die Indexmarke
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--139-- die Anzahl der aufgenommenen Szenen an.
Die um den Lagerzapfen --70-- drehbar angeordnete Rücklaufsperre --69-- verhindert eine unkontrollierte Drehbewegung des Gesperrzahnrades-66--. Wird nach Durchlauf der gesamten Filmlänge der Film ausgewechselt, so schiebt eine am Kameradeckel angebrachte Nase --73-- beim öffnen des Deckels die Feder --65-und die Rücklaufsperre-69-in Richtung des Pfeiles-a-, so dass die Schaltklinke-65und das Ende--71--der Rücklaufsperre--69--aus dem Bereich des Gesperrzahnrades --66-gelangen. Die Drehfeder --68-- führt dieses darauf wieder in seine Ausgangsstellung zurück.
Zur Kontrolle des Ablaufes einer Bildfolge befindet sich in der Darstellung gemäss Fig. 2 auf der Rückseite der Steuerscheibe --49-- die Steuerkurve --91--, welche mittels des Tastgliedes - abgetastet werden kann. Die Bewegung des Tastgliedes --92-- überträgt sich in der dargestellten Ausführung auf den Winkelhebel--93--, dessen Ende beispielsweise im Sucher der Kamera sichtbar gemacht werden kann.
In der Darstellung gemäss Fig. 3 ist an einem Projektor --100-- eine ringförmige Kassette --101-- ansetzbar. Die Kassete --101-- enthält in einem umlaufenden Filmkanal --105-- einen Bildstreifen--102--, der in Endlosprojektion vorgeführt werden kann. Die Kassette --101-- weist einen Ausbruch auf zur Aufnahme einer projektorseitig angeordneten Filmführung. Zur Zentrierung der Kassette --101-- ragt ein rechteckiger Zapfen --103-- in den Kassettenboden hinein. Der
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--101-- in--108-- ist unten abgewinkelt ausgeführt und trägt zwei Schlitze-112 und 113--, in welchen zwei projektorseitig angeordnete Stifte-114 und 115-geführt sind.
An der Andruckplatte --108-- befindet sich weiterhin ein Ansatz--116--, der mit einer exzentrisch auf einer Drehachse --118-- befestigten Kurve--117--zusammenwirkt. Weiterhin befindet sich auf der Drehachse - -118-- ein Drehknopf zur Betätigung von Hand.
Soll der Projektor --100-- mit der ringförmigen, den Bildstreifen --102-- enthaltenden Kassette --101-- betrieben werden, so wird zweckmässig beim Ansetzen der Kassette --101-- die Andruckplatte --108-- von der Filmbahn --111-- entfernt. Hiezu wird der Drehknopf-119in Richtung des Pfeiles-z-bewegt, so dass die Kurve --117-- gegen den Ansatz-116- geführt wird. Hiedurch wird die Andruckplatte --108-- zur Erleichterung des Filmeinführens von der Filmbahn --111-- entfernt. Nach Ansetzen der Kassette --101-- wird die Filmführung wieder geschlossen und der Projektor kann in bekannter Weise in Betrieb genommen werden.
Fig. 4 zeigt die Kassette--101--am Projektor--100--befestigt. Der zur Zentrierung der
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- -120-- und der Feder --121-- gebildet ist. Der Film --102-- ist so in der Kassette-101geführt, dass er weder herausfallen noch verkratzen kann. Um das Herausfallen des Filmes--102-- aus dem Filmkanal --105-- zu verhindern, weist die Kassette entlang der offenen Seite des Filmkanals-105-eine Anzahl von Nocken --122-- auf, die den Film seitlich abstützen.
Um die Herstellung dieser Nocken --122-- zu ermöglichen, sind unter jeder Nocke im Kassettenboden Freisparungen-123-vorgesehen. Ein Verkratzen von Bildteilen des Filmes --102-- wird
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äussersten Randbereich berührt. Zum Einlegen des Filmes wird der Filmstreifen über eine an den Nocken --122-- angebrachte Schräge --125-- in den Filmkanal --105-- eingeführt. Nach Einlegen der Kassette --101-- in den Projektor --100-- liegt der Bildstreifen --102-- in der aus der Filmbahn --111-- und der Andruckplatte --108-- gebildeten Filmführung. Der Projektor weist ein Beleuchtungssystem auf, das aus einer Lampe-127-, einem Spiegel --128-- und Kondensorlinsen-129 und 130-besteht.
Zur Ablenkung des Strahlenganges dient ein Prisma
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Beleuchtungssystem untergebracht sein.
Fig. 6 zeigt eine Kassette --133-- in ovaler Ausführung. Eine solche Ausführung hat den Vorteil, dass der zu projizierende Teil des Bildstreifens--134--in der Kassettenöffnung gerade geführt und damit das Einlegen in den Projektor noch weiter erleichtert ist. Bei einer solchen Kassette kann beispielsweise die Zentrierung zum Projektor durch ein im Boden angebrachtes Rundloch - -135-- und ein weiteres im Boden angebrachtes Langloch --136-- erfolgen, durch welche zwei projektorseitig angebrachte Stifte greifen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Laufbildkamera zur Aufnahme von mehreren Bildfolgen auf einen Film, wobei der Benutzer während der Aufnahmen auf die Länge des abgelaufenen Filmes hingewiesen wird g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Vorrichtung zur selbsttätigen Abschaltung zumindest des Filmtransportgetriebes jeweils nach Durchlauf eines eine Bildfolge enthaltenden Filmabschnittes vorbestimmter Länge sowie durch eine Einrichtung zur Anbringung einer Markierung am Ende jedes Filmabschnittes.
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