AT155786B - Verfahren zur Herstellung von Gußstücken aus schwer bearbeitbarem Werkstoff mit einem Kern aus gut bearbeitbarem Werkstoff. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gußstücken aus schwer bearbeitbarem Werkstoff mit einem Kern aus gut bearbeitbarem Werkstoff.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Gussstücken aus schwer bearbeitbarem Werkstoff mit einem Kern aus gut bearbeitbarem Werkstoff. Die Erfindung betrifft die Herstellung von Gussstücken aus schwer bearbeitbarem Werkstoff, z. B. aus Magnetstahl, der sieh nicht bohren, drehen, hobeln oder feilen lässt, so dass das Gussstück, wenn es mit einer genauen Bohrung versehen werden soll, mit einem Kern aus gut bearbeitbarem Material, wie z. B. Schmiedeeisen, Kupfer u. dgl., versehen werden muss, in dem die eigentliche Bohrung ausgearbeitet wird. Man hat versucht, einen solchen aus Schmiedeeisen hergestellten Kern in das Gussstück bei seinem Giessen einzugiessen, es hat sich aber gezeigt, dass das Gussstück beim Abkühlen reisst. Auch wenn ein solcher Kern im voraus mit einer Bohrung versehen wurde, so hat seine Nachgiebigkeit nicht genügt und das Gussstück wies nach dem Abkühlen Risse um den Kern herum auf, so dass es unbrauchbar war. Ausserdem wurde keine genügende Genauigkeit erzielt, weil der Kern beim Giessen und dann beim Abkühlen des Gussstückes nicht genau die gewünschte Lage beibehielt und sich deformierte, so dass die Bohrung nicht den geforderten genauen Verlauf aufwies. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und besteht darin, dass das Material des Gussstückes um eine dünnwandige, vorteilhaft längsgeschlitzte Röhre aus gut bearbeitbarem Werkstoff herum- gegossen wird, worauf nach Bearbeitung des Innern dieser Röhre in. dieselbe der ebenfalls aus gut be- arbeitbarem Material bestehende Kern eingepresst wird, welcher mit der gewünschten Bohrung ver- sehen wird. Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführung- beispieles erläutert. Als Beispiel ist die Herstellung eines Magnetankers insbesondere für Kleindynamos gewählt worden. Ein solcher Anker, der im Aufriss und Grundriss in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, ist durch Abgiessen aus einem besonderen Magnetstahl hergestellt, der nicht gebohrt, gedreht, gehobelt oder gefeilt und höchstens geschliffen werden kann. Zum Aufsetzen auf die Welle muss der Anker mit einer Öffnung 1 versehen werden. Diese Öffnung soll einerseits genau zentriseh sein und soll einen genauen Durchmesser haben, und anderseits soll ihre Wand genau parallel mit der Längsachse des Ankers verlaufen. Die Bearbeitung der Wand der Öffnung 1 durch Schleifen wäre sehr kostspielig, insbesondere in dem betrachteten Falle für Kleindynamos, wie sie z. B. bei Fahrrädern verwendet werden. Hier hat die roh gegossene Öffnung 1 einen Durchmesser von 10 mm bei einem Ankerdurch- messer von zirka 36 mm, so dass der Durchmesser der Schleifscheibe höchstens 6 mm betragen könnte und die Drehzahl der Schleifscheibe pro Minute zirka 60. 000-70. 000 betragen müsste ; die Abnutzung der Schleifscheibe wäre. dabei ungewöhnlich gross. Erfindungsgemäss wird in die Öffnung 1 schon beim Abgiessen des Ankers ein dünnwandiges Rohr eingegossen, das in Fig. 3 und 4 im Aufriss und Grundriss dargestellt ist. Dieses Rohr hat bei den oben angeführten Dimensionen des Ankers eine Wandstärke von 1 bis l'o turn und ist zweckmässig aus Flusseisenblech hergestellt. Das Rohr ist vorteilhaft mit einem Längsschlitz : 2 versehen und weist auf seiner Aussenfläche Riefen. 3 auf zum guten Eingiessen im Ankermaterial. Infolge der Nachgiebigkeit des Rohres kann der Werkstoff des Ankers beim Abkühlen nach dem Abgiessen frei schrumpfen ohne Gefahr der Bildung von Rissen. Bei dieser Schrumpfung kommt es zu einer festen Verbindung des <Desc/Clms Page number 2> Rohres mit dem Material des Ankers, so dass das Rohr dann beliebig bearbeitet werden kann. Nach dem Abkühlen des Gussstückes wird die innere Fläche des Rohres genau bearbeitet, worauf in das Innere des Rohres der eigentliche Kern eingepresst wird, welcher in Fig. 5 und 6 im Aufriss und Grundriss dargestellt ist. Dieser aus gut bearbeitbarem Werkstoff, z. B. aus Schmiedeeisen oder Kupfer, bestehende Kern wird dann mit einer genauen Bohrung für das Aufsetzen auf die Welle versehen. Sowohl die Bearbeitung des Rohres als auch das Ausbohren der Öffnung im Kern ist billig und ohne Gefährdung des Gussstückes durchführbar.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Gussstücken aus schwer bearbeitbarem Werkstoff mit einem Kern aus gut bearbeitbarem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Gussstückes um ein dünnwandiges, vorteilhaft längsgesehlitztes Rohr aus gut bearbeitbarem Werkstoff herumgegossen wird, worauf nach Bearbeitung des Innern dieses Rohres in das Rohr ein ebenfalls aus gut bearbeitbarem Werkstoff bestehender Kern eingepresst wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CS155786X | 1936-12-16 |
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| AT155786B true AT155786B (de) | 1939-03-25 |
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|---|---|---|---|
| AT155786D AT155786B (de) | 1936-12-16 | 1937-12-16 | Verfahren zur Herstellung von Gußstücken aus schwer bearbeitbarem Werkstoff mit einem Kern aus gut bearbeitbarem Werkstoff. |
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1937
- 1937-12-16 AT AT155786D patent/AT155786B/de active
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