AT15517B - Pumpe. - Google Patents

Pumpe.

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AT15517B
AT15517B AT15517DA AT15517B AT 15517 B AT15517 B AT 15517B AT 15517D A AT15517D A AT 15517DA AT 15517 B AT15517 B AT 15517B
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AT
Austria
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pressure
piston
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water
suction
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English (en)
Inventor
Hanns Hoerbiger
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Hanns Hoerbiger
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   N     15517.   HANNS HOERBIGER IN BUDAPEST. 



   Pumpe. 
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 deckende   Ventilringfläche # Ventilhub) beim Ventilschluss   durch die   bot einem Saug-   ventile nur gering zulässige Schlussfederkraft leichter zu den beiden Ringspalton hinausgedrängt wird. 



   Die   trichterförmige   Erweiterung des Arbeitskolbens   bezw.   die Verlegung des Kolbenventils ausserhalb der Zylinderbohrung ermöglicht es auch, den Ventilring über den äusseren Ringsitz hinaus trichterförmig zu verbreitern. Diese Verbreiterung X (in Fig. 4) soll nun in erster Linie bei der raschen Hin- und Herbewegung des Kolbens im Pumpenraume einen auf das Ventil im Sinne der erwünschten Ventilbewegung wirkenden Ruderwiderstand 
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 im   eroenenden lindem   der rechtzeitige Saugventilschluss beim   Kolbenventile   die schwierigere Aufgabe stellt), ist diese Verbreiterung in entsprechendem gezeichneten Sinne trichterförmig gestaltet ;

   hiedurch wird auch erreicht, dass während des Saugwasseraustrittes aus dem   äusseren   Ventilspaltringe bezw. während der grössten Kolbengeschwindigkeit des Saughubes die im Pumpenraume stehende   Förderflussigkeit   dem Kolben und Ventiltrichter leichter   ausweiche   und in einer Weise vom Ventilspalt abgelenkt werde, dass dieser abgelenkte Strom   auf'das eintretende Saugwasser   eine mitnehmende, ziehende Wirkung ausübt ; während bei ebener Form der Ventilverbreiterung dort eine den Saugwassereintritt hemmende Stauung eintreten könnte. 



   Es soll diese Trichterform der Ventilverbreiterung auch noch den Beginn des Saugventilschlusses vor Ende des Saughubes erleichtern, wie eine Betrachtung der Richtungspfeile in Fig. 3 ergibt. Während der Kolbenbewegung wird im   Pumpenraum     (J vor und   hinter dem Kolbentrichter   P,   ein   Flüssigkeitsaustausch   stattfinden (abgesehen vom Saugwassereintritte und Druckwasseraustritte), u. zw. beim Druckhube (Kolbenbewegung laut Pfeil 1 in Fig. 3) im Sinne des Richtungspfeiles 2 und beim Saughube (Kolbenbewegung laut Pfeil 3) im Sinne des Richtungspfeiles 4. 



   Durch diesen Flüssigkeitsaustausch wird in der ersten   llubhä. lfto   und Ilubmitte in einem ringwulstartigen Raume eine Flüssigkeitsmassen-Beschleunigung im Sinne der beiden   Uichtl1ngspfeile   2 bezw. 4 erzwungen ; in der zweiten Hubhälfte und besonders gegen das Hubende hin wird diese Ringwulstströmung dem   zwangläufig   verzögerten Kolben voreilen und das Saugventil vor Ende des Druckhubes öffnen und vor Ende des Saughubes schliessen wollen ; indem nun ein Eröffnen vor Beginn des Saughubes ohnehin unmöglich und der   Saugventitschluss   die   wichtigero   Aufgabe ist, wird mit der Trichterform ein Überwiegen des schliessenden und hier einzig   ausnutzbaren   Bestrebens dieser   Hingwulstströmung   bezweckt. 



   Wenn schliesslich, wie in Fig. 3 und 4 gezeichnet, noch ein von federnden Lenkern getragenes Ventil angewendet wird, entfällt jedwede das Ventilspiel hemmende Reibung oder jedes Ecken des Ventiles und die eben beschriebenen im Sinne der erwünschten 
 EMI2.2 
 erreichen. 



   Die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Anordnung des im obigen in seinen Einzelheiten beschriebenen und begründeten Arbeitskolben P in der Pumpe bewirkt nun weiters, dass die eigentliche Massenbewegung des grössten Teiles der einmaligen Hubwassermenge in den Pumpenraum U hinein während des Druckhubes (nicht während des Saughubes), also 
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 durch   reichlichen   Querschnitt hindurch stattfindet und während des Saughubes eigentlich bloss das Saugventil durch die nunmehr im grossen ganzen ruhende   Wassermasse   zurückzuheben ist.

   Es wird also die   Massenbeschleunigung   der Hubwassermenge von einem Saugwindkessel her nicht gleichzeitig mit der Überwindung des   Ventilwiderstandes   zu leisten sein, sondern es findet beides in getrennten Hüben statt, also mit geteilter bezw. halbierter Schwierigkeit. 



   Ebenso wird durch die getrennte Anordnung eines   Differentiallcolhens   D neben einem   hohlen, mit   dem Saugventile ausgerüsteten Arbeitskolben P bewirkt,   dass   in den Saugraum   R   beim Saughube und Druckhube ungefähr je eine Hälfte der einmaligen Hubwassermenge   nachströl1ltj   dies hat weiters zur Folge, dass die Wassergeschwindigkeit nicht nur im Druckrohre N, sondern auch im Saugrohre F auf den Hin-und Rückgang des Kolbens gleichmässig aufgeteilt werden kann ; es wird hiedurch und in Verbindung mit dem 
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 absetzenden Bewegung des einseitig'wirkenden Kolbens auf die   Wasserbewegong   im Saugrohre aufzuheben. 



     Dieser Differentialkolbon   muss aber auch nicht gleichzeitig als Drnckdifferentialkolben wirken, sondern kann die Saugdifferentialwirkung auch bei einer einseitig drückenden 

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 strichpunktiert angedeutet, so kann man   dieselbe differenzierte Saugwasserzuströmung zum   Differentialsaugraum B1 erzielen, wie durch obbeschriebene Anordnung eines Druckdifferentialkolbens. 



   Das Druckvontil V ist im Querschnitte dem   Saugvontile   ähnlich, nur entfällt natürlich die Verbreiterung über den äusseren Ringsitz hinaus ; auch erhält es besonders kräftige Schlussfedern. 



   Es wird für vorteilhaft gehalten, dass unmittelbar über dem Druckventile nur eine niedrige Wasserschicht lagere und darüber beständig eine Luftblase erhalten bleibe, damit bei der naturgemäss stossartigon Eröffnung das Ventil über sich nur eine niedrige Wasser-   säule   zu beschleunigen habe bezw. sich dieser Stoss nur einer geringen Wassermasse mitteile und bei einem ein wenig verspäteten Schlusse des Druckventils dann nur eine geringe Wassermasse an dem Schlussstosse unmittelbar teilnehme ;

   auch wird unter solchen Umständen leichter ein rechtzeitiger selbsttätiger Schluss erzielbar sein, weil das Ventil bei der Verdrängung des Ventilhubvolumens unter sich am Ende des Druckhubes keiner so grossen Wassermenge diese Bewegung mitzuteilen hat, wie dies der Fall ist, wenn über dem Druckventile der eigentliche Druckwindkessel X angeordnet ist und der Anschluss des   Druckrohres   oberhalb des Druckventils erfolgt. 



   Um nun diesen für vorteilhaft erachteten Luftpolster in nächster Nähe   übor   dem druckventile zu erzielen, wird der eigentliche Druckwindkessel nicht unmittelbar über das 
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   bindungsrohres   R zwischen Ventil und Druckwindkessel unterhalb des Druckventils. Zu diesem Zwecke ragt der Pumpenraum l'in Form eines Überlaufrohres   (T,   in einen Luftsack 1V hinauf, so dass dort ein mantelartiger Raum AI entsteht, durch welchen das Druckwasser niedersinken muss, um durch R zum Druckwindkessel   K, 1 (1   zu gelangen und muss im   Raum   W stets etwas Luft vorhanden bleiben, um die oberwähnte Wirkung zu erzielen. 



   Damit aber in diesem Luftsacke der Wasserstand niemals so tief sinke, d. h. dort niemals sich soviel Luft   ansammle,   dass die   Ventilspa1to   ausser Wasser geraten und der   Pumpenraum   bei einiger   Vcntilachlussverspätung   Rückluft erhalten könnte, ist ein Luftrohr J (Fig. 1 vorgesehen, welches TV mit K, verbindet und in   11"so   tief hinabreicht, als ein Sinken des Wasserspiegels für zulässig erachtet wird. 



   Wenn nun auch bis zum eigentlichen   Druckwindkpsset   K, Kl hin jetzt eine grössere Wassermasse absetzend zu beschleunigen ist, so ist doch zur Abschwächung jeder hiebei   möglicherweise   auftretenden Stosswirkung ein Luftsack in unmittelbarer Nähe der Stoss-   queUe   dazwischen geschaltet. 



   Die geeignete Stelle für den eigentlichen   Druckwindkessel K   ist nun die Kreuzungsstelle K dos   Verbindungsrohros R   mit dem Druckdifferentialrohre A1 und dem Druckleitungsanschluss N, weil dort die absetzende Spaltung und Richtungsänderung des Druckwasserstromes unmittelbar unter dem ausgleichenden Einfluss des grossen Luftsackes K1 gesetzt ist, und so im Druckrohro eine umso gleichmässigere Wassergeschwindigkeit erzielt werdenkann. 



     Mitbestimmen   bei der bisher beschriebenen Pumpenkonstruktion war vornehmlich auch das Bestreben, sowohl Saug- als Druckwentile leicht zugänglich zu machen. Das   D 'uckvoutil braucht   nicht erst aus dem Unterteil eines vorerst zu entfernenden hohen
Druckwindkessels nach vorheriger Lösung der Ventilbefestigung herausgeholt zu werden, sondern ist der Besichtigung nach einer geringen Hebung des Luftsackdeckels IF zugäng- 
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 Untersuchung zugänglich und nach weiterer Lösung der nunmehr frei aus dem Pumpenraum ragenden   Kolbenstangenmutter   Q leicht ausbaubar gemacht, was durch die seinem Wesen und Zweck nach beschriebene   Kolben-und Saugvontilanordnung nebenbei   miterreicht wird. 



   Bei grösseren Lieferungsmengen bezw. Kolbendurchmessern kann es notwendig werden,   auch   zwei oder mehr   Saugvcntilringe S   aneinander zu bauen, wie in Fig. 4 ersichtlich gemacht ; in diesem Falle können in ähnlicher Weise auch zwei oder mehr Druckvontile etagenartig übereinander gesetzt werden. 

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   Im Falle sich durch diese   Saugvontilanordnung   in der Praxis eine   grosse Hotriobs-   sicherheit erzielen lässt, also eine nur seltene Auswechslung eines Saugvontilringes auch vorne über die Kolbenstange hinweg als nicht sehr störend empfunden werden sollte, so können auch zwei solche Arbeitskolben mit ihrem rohrförmigen Ende gegeneinander   go-   kehrt angeordnet worden, um so eine doppeltwirkende Pumpe zu erhalten. 



   Der Arbeitskolben kann auch senkrecht mit. oder ohne obbeschriebenen Differentialkolben angeordnet worden, wie es z. B. bei Abteufpumpen notwendig wird. Bei niedrigem Drucke kann auch in wagrechtor Anordnung der Druckdifferentialkolben weggelassen worden, wie dies Fig. 2 zeigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Eine Pumpe, gekennzeichnet durch einen   rohrförmigen,   einfach wirkenden Kolben mit einer vorteilhaft über das Anderthalbfache des Zylinderdurchmessers betragenden, kelch-oder trichterförmigen Erweiterung an dem der Druckseite zugekehrten Kolbenende, welches zu zum Kolbenmittel konzentrischen Ringventilsitzen ausgebildet und mit entsprechenden Saugventilringen versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Pumpe die Verbindung des Arbeitskolbens mit einem auf derselben Kolbenstange sitzenden Differentialkolben, um zu erreichen, dass der Differentialkolben ausser der Druckwasserableituug auch den Saugwasserzunuss auf EMI4.1
    3. An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Pumpe eine Kolbenstange T' (Fig. 2), welche ausserhalb des Kolbenrohres in ihrem die Stopfbüchse durchsetzenden Teile entsprechend verstärkt ist, um auch bei einer einfach drückenden Pumpe die durch Anspruch 2 gekennzeichnete Saugdifferentialwirkung zu erzielen.
    4. An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Pumpe die Anordnung zweier Druck- windkessol IF, jtf und K, Kl, wobei in den ersteren der Pumpenraum U in Form eines an seiner Oberseite das Druckventil V tragenden Überlaufrohres U1 hinaufgebaut ist, damit um dieses Überlaufrohr herum ein mantelartiger Raum M entstehe, durch welchen die Flüssigkeit nach Verlassen des Druckventils niedersinken muss bezw.
    zur seitlichen Weiterleitung und zum zweiten Windkessel K gelangt, um so zwecks leichten und raschen Druckvontilspiels über dem Drucliventile oino nur niedrige Wasserschicht mit darüber Hegendem Druckluftsacke zu erzielen und nobstbei das Druckventil leicht zugänglich zu machen. EMI4.2 kennzeichneten zwei getrennten Druckwindkesseln W und K1 ein Luftüberströmrohr J zwischen den Lufträumen der beiden Druckwindkessel, um die über dem Druckventile l' EMI4.3 Wasserspiegel in den Mantel H, also unter das Druckventil V hinabsinke und so das Druckventil Rückluft erhalte.
    6. An einer durch Anspruch i gekennzeichneten Pumpe mit durch Anspruch 2 ge- kennzeichnetem Differentialkolben D und durch Anspruch 4 gekennzeichneter Anordnung zweier Druckwindkessel W, M und K, K1 die Anordnung des zweiten Druckwindkessels über einer Erweiterung K des Differentialrohres A, aus welcher auch der Druckrohr- anschluss N abzweigt, um so die Ein-und Rückbewegung des Differentialdruckwassers auf ein nur geringes Wasservolumen zu beschränken und dennoch die Richtungsumkehr des Differentialstromes in Al beim Saughube und auch die Wasserstromspaltung nach At und N beim Druckhube unter den ausgleichenden Einfluss des Hauptwindkessels zu setzen und so in der Steigleitung eine umso gleichmässigere Wassergeschwindigkeit zu erzielen.
    7. An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Pumpe die schiffschnabelartige Querschnittsform Fig. 4 der Saug-und Druckventilringe auf der Sitzseite zwischen den Ringsitzen Z, Z behufs zweckmässiger Wasserführung und leichterer Verdrängung des Ventilvolumens beim Ventilschlusse.
    8. An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Pumpe eine vorteilhaft trichterförmige Verbreiterung X des Saugventi1ringes S über den Kolbenkelch P1 hinaus zur Erzielung eines künstlichen, im'Sinne der erwünschten Vontilbewegung wirkenden Ruderwiderstandes beim Hin-und Hergehen des Kolbens und einer absaugenden Wirkung am äuf ; eren Vontil- spalt beim Saughubo und um den Wasseraustausch vor und hinter dem Kolbenkelche zu einem rechtzeitigen Sangventilschlusse nutzbar zu machen.
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