AT154706B - Anordnung für die Innenbeheizung elektrischer Öfen. - Google Patents

Anordnung für die Innenbeheizung elektrischer Öfen.

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AT154706B
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  Anordnung für die Innenbeheizung elektrischer Öfen. 



   Die Stromzuführung zu im Innern von elektrischen Öfen angeordneten Heizelementen aus Graphit, Kohle od. dgl. geschieht, wie bekannt, dadurch, dass ausgehend von den ausserhalb des Ofens liegenden Stromanschlussenden durch die Ofenwandung bis zum eigentlichen Heizkörper entweder Kohle-oder Graphitstäbe von erheblichem Durchmesser geführt werden, damit eine übermässige Erhitzung der Stäbe vermieden wird. Oft ist trotzdem noch eine Wasserkühlung der Fassung für den Anschluss an die äussere Stromleitung notwendig. Werden Stäbe aus Metall für die Stromzuführung gewählt, so war bisher eine Kühlung des Metallstabes bis in die heisse Zone hinein notwendig. Bei beiden genannten Anordnungen tritt eine erhebliche Nutzwärmeableitung nach aussen ein, die noch durch das die Durchführungen umgebende Ofenmauerwerk gefördert wird.

   Durch die hohe Erhitzung der Enden der Stromzuführungsstäbe im Innern des Ofens treten kurze Zeit nach Inbetriebnahme des Ofens Störungen des Ofenganges infolge vorzeitiger Abnutzung an der   Anschlussstelle   und demzufolge unsichere Kontaktgebung ein. 



   Ein öfteres Auswechseln der Widerstandselemente wie auch der Stromzuführungsstäbe ist daher unvermeidlich, aber mit erheblichen Umständen verbunden, die die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anordnung in Frage stellen. 



   Man hat bereits versucht, die erörterten Nachteile dadurch zu vermeiden, dass man die Stromzuführung zu den im Innern des Ofens angeordneten Widerstandsheizelementen von den ausserhalb des Ofens liegenden Stromschienen durch die Ofenwandung hindurch über eine Mehrzahl metallischer, durch bekannte Massnahmen miteinander verbundener Vorrichtungsteile erfolgen lässt, wobei der Kontakt zwischen Heizelement und   Stromzuführungsteilen durch   Anpressen mittels einer Feder erfolgt. 



  Abgesehen davon, dass auch hier die Kühlung eines Teiles der metallischen   Stromzuführungen nicht   zu vermeiden ist, treten leicht Störungen beim Stromübergang von der metallischen Stromzuführung zum Widerstandselement auf, die schwer zu beheben sind, da eine genügend sichere, aber dabei doch im Bedarfsfalle leicht zu lösende Verbindung der genannten Vorrichtungsteile nicht vorhanden ist. 



   Alle im vorstehenden genannten Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass als Werkstoff für die aus einem Stück bestehenden   Zuleitungsstäbe   ein Metall oder eine Metallegierung mit einem Schmelzpunkt, der höher als die vom Heizelement erreichte Temperatur liegt, Anwendung finden. Beispielsweise haben sich bei niedrigeren Temperaturen bis zu etwa   12000 C   an sich bekannte hitzebeständige Legierungen aus Chromnickel bewährt. Ist mit Erhitzungen bis zu etwa   20000 C   zu rechnen, so kommt Molybdän, und bei   20000 C überschreitenden   Temperaturen Tantal oder Wolfram als Werkstoff für die Stromzuführungsstäbe in Betracht.

   Der Anschluss an die Heizelemente und die ausserhalb des Ofens befindlichen Stromanschlüsse erfolgt auf bekannte Weise, beispielsweise durch Verschrauben der Kontaktenden. 



   Es hat sich ergeben, dass beispielsweise bei Verwendung eines Graphitheizkörpers, dem der Heizstrom mittels Molybdänstäben von 1 cm Durchmesser zugeführt wurde, die Wärmeverluste, die gleichbedeutend mit erhöhtem Heizstromverbrauch zu setzen sind, nur etwa ein Zehntel von denjenigen betragen, die bei Verwendung von Graphitstäben mit 4 cm Durchmesser unter sonst gleichen Arbeitsbedingungen auftreten. Die Vorteile in bezug auf Wärmeableitung werden sofort offensichtlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Wärmeleitfähigkeit des Molybdäns kaum grösser als diejenige des Graphits ist, während die elektrische Leitfähigkeit des Molybdäns etwas das Zwanzigfache der Kohle beträgt.

   Als weiterer Vorteil ist zu werten, dass die nur unter Schwierigkeiten anzubringende Kühlanordnung für Zuführungsstäbe aus bisher angewandten Metallen im Innern des Ofens fortfällt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Anordnung für die Innenbeheizung elektrischer Öfen, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerstandselement aus Kohle (Graphit) mit einer die Ofenwandung durchsetzenden Stromzuführung aus hochschmelzenden, den Strom gut leitenden Metallen und Metallegierungen, wie Molybdän, Tantal, Wolfram, Chromnickel, unmittelbar, eine gute Stromüberleitung sichernd, vorzugsweise durch Ver- sehraubung, verbunden ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT154706D 1936-12-31 1937-03-19 Anordnung für die Innenbeheizung elektrischer Öfen. AT154706B (de)

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