CH201754A - Heizeinrichtung an elektrischen Öfen. - Google Patents
Heizeinrichtung an elektrischen Öfen.Info
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Classifications
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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Description
Heizeinrichtung an elektrischen Öfen. Die Stromzuführung zu im Innern von elektrischen Öfen angeordneten Heizelemen- ten aus Graphit, Kohle oder dergleichen ge schieht üblicherweise dadurch, dass, ausge hend von den ausserhalb des Ofens liegenden Stromanschlussenden durch die Ofenwandung bis zum eigentlichen Heizkörper entweder Kohle- oder Graphitstäbe von erheblichem Durchmesser geführt werden, damit eine über mässige Erhitzung der Stäbe vermieden wird. Oft ist trotzdem noch eine Wasserkühlung der Fassung für den Anschluss an die äussere Stromleitung notwendig. Wurden Stäbe aus Metall für die Stromzuführung gewählt, so war bisher eine Kühlung des Metallstabes bis in die heisse Zone hinein notwendig.
Bei beiden genannten Anordnungen tritt eine er hebliche Nutzwärmeableitung nach aussen ein' die noch durch das die Durchführungen umge bende Ofenmauerwerk gefördert wird. Durch die hohe Erhitzung der Enden der Stromzu- führungsst4.be im Innern des Ofens treten kurze Zeit nach Inbetriebnahme des Ofens Störungen des Ofenganges infolge vorzeitiger Abnutzung an der Anschlussstelle und dem zufolge unsichere Kontaktgebung ein.
Zur Vermeidung dieser Nachteile besitzt die Heizeinrichtung an elektrischen Öfen ge mäss der Erfindung ein Widerstandsheizele- ment aus Kohlenstoff mit einer die Ofenwand durchsetzenden, durch Verschraubung mit dem Widerstandsheizelement fest verbunde nen Stromzuführung aus einem bitzebestän- digen, karbidbildenden Metall, dessen Schmelz punkt über 1400 C liegt und dessen elektri scher Widerstand höchstens 1,5 Ohm # mm2. m-1 beträgt.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs gemässen Heizeinrichtung veranschaulicht die beiliegende Zeichnung.
Die durch die Ofenwandung a geführten Stromzuführungsstäbe c aus einem über 1400 schmelzenden Metall sind an den mit dl und d2 bezeichneten Stellen mit dem Kohlenheiz- elernent b durch Verschraubung lösbar ver bunden, während sie an die Betriebsstrom leitung e mittels der Verschraubungen f an geschlossen sind.
Beispielsweise haben sich bei niedrigeren Temperaturen bis zu etwa 12001' C an sich bekannte hitzebeständige Legierungen aus Chromnickel bewährt. Ist mit Erhitzungen bis zu etwa 2000' C zu rechnet), so kommt Molybdän, und bei 2000' C überachreitenden Temperaturen Tarntal oder Wolfram als Werk stoff für die Stromzuführungsstäbe in Betracht.
Da der Anschluss an die Heizelemente durch Verschrauben der Kontaktenden erfolgt, er gibt sich der besondere Vorteil, dass das durch die Bildung von widerstandsfähigen Karbiden gehärtete und im Volumen leicht vergrösserte Ende des Stromzuführungsstabea durch Einschneiden in das Gegengewinde des Heizelementes einer) einwandfreien Kontakt sichert. Dadurch wird zunächst der Nachteil von Störungen des Ofenganges infolge vor zeitiger Abnutzung der Anschlufiteile von unsicherer Kontaktgebung vermieden.
Versuche haben ferner ergeben, dass bei spielsweise bei Verwendung eines Graphit- heizelernentes, dem der Heizstrom mittels Molybdänstäben von 1. cm Durchmesser zri- geführt wurde, die Wärmeverluste, die gleich bedeutend mit erhöhtem Herzstromverbrauch sind, nur etwa )/1o von denjenigen betragen, die bei Verwendung von Graphitstäben reit 4 cm Durchmesser unter sonst gleichen Ar beitsbedingungen auftreten.
Die Vorteile in bezug auf Wärmeableitung werden sofort offensichtlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Wärmeleitfähigkeit des Molybdäns kaum grösser als diejenige des Graphits ist, während die elektrische Leitfähigkeit des Molybd < ins etwa das Zwan zigfache der Kohle beträgt. Es ergibt sich also der Vorteil, dass die nachteilige Nutz- wärrneableitung der> bisherigen Einrichtungen nach rruf:,en wesentlich reduziert wird.
Als weiterer Vorteil ist zu werten, dass die nur unter Schwierigkeiten anzubringende Kühl anordnung für Zuführungsstäbe aus bisher angewandten Metallen im Innern des Ofens fortfällt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizeinrichtung au elektrischer) Ofen, ge kennzeichnet durch ein Widerstandsheizele- ment aus Kohlenstoff mit einer die Ofenwand durchsetzenden, durch Verschraubung mit dem Widerstandsheizelement fest verbundenen Stromzuführung aus einem hitzebeständigen, karbidbildenden Metall, dessen Schmelzpunkt über 14000 C liegt und dessen elektrischer Widerstand höchstens 1,5 Obrn # n)m -. rn-1 be trägt. UNTERAN SPRt1CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführung aus Molybdän besteht. 2. Einrichtung nach) Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführung aua Tantal besteht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführung aus Wolfram besteht. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführung aus Chromnickel besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE201754X | 1936-12-31 |
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| CH201754A true CH201754A (de) | 1938-12-15 |
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|---|---|---|---|
| CH201754D CH201754A (de) | 1936-12-31 | 1937-11-19 | Heizeinrichtung an elektrischen Öfen. |
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| CH (1) | CH201754A (de) |
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1937
- 1937-11-19 CH CH201754D patent/CH201754A/de unknown
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