AT154607B - Elektrische Hochdruckmetalldampfentladungslampe, insbesondere für Projektionszwecke. - Google Patents

Elektrische Hochdruckmetalldampfentladungslampe, insbesondere für Projektionszwecke.

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AT154607B
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AT
Austria
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electrodes
discharge
high pressure
metal vapor
discharge lamps
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Inventor
Josef Dr Kern
Hermann Dr Krefft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


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  Elektrische   Iloehdruekmetalldampfe, ntladungslampe,   insbesondere für Projektionszwecke. 
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 mässig geringe Leuchtdichte. Insbesondere aber sind bei ihnen die langen Lichtbogen nicht so nahe nebeneinandergestellt bzw. aneinandergereiht, dass sie sich zu einer   einheitlichen Leuchtfläche   ergänzen. 



   Bei nach der Erfindung ausgebildeten Hoehdruekentladungslampen ist eine grosse Zahl von mehr oder weniger günstigen Ausführungsformen   möglich,   die sich voneinander vornehmlich durch die Anzahl der verwendeten Elektroden und ihre Anordnung im Entladungsgefäss, durch die zur Speisung der Elektroden verwendeten   Stromarten   und Phasenverhältnisse sowie durch die Art der Verbindung der Elektroden mit den Stromquellen unterscheiden. 



   Zur Speisung der   Entladungsbögen   werden vorzugsweise elektrisch voneinander getrennte Stromquellen, beispielsweise mehrere getrennte Transformatoren oder ein einziger Transformator mit mehreren getrennten   Sekundärwicklungen,   verwendet. Bei geeigneter Schaltung und Elektrodenanordnung ist es jedoch auch in vielen Fällen möglich, die verschiedenen Entladungsbögen mittels eines Transformators zu erzeugen, der mehrere in bestimmter Weise miteinander elektrisch verbundene Sekundärwicklungen besitzt. Unter Umständen rei, eht sogar eine einzige Stromquelle aus, wenn jedem Elektrodenpaar ein geeignet bemessener Widerstand vorgeschaltet wird. In der Regel ist eine phasenverschobene Speisung der einzelnen Stromkreis   zweckmässig,   in einzelnen Fällen sogar erforderlich. 



  Zur Erzielung einer solchen Phasenverschiebung können phasenverschobene Stromquellen benutzt oder auch in die Stromkreise verschiedenartige Widerstände, wie Drosselspulen, Kondensatoren oder rein Ohmsche Widerstände oder auch Kombinationen derselben, eingeschaltet werden. Zur genauen Einstellung der jeweils günstigsten Phasenverschiebung kann auch ein regelbarer Phasenschieber, z. B. ein Drehtransformator, Verwendung finden. Ferner besteht die Möglichkeit, die einzelnen Stromkreise mit verschiedenartigen elektrischen Strömen und auch Spannungen sowie Frequenzen zu betreiben, z. B. den einen Entladungsbogen mit Gleichstrom und einen andern mit Wechselstrom zu speisen. 



   Eine vorteilhafte Ausführungsform einer nach der Erfindung ausgebildeten Hochdruck- 
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 ist und vier rechtwinklig zueinander stehende, nach aussen vortretende Einschmelznippel für die Strom-   zuführungsdrähte   aufweist, mit vier im Quadrat angeordneten Glühelektroden versehen wird, deren 
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 gebildete Hochdruckentladungslampe beispielsweise an zwei elektrisch getrennte Wechselstromquellen kreuzweise angeschlossen und mit um etwa   900 phasenverschobenen Strömen   gespeist, so ergibt sich beim Betrieb die überraschende Erscheinung, dass nicht nur die beiden diagonal verlaufenden, abwechselnd aufeinanderfolgenden Entladungsbögen auftreten, sondern sich ausser diesen auch noch Entladungsbögen zwischen den benachbarten,

   von verschiedenen Stromquellen gespeisten Elektroden ausbilden und dass ferner diese Entladungsbögen so ineinanderfliessen, dass fast das gesamte, von den Elektroden begrenzte Feld zu einer gleichmässigen Leuchtfläche von ausserordentlich hoher   Leurht-   dichte, also zu einer idealen Lichtquelle für Projektionszwecke wird. 



   Bei einer weiteren günstigen Ausführungsform werden in einem kurzen, tonnenförmigen Entladungsgefäss zwei einander gegenüberstehende Reihen von je zwei oder mehreren geradlinig oder im Kreisbogen angeordneten Glühelektroden so eingebaut, dass der gegenseitige Abstand der Elektroden einer Reihe kleiner ist als der Abstand der beiden Elektrodenreihen, und ferner diese Elektroden unter Verwendung geeigneter, an sich bekannter Schaltungen so mit Strom gespeist, dass die Elektrodenreihen durch   mehrere Entladungsbögen überbrückt   werden, die   enganeinandergesehoben,   gegebenenfalls   zickzackförmig   aneinandergereiht sind oder sich sogar kreuzen. 



   Für den Betrieb der neuen Hochdruckdampflampe mit Drehstrom empfiehlt es sich, in Nähe des Gefässmittelpunktes drei Glühelektroden   dreieckförmig   oder vier Glühelektroden sternförmig anzuordnen. Es können aber auch im Entladungsgefäss sechs in Form eines Sechsecks angeordnete Elektroden benutzt und von drei elektrisch voneinander getrennten   Sekundärwicklungen   eines Drehstromtransformators gespeist werden. Die sechs Elektroden werden dabei so mit den drei Sekundärwicklungen des Transformators verbunden, dass je zwei gegenüberliegende Elektroden über einen Widerstand an die Enden einer   Sekundärwicklung   angeschlossen sind.

   In diesem Falle bilden sich nicht nur drei zeitlich aufeinanderfolgende, diagonal verlaufende Entladungsbögen, sondern auch Entladungsbögen zwischen den benachbarten und ausserdem noch Entladungsbögen zwischen den um 120  versetzten, von verschiedenen   Sekundärwicklungen   gespeisten Elektroden aus. Dabei fliessen alle Entladungsbögen derart ineinander über, dass fast das gesamte zwischen den Elektroden liegende Feld zu einer   Leuchtfläche   von weitgehend gleichmässiger Leuchtdichte wird. 



   Ferner können bei einer nach der Erfindung mehrere Entladungsbögen enthaltenden Hochdruckdampflampe die Glühelektrodenpaare derart in Lichtausstrahlungsrichtung hintereinander und seitlich dazu versetzt angeordnet sein, dass sich die Entladungsbögen, in Lichtausstrahlungsrichtung gesehen, zu einer   einheitlichen Leuchtfläche   ergänzen. 



   Wie an sich bekannt, kann die Hochdruckdampflampe ausser einem im Betrieb die Hochdruck- dampfatmosphäre liefernden Metallbodenkörper auch noch eine die Zündung erleichternde Gasfüllung von geeignetem Druck, z. B. Argon oder Neon von 20 mm Druck, enthalten. In der Regel wird die Menge des Metallbodenkörpers genau bemessen, u. zw. derart, dass das gesamte Metall im Betriebs- 

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 zustand des   Entladungsgefässes vollständig verdampft   und ferner der entstandene Metalldampf in beträchtlichem Masse überhitzt ist, damit die von der Dampfdichte abhängende Bogenspannung im Betriebe auch bei   Spannungs-und Temperaturschwankungen   der Umgebung weitgehend unverändert bleibt.

   Der Metallbodenkörper kann statt aus einem einzigen Metall auch aus einem Metallgemisch bestehen, so dass sich im Betrieb eine Mischlichtstrahlung ergibt, die aus den Spektren von zwei oder mehreren Metalldämpfen zusammengesetzt ist. 



   Die Hochdruckdampflampe kann ferner, wie an sich bekannt, Hilfselektroden besitzen, beispielsweise um die Lampe mit Sicherheit an sehr niedrigen Spannungen zünden und betreiben zu können. 



   Die nach der Erfindung   ausgebildeten Hochdruckdampflampen   werden in der Regel, wie an sich bekannt, mit   Kühleinrichtungen,   z. B. mit   Pressluftkühlung,   versehen. Meist wird es jedoch zweckmässig sein, das die Hochdruckentladungsbögen einschliessende Gefäss in einem   Mantelgefäss   unterzubringen, durch das Kühlwasser hindurch geleitet wird. 



   Auf der Zeichnung sind drei nach der Erfindung ausgebildete Hochdruckmetalldampfentaldungslampen schematisch veranschaulicht. 



   Fig. 1 stellt eine Hochdruckmetalldampflampe. mit aus Quarz oder einem hochschmelzenden Glas bestehendem kugelförmigem   Entladungsgefäss   dar, das vier rechtwinklig zueinander stehende, nach aussen vortretende Einsehmelznippel 2 besitzt, in denen   die Stromzuführungsdrähte 3   eingeschmolzen sind, die kreuzweise von den beiden voneinander elektrisch getrennten Transformatoren 4,5 über die   Vorschaltdrosseln   6, 7 phasenverschoben, u. zw. zweckmässig mit   90  Phasenverschiebung   gespeist werden. Das   Entladungsgefäss jf   enthält vier entladungsgeheizte, im Quadrat angeordnete Glühelektroden 8 von   üblicher   Bauart, die zur Herabsetzung der   Elektrodenfälle,   mit stark elektronenemittierenden Stoffen, z.

   B. mit Erdalkalimetalloxyden,   Thoriumoxyd   oder Gemischen aus solchen Oxyden, versehen sind. Das Entladungsgefäss 1 enthält ferner eine die Zündung der Lampe erleichternde Gasfüllung, beispielsweise eine Füllung aus Neon oder Argon oder ein Gemisch von Neon und Argon oder Helium mit einem Druck von 10bis 30 mm, sowie einen im Betriebe völlig verdampfenden Quecksilberbodenhörper 9. Beim Betriebe der Lampe bilden sich phasenverschobene Entladungsbögen sowohl zwischen den gegenüberstehenden als auch den benachbarten Elektroden aus, wobei fast das gesamte, zwischen den Elektroden liegende Feld als   Leuchtfläche   von ausserordentlich hoher Leuchtdichte wirkt. Im mittleren Feldteil fliessen dabei die Entladungsbögen so sehr ineinander über, dass sie kaum mehr voneinander unterschieden werden können. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Hochdruckdampflampe besitzt das Entladungsgefäss eine kurze, tonnenförmige Gestalt. Es besteht zweckmässig aus einem kurzen Quarzrohr 10 mit an beiden Enden   angeschmolzenen   Anschlusskappen   11,   in denen die   Stromzuführungsdrähte   3 eingeschmolzen sind. 



  Das Entladungsgefäss enthält zwei Paare von Elektroden   12, 13   und 14, 15, die sich in einem Abstand von etwa 5   ? ? ? gegenüberstehen,   während der Abstand der Elektroden eines Paares von den entsprechenden des andern Paares nur einige Millimeter beträgt. Die Speisung der Elektroden erfolgt mittels eines Transformators 16, der drei   Sekundärwicklungen   17, 18, 19 besitzt, die so miteinander kaskadenförmig verbunden und an die Elektroden der Lampe angeschlossen sind, dass in jeder Halbwelle des Wechselstromes die beiden Elektroden 12, 14 der unteren Reihe und auch die beiden Elektroden   13, 15   der oberen Reihe je die gleiche Polarität aufweisen.

   Beim Betrieb der Lampe führt dann die Wicklung 19   zn   einem Entladungsbogen zwischen den Elektroden 72 und 13, die Wicklung 18 zu einem zweiten Entladungsbogen zwischen den Elektroden 12 und 15 und die Wicklung 17 zu einem dritten Entladungsbogen zwischen den Elektroden 14 und   15.   Es ergibt sich also ein N-förmiges Entladungsbild. Statt zweier Elektrodenpaare können auch drei oder noch mehr Elektrodenpaare verwendet und nebeneinander gereiht und dementsprechend fünf und mehr   Sekundärwicklungen   vorgesehen sein. 



   In Fig. 3 ist eine Hochdruckdampflampe für Drehstrombetrieb veranschaulicht, deren kugelförmiges Entladungsgefäss sechs Glühelektroden 20 enthält, die in Form eines Sechsecks um den Mittel- 
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 ordnet sind. Zur Speisung der   Glühelektroden   20 dient ein Drehstromtransformator 21 mit im Dreieck geschalteten   Primärwicklungen   22, 23, 24. Die drei Sekundärwicklungen 25, 26, 27 sind voneinander elektrisch getrennt und über Strombegrenzungsdrosseln   28,   29, 30 derart zyklisch vertauscht an die Elektroden 20 angeschlossen, dass die beiden Enden jeder   Sekundärwicklung   jeweils mit zwei einander diagonal gegenüberstehenden Elektroden 20 in Verbindung stehen.

   Beim Betrieb dieser Lampe bilden sieh eine grosse Anzahl phasenverschobener Entladungsbögen aus, u. zw. diagonal verlaufende Entladungsbögen zwischen den gegenüberstehenden Elektroden sowie den Seiten des Sechsecks folgende Entladungsbögen zwischen benachbarten Elektroden und schliesslich Entladungsbögen zwischen Elektroden, die um 120  versetzt sind. Alle diese Entladungsbögen ergeben zusammen eine hervorragend gute und gleichmässige Ausleuchtung des von den Elektroden begrenzten Feldes. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Elektrische Metalldampfentladungslampe, bei der in einem gemeinsamen Entladungsraum drei oder mehrere Elektroden untergebracht und so geschaltet sind, dass im Betrieb der Lampe zwei <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT154607D 1936-11-24 1937-10-27 Elektrische Hochdruckmetalldampfentladungslampe, insbesondere für Projektionszwecke. AT154607B (de)

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AT154607D AT154607B (de) 1936-11-24 1937-10-27 Elektrische Hochdruckmetalldampfentladungslampe, insbesondere für Projektionszwecke.

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