AT153948B - Gleichwellensendersystem. - Google Patents

Gleichwellensendersystem.

Info

Publication number
AT153948B
AT153948B AT153948DA AT153948B AT 153948 B AT153948 B AT 153948B AT 153948D A AT153948D A AT 153948DA AT 153948 B AT153948 B AT 153948B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
phase
frequency
transmitter
switched
daughter
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Lorenz C Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lorenz C Ag filed Critical Lorenz C Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT153948B publication Critical patent/AT153948B/de

Links

Landscapes

  • Transmitters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gleichwellensendersystem. 



   Es ist bei Gleichwellensendern bekannt (vgl. französisches Patent Nr. 650013), die Tochtersender, d. h. Sekundärsender, nicht direkt zu steuern, sondern eigenerregt laufen zu lassen und die Übereinstimmung mit dem Muttersender, d. h. dem Hauptsender, durch eine phasen-oder frequenzabhängige Einrichtung zu kontrollieren. Zu diesem Zwecke wird sowohl eine vom Muttersender abgeleitete Frequenz als auch eine vom Toehtersender abgeleitete Frequenz zu einer Regeleinrichtung geführt, z. B. einer   Brückenanordnung,   die eine Frequenzregelung des   Tochtersenders   bewirkt, wenn die Frequenzen beider Sender nicht miteinander übereinstimmen. 



   Ein solcher Vergleich wird meist mit   Nieder- oder Mittelfrequenzen durchgeführt,   die durch Frequenzteilung gewonnen werden. Es ist auch vorgeschlagen worden, die Sendefrequenzen direkt miteinander zu vergleichen. Die Anordnung ist meist solel er Art, dass vom Muttersender eine niedrige Frequenz abgeleitet wird, die über Kabel nach dem   Toehtersender   übertragen wird. Am Tochtersender kann entweder eine gleiche Frequenzteilung geschehen, worauf die Niederfrequenzen miteinander verglichen werden oder die vom Muttersender übertragene Frequenz kann auf die Tochterfrequenz wieder vervielfacht werden, worauf dann der Vergleich stattfindet. 



   Die Erfindung sieht sowohl eine Vervielfachung der vom   Tochtersender   abgeleiteten Frequenz auf ein Vielfaches der Sendefrequenz als auch eine Vervielfachung der vom Muttersender übertragenen Frequenz auf dieses Vielfache der Sendefrequenz vor, worauf beide miteinander verglichen werden. 



   Die Anordnung gemäss der Erfindung hat die im folgenden beschriebenen Vorteile. 



   Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines Beispiels der neuen Anordnung, Fig. 2 das Schaltbild einer Einrichtung, die ein Teil der in Fig. 1 gezeigten Anordnung ist. 



   Erfahrungsgemäss entstehen bei der Übertragung der vom Muttersender abgeleiteten Niederfrequenz Phasensprünge auf dem Verbindungskabel, die ein sofortiges Nachregeln der Tochterfrequenz erfordern. Um die Regelgenauigkeit der Anordnung zu erhöhen, wird die in der neuen Anordnung vorgesehene weitere Vervielfachung bewirkt, die nur dem Vergleich dient. In Fig. 1 bedeutet   I   den Muttersender, II den Tochtersender. Die Steuerstufen beider sind mit M bzw. T bezeichnet, die Frequenz betrage 106 Hz. Die Frequenz des Muttersenders wird einer   Fri'quenzteilereinrichtung 1   zugeführt, die beispielsweise eine   500faehe   Teilung auf 2000 Hz bewirkt.

   Diese Niederfrequenz wird über eine Fernleitung F zum Tochtersender II übertragen, wo in der   Vervielfaehungseinrichtung   2 eine Vervielfachung auf die Sendefrequenz von 106 Hz stattfindet. Bei den bisher bekannten Anordnungen wird diese Frequenz, die der Einrichtung 2 entnommen wird, direkt mit der   Tochterfrequenz,   die ebenfalls   106 Hz beträgt,   in der Kontrolleinrichtung P, z. B. einer   Phasenbrüeke,   verglichen und bei etwaigen Abweichungen die Tochterfrequenz mittels einer Reguliereinrichtung R korrigiert. 



   Der Erfindung gemäss wird in jede Zuleitung zur Einrichtung P eine ervielfachungseinrichtung 2 eingeschaltet, die eine Vervielfachung auf beispielsweise 107 Hz bewirkt. Die Einrichtung P hat so die zehnfache Regelgenauigkeit gegenüber den bisher bekannten Anordnungen. Tritt auf der Fernleitung F ein Phasensprung von beispielsweise   10 auf,   so würde sich nach der   Vervielfachungsstufe   2 eine Änderung der Phase von   5000 ergeben.   Da aber Vielfache von   2 unberücksichtigt   bleiben, ergibt sich eine Phasenänderung von   140 ,   die von der Kontrolleinrichtung P nachgeregelt wird.

   Phasensprünge auf der Fernleitung, die so gering sind, dass sie von den bisher bekannten Regeleinrichtungen nicht berücksichtigt werden, werden von einer Einrichtung gemäss der Erfindung ausgeregelt, da die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Genauigkeit in dem angegebenen Beispiel zehnmal so gross als sonst ist. Je nach der gewünschten Genauigkeit kann die Vervielfachung noch weiter getrieben werden. 



  In Fig. 2 ist das Ausführungsbeispiel einer Phasenbrücke angegeben. Die vom Muttersender hergeleitete Frequenz von beispielsweise 107 Hz wird über eine Kopplungsspule L 1 den Zweigen L 2, L 2'der Brückenanordnung zugeführt, in denen Gleichrichter G liegen. Die andern Zweige der Brücke werden von Widerständen R 1, R 2 gebildet. Zwischen zwei Eckpunkten der Brücke liegt eine Spule L 3, der die um 900 verschobene Tochterfrequenz T über eine Spule L 4 zugeführt wird. Die beiden andern Eckpunkte der Brücke sind an ein Zeigerinstrument J und eine Verstärkeranordnung V angeschlossen, die ihrerseits über irgendwelche Regelvorrichtungen, z. B. einen Parallelkondensator zum Schwingungskreis, den Tochterquarz oder die Steuerstufe T beeinflusst. 



  Gemäss der weiteren Erfindung ist das Instrument J so ausgebildet, dass bei starken Ausschlägen seines Zeigers, nämlich Ausschlägen über einen bestimmten, vorher festgelegten Wert hinaus, die von der Phasenbrücke beherrschte Regeleinrichtung abgeschaltet wird. Dies geschieht mit Hilfe von Kontakten K, die z. B. mit dem Zeiger zusammenwirken. Der das Instrument durchfliessende Ausgleichsstrom fliesst jedoch dabei weiter. Gleichzeitig mit dem Abschalten der Regeleinriehtung wird eine Phasendreheinrichtung eingeschaltet, die bei grossen Phasensprüngen die Phase des Toehtersenders so weit zurückdreht, bis der Ausschlag des Instrumentes geringer ist als der festgelegte Wert. 



  Die Phasendreheinrichtung besteht, wie weiter oben schon angegeben ist, aus einem Kondensator, der parallel zum Schwingungskreis bzw. zum Quarzoszillator des Tochtersenders oder dessen Steuerstufe T liegt. 



  Durch den Kontakt K wird z. B. ein Kondensator grösserer Kapazität eingeschaltet, der eine Grobregelung vornimmt, während mit dem Instrument ein kleinerer Kondensator verbunden ist, der die Feinregelung durchführt. Nach Öffnen des vorher geschlossenen Kontaktes K ist die Regeleinrichtung der Phasenbrücke wieder eingeschaltet und regelt jetzt den Tochterquarz langsam nach. 



  Durch die neue Anordnung ist sowohl ein einwandfreies Regeln bei geringen Phasen-oder Frequenzabweichungen möglich als auch eine einwandfreie, schnelle Korrektion bei grossen Abweichungen infolge plötzlicher grosser Phasensprünge, z. B, auf der Fernleitung, welche die vom Muttersender abgeleitete Frequenz zum Tochtersender überträgt. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. GIeichwellensendersystem, bei dem Phasen-oder Frequenzabweichungen der Sendestationen durch eine phasenempfindliche Einrichtung miteinander verglichen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die zu vergleichenden Frequenzen nach einer Vervielfachung über die Trägerfrequenz des Systems hinaus der phasenempfindlichen Einrichtung zugeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Gleichwellensendersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass plötzliche grosse Abweichungen von Frequenz oder Phase der zu vergleichenden Frequenzen oder von beiden durch eine Phasendreheinrichtung ausgeglichen werden, die nach Ausschalten der phasenempfindlichen Einrichtung eingeschaltet wird.
    3. Gleichwellensendersystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschalten der phasenempfindlichen Einrichtung und das Zuschalten der Phasendreheinrichtung durch ein Instrument erfolgt, welches durch die phasenempfindliche Einrichtung selbst betätigt wird.
    4. Gleichwellensendersystem nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Ausschlag des von der phasenempfindlichen Einrichtung gesteuerten Instruments über einen bestimmten vorher festzulegenden Wert hinaus Kontakte betätigt werden, die das Abschalten der phasenempfindlichen Einrichtung bewirken.
AT153948D 1936-06-18 1937-06-09 Gleichwellensendersystem. AT153948B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE153948X 1936-06-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT153948B true AT153948B (de) 1938-07-25

Family

ID=29261140

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT153948D AT153948B (de) 1936-06-18 1937-06-09 Gleichwellensendersystem.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT153948B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931177C (de) * 1939-11-30 1955-08-01 Telefunken Gmbh Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier Impulsreihen mit gleicher Impulsfolgefrequenz und einstellbarer gegenseitiger Phasenlage
DE955698C (de) * 1942-08-05 1957-01-10 Philips Nv Vorrichtung zur UEberwachung einer Hochfrequenz-Energieleitung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931177C (de) * 1939-11-30 1955-08-01 Telefunken Gmbh Schaltungsanordnung zur Erzeugung zweier Impulsreihen mit gleicher Impulsfolgefrequenz und einstellbarer gegenseitiger Phasenlage
DE955698C (de) * 1942-08-05 1957-01-10 Philips Nv Vorrichtung zur UEberwachung einer Hochfrequenz-Energieleitung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE821047C (de) Schaltung zur Erzeugung einer Spannung, die ein Mass fuer die Frequenz einer Hochfrequenzschwingung ist
AT153948B (de) Gleichwellensendersystem.
DE862916C (de) Schaltungsanordnung mit einer Anzahl parallelgespeister Verstaerker
DE577643C (de) Sendeschaltung mit Regelung und Stabilisierung der Frequenz durch lange Rueckkopplungsleitungen
DE672242C (de) Einroehrenschaltung, bei der eine Schwingkreisinduktivitaet und eine veraenderbare Kapazitaet in Reihe zwischen zwei gegenphasig erregten Elektroden liegen
DE851359C (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung der Schwingungsfrequenz eines rueckgekoppelten Schwingungserzeugers, insbesondere fuer die Frequenzumtastung bei Wechselstromtelegraphie
EP0142020A2 (de) Optische Übertragungsstrecke
DE945853C (de) Symmetrischer Modulator
DE632327C (de) Roehrenschaltung unter Verwendung einer Roehre mit mehreren Gittern
DE715017C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Einregulierung der Frequenz eines Oszillators auf die Frequenz eines zweiten Oszillators
DE610458C (de) Verfahren zur Einhaltung eines vorgeschriebenen Leistungsflusses zwischen synchronen Wechselstromnetzen
AT160516B (de) Trägerfrequenzsystem.
DE705482C (de) Eingangsschaltung fuer Peilempfaenger nach der Minimummethode
DE869222C (de) UEberlagerungsempfaenger
DE622151C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Regelung der Spannung in Drehstromnetzen
AT204608B (de) Modulierter Radiosender mit mindestens zwei Endverstärkerkanälen
DE1416178B2 (de) Frequenz- und amplitudenstabilisierte mikrowellen-oszillatorschaltung
DE613356C (de) Modulationsverfahren
DE1131900B (de) Verfahren zur Umwandlung mechanischer Verschiebungen oder Schwingungen in elektrische Strom- oder Spannungswerte
AT150424B (de) Gleichwellensendersystem.
AT221175B (de) Spannungskomparator mit mindestens einer Spannungskomparatorstufe
DE727165C (de) Anwendung der Anordnung zur Steuerung von Gleichwellensendern ueber Kabel
AT138554B (de) Verfahren zur Einregelung einer elektrischen Übergabeleistung zwischen zwei Krauftnetzen auf einen vorgeschriebenen Betrag.
AT157213B (de) Trägerfrequenzanlage.
AT158228B (de) Anordnung zur Frequenzbeeinflussung eines Röhrenoszillators.