AT204608B - Modulierter Radiosender mit mindestens zwei Endverstärkerkanälen - Google Patents

Modulierter Radiosender mit mindestens zwei Endverstärkerkanälen

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AT204608B
AT204608B AT313655A AT313655A AT204608B AT 204608 B AT204608 B AT 204608B AT 313655 A AT313655 A AT 313655A AT 313655 A AT313655 A AT 313655A AT 204608 B AT204608 B AT 204608B
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  Modulierter Radiosender mit mindestens zwei   Endverstärkerkanälen     Die Erfindung bezieht sich auf Rundfunksender mit mehreren Endverstärkerkanälen, welche zueinander parallel an einer einzigen Hochfrequenzspannungsquelle liegen. Unter normalen Arbeitsbedingungen ist hier die Ausgangsleistung des Senders die Summe der Ausgangsleistungen der Endverstärkerkanäle, aber im Fall, dass einer der Kanäle unterbrochen wird, kann der Betrieb, wenn auch bei verminderter Ausgangsleistung, durch die andern Kanäle aufrechterhalten werden. Solche Mehrkanalsendeeinrichtungen. sind von besonderem Wert, wenn die Kosten für eine 100 %ige Ersatzanlage vermieden werden sollen. 



  Es müssen, jedoch Vorkehrungen getroffen werden, um relativ lange Betriebsunterbrechungen, z. B. bei einer Rundfunksendung, zu vermeiden. Dies ist auch besonders bei sehr hohen Frequenzen wichtig, wenn die gewünschte Ausgangsleistung die Benutzung von mehreren Ausgangsröhren erfordert, welche nicht als eine einzige Gruppe arbeiten können. 



  Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Mehrkanalsendestationen, in welchen die Endverstärkerkanäle Frequenzvervielfachungsstufen enthalten und in denen Einrichtungen für die Sicherung eines gez wünschten Phasenverhältnisses zwischen den Ausgängen der Kanäle des Senders infolge des Phasenlaufes in den einzelnen Kanälen vorgesehen sind. Die Einschaltung von Frequenzvervielfachungsstufen in einen Endverstärkerkanal ist in Sendern mit Ausgangsfrequenzen von über 30 MHz allgemein üblich, besonders (aber nicht ausschliesslich) wenn die Sendung durch Winkelmodulation, z. B. Frequenz- oder Phasenmodulation, erfolgt. 



  Der erfindungsgemässe modulierte Radiosender mit mindestens zwei Endverstärkerkan lenist gekennzeichnet durch mindestens eine Modulationsspannungsquelle, mindestens zwei Steuersendestufen, mindestens eine Schaltstufe zur Zuführung der Modulationsspannung an eine bestimmte Steuersendestufe, min- destens eine Schaltstufe zum Anschluss der modulierten Ausgangsspannung einer der Steuersendestufen an mindestens zwei Endverstärkerkanäle, die alle je eine Phaseneinstellstufe und eine Frequenzvervielfacher- stufe besitzen, weiters gekennzeichnet durch eine auf die Phasendifferenz zwischen den Ausgangsspannungen eines bestimmten Endverstärkerkanales und des weiteren Endverstärkerkanales ansprechende Phasendiskriminatorstufe,

   wobei diese Phasendiskriminatorstufe eine Steuerspannung für die Phaseneinstellstufe des weiteren Endverstärkerkanales abgibt und schliesslich weiter gekennzeichnet durch je eine Stromversorgungsregelstufe für jeden Kanal, welche eine Steuerung der Stromversorgung des betreffenden Endverstärkerkanales auf eine gewünschte Spannung innerhalb eines kontinuierlichen Bereiches von im wesentlichen Nullspannung bis zur vollen Betriebsspannung bewirkt. 



  Ein solcher Radiosender besitzt vorteilhafterweise mehrere zusammenarbeitende Antennensysteme, welche gegeneinander eine Impedanz besitzen, die praktisch gleich Null ist und von denen je eines in einem Verstärkerkanal liegt. 



  Solche Mehrkanalsender sind nach der weiteren Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass n (n - 3) Mehrkanalsender, die mit verschiedenen streng voneinander getrennten Trägerfrequenzen arbeiten, je m (m-2) Kanäle besitzen und eine Anzahl von m zusammenarbeitenden Antennensystemen mit einer im wesentlichen Null betragenden gegenseitigen Impedanz und m Kopplungsstufen vorgesehen sind, von denen jede ein entsprechendes Antennensystem zu einem entsprechenden Kanal eines jeden Mehrkanalsenders koppelt.   

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   Schliesslich ist nach der weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen, dass jede Kopplungsstufe   (n-l)   Kombinationsnetzwerke besitzt, von denen jedes zwei Eingangspunkte und einen Ausgangspunkt besitzt und wobei das erste der Netzwerke zwei mit einem entsprechenden von zwei Kanälen gekoppelten Eingangspunkt und jedes folgende Netzwerk einen mit dem Ausgang des jeweils vorhergehenden Netzwerkes verbundenen Eingangspunkt besitzt, der andere Eingangspunkt mit einem entsprechenden der übrigen Kanäle verbunden ist und der Ausgangspunkt des   (n - 1) sten Netzwerkes   mit einem entsprechenden Antennensystem gekoppelt ist. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Figuren näher beschrieben. Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm einer Rundfunksendeschaltung, die ein Mehrkanalsendegerät gemäss der Erfindung enthält, und Fig. 2 eine Rundfunksendeanlage mit drei   Mehrfachsendegeräten   gemäss der Erfindung, welche an ein und derselben Antennenanordnung liegen. 



   In Fig. 1 wird eine Rundfunksendeanlage mit einem Zweikanalsendegerät gemäss der Erfindung gezeigt. Das Gerät benützt zwei übliche Sender für die halbe Leistung, die mit A und B bezeichnet sind. 



   Der Sender A enthält den Steuersender 1 und   einen Endverstärkerkanal   mit einer Phaseneinstellstufe 2. 



  Diesem folgt eine Frequenzvervielfacherstufe 3, eine Endverstärkerstufe 4 und eine Filterstufe 5. Jede dieser Stufen erhält ihre Betriebsspannung aus dem Netz 6 über eine Spannungsregelstufe 7. Ähnlich enthält der Halbsender   Beine Steuersendestuie 8.   der ein Endverstärkerkanal mit einer Phaseneinstellstufe 9, eine Frequenzvervielfacherstufe 10, eine   Endverstärkerstufe   11 und eine Filterstufe 12 folgt, wobei alle diese Stufen ihre Betriebsspannung über eine Spannungsregelstufe 13 erhalten. 



   Jede der Steuersendestufen 1 und 8 enthält einen Hochfrequenzausgang, der durch Modulationssignale einer Signalquelle 14 moduliert ist, wie z. B. Signale einer von einem Rundfunkstudio ankommenden Leitung. 



   Im Betrieb ist die Ausgangsspannung nur einer Steuersendestufe notwendig. Aus diesem Grunde ist eine Schaltstufe 15 vorgesehen, welche die Modulationssignale an diejenige Steuersendestufe anschaltet, welche jeweils in Betrieb ist. Weiters ist eine Schaltstufe 16 vorgesehen, durch welche die jeweils in Betrieb befindliche Steuersendestufe an die beiden   Endverstärkerkanäle   angeschlossen wird. 



   Die Fig. 1 zeigt den Fall, in welchem die Steuersendestufe 1 in Betrieb ist und die Steuersendestufe 8 alle ihre Betriebsspannungen mit den normalen Betriebswerten erhält und bereit ist, beim Umschalten der Schalterstufen 15 und 16 in Betrieb genommen zu werden Der   Eodverstärkerkanal   mit den Stufen 2, 3,4 und 5 und der   Endverstärkerkanal   mit den Stufen 9, 10, 11 und 12 werden somit von der Steuersendestufe 1 betrieben. Die Ausgangsspannungen der beiden   Endverstärkerkanäle   werden zu den entsprechenden Antennen 17 und 18 geführt, welche so angeordnet sind, dass sie als eine Anordnung arbeiten, welche die gewünschte Richtwirkung ergibt.

   Vorzugsweise sind die Antennen 17 und 18 so angeordnet, dass sie eine gegenseitige Impedanz besitzen, die im wesentlichen Null ist, so dass ein Ausbleiben der Erregung der einen Antenne nicht die Impedanzen ändert, welche durch die andere Antenne dargestellt wird. 



   Es ist zu beachten, dass sich in dem beschriebenen Sender   die Veränderungen von Frequenz   und Phase. welche in der Steuersendestufe auftreten, auf den Ausgang beider Kanäle in gleicherweise auswirken. Es ist aber nicht sicher, dass die Phasenänderungen in den   beidenEndverstärkerkanälenidentisch   sind.. 



  Auch wenn sie anfangs miteinander identisch sind, besteht der Nachteil, dass verschiedene Phasenänderungen während des Betriebes vorkommen. 
 EMI2.1 
 Zweck ist dort eine Phasendiskriminatorstufe 19 vorgesehen, deren beide Eingänge mit den Ausgängen der Endverstärkerkanäle verbunden sind. Die   Diskriminatorstufenausgangsspannung,   die aus der obengenannten Phasenänderungsdifferenz abgeleitet wird, wird über die Schaltstufe 20 zur Steuerung einer der Phaseneinstellstufen 2 und 9 geleitet, um die Phasendifferenz zwischen den Endverstärkerkanälen auf einem gewünschten Wert konstant zu halten, welcher üblicherweise Null ist. Im Falle der Fig. 1 wurden z. B. der Kanal A und die Diskriminatorausgangsspannung benutzt, um die Phase des Kanals B in bezug auf diejenige des Kanals A zu halten. 



   Es ist zu beachten, dass, da die Phaseneinstellung vor der Frequenzvervielfacherstufe erfolgt, ein gegebener Phasendifferenzwert an den Kanalausgängen bereits durch eine   verhältnismässig kleine   Änderung des Eingangswertes des Frequenzvervielfachers geändert wird. Wenn z. B. die Frequenzvervielfacherstufe 10 so eingestellt ist, dass sie verdreifacht, dann erfordert eine Phasendifferenz von   1200   zwischen den   Endverstärkerausgängen   nur eine Verschiebung von 400 in der   PhaseneinsteI rufe.   Diese Verringerung 

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AT313655A 1954-07-07 1955-06-02 Modulierter Radiosender mit mindestens zwei Endverstärkerkanälen AT204608B (de)

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AT313655A AT204608B (de) 1954-07-07 1955-06-02 Modulierter Radiosender mit mindestens zwei Endverstärkerkanälen

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