AT153493B - Verfahren zum Metallfreilassen bestimmter Stellen auf durch Metallbedampfung im Vakuum zu metallisierenden Unterlagen. - Google Patents

Verfahren zum Metallfreilassen bestimmter Stellen auf durch Metallbedampfung im Vakuum zu metallisierenden Unterlagen.

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AT153493B
AT153493B AT153493DA AT153493B AT 153493 B AT153493 B AT 153493B AT 153493D A AT153493D A AT 153493DA AT 153493 B AT153493 B AT 153493B
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  Verfahren zum Metallfreilassen bestimmter Stellen auf durch Metallbedampfung im Vakuum zu metallisierenden Unterlagen. 
 EMI1.1 
 

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 bedrucken und wieder aufspulen, ohne dass hiebei die nicht bedruckten Teile fettig werden. Hierauf wird die Rolle in die Bedampfungseinrichtung eingesetzt, das Band von der Rolle aufgespult, an der Bedampfungsdüse vorbeigeführt und wieder aufgespult. 



   In solchen Fällen, in denen es auf scharfe Metallränder ankommt, ist es jedoch besser, das Bedrucken erst in dem unter Vakuum stehenden Bedampfungsgefäss unmittelbar vor der Bedampfung vorzunehmen, damit das Fett keine Zeit hat seine Ränder zu verwischen. 



   Das Verfahren ist anwendbar für Aufdruck aller Art, also z. B. auch zu Reklamezwecken auf Einwickelpapier oder zu ähnlichen Zwecken. 



   Ferner eignet es sich sehr gut zur Herstellung von metallisiertem Papier, wie es für den Zusammenbau von elektrostatischen Kondensatoren Verwendung finden kann. Durch Markierungen nach bestimmten Papierlängen, z. B. mit Fett, kann man bei der Herstellung des metallisierten Papiers metallfreie Marken anbringen, die später beim Zusammenbau eines Kondensators einen Hinweis geben für die aufgewickelte wirksame Länge des Papiers. Da bei diesen Kondensatoren das metallisierte Papier meist einen metallfreien Rand besitzen muss, kann dieser Rand ebenfalls durch Einfetten oder durch Aufbringen eines andern niederschlaghindernden Stoffes vor der Bedampfung hergestellt werden. 



   Man kann das angegebene Verfahren auch zur Herstellung solcher Kondensatoren verwenden, bei denen der Metallniederschlag auf Glimmerplatten oder auf Platten aus keramischem Material aufgebracht wird. Hiebei werden vor der Metallisierung die metallfreizulassenden Stellen der Platten mit den genannten Stoffen bedeckt. 



   Auch zur Herstellung von Widerständen eignet sich das Verfahren. Bringt man nämlich durch Metallaufdämpfung dünne Metallschichten auf Isolierstoffbänder auf, so stellt der Metallbelag des Bandes einen Ohmschen Widerstand dar. Dieser-Widerstand kann dadurch noch vergrössert werden, dass die Metallschicht mäanderartig auf dem Band verläuft. Zu diesem Zweck braucht man nur das Band vor der Bedampfung mäanderartig mit einem niederschlaghindernden Stoff, z. B. mit Fett, zu bedrucken, der diejenigen Stellen bedeckt, die bei der Bedampfung von Metall frei bleiben sollen. 



  In dieser Weise mäanderartig metallisierte Papierbänder kann man zu Wickeln aufrollen und erhält so sehr brauchbare Ohmsche Widerstände für elektrotechnische Zwecke, die sich beispielsweise sehr gut für Kombinationen von Widerständen und Kapazitäten eignen. 



   Auch elektrische Scheibenspulen lassen sich in entsprechender Weise herstellen. Man braucht nur auf einem Isolierstoffband Längsstreifen beispielsweise mit Fett aufzubringen. Beim darauffolgenden Bedampfen ergeben sich zwischen den Fettstreifen Metallstreifen, die nach dem Aufwickeln des Papiers Scheibenspulenwicklungen darstellen, die parallel oder beispielsweise zur Erzeugung sehr hoher Spannungen in Serie miteinander verbunden werden können. 



   Auch zur Herstellung von Kinofilmen eignet sich das angegebene Verfahren, wenn man das zu projizierende Bild auf einem durchsichtigen Filmband in Form eines Metallrasters aufbringt. Die zwischen den Rasterpunkten freibleibenden Stellen werden zunächst mit einem niederschlaghindernden Stoff, z. B. mit Fett, aufgedruckt. Dann wird der Film mit Metall bedampft. In dieser Weise hergestellte Bilder haben den Vorteil, dass die metallisierten lichtundurchsichtigen Punkte das Licht stark reflektieren und nicht absorbieren, wie es die schwarzen Stellen bei den bisherigen Filmen tun. Wenn aber eine geringere Absorption stattfindet, wird der Film während der Vorführung weniger stark erhitzt. 



   Man kann das angegebene Verfahren auch für Tonfilmaufnahmen verwenden, indem man beispielsweise einen ölführenden Körper, vorzugsweise aus nachgiebigem Werkstoff entsprechend den aufgezeichneten Tonschwingungen mit leichter Reibung auf dem Filmband schwingen lässt, wobei er auf dem vorbeilaufenden Filmband einen Ölhauch aufzeichnet, dessen Grenze sich entsprechend den Tonschwingungen verändert. Nach dieser Aufzeichnung wird das Band durch Metallbedampfung entwickelt und kann dann in bekannter Weise für die Tonwiedergabe mit auffallendem oder durchfallendem Licht verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Metallfreilassen bestimmter Stellen auf durch Metallbedampfung im Vakuum zu metallisierenden Unterlagen, dadurch gekennzeichnet, dass auf die freizulassenden Stellen vor der Metallisierung ein bei Erhitzung im   Vakuum Dämpfe   hergebender Stoff in flüssigem oder halbflüssigem Zustand aufgebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als niederschlaghindernder Stoff ein Kohlenwasserstoff oder ein kohlenwasserstoffähnlicher Stoff verwendet wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und'2, dadurch gekennzeichnet, dass als niederschlag- hindernder Stoff ein Fett oder ein 01 oder ein fett-oder ölähnlicher Stoff verwendet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der niederschlaghindernde Stoff auf die freizulassenden Stellen hauchdünn aufgebracht wird.
    5. Verfahren nach Anspruch I. oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass als niederschlaghindernder Stoff ein Stoff verwendet wird, dessen Kapillarkraft bei der Behandlungs- temperatur klein ist. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die freizulassenden Stellen mit dem niederschlaghindernden Stoff bedruckt werden.
    7. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden zur Metallisierung von Bändern, dadurch gekennzeichnet, dass die zu bedampfenden Bänder in dem Bedampfungsgefäss unmittelbar vor der Bedampfung mit dem niederschlaghindernden Stoff bedruckt und dann bedampft werden.
    8. Verfahren zur Herstellung von metallisierten Papieren, die mit Reklameaufdrucken versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Reklameaufdruck oder der übrige Teil des Papiers durch Aufbringen eines niederschlaghindernden Stoffes gemäss Anspruch 1 oder einem der sechs folgenden von Metall freigehalten wird.
    9. Verfahren zur Herstellung von metallbedampftem Isolierstoffband, z. B. Papier für Wickelkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass zur Markierung der Länge des metallisierten Bandes in gewissen Abständen metallfreie Stellen mit dem Verfahren gemäss Anspruch 1 oder einem der sechs folgenden hergestellt werden.
    10. Verfahren zur Herstellung von metallbedampftem Dielektrikum für Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass der metallfreie Rand durch ein Verfahren nach dem Anspruch 1 oder einem der sechs folgenden hergestellt wird.
    11. Verfahren zur Herstellung dünner metallischer Widerstandsschichten auf Isolierstoff durch Metallbedampfen, dadurch gekennzeichnet, dass mäanderförmige Metallschichten durch Aufbringen eines niederschlaghindernden Stoffes auf die nicht zu metallisierenden Stellen gemäss Anspruch 1 oder einem der sechs folgenden hergestellt werden.
AT153493D 1936-03-30 1937-03-23 Verfahren zum Metallfreilassen bestimmter Stellen auf durch Metallbedampfung im Vakuum zu metallisierenden Unterlagen. AT153493B (de)

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AT153493D AT153493B (de) 1936-03-30 1937-03-23 Verfahren zum Metallfreilassen bestimmter Stellen auf durch Metallbedampfung im Vakuum zu metallisierenden Unterlagen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749108C (de) * 1939-02-10 1944-11-23 Verfahren zur Herstellung gemusterter Metallisierungen
DE1263449B (de) * 1959-04-08 1968-03-14 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von metallbedampften Isolierstoff-Folien

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