AT153454B - Abblendevorrichtung für Schirmleuchten mit beliebiger Lichtquelle. - Google Patents

Abblendevorrichtung für Schirmleuchten mit beliebiger Lichtquelle.

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AT153454B
AT153454B AT153454DA AT153454B AT 153454 B AT153454 B AT 153454B AT 153454D A AT153454D A AT 153454DA AT 153454 B AT153454 B AT 153454B
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Reichsbahn Ges Reichsbahn Zent
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abblendevorrichtung für Schirmleuchten mit beliebiger Lichtquelle. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Abblendevorrichtung für   Schirmleuchten   mit beliebiger
Lichtquelle unter Verwendung einer den Lichtausfall senkrecht nach unten hindernden Abschirmung. 



   Zur Herbeiführung einer hinreichenden Verdunkelung von Beleuchtungsanlagen, die auch im Falle eines feindlichen Luftangriffes aus irgendwelchen Ursachen nicht völlig ausgeschaltet werden können, hat es sich als notwendig erwiesen, den Ausfall von direktem Licht aus Schirmleuchten nach oben, nach den Seiten und auf den Erdboden unmöglich zu machen. Diese Forderung erfüllende Abblendevorrichtungen haben jedoch stets den Nachteil gezeigt, dass durch sie die Breitstrahlung der Lichtquelle vermindert wurde, so dass der zwischen zwei abgeblendeten Lichtquellen liegende, bei normaler Beleuchtung erhellte Zwischenraum ohne jede Lichtzufuhr blieb. Diesem Übelstand hilft der Anmeldungsgegenstand ab, der eine mondscheinartige Beleuchtung durch indirektes Licht unter Beibehaltung der normalen Breitstrahlung ermöglicht. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Abschirmung soweit in die Schirmleuchte hineinreicht, dass der Ausfallwinkel des Lichtes zwischen den Kanten der Abschirmung und der Schirmleuchte von der Senkrechten gemessen zwischen   400 und 800 liegt.   



   Die Abschirmung besteht erfindungsgemäss aus einer Blende, die eine Öffnung aufweist, deren
Querschnitt durch einen Blendenschirm regelbar abgedeckt ist. Vorzugsweise besteht die Blende aus einem die Lichtquelle teilweise verhüllenden, glockenförmigen Körper. In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist noch ein weiterer, mit der Blende zusammenwirkender Schirm vorgesehen, der zur Abblendung von zwischen Schirmleuchte und Blende ausfallendem direkten Licht dient und dessen Abstand von der Blende regelbar ist. 



   Gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung sitzt der Schirm mittels Stellschrauben verstellbar über der unteren Öffnung der Blende. 



   Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der Schirm mittels Stelleinrichtungen derart verstellbar, dass die Lichtstrahlen in verschiedenen Winkeln durch den Zwischenraum zwischen Blende und Schirm ausfallen können. 



   Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist am äusseren Rand der Blende eine lichtreflektierende, tellerrandartige Krempe in der Weise angebracht, dass eine   Verstärkung   des Lichtstromes nach den Aussenbezirken hin bewirkt wird. Ferner kann im Schirm ein die Lichtquelle   umschliessender   Ring auf beliebige Weise befestigt sein, der durch seine lichtreflektierende Wirkung den durch den Schlitz nach den Aussenbezirken hin ausstrahlenden   Lichtstrom noch verstärkt.   



   Zur Befestigung der Einzelteile der Abblendevorrichtung dienen Tragarme, die erfindungsgemäss gemäss aus zwei aufeinander aufschraubbaren Bandeisen bestehen, deren längerer Teil sich der Form der Blende, an der er auf beliebiger Weise befestigt ist, etwa bis zur Unterkante der Schirmleuchte anschmiegt und dann waagrecht dieser Unterkante zustrebt, während der kleinere Teil waagrecht um den äussersten Rand der Schirmleuchte herumgelegt und in der Weise auf den waagrechten Teil des Bandeisens aufgeschraubt ist, dass er auch bei Lösung der Schrauben seinen Halt an dem Rand der Schirmleuchte nur bei gleichzeitigem Anheben der Blende verliert. 



   Der Schirm ist ebenfalls gemäss der Erfindung mittels Stellschrauben oder starren Stützen aus beliebigem Werkstoff auf den Tragarmen befestigt, mit denen die Blende in der   Schirmleuehte   festgehalten wird. 

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   Weitere Merkmale und Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung. Auf der anliegenden Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



   Die Zeichnung stellt einen teilweisen Längsschnitt durch eine Schirmleuchte mit einer Abblendevorrichtung gemäss Erfindung dar. 



   In einer Schirmleuchte   I   wird mittels noch zu beschreibender Tragarme eine Blende II befestigt, die einer Schirmleuchte mit nach unten hängendem Schirmhals ähnelt. Damit die Leuchte einerseits genügend Lüftung erhält, anderseits aber auch durch die schirmhalsartige Öffnung kein direktes Licht nach den Seiten oder auf den Erdboden fällt, wird auf der Innenseite dieser Öffnung ein kleiner, z. B. trichterförmiger Blendenschirm b aus beliebigem lichtundurchlässigen Material mittels Stellschrauben, Federn oder sonstiger Stützen angebracht. Die Grösse dieses Schirmes und seine Entfernung von der Öffnung werden dabei so bemessen, dass das hindurchdringende indirekte Licht eine mondscheinartige Beleuchtung ergibt, die den Anforderungen der Luftpolizei entspricht.

   An den Tragarmen wird mittels Stellschrauben s oder auf sonstige beliebige Weise ein nach unten sich erweiternder, zylindrischer oder kegelmantelförmiger Schirm III in der Weise angebracht, dass er die Blende II   überdeckt.   Die Grösse des zwischen diesem Schirm und der Blende II entstehenden Lichtschlitzes e wird je nach den vorliegenden Anforderungen mittels der Schrauben n und s so eingestellt oder von vornherein so bemessen, dass indirektes Licht in einem Winkel von   400 bis 800 von   dem Lichtmast hinweg ausstrahlen kann. 



  Der durch diesen Schlitz e ausfallende   Lichtstrom kann dadurch vergrössert werden,   dass an dem äusseren Rand der Blende II eine tellerrandartige, lichtreflektierende Krempe/angebracht wird, die eine Verstärkung des Lichtstroms nach den Aussenbezirken hin bewirkt. Eine noch grössere Verstärkung dieses Lichtstroms kann im Bedarfsfall dadurch erreicht werden, dass innerhalb des Schirmes   III   ein die Lichtquelle umschliessender   lichtundurchlässiger   Ring   g   in einer solchen Höhe angebracht wird, dass ein Teil des nach oben ausstrahlenden Lichtstroms durch ihn reflektiert und in die Aussenbezirke geleitet wird.

   Um eine hinreichende Lüftung zu gewährleisten, wird dieser Ring mittels Stützen oder auf sonstige Weise an der Innenwand des Schirmes III in der Weise angebracht, dass zwischen ihm und dieser Wand ein zur Lüftung genügender Zwischenraum verbleibt. Durch die Stellschrauben s oder die an dieser Stelle befindlichen starren Verbindungen wird zugleich der   Lichtdurchlass   an der Stelle a geregelt, an welche der Schirm III an die Schirmleuchte   I   in einer kreisförmigen Berührunglinie angrenzt. 



   Die Tragarme, welche die Blende II und mittels der Stellschrauben s oder auf sonstige Weise auch den Schirm III in der Schirmleuchte   I   festhalten, bestehen aus zwei mittels Schrauben n aufeinandergeschraubten Bandeisenteilen. Der längere Teil c schmiegt sich der Form der Blende II, mit 
 EMI2.1 
 der Schirmleuchte   I   an und streckt sich alsdann dieser Unterkante waagrecht entgegen. Der kürzere Teil d ist entsprechend der Form des äusseren Randes der   Sehirmleue, hte I   hakenförmig umgebogen und wird auf den Teil c aufgeschraubt. Der Vorteil dieser Tragarme besteht darin, dass bei Lösen der Schrauben n die Blende II mit dem Schirm III nicht herunterfallen kann, da. sich das kleinere Bandeisen d nur dann von der Schirmleuchte   I   loslöst, wenn zugleich die Blende II angehoben wird.

   Es besteht daher auch die Möglichkeit, durch Lockern dieser Schrauben n den Zwischenraum zwischen der Schirmleuchte   I   und dem Schirm   III   bei a nach Bedarf zu vergrössern und auf diese Weise einen stärkeren   Lichtdurchlass   herzustellen. Ein entsprechendes Verstellen der Schrauben   s und ? ermöglicht   zugleich eine beliebige Bemessung der   bichtdurchlässe   bei a und e. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abblendevorrichtung für Schirmleuchten mit beliebiger Lichtquelle unter Verwendung einer den Lichtausfall senkrecht nach unten hindernden Abschirmung, dadurch   gekennzeichnet, dass   die Abschirmung soweit in die   Schirmleuehte   hineinreicht, dass der Ausfallwinkel des Lichtes zwischen den Kanten der Abschirmung und der Schirmleuchte   (I)   von der Senkrechten gemessen zwischen   40    und   800 liegt.  

Claims (1)

  1. 2. Abblendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung aus einer Blende (II) besteht, die eine Öffnung aufweist, deren Querschnitt durch einen Blendenschirm (b) regelbar abgedeckt wird.
    3. Abblendevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (II) aus einem die Lichtquelle teilweise verhüllenden, glockenförmigen Körper besteht.
    4. Abblendevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen weiteren, mit der Blende fII) zusammenwirkenden Schirm (III), der zur Abblendùng von zwischen Schirmleuchte (I) und Blende (II) ausfallendem direkten Licht dient und dessen Abstand von der Blende (II) regelbar ist.
    5. Abblendevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Blenden- schirm (b) mittels Stellschrauben verstellbar über der unteren Öffnung der Blende (II) sitzt.
    6. Abblendvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Seh*m (III) mittels Stelleinrichtungen (n, s) derart verstellbar ist, dass die Lichtstrahlen in verschiedenen Winkeln durch den Zwischenraum (e) zwischen Blende (II) und Schirm (III) ausfallen können. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Schirm (III) ein die Lichtquelle umschliessender Ring (g) auf beliebige Weise befestigt ist, der durch seine lichtreflektierende Wirkung den durch den Schlitz (e) nach den Aussenbezirken hin ausstrahlenden Lichtstrom noch verstärkt.
    9. Abblendevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8 mit Tragarmen für die Abschirmung der Schirmleuchte, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme aus zwei aufeinander aufschraubbaren Bandeisen bestehen, deren längerer Teil (e) sich der Form der Blende (Il), an der er auf beliebige Weise befestigt ist, etwa bis zur Unterkante der Schirmleuchte (1) anschmiegt und dann waagrecht dieser Unterkante zustrebt, während der kleinere Teil (d) waagrecht um den äussersten Rand der Schirmleuchte (I) herumgelegt und in der Weise auf den waagrechten Teil des Bandeisens (e) aufgeschraubt ist, dass er auch bei Lösung der Schrauben (n) seinen Halt an dem Rand der Schirmleuchte (I) nur bei gleichzeitigem Anheben der Blende (II) verliert.
    10. Abblendevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4,6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (III) mittels der Stellschrauben (s) oder starrer Stützen aus beliebigem Werkstoff auf den Tragarmen befestigt ist, mit denen die Blende (II) in der Schirmleuchte (I) festgehalten wird. EMI3.2
AT153454D 1936-02-01 1937-01-30 Abblendevorrichtung für Schirmleuchten mit beliebiger Lichtquelle. AT153454B (de)

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