AT153346B - Einrichtung zur Radiumkontrolle von Dosismessern, insbesondere für Röntgenstrahlen. - Google Patents
Einrichtung zur Radiumkontrolle von Dosismessern, insbesondere für Röntgenstrahlen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> dass durch Zuschalten des Radiumstandards die Kapazität des elektrostatischen Messsystems erhöht wird. Dadurch würden etwa im Messsystem vorhandene Isolationsfehler kleiner erscheinen, als sie tatsächlich sind. Der grösste Nachteil ist aber, dass mit dem Bernsteinstück 44 eine Isolationsstelle in das System eingeführt wird, die selbst fehlerhaft sein kann, deren Fehler aber durch die Kontrollmessung niemals festzustellen ist. Die Einrichtung nach der Erfindung vermeidet diese Fehlerquellen. Hier ist zwar auch eine besondere Betastrahlenkammer aussen an das eigentliche Messsystem angeschlossen, aber die in die Messkammer ragende Elektrode ist an ihrer Eintrittsstelle durch einen Luftzwischenraum gegen die Kammerwand isoliert und wird durch ein Magnetsystem frei in der Schwebe gehalten, so dass die Elektrode bei der Kontrollmessung nur mit den Isolationsteilen des eigentlichen Messsystems in Verbindung steht. Die Prüfeinrichtung nach der Erfindung ist in einer Ausführungsform beispielsweise in der Fig. 3 und 4 der Zeichnung wiedergegeben. Fig. 3 zeigt einen senkrechten Längsschnitt und Fig. 4 einen Schnitt nach Linie a-b der Fig. 3. In dem Gehäuse 1 ist die Ionisationskammer 2 untergebracht, die unter Zwischenlage einer Isolierschicht 3 auf der Grundplatte 4 befestigt ist. Die mit Blei ausgekleidete Ionisationskammer enthält das Radiumpräparat 5. Es besteht aus einer dünnwandigen Glaskugel, auf deren Innenfläche ein Radiumsalz niedergeschlagen ist. Um einwandfreie elektrostatische Verhältnisse zu schaffen, ist die Glaskugel noch mit einer dünnen Metallhülse 6 umgeben. In die Kammer 2 ragt die Elektrode 7 hinein, an der eine Eisenscheibe 8 und eine Aluminiumscheibe 9 sowie ein Aluminiumkonus 10 befestigt sind. Der Konus passt in einen Hohlkegel 11 yin der Platte 12, die von drei Säulen 13 getragen wird. Die Säulen stehen auf einer Platte M, die unter Zwischenlage einer Isolierplatte 15 auf der Ionisationskammer 2 ruht. Die Pole 16 eines kräftigen Dauermagneten 17 ziehen die Platte 8 an und halten sie in der gezeichneten Stellung. Auf dem Gehäuse 1 ist-ähnlich wie bei einem Fernsprechgerät-eine federnd gelagerte Gabel 18 angebracht, die zur Aufnahme des Dosismessers 19 bestimmt ist. Der Dosismesser hat eine durch einen Bleischieber verschliessbare Öffnung 20, während an der Gabel ein Röhrchen 21 befestigt ist, das bei geöffnetem Schieber durch das Loch 20 in das Messrelais 19 eindringen kann, wenn es auf die Gabel aufgelegt wird. Dabei drückt der Dosismesser die Sperrklinke 22, die die Gabel in der angehobenen Stellung abstützt, nach unten, wodurch die Nase 23 von der Kante 45 abgleitet und die Gabel 18 unter dem Gewicht des Dosismessers 19 entgegen dem Druck der Feder 24 in die gezeichnete Stellung hinabsinkt. Hiebei dringt die Spitze der Elektrode 7 in die Hülse 25, die in einer Bohrung des Metallstückes 26 sitzt. Der Teil 26 ist von einer Isolierung 27 aus Bernstein umgeben und ist einerseits durch den Leiter 28 mit der Innenelektrode 29 der Ionisationskammer, anderseits mit der Elektrometerplatte 30 verbunden, der das bewegliche Elektrometerblättchen 31 gegenübersteht. Wenn beim Auflegen des Dosismessers auf die Gabel die Spitze der Elektrode 7 in die konische Bohrung 25 eingedrungen ist und Halt gefunden hat, so wird beim Niedersinken der Gabel 18 die Scheibe 8, die bis dahin an den Magnetpolen haftete, von diesen abgerissen und schwebt nun frei zwischen dem Magneten und den Auflageklötzen 32, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Beim Aufheben des Dosismessers 19 hebt die Feder 24 die Gabel hoch, die Scheibe 8 legt sich wieder fest an die Magnetpole, dabei wird die Elektrode 7 durch die Kegelflächen 10 und 11 genau zentriert. Die Gabel wird in der angehobenen Stellung durch die Sperrklinke 22 festgestellt. Die Klötze 32 begrenzen die Bewegung der Scheibe nach unten. Die Zugkraft des Magneten ist so gewählt, dass die auf den Klötzen 32 aufliegende Scheibe 8 nach Aufheben einer auf die Elektrode 7 wirkenden Gegenkraft wieder nach oben schnellt. In der Betriebsstellung schwebt die Platte 8 und damit die Elektrode-nur von den Kraftlinien des Magneten gehalten-frei in der Luft. Es ist also ausser der Isolation des Messsystems keine Isolierstelle vorhanden. Da die Luftabstände zwischen den einzelnen Teilen der Radiumkammer verhältnismässig gross sind, so ist die Erhöhung der Kapazität des Messsystems durch das Zuschalten der Kammer nicht wesentlich. Neben der Führung der Gabel 18 ist noch ein federnder Stift 33 vorhanden, der durch eine Öffnung in den Dosismesser eindringt und die Schraube 34 berührt. Die Schraube 34 ist mit der Spannungsquelle für die Aufladung der Ionisationskammer verbunden. Die Aufladespannung ist einerseits durch den Leiter 35 zur Innenwand 36 der Ionisationskammer, anderseits durch den Stift 33 und den Leiter 37 an die Ionisationskammer 2 geführt, so dass sie stets auf die gleiche Spannung wie die eigentliche Ionisationskammer aufgeladen wird. Sie liefert daher den gleichen Ionisationsstrom wie diese. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : 1. Einrichtung zur Radiumkontrolle von Dosismessern, insbesondere für Röntgenstrahlen, die auf der ionisierenden Wirkung der zu messenden Strahlen beruhen, dadurch gekennzeichnet, dass die Radiumkontrolle durch Verbindung des Dosismessers mit der Elektrode einer besonderen mit einem Betastfahlenpräparat (5) beschickten Messkammer (2) erfolgt und dass die in die Messkammer <Desc/Clms Page number 3> ragende Elektrode (7) an ihrer Eintrittsstelle durch einen Luftzwischenraum gegen die Kammerwand isoliert ist und durch ein Magnetsystem (16, 17) während der Kontrollmessung in Schwebe gehalten wird.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messkammer (2) und die magnetische Tragvorriehtung (16, 17) der Prüfelektrode (7) in einem Gehäuse (1) angeordnet sind, aus dem die in den Dosismesser (19) einzuführende Spitze der Präfelektrode (7) herausragt, und dass das Gehäuse (1) eine zur Aufnahme des Dosismessers (19) dienende federnd gelagerte Gabel (18) trägt.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand der Messkammer (2) mit einem in dem Gehäuse (1) angeordneten federnden Stift (33) leitend verbunden ist, dessen aus dem Gehäuse ragende Spitze beim Auflegen des Dosismessers auf die Gabel in diesen eindringt, um die Messkammer (2) mit der Spannungsquelle für die Innenwand der Ionisalionskammer (36) zu verbinden. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE153346X | 1936-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT153346B true AT153346B (de) | 1938-05-10 |
Family
ID=5675667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT153346D AT153346B (de) | 1936-10-13 | 1937-08-20 | Einrichtung zur Radiumkontrolle von Dosismessern, insbesondere für Röntgenstrahlen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT153346B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3352364A (en) * | 1965-09-17 | 1967-11-14 | Coste Clarence J De | Jacket type spinkling and spraying device |
-
1937
- 1937-08-20 AT AT153346D patent/AT153346B/de active
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